Turnverein 1848 Erlangen e.V.  |  Erlangens ältester und größter Sportverein.

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 26.11.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

TV-Vital | 01.12.2020

Das erste Türchen im Adventskalender?❄️⛄️

Endlich ist es soweit, das erste Türchen im Adventskalender darf geöffnet werden. Leider können wir dieses Jahr unseren beliebten „15 Minuten Advent“ nicht an Euch persönlich weitergeben. Deshalb findet Ihr hier die Anleitung dazu. Ihr braucht: 1 Beutel Lieblingstee, 1 Teelicht, 1 leckeren Lebkuchen und die weihnachtliche Geschichte (s. unten)

Und so geht‘s: den Tee zubereiten, die Kerze anzünden, dann den Lebkuchen naschen und den Tee genießen. Dabei ganz gemütlich die Geschichte lesen. Wir wünschen Euch, dass Ihr mit unserem „15 Minuten Advent“ eine kleine Auszeit in dieser ersten Adventswoche nehmen könnt.

Bitte bleibt gesund!

Der kleine Wichtel

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen. So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbeieilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus, in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten. Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit. Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war

Tischtennis | 01.12.2020

Auch Tischtennis mit geänderten Vorzeichen

Corona geht auch am Sport mit dem kleinen weißen Ball nicht vorbei. Dabei hat der TV 1848 Erlangen noch den Vorteil, dass er in der vereinseigenen kleinen Halle am Kosbacher Weg spielen kann, während viele Konkurrenten noch auf eine Freigabe von städtischen Hallen warten müssen. So musste schon vor Saisonbeginn manches Spiel verlegt werden, bei einem Spiel in der Verbandsoberliga wurde kurzerhand das Heimrecht getauscht. Doch auch die Durchführung der Spiele steht unter geänderten Vorzeichen.

So hat sich der Bayerische Tischtennisverband (BTTV) dazu entschieden, zunächst auf die Doppelpaarungen zu verzichten. Beim TV 1848 hat das zwar Unverständnis ausgelöst, aber man möchte verbandsseitig eben auch das kleinste Risiko vermeiden. So gibt es in jedem Spiel bis zu vier Doppelpaarungen weniger, die Gesamtspielzeit, die oft bis zu vier Stunden und mehr dauerte, wird sich entsprechend reduzieren.

Neue Saison mit drei Jugend- und sechs Herrenmannschaften

Unsere Jugend 1 ist im letzten Jahr aufgestiegen und spielt künftig in der Bezirksoberliga. Die Jugend 2 und 3 treten in den Bezirksklassen B und C an. Bei der Jugend sind die Spielklassen immer kleine Wundertüten, so dass man auf die Ergebnisse gespannt sein darf. Unsere Herren 1 spielten nach wie vor in der höchsten Spielklasse des BTTV, der Verbandsoberliga Nord. Saisonziel ist, wie in der Vorsaison, der Klassenerhalt. Unsere 2. Herrenmannschaft ist in der vergangenen Saison aus der Bezirksoberliga in die Landesliga aufgestiegen und hofft auf einen Mittelfeldplatz. In der Bezirksliga tritt wie in der Vorsaison unsere 3. Herrenmannschaft an. Aufgrund der Neuzugänge bei den Herren 2 und 3 sollte man eine gute Rolle im Vorderfeld spielen können. Die Herren 4 standen bei Saisonabbruch leider auf einem Abstiegsplatz, daher muss die neue Saison in der Bezirksklasse B gespielt werden. Alles andere als ein Durchmarsch und der souveräne Aufstieg wäre eine große Überraschung. In die Bezirksklasse C aufgestiegen ist unsere 5. Herrenmannschaft, die erneut um die Aufstiegsplätze mitspielen möchte. Wie im Vorjahr spielen die Mannen in der Herren 6 in der Bezirksklasse D.

Derzeit keine Sitzung zur Mannschaftsaufsstellung

Aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen hatte sich die Abteilungsleitung darauf verständigt, dieses Jahr keine Sitzung zur Mannschaftsaufstellung abzuhalten, sondern die kompletten Planungen online, überwiegend per E-Mail, durchzuführen. Dies hat erstaunlich gut funktioniert, soll aber trotzdem die Ausnahme bleiben. Aufgrund unserer kleinen Halle finden Spiele und Training stark gestaffelt statt, so dass sich die Spieler über alle Mannschaften nur zu den Sitzungen treffen. Aber gerade da zeigt sich der Zusammenhalt auch über die verschiedenen Mannschaften hinweg. Daher hofft Abteilungsleiter Peter Berger, dass die Rückrunde im Dezember wieder in Präsenz besprochen werden kann. Übrigens: Zuschauer sind wieder zugelassen und sind herzlich willkommen!

Peter Berger

Tennis | 30.11.2020

Vereinsmeisterschaft

Gute Beteiligung trotz Corona

Die Vereinsmeisterschaften wurden aufgrund der Corona-Pandemie etwas angepasst. Zum ersten Mal seit Jahren musste man sich wieder explizit anmelden, um teilzunehmen, wodurch etwas niedrigere Meldezahlen resultierten. Dafür gab es aber auch keine Spieler, die nach einigen Wochen erstaunt feststellten, dass sie Vereinsmeisterschaft spielen sollten. Außerdem startete das Turnier nicht Anfang, sondern erst Mitte Juli. Trotzdem war die Beteiligung gut. Nur die U10 Midcourt-Konkurrenz kam leider mangels Teilnehmern nicht zustande. Auch gab es

keinen U10-Kleinfeldwettbewerb. Gespielt wurde in allen Konkurrenzen wieder in Gruppen Jeder-gegen-Jeden. Bei mindestens sechs Teilnehmern/ Paarungen wurden mehrere Gruppen gebildet, die im Anschluss an die Gruppenphase im k.o.- Modus ihren Meisterausspielten.

Die Damenkonkurrenz konnte wegen geringer Beteiligung erst verspätet und auch dann nur mit vier, aber dafür mit zwei neuen Damen starten. Dadurch, dass unsere Damen eng verbunden sind über Spielgemeinschaften mit Dechsendorf und dort parallel die Dexi Ladies Open stattfanden, war den meisten die Doppelbelastung zu viel. Dominiert wurde die Konkurrenz von Seriensiegerin Eva Schöppel, die alle drei Matches gewann, ohne ein Spiel abzugeben. Platz 2 belegte Lisa-Marie Augustin vor Helen Rottkemper.

Bei den Doppeln und Mixed übertrafen die Meldezahlen sogar die Vorjahre, so dass die Konkurrenzen nicht zusammengelegt werden mussten, sondern Doppel (sechs Paarungen) und Mixed (fünf Paarungen) getrennt ausgespielt werden konnten.

Die genauen Platzierungen bei den Doppeln standen leider zu Redaktionsschluss noch nicht fest, da beide Endspiele (Finale und Spiel um Platz 3) am Finaltag, den 19. September, wegen Erkrankungen nicht gespielt werden konnten. Sie werden aber noch nachgeholt.

Auch das endgültige Mixed-Ergebnis stand noch nicht fest, da wieder einige Spiele zu lange aufgeschoben wurden und dann nicht mehr rechtzeitig gespielt werden konnten. Sicher ist, dass Eva Schöppel und Volker Barthelmannn – Doppelmeister im vergangenen Jahr – die Konkurrenz mit vier Siegen ohne Niederlage gewonnen haben. Jan Bartulec und Lisa-Marie Augustin sicherten sich durch einen Sieg im Supertiebreak gegen die Mitfavoriten Angelika und Florian Gursch Platz 2.

Auch die Herren 64 (kein Druckfehler – Altersklassengrenze wurde gesenkt und ging damit besser auf) verzeichneten geringfügig mehr Teilnehmer (8 statt 6) und spielten damit mal wieder in zwei Gruppen mit k.o.-Runde ihren Meister aus. Leider verletzte sich der an 1 gesetzte Bernd Staehle vor seinem Halbfinale. Sein Gegner Petr Musil wollte keinen kampflosen Sieg und da auch die anderen Halbfinalisten einverstanden waren, wurden die Spiele auf die Zeit nach dem Finaltag verschoben. Da die Verletzung aber doch langwierig ist, hat Bernd seine Teilnahme an den Spielen doch absagen müssen. Damit ist Manfred Kraft Dritter und Bernd Staehle Vierter. Das Finale zwischen Petr Musil und Reinhard Sittl wird noch nachgespielt.

Bei den Herren 50 traten wieder genau dreizehn Teilnehmer an. Wegen des kürzeren Zeitraums wurden diesmal aber vier kleine Gruppen statt zwei großen Gruppen gebildet. Im Finale standen sich mal wieder die beiden Dauerkonkurrenten Martin Pfeifenberger und Clemens Jungkunz gegenüber. Davor konnte sich Martin im Viertelfinale erst im Super-Tiebreak gegen Jürgen Waidhas durchsetzen, gewann sein Halbfinale aber kampflos gegen den erkrankten Jörg Corpus. Clemens kämpfte sich im Halbfinale im Matchtiebreak 12:10 gegen Kent Krußig ins Finale. Das Endspiel war wie gewohnt hart umkämpft zwischen Martin und Clemens. Erneut musste der Super-Tiebreak die Entscheidung bringen. Nach fast drei Stunden ging Martin mit 7:5, 4:6 und 10:8 als Sieger vom Platz. Um Platz 3 konnte noch nicht gespielt werden, dasowohl Jörg wie auch Kent am Finaltag wegen Verletzung bzw. Erkrankung nicht antreten konnten.

Den größten Einbruch verzeichneten die Bambini. Im vergangenen Jahr noch zu zehnt in zwei Gruppen, spielten sie diesmal nur zu viert in einer Gruppe ihren Meister aus. Michael Wieluch belegte vor Leonhard Sturm und Joris Liphardt den ersten Platz.

Bei der U14 Gruppe nahmen wieder acht Kinder teil, aufgeteilt auf zwei Gruppen. Bei der Auslosung landeten die Kinder, die im vergangenen Jahr bei den Bambini die Plätze 1-3 belegten, alle in einer Gruppe zusammen mit David Ditsche – eine harte Gruppe. So schied Leon Zimmermann durch zwei enge Niederlagen gegen Michael Wieluch und David (6:3, 3:6, 2:10!) bereits in der Gruppenphase aus. In der anderen Gruppe zogen nur Lukas Horn und Maximilian Reinhold alle ihre Matches rechtzeitig durch, standen danach aber auch als Gruppenbeste fest. Die Halbfinals entschieden David (gegen Maximilian) und Michael (gegen Lukas) recht deutlich für sich, so dass sie im Finale wieder aufeinandertrafen. Während David Ditsch bei den Gruppenspielen noch den Kürzeren gezogen hatte und auch im Finale schon zurücklag, holte er sich mit 3:6 7:5 10:4 und viel Geduld den Titel gegen den drei Jahre jüngeren, immer mehr mit sich hadernden Michael Wieluch. Den dritten Platz holte sich Maximilian Reinhold.

Die Aktiven-Konkurrenz bestand aus acht Herren und einer Frau. Eva Schöppel konnte alle ihre drei Gruppenspiele klar gewinnen. Den zweiten Platz holte sich Florian Gursch durch einen Sieg im Supertiebreak gegen Stephan Dück. In der anderen Gruppe gewann Andreas Robitzkat gegen Volker Barthelmannn, wurde aber wegen einer deutlichen Niederlage gegen Paul Fuchs doch nur Gruppenzweiter hinter Volker. Während Eva sich mit 6:3, 6:3 gegen Andreas im Halbfinale durchsetzen konnte, ging es bei Volker und Florian in den Match-Tiebreak, den Florian für sich entscheiden konnte. Im Finale nahm er Revanche für die 0:6 0:6 Niederlage in den Gruppenspielen gegen Eva und gewann mit einer konzentrierten Leistung 6:1 und 6:0. Das Spiel um Platz 3 konnte Andreas 7:5, 6:3

für sich entscheiden.

Schach | 29.11.2020

Schachclub Erlangen 48/88 - Bayerischer Mannschaftsmeister in der U12

Qualifikation zur deutschen Meisterschaft geschafft

Schach in der Mannschaft? - Ich dachte, man spielt das alleine! Für alle, die schachlich weniger bewandert sind, möchte ich den Ablauf eines Mannschaftswettkampfes im Schach kurz erläutern: Jede Mannschaft tritt in der U12 mit vier Spielern an, welche von eins bis vier aufgestellt werden und spielt gegen den jeweiligen Spieler der gegnerischen Mannschaft an „seinem Brett“. Nr. 1 gegen Nr. 1, Nr. 2 gegen Nr. 2, usw. Ein Sieg bringt einen Brettpunkt und ein Remis gibt für jede Mannschaft einen halben Brettpunkt.

Wer mehr Brettpunkte gewonnen hat, gewinnt den Mannschaftswettkampf und kann sich über zwei Mannschaftspunkte freuen. Bei 2:2 erhält jede Mannschaft einen Mannschaftspunkt. Bei den bayerischen Mannschaftsmeisterschaften treten in jeder Runde vier Teams an, die alle gegeneinander spielen. Die ersten beiden kommen eine Runde weiter. In drei Runden wurden aus insgesamt 27 bayerischen Mannschaften die vier besten Teams ermittelt, welche sich in Aschaffenburg zum großen Finale einfanden. Ein großer Dank geht an den Ausrichter Schachclub Aschaffenburg, der optimale Wettkampfbedingungen und eine sehr gute Atmosphäre geschaffen hat. Das ist in Corona-Zeiten alles andere als einfach! Gegen SC Garching setzten sich unsere Schützlinge mit 2,5:1,5 durch und gewannen dann souverän mit 4:0 gegen SK Kelheim. Gegen SC Aschaffenburg reichte am Ende ein sehr umkämpftes 2:2 für den Titelgewinn! Somit haben die Jungs ihren Titel vom Vorjahr verteidigt. Ganz besonderer Dank wird unseren vielen Trainern zu Teil, die kontinuierlich und geduldig die Jugendspieler weiterentwickeln. Jede Woche immer wieder aufs Neue! Die Koffer für die deutsche Meisterschaft vom 26. bis 30.12. in Magdeburg dürfen gepackt werden. Wir hoffen sehr, dass diese stattfinden kann.

Sezayi Isbilir

 

Karate | 28.11.2020

Karatelehrgang mit Frank Hörner in Erlangen

Der jährlicher Sommerlehrgang in Erlangen wurde auf Grund von Corona auf zwei verkürzte Lehrgänge aufgeteilt. Nach dem ersten im Juli folgte nun der zweite am 12. September in der Sporthalle am Europakanal, wiederum mit Frank Hörner (7. DAN). Während beim letzten Lehrgang noch kein Kontakt erlaubt war und die Teilnehmenden konsequent mit Abstand trainierten, durfte dieses Mal mit einem festen Partner trainiert werden, auch wenn auf Partnerwechsel noch immer verzichtet wurde.

Am Vormittag Kumite…

Der Lehrgang war in vier Trainingseinheiten unterteilt, jeweils zwei für Unter- und Oberstufe. Am Vormittag lag der Fokus auf Kumite, dem Kampf gegen einen anderen Karateka. Hierbei wurden in der Oberstufe sowohl bekannte Kombinationen als auch neue Varianten trainiert, welche selbst manch einen Schwarzgurt vor eine Herausforderung stellten. In der Unterstufe war das Training mehr auf die allgemeine Schulung von Kraft, Koordination und Reflexen ausgelegt. Dabei ist Frank auf beliebte Wettkampftechniken eingegangen.

...am Nachmittag Kata

und deren Anwendung Am Nachmittag widmete man sich Kata und Bunkai. Kata ist eine Form des stilisierten Kampfes. Durch Wiederholung trainieren Karateka mit Kata Bewegungsabläufe ein, welche im Ernstfall abgerufen werden können. Die Anwendung einer Kata bezeichnet man als Bunkai. Bei der Unterstufe wurden einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung behandelt. Es wurden typische Selbstverteidigungs-Situationen, wie das Packen am Arm oder Schubsen, analysiert und mögliche Verteidigungsmaßnahmen trainiert. Im Gegensatz dazu zeigte Frank Hörner in der Oberstufe wesentlich anspruchsvollere Anwendungen, deren Effektivität Verantwortung, Kontrolle und Trainingssicherheit voraussetzt, um den Übungspartner nicht versehentlich ernsthaft zu verletzen. Dabei war es dem Lehrmeister immer wichtig zu vermitteln, dass Karate eine sehr wirkungsvolle Methode der Selbstverteidigung ist. Er schlug die Brücke zwischen traditionellem Karate und modernem Kampf, indem er zeigt, dass die traditionellen Formen auch heute noch effektiv eingesetzt werden können.

Wertvolle Tipps für (Kinder-)Trainer

Die Trainingseinheiten waren gespickt mit Hinweisen für Trainer. Neben interessanten neuen Aufwärm- und Partnerübungen wurden auch Tipps für ein gelungenes Kindertraining gegeben. Es wurde beispielsweise davon abgeraten, im Kindertraining Spiele als Belohnung zu spielen. Dies hat nämlich auf längere Sicht den Effekt, dass Kinder das Training als Pflicht und nur das Spiel als Spaß verstehen. Das soll aber nicht heißen, dass es keine Spiele geben darf, im Gegenteil, sollten diese ganz normaler Bestandteil des Trainings sein, inhaltlich aber auch immer etwas mit Karate zu tun haben, um so die Kinder spielerisch an Karate heranzuführen. Hier ist die Kreativität des Trainers gefragt.

Erfolgreiche Gürtelprüfung

Zum Abschluss des Lehrgangs wurden von Frank Hörner noch Kyu Prüfungen abgenommen. Diese Prüfungen bescheinigen den Schülern ihren Trainingsfortschritt und ermöglichen unter anderem die Einteilung in Ober- und Unterstufe. Alle Prüflinge durften sich über das Erlangen der nächste Gürtelfarbe freuen.

Daniel Zint




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