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03.12.2020

Einstieg in die neue Volleyball-Saison

Es ist noch gar nicht so lange her als Michi, Christoph und ich (Marco) in den Trainingsbetrieb der B-Jugend eingestiegen sind. Wir haben uns mit Kevin (H2) einen erfahrenen Spieler als Ansprechpartner gesucht und auch die anderen Trainer, Spieler und Eltern haben uns ihre Hilfe dankenswerter Weise angeboten. 

Das Training

Trainer und Spieler haben sich aufeinander eingespielt und wir kommen alle gut miteinander klar. Im Training haben wir

eine Kombination aus dem Üben der Grundlagentechniken, wie das obere und untere Zuspiel und den Angriff. Neben den technischen Grundlagen gehört aber auch das Erlernen des Läufersystems zum Volleyball. Das Läufersystem ist für viele eine Herausforderung, das positionsbezogene Spiel, bei dem die Grundaufstellung weiter rotiert, ist nicht mal eben von heute auf morgen erlernt, es braucht Zeit. Zeit, die wir aufgrund verschiedener Urlaubsplanungen und Startproblemen nicht hatten. Etwas überfahren von den Zeichnungen und nur in einem Training trainiert, stand schon der erste Spieltag am 04.10.2020 an.

Der Spieltag

An sich sollte man denken bei einem Spieltag zu Hause sei nicht viel zu tun, man baut den Cateringbereich auf, baut das Spielfeld auf und muss den Mannschaften jeweils eine Umkleidekabine zuweisen. Doch nicht in den Zeiten von Corona!

In diesen Zeiten kann man nichts so machen, wie es normalerweise gemacht wird. Folglich hatten wir einige Sonderregeln für diesen Spieltag zu beachten. Angefangen bei der Erfassung der Kontaktdaten sämtlicher Spieler, Trainer und Fahrer, dem regelmäßigen Desinfizieren der Bälle und der Wechselbänke bis hin zum Lüften der Halle vor Spielbeginn, zwischen den Spielen, nach dem Spieltag und vor Verlassen der Halle. Das Catering fiel aufgrund der Pandemie aus, aber ansonsten konnten wir dennoch unseren Spieltag abhalten.

Im ersten Spiel mussten wir uns gegen den Favoriten aus Zirndorf beweisen. Nach einem ersten Satz, in dem unsere Jungs überhaupt nicht ins Spiel kamen, kam der Seitenwechsel und die Chance, nochmal von vorne anzufangen. Tatsächlich lief es auch schon viel besser und nachdem wir uns im ersten Satz mit 11 Punkten zufriedengeben mussten, kämpften wir umso härter. Die Mühe wurde durch ein sehr gutes 22:25 belohnt. Zwar verloren wir mit 2:0 Sätzen, aber dennoch ein Erfolg. Außerdem konnten wir in diesem Spiel viel lernen.

Im nächsten Spiel mussten wir uns gegen den TSV Dürrwangen beweisen. Den ersten Satz gewannen wir mit einer souveränen Leistung und ließen keinen Zweifel offen, wer die Hausherren waren. Doch nach diesem erfolgreichen Satz schlichen sich immer mehr Fehler ein, was die Gäste ausnutzten und den zweiten Satz für sich entschieden. Nun galt es die Spieler, die vereinzelt verunsichert wirkten, nochmal heiß zu machen für den Tie-Break. In diesem letzten Satz, heiß gemacht durch Kevin, spielten unsere Jungs konzentriert die Spielzüge zu Ende und zwangen die Gegner so zu Fehlern. Für die Leistung im letzten Satz wurden wir mit einem 2:1 Sieg belohnt.

Mein Resumee

Abschließend lässt sich sagen, dass wir einen erfolgreichen Spieltag hatten. Das Läufersystem hat uns am Ende nicht zu sehr gefordert und hat bis auf einmal immer funktioniert. Im Eifer des Gefechts kann so ein kleiner Fehler durchaus passieren, gerade wenn man das Läufersystem erst neu gelernt hat. Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis und um einige Erfahrungen reicher, werden wir in die nächsten Trainingseinheiten gehen, denn der nächste Spieltag ist nicht weit.

Marco Birwe

10.10.2020

Drei Punkte am ersten Spieltag

Damen 2

Zum Saisonauftakt am vergangenen Samstag trafen die Damen 2 von Trainerin Eva Nachtmann zu Hause auf den TSV 2000 Rothenburg und den TSV 1860 Weißenburg. Mit den D2-Stammspielerinnen Julia (A), Kim (M), Lena (A), Sophie (A/D) und Sophie (L) traten zum ersten Mal die aufgerückten Spielerinnen aus der D3 Annika (D) und Anna (M) sowie Neuzugang Nicole (Z) vom TB an. Tatkräftige Unterstützung leisteten auch die Jugendspielerinnen Lena (Z) und Ronja (M) sowie Karen (A) aus der D1. Die Spielerinnen freuten sich über einen klaren 3:0-Sieg gegen Rothenburg (25:11, 25:15, 25:16) und über die konstante Leistung im Spiel gegen Weißenburg, das allerdings auch für konkrete Baustellen Verbesserungspotential aufzeigte (16:25, 17:25, 16:25).

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