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Neuigkeiten aus der Judoabteilung

Wettkämpfe, Veranstaltungen, ...

17.01.2023

Klaus Lohrer - sechster Dan

Gruppenbild mit den neuen Dan-Trägern

Am 17. Dezember 2022 richtete die Judoabteilung des TV 1848 in der Jahnturnhalle und dem angrenzenden Dojo eine große Danprüfung aus. Es wurde auf insgesamt drei Matten parallel geprüft. Die Leitung hatte unser Abteilungsmitglied Steffen Eckstein in seiner Funktion als stellvertretender Prüfungsreferent Bayerns. Für die Judoabteilung waren außerdem Magnus Jezussek und Hennry Schott als Prüfer im Einsatz.

Die Zahl der Judoka des TV 1848 Erlangen, die sich hier einer Prüfung zum schwarzen Gürtel stellten, war sehr groß. Im Jahresverlauf hat sich Nico Schiebold erfolgreich der Prüfung zum ersten Dan unterzogen. Florian Schwob und Johannes Nutz konnten erfolgreich ihren zweiten Dan erreichen, Claudia Schüren den dritten. Werner Adler und Harald Mehnert, beides Bezirksligakämpfer aus den Reihen der Erlangen Mannschaften, werden für ihren 1. Dan im Bereich Boden zusätzliche Kenntnisse nachweisen müssen, bestanden aber die restliche Prüfung an diesem Samstag. Heizo Takamatsu, der über viele Jahre in den Breitensportgruppen der Abteilung aktiv und als Journalist unsere Brücke auch nach Japan ist, hat seinen 1. Dan erfolgreich bestanden.  Marco Wiesler, langjähriges engagiertes Mitglied im Breitensportbereich der Abteilung, hat die Kata für den 2. Dan bestanden. Die Gesamtprüfung zum 2. Dan absolvierten Florian Schwob und Johannes Nutz bereits einige Monate zuvor, ebenso erreichte mit Claudia Schüren eine weitere engagierte Judoka in diesem Jahr den 3. Meistergrad. Der 3. Dan wurde am vergangenen Wochenende auch von Abteilungsleiter Heiko Koch und Toni Wachter, Florian Büchele und Kim Vanselow bestanden. Alle vier kämpfen unverändert aktiv in verschiedenen Mannschaften der Judoabteilung, wenngleich die früher von etlichen erreichte Bundesliga inzwischen nicht mehr das Parkett der Wahl ist. Heiko, Florian und Toni sind zudem als Trainer engagiert und geben ihre Kenntnisse aktiv weiter. Mit Martin Jung hat ein weiterer Erlanger Judoka den 5. Dan erfolgreich mit Prüfung erreicht. Dies ist bis heute in Deutschland die höchste über eine Prüfung zu erreichende Graduierung. Martin konnte hier auf seine umfangreichen Erfahrungen als immer noch aktiver Wettkämpfer, Kampfrichter auf Bundesebene, erfolgreicher Starter auf Kata-Meisterschaften sowie Kata-Wertungsrichter zurückgreifen. Der Umfang der eingebrachten Erfahrungen reflektiert das für diese Graduierung benötigte Fachwissen. Mit Wolfgang Heindl erreichte ein weiterer Judoka aus unseren Reihen den 5. Dan.

 

Der Tag begann aber mit zahlreichen Honoratioren, die sich in der Jahnturnhalle eingefunden hatten. Anwesend waren der Präsident des BJV Klaus Richter, der Vizepräsident des Breitensports Wolfgang Fanderl, der Vizepräsident aus dem Bereich Jugend Jochen Heruth, der Kampfrichterreferent des BJV Hinnerk Hagenah, der stellvertretende Prüfungsreferent Steffen Eckstein, der Bezirksvorsitzende Mittelfrankens Joachim Kröppel, der Kassenwart des Bezirks Ronny Skroblin, der Bezirksprüfungsbeauftragte Hennry Schott, der Lehrbeauftragte des Bezirks Ralph Zahneisen, der stellvertretende Bezirksprüfungsbeauftragte Norbert Röck, sowie die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Jennifer Skroblin. Sie alle waren hier, um der Verleihung des 6. Dan an Klaus Lohrer beizuwohnen. Der 6. Dan kann bisher weder durch Prüfung erworben, noch durch den Landesverband verliehen werden. Die Verleihung dieses ersten Dangrades, der statt eines schwarzen, auch einen rot-weißen Gürtel tragen darf, muss durch den Deutschen Judo-Bund erfolgen. Es ist also beileibe keine Selbstverständlichkeit, diese Ebene zu erreichen. Diese Ehrung erfolgte, wie BJV-Präsident Klaus Richter in einer kurzen Laudatio klarstellte, in Anerkennung der Leistungen von Klaus Lohrer sowohl für den Bayerischen Judo-Verband und hier einerseits in Funktionen wie Kassenprüfer und Schulsportbeauftragter und andererseits als Mahner und nicht immer bequemer kontroverser Mitdenker im Hintergrund, als auch für die Leistungen als Kassenprüfer des Deutschen Judo-Bundes über Jahrzehnte. Nach zahlreichen Ehrungen für Klaus Lohrer, über die getrennt berichtet wurde und die oft Teilaspekte seiner Leistungen in den Vordergrund stellten, ist dies eine besondere Anerkennung seines mit Judo erfüllten Lebensweges und seiner Erfolge sowohl als Aktiver Wettkämpfer und Trainer auf der Matte, als auch und insbesondere seiner Erfolge als Funktionär und Mitgestalter des Sports über die Ebene seines Vereins oder Landesverbandes hinaus. 

Bericht: Hinnerk Hagenah

19.08.2022

Ping Pong, Traktorreifen und ein Weltrekord

Robby stemmt Traktorreifen

Am 13.08. hatten unsere Wemdinger Judofreunde wieder zum Crossfit in die Fuchsienstadt geladen. Fünf Erlanger Judoka stellten sich den Herausforderungen.

Die Spiele begannen mit Tischtennisbällen. Konnte eine Mannschaft den Ball im gegnerischen Becher versenken, musste das Team eine Aufgabe absolvieren. So aufgewärmt, nach Sit-up, Liegestütz-Strecksprüngen und anderen Übungen ging es zur berüchtigten „Platte“, einem Aussichtspunkt mit weitem Blick über das Nördlinger Ries.

Dort warteten bekannte und gefürchtete Herausforderungen: mit Gewichten beladene Schlitten im Team eine Steigung ziehen und schieben, Traktorreifen wenden und eine Stark-im-Team-Challenge.

Mit allen Teilnehmer wurde versucht, den Weltrekord im 10.000-Meter-Lauf zu brechen. Im Wechsel wurden immer 100m gesprintet. Der aktuelle Rekord ist 26 Minuten und 17,54 Sekunden. Mit gut 29 Minuten wurde das Ergebnis verfehlt und jeder weiß jetzt, einem Weltrekordläufer Respekt für seine Leistung zu zollen. Beim Judo sind wir dann hoffentlich überlegen.

Zum Wiederherstellen der Kräfte gab es am Ende weltmeisterliche Bratwürste aus Möhrendorf, ein Gastgeschenk der Erlanger und wemdinger Steaks vom Grill.

Unser Dank geht an Markus und Alexander Lachner, die sich wieder federführend tolle Spiele und Übungen ausgedacht haben, und an alle unsere Freunde aus Wemding. Auf ein Wiedersehen auf der Tatami!

 

Bericht und Fotos: Christian Emilius

01.08.2022

Letzter Kampftag in der Bezirksliga Mittelfranken im Judo

Am 30. Juli trafen die drei erlanger Bezirksligamannschaften Yama Samurai, TVE Traditionsmannschaft und Erlanger Mannen in Wilhermsdorf auf die Kampfgemeinschaft ATV 1873 Frankonia / TSV Falkenheim, die Judobüffel, TG Karlstadt und den TSV Altenfurt. An diesem Tag lief alles rund, kaum einen Kampf mussten die Erlanger abgeben. Am Ende steht die Traditionsmannschaft auf dem ersten Platz und Yama Samurai auf dem zweiten. Die Erlanger Mannen erkämpften sich den dritten Rang, trotz zweier unbesetzter Gewichtsklassen. Altenfurt erreichte den vierten Platz, vor  TG Karlstadt, Frankonia Falkenheim und Schusslicht Judobüffel aus Fürth.

31.05.2022

Ukrainische Kinder trainieren Judo

Gruppenbild mit Kindern aus der Ukraine

Im März hat ein neuer Judo Anfänger-Kurs gestartet. Immer mittwochs bietet dieses Training auch älteren Kindern die Möglichkeit, in den Judosport hineinzuschnuppern. Ziel ist es, erste Falltechniken und Würfe zu erlernen und gemeinsam Spaß auf der Matte zu haben. Nach fleißigem Üben können die Kinder dann nach ein paar Monaten die erste Gürtelprüfung ablegen, um anschließend in andere Trainingsgruppen zu wechseln.

Mittlerweile sind auch vier ukrainische Kinder fester Bestandteil der Mittwochsgruppe. Viktor, Kyryl und Danyl (vordere Reihe, rechts) sind mit viel Eifer dabei, die Grundlagen kennenzulernen. Lucia (hintere Reihe, zweiter von rechts) hingegen hat in seiner Heimat schon Judosport betrieben und kann durch das Training wieder seinem Hobby nachgehen.

Die Verständigung mit den anderen Kindern und Trainern funktioniert teils auf Deutsch, teils auf Englisch oder Russisch, aber größtenteils einfach durch Zuschauen und Mitmachen der Übungen.

Am meisten Spaß haben alle Kinder bei gemeinsamen Spielen. Im Foto ist zu sehen, wie die Gäste versuchen, im Schildkrötenspiel einen anderen Jungen auf den Rücken zu drehen.

 

Bericht und Fotos: Karin Kindel

01.04.2022

TVE Judoka für den Frieden

Gruppenfoto mit Landesfarben der Ukraine

Dem Aufruf, mit einem symbolischen Foto einen Beitrag zum Frieden zu leisten, kam die Breitensportgruppe gemeinsam mit den Wettkämpfern gerne nach. Als Judoka sind wir zwar Kampfsportler, doch leiten uns unsere Werte Freundschaft, Ehrlichkeit und Wertschätzung zu einem respektvollen Umgang miteinander und zu Solidarität mit unseren Mitmenschen an.

Wolfgang Fanderl (Vizepräsident Breitensport im Bayerischen Judo Verband) hat die Aktion angestoßen.