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12.08.2018

Projekt Marathon unter drei Stunden

Frank Hofmann greift nochmal an!

Frank Hofmann – Ziel erreicht! 

Anfang 2018 fällte Frank den Entschluss, es nochmal zu versuchen: „Marathon Sub3“. In jungen Jahren hatte er das ja bereits geschafft, aber würde er das mit Ende 40 nochmal packen? „Mir war klar, dass ich viel Zeit opfern müsste, um Training, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen“, sagt der Erlanger. Und so musste ein Plan her, schließlich schüttelt man einen Marathon unter drei Stunden nicht einfach so aus den Beinen. Da sich Frank noch nie richtig mit Laufuhren anfreunden konnte, wollte er den Trainingsplan lediglich nach Strecke und Tempo durchziehen. „Im Internet wurde ich bei Dr. Marquardt fündig und lud mir einen 16-Wochenplan mit verschiedenen Laufeinheiten herunter“, sinniert Frank. Im Laufe der folgenden Trainingswochen gelang es ihm, fast 10 kg abzunehmen – die musste er im Wettkampf schon nicht mitschleppen!

Regensburg-Marathon bei 25 Grad

Am 13. Mai 2018 war es dann so weit: Frank stand um 8:30 Uhr beim Regensburg-Marathon trotz großer Trainingsumfänge verletzungsfrei am Start. Leider war es um diese Uhrzeit bereits ziemlich warm und der Wetterbericht kündigte im Tagesverlauf mehr als 25 Grad an. Aber eine gute Vorbereitung ist alles und hier ist nicht nur die Fitness gemeint: „Die Kilometerdurchgangszeiten hatte ich laminiert und um mein Armgelenk befestigt“, erzählt Frank, „so konnte ich mein Tempo anhand der Kilometerangaben an der Strecke gut einschätzen und einteilen“. Schnell sortierte sich das Feld und auf dem Rundkurs, der zweimal zu laufen war, fand er sich in einer Dreiergruppe zusammen. „Die Verpflegung war zwar nicht optimal, weil es an den Versorgungsstellen entgegen der Ausschreibung keine Gels gab, aber ich kam mit den Energieriegeln und Iso-Getränken halbwegs klar“, berichtet der Erlanger.

Punktlandung mit i-Tüpfelchen

In der ersten Runde legte das Dreiergespann mit knapp über 4 Minuten pro Kilometer ein ziemlich hohes Tempo hin. Auf der zweiten Runde begannen für Frank die üblichen Schwierigkeiten eines Marathons, die alle Marathonläufer fürchten: Jeder noch so kleine Anstieg schmerzte, plötzlich setzte Gegenwind ein und die Sonne brannte im Gesicht. „Beim Blick auf meine Zeit-Tabelle stellte ich fest, dass die Drei-Stunden-Marke zu wackeln begann und es waren noch mehr als 10 Kilometer zu laufen“, erzählt Frank aufgeregt. Aber er schaffte es, sich nochmals zu konzentrieren und alle noch verbliebenen Kräfte zu mobilisieren, so konnte er tatsächlich das Tempo wieder hochziehen. Das lange Teilstück über die Conti-Teststrecke bis zur Innenstadt verlief monoton und Frank hatte damit zu tun, nicht den Mut zu verlieren – der Kopf ist bei einem Marathon eben auch wichtig! Aber nach dieser Durststrecke wurde er in der Innenstadt von vielen jubelnden Menschen empfangen. Franks Frau wartete bei Kilometer 39 und heizte ihm für die letzten Kilometer nochmal kräftig ein. „Danach war ich nur noch besessen von meinem Ziel, die Drei-Stunden-Marke zu knacken“, erzählt Frank euphorisch. Und endlich kam das Ziel für ihn in Sicht und die Uhr blieb bei 2 Stunden 59 Minuten und 26 Sekunden stehen – Punktlandung! „Wenig später klopfte mir ein Laufkollege auf die Schulter und meinte, dass ich den ersten Platz in meiner Altersklasse gewonnen hätte und insgesamt auf dem vierten Platz sei. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, umso glücklicher war ich!“ Ziel erreicht – mit i-Tüpfelchen!

Und auch die anderen Starter des TV, die über die volle oder halbe Distanz in Regensburg unterwegs waren, konnten mit ihren Ergebnissen mehr als zufrieden sein, zumal die Bedingungen ja eigentlich viel zu warm für einen guten Lauf waren: Nadja Hahn lief in der AK 35 in 1:41:07 h ebenfalls aufs Treppchen, das Evi Köppe-Neeb mit einem respektablen 5. Platz in ihrer Altersklasse nur knapp verfehlte. David Ardiles erreichte ebenfalls beim Halbmarathon in 1:40:01 h das Ziel und Simon Köhler konnte bei seinem ersten Halbmarathon überhaupt in der traditionell stark besetzten AK H (unter 30) mit 1:36:02 h glänzen. Wir gratulieren allen Finishern!

13.04.2016

Thermenmarathon in Bad Füssing

Laufen + Walking

Glücklich im Ziel: v.l. Kersten Heckmann, Sabine Hellwig und Elke Czermin. F.: Abteilung

Wellnesslauf - Vor dem Rennen und nach dem Rennen entspannen in der Johannisbadtherme - Schon früh im Jahr am 14. Februar fuhren Sabine Hellwig, Elke Czermin und Kersten Heckmann zu ihrem ersten Marathon der noch jungen Saison. Um diese Zeit findet ansonsten noch die Vorbereitung für einen Frühjahrsmarathon statt. Elke hatte in den letzten Jahren immer wieder von dieser Veranstaltung geschwärmt. Jetzt endlich hat sie in Sabine und Kersten Mitstreiter für den Wintermarathon gefunden.

Am Vortag besuchten wir einen Vortrag von Faris Al-Sultan, in dem er über die Disziplin und den Spaß im Sport berichtete. Jeder kann ein Sieger sein, man muss es nur wollen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Anschließend lockerten wir für das anstehende Rennen unsere Muskeln in der Therme. Auf der Nudelparty am Abend trafen wir auf alte Bekannte und Freunde aus Erlangen und von anderen Laufveranstaltungen.

Mit den Worten von Faris in den Ohren fiel am Sonntag um 10:00 Uhr für uns der Startschuss. Die Strecke in Bad Füssing ist flach, windanfällig und es wird durchgehend auf asphaltierten Wegen gelaufen. Die Marathonis laufen die Strecke 2mal auf einer 10 km und einer 11 km Schleife, was den Vorteil hat, 3mal den Start-Zielbereich mit seiner erstklassigen Versorgung zu passieren, bevor beim 4mal die Zielverpflegung im warmen Zelt auf die Teilnehmer wartet.

An diesem Sonntag zeigte sich bereits leichter Vorfrühling mit Temperaturen um 6°C, leichter Wind und hin und wieder blinzelte die Sonne durch die Wolken. Mit Frank Ludwig an der Strecke in der Nähe des Start- und Zielbereichs hatten wir einen treuen Fan dabei, der mit Anfeuerungen und Unterstützung nicht sparte. So unterstützt konnte jede von uns sich das Rennen gut einteilen und einem gelungenen Marathon im Winter für sich verbuchen. Zu einem Marathon gehört auch immer die Regeneration. Hier selbstverständlich mit Elkes Worten "in einem heissen Topf", soll bedeuten ab in die Therme und das 38° C warme Wasser genießen.

Bad Füssing feierte in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord auf allen Laufstrecken. Den Marathon finishten 273 Männer und 47 Frauen, mit diesem Andrang hatten die Organisatoren nicht gerechnet, denn am Ende überquerten mehr Läufer die Ziellinie wie Medaillen vorhanden waren. Für die vorerst leer ausgegangenen Sportler werden die Andenken zu einem späteren Zeitpunkt per Post nachgesendet. In 2 Jahren findet die 25. Auflage statt, vielleicht sind wir wieder dabei!

Ergebnisse:

Kersten Heckmann 3:52:43 (AK 3)
Elke Czermin 3:54:15 (AK 1)
Sabine Hellwig 4:24:38 (AK 10)

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