Turnverein 1848 Erlangen e.V.  |  Erlangens ältester und größter Sportverein.

30.11.2020

Vereinsmeisterschaft

Gute Beteiligung trotz Corona

Die Vereinsmeisterschaften wurden aufgrund der Corona-Pandemie etwas angepasst. Zum ersten Mal seit Jahren musste man sich wieder explizit anmelden, um teilzunehmen, wodurch etwas niedrigere Meldezahlen resultierten. Dafür gab es aber auch keine Spieler, die nach einigen Wochen erstaunt feststellten, dass sie Vereinsmeisterschaft spielen sollten. Außerdem startete das Turnier nicht Anfang, sondern erst Mitte Juli. Trotzdem war die Beteiligung gut. Nur die U10 Midcourt-Konkurrenz kam leider mangels Teilnehmern nicht zustande. Auch gab es

keinen U10-Kleinfeldwettbewerb. Gespielt wurde in allen Konkurrenzen wieder in Gruppen Jeder-gegen-Jeden. Bei mindestens sechs Teilnehmern/ Paarungen wurden mehrere Gruppen gebildet, die im Anschluss an die Gruppenphase im k.o.- Modus ihren Meisterausspielten.

Die Damenkonkurrenz konnte wegen geringer Beteiligung erst verspätet und auch dann nur mit vier, aber dafür mit zwei neuen Damen starten. Dadurch, dass unsere Damen eng verbunden sind über Spielgemeinschaften mit Dechsendorf und dort parallel die Dexi Ladies Open stattfanden, war den meisten die Doppelbelastung zu viel. Dominiert wurde die Konkurrenz von Seriensiegerin Eva Schöppel, die alle drei Matches gewann, ohne ein Spiel abzugeben. Platz 2 belegte Lisa-Marie Augustin vor Helen Rottkemper.

Bei den Doppeln und Mixed übertrafen die Meldezahlen sogar die Vorjahre, so dass die Konkurrenzen nicht zusammengelegt werden mussten, sondern Doppel (sechs Paarungen) und Mixed (fünf Paarungen) getrennt ausgespielt werden konnten.

Die genauen Platzierungen bei den Doppeln standen leider zu Redaktionsschluss noch nicht fest, da beide Endspiele (Finale und Spiel um Platz 3) am Finaltag, den 19. September, wegen Erkrankungen nicht gespielt werden konnten. Sie werden aber noch nachgeholt.

Auch das endgültige Mixed-Ergebnis stand noch nicht fest, da wieder einige Spiele zu lange aufgeschoben wurden und dann nicht mehr rechtzeitig gespielt werden konnten. Sicher ist, dass Eva Schöppel und Volker Barthelmannn – Doppelmeister im vergangenen Jahr – die Konkurrenz mit vier Siegen ohne Niederlage gewonnen haben. Jan Bartulec und Lisa-Marie Augustin sicherten sich durch einen Sieg im Supertiebreak gegen die Mitfavoriten Angelika und Florian Gursch Platz 2.

Auch die Herren 64 (kein Druckfehler – Altersklassengrenze wurde gesenkt und ging damit besser auf) verzeichneten geringfügig mehr Teilnehmer (8 statt 6) und spielten damit mal wieder in zwei Gruppen mit k.o.-Runde ihren Meister aus. Leider verletzte sich der an 1 gesetzte Bernd Staehle vor seinem Halbfinale. Sein Gegner Petr Musil wollte keinen kampflosen Sieg und da auch die anderen Halbfinalisten einverstanden waren, wurden die Spiele auf die Zeit nach dem Finaltag verschoben. Da die Verletzung aber doch langwierig ist, hat Bernd seine Teilnahme an den Spielen doch absagen müssen. Damit ist Manfred Kraft Dritter und Bernd Staehle Vierter. Das Finale zwischen Petr Musil und Reinhard Sittl wird noch nachgespielt.

Bei den Herren 50 traten wieder genau dreizehn Teilnehmer an. Wegen des kürzeren Zeitraums wurden diesmal aber vier kleine Gruppen statt zwei großen Gruppen gebildet. Im Finale standen sich mal wieder die beiden Dauerkonkurrenten Martin Pfeifenberger und Clemens Jungkunz gegenüber. Davor konnte sich Martin im Viertelfinale erst im Super-Tiebreak gegen Jürgen Waidhas durchsetzen, gewann sein Halbfinale aber kampflos gegen den erkrankten Jörg Corpus. Clemens kämpfte sich im Halbfinale im Matchtiebreak 12:10 gegen Kent Krußig ins Finale. Das Endspiel war wie gewohnt hart umkämpft zwischen Martin und Clemens. Erneut musste der Super-Tiebreak die Entscheidung bringen. Nach fast drei Stunden ging Martin mit 7:5, 4:6 und 10:8 als Sieger vom Platz. Um Platz 3 konnte noch nicht gespielt werden, dasowohl Jörg wie auch Kent am Finaltag wegen Verletzung bzw. Erkrankung nicht antreten konnten.

Den größten Einbruch verzeichneten die Bambini. Im vergangenen Jahr noch zu zehnt in zwei Gruppen, spielten sie diesmal nur zu viert in einer Gruppe ihren Meister aus. Michael Wieluch belegte vor Leonhard Sturm und Joris Liphardt den ersten Platz.

Bei der U14 Gruppe nahmen wieder acht Kinder teil, aufgeteilt auf zwei Gruppen. Bei der Auslosung landeten die Kinder, die im vergangenen Jahr bei den Bambini die Plätze 1-3 belegten, alle in einer Gruppe zusammen mit David Ditsche – eine harte Gruppe. So schied Leon Zimmermann durch zwei enge Niederlagen gegen Michael Wieluch und David (6:3, 3:6, 2:10!) bereits in der Gruppenphase aus. In der anderen Gruppe zogen nur Lukas Horn und Maximilian Reinhold alle ihre Matches rechtzeitig durch, standen danach aber auch als Gruppenbeste fest. Die Halbfinals entschieden David (gegen Maximilian) und Michael (gegen Lukas) recht deutlich für sich, so dass sie im Finale wieder aufeinandertrafen. Während David Ditsch bei den Gruppenspielen noch den Kürzeren gezogen hatte und auch im Finale schon zurücklag, holte er sich mit 3:6 7:5 10:4 und viel Geduld den Titel gegen den drei Jahre jüngeren, immer mehr mit sich hadernden Michael Wieluch. Den dritten Platz holte sich Maximilian Reinhold.

Die Aktiven-Konkurrenz bestand aus acht Herren und einer Frau. Eva Schöppel konnte alle ihre drei Gruppenspiele klar gewinnen. Den zweiten Platz holte sich Florian Gursch durch einen Sieg im Supertiebreak gegen Stephan Dück. In der anderen Gruppe gewann Andreas Robitzkat gegen Volker Barthelmannn, wurde aber wegen einer deutlichen Niederlage gegen Paul Fuchs doch nur Gruppenzweiter hinter Volker. Während Eva sich mit 6:3, 6:3 gegen Andreas im Halbfinale durchsetzen konnte, ging es bei Volker und Florian in den Match-Tiebreak, den Florian für sich entscheiden konnte. Im Finale nahm er Revanche für die 0:6 0:6 Niederlage in den Gruppenspielen gegen Eva und gewann mit einer konzentrierten Leistung 6:1 und 6:0. Das Spiel um Platz 3 konnte Andreas 7:5, 6:3

für sich entscheiden.

27.10.2020

Jedermann-Tag beendet

Tennis

Am vergangenen Dienstag fand der Jedermann-Tag in dieser Saison zum letzten Mal statt. An diesem schönen Herbsttag trafen sich noch mal acht Spieler und Spielerinnen. Da es bereits gegen 18 Uhr zu dunkel wurde und es aber so schön war, wurde noch bei Flutlicht weitergespielt. Ein schöner Abschluss.

Wir starten voraussichtlich wieder unseren Spieltreff Anfang Mai 2021.

10.10.2020

Ergebnis der Tennis Vereinsmeisterschaften 2020

Tennis

Am 19. September gingen offziell die Vereinsmeisterschaften zu Ende. Einige Spiele wurden wegen Krankheit noch nachgeholt.

Hier zu den Bildern der Vereinsmeisterschaft.

Die Platzierungen:

Aktive: 1. Florian Gursch 2. Eva Schöppel 3. Andreas Robitzkat

Damen: 1. Eva Schöppel 2. Lisa-Marie Augustin 3. Helen Rottkemper

Herren 50: 1. Martin Pfeifenberger 2. Clemens Jungkunz

Herren 64: 1. Petr Musil 2. Reinhard Sittl 3. Manfred Kraft

Doppel: 1. Clemens Jungkunz/Volker Barthelmann 2. Stephan Dück/Paul Fuchs 3. Jan Bartulec/Petr Musil

Mixed: 1. Eva Schöppel/Volker Barthelmann 2. Lisa-Marie Augustin/Jan Bartulec 3. Angelika Gursch/Florian Gursch

Knaben: 1. David Ditsche 2. Michael Wieluch 3. Lukas Horn

Bambini: 1. Michael Wieluch 2. Leonhard Sturm 3. Joris Liphardt

15.11.2019

Ergebnis der Vereinsmeisterschaften 2019

Finalspiele und Spiele um Platz 3

Die ersten drei der Aktivenkonkurrenz v.l.n.r.: Volker Barthelmann (2.), Eva Schöppel (1.) und Andreas Robitzkat (3.)

Vom 1. Juli bis zum 31. August hatten die Gruppenspiele der neun Konkurrenzen stattgefunden. Ab 1. September waren in den Halbfinalspielen die Finalisten ermittelt worden.

Am 21. September gingen die diesjährigen Vereinsmeisterschaften dann zu Ende. Bei herrlichem Wetter fanden am Finaltag zwölf Spiele um die Plätze 1-4 statt.

Hier die Platzierungen:

Aktive: 1. Eva Schöppel 2. Volker Barthelmann 3. Andreas Robitzkat

Damen: 1. Eva Schöppel 2. Angelika Gursch 3. Kerstin Huwer

Herren 50: 1. Clemens Jungkunz 2. Reinhard Sittl

Herren 60: 1. Bernd Staehle 2. Petr Musil 3. Manfred Kraft

Doppel/Mixed: 1. Eva Schöppel/Volker Barthelmann 2. Arne Gessner/Andreas Robitzkat 3. Stephan Dück/Paul Fuchs

Knaben: 1.Lisandro Sieckmann 2. Lukas Horn 3. Erik Rauh

Bambini: 1. Michael Wieluch 2. Erik Rauh 3. Leon Zimmermann

U10-Midcourt: 1. Michael Wieluch 2. Raphael Hinkmann 3. Robin Klenk

U10 Kleinfeld: 1. Joris Liphardt 2. Julian Gimberlein 3. Nele Huwer

09.08.2019

9. Mittelfränkische Beachtennismeisterschaften 2019

Spektakuläre Hechts und entspannte Stimmung

Die Erst-, Zweit-und Drittplazierten bei den mittelfränkischen Beachtennismeisterschaften 2019

Am 4.8.2019 fanden die offenen mittelfränkischen Beachtennismeisterschaften zum 9. Mal auf der Beachanlage des TV 1848 Erlangen statt. Elf Mixed, sieben Damendoppel und sechs Herrendoppel kämpften gut gelaunt bei strahlendem Sonnenschein und flotter Musik um die Meistertitel im weißen Sand.

Den Sieg im Herrendoppel holte sich Alexander Rieß (SC Uttenreuth), diesmal wieder mit Christian Eisen (SpVgg Forchheim) vor Uwe Kropf/Volker Barthelmann (TC Arzberg/TV 1848 Erlangen) und Andreas Robitzkat/Stephan Eitel (beide TVE 1848).

Im Damendoppel trafen im Finale Nadine Gärtner/Dagmar Knorr-Held (beide TB Erlangen) bei ihrer ersten Beachtennismeisterschaftsteilnahme auf die Titelverteidiger Sandra Vogel/Eva Schöppel (TC Rot-Weiss Erlangen/TVE 1848), nachdem sie schon bei den Gruppenspielen gegeneinander spielen mussten. Erneut ging es in den Supertiebreak, den diesmal die TB-lerinnen für sich entscheiden konnten. Auf Platz 3 landeten Stefanie Puta/Sandra Lenhard (TC RW Erlangen/o.V.).

Der Mixedtitel ging an Yvonne Friedrich (TC Arzberg) und Tim Jaeger (SC Uttenreuth) vor Leonie Mandelkow (TC RW Erlangen)/Christian Eisen. Den dritten Platz belegten Nadine Gärtner/Andreas Weidemann (beide TB Erlangen).

14.12.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

07.12.2020

Gutscheinaktion "Gasthaus Milan"

Unterstützung der Vereins-Gastronomie

Ihr könnt Euch und unserem Gastwirt etwas Gutes tun! Falls Ihr noch was für Weihnachten braucht, gibt es bei Ihm Gutscheine für die "Zeit danach"

Bezahlung kontaktlos per Pay Pal oder Überweisung. Zustellung per Post oder persönlich von ihm. Zu jedem Gutschein gibt es einen Schnitzelpass gratis dazu. Das erste Feld ist bereits gestempelt.

Ab einem Wert von 25,00 € gibt es für TV 1848 Mitglieder noch 5,00 € drauf. Also Gutschein für 25,00 € kaufen und 30,00 € Gutschein erhalten.

06.12.2020

Ehrungsabend 2020

Nach Absage des Stiftungsfestes Ehrungen im kleinen Kreis

Ungewohnt war der Anblick. Anstatt in der Jahnhalle traf man sich im Gasthaus Milan. Anstatt Bestuhlung für hundert und mehr Gäste, nur wenige Tische mit der notwendigen „sozialen Distanz“. Anstatt winterlicher Adventsstimmung, herbstlich kühle und regnerische Atmosphäre. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied man sich frühzeitig für eine Absage des Stiftungsfestes. Zu hoch das Risiko, zu ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln sollte. In der Vereinsführung war man sich aber einig, dass komplett

auf die Ehrungen zu verzichten auch keine Lösung ist. Verzichtet wurde jedoch auf die Ehrung der Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, welche aufgrund der hohen Anzahl eine Veranstaltung deutlich komplexer machen würden. Eingeladen und geehrt wurden die langjährigen Mitglieder für 40, 50, 60 und stolze 70 Jahre (gezählt wird ab Vollendung des 18. Lebensjahrs) im TV 1848 Erlangen. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden drei Mitglieder mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und neben dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche wurden die TV-Sportler für ihre sportlichen Erfolge geehrt.

Geehrt wurden:

 

 

für 40 Jahre

Ursula Dehler

Heinz Eschenbacher (EM)

Helmut Schweinzer

für 50 Jahre + Verleihung Ehrenmitgliedschaft

Gerda Güthlein

Lothar Kusser

Dr. Werner Großer (EM)

für 60 Jahre

Freia Thiel (EM)

Heinz Müssenberger (EM)

für 70 Jahre

Betty Haspel (EM)

Andreas Ganzmann (EM)

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk (Triathlon)

Patrick Hofstetter (Badminton)

Alexander Söhnel (Badminton)

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche

Anna Schmidt (Triathlon)

Bestennadel in Silber

Claudia Schüren (Judo)

Oliver Küpper (Judo)

Jawid Jauhari (Judo)

Murtazo Aminov (Judo)

Gertrud Härer (Triathlon)

 

 

Aufführungen und große Reden gab es keine, dafür ausreichend Zeit für die anwesenden Mitglieder, sich mit Vereinsfreunden und -weggefährten auszutauschen. Ein Blick auf die Ehrungsliste lässt erkennen, welche außerordentliche Verdienste um den Verein an diesem Abend geehrt wurden. Sechs Ehrenmitglieder, darunter die langjährigen und verdienten Abteilungsleiter Freia Thiel mit ihrem Mann Klaus (Trampolin), Heinz Eschenbacher zusammen mit seiner Frau Eva (Leichtathletik) sowie Dr. Werner Großer (Turnen), Heinz Müssenberger (Wandern u. Wintersport, Kassenprüfer) und Andreas Ganzmann (Turnen) machten den Abend zu einer hochkarätigen Veranstaltung. In den beiden Ehrungsblöcken führten der 1. Vorsitzende Jörg Bergner und sein Stellv. Johannes Baßfeld durch die Veranstaltung und warfen gemeinsam mit den Gästen einen Blick auf die Leistungen und Erfolge der Geehrten. Dabei kam so manch freudige Erinnerung wieder hoch. Besonders erfreulich war die positive Rückmeldung einiger Gäste zu dem gewählten Format der Veranstaltung, denn im Mittelpunkt standen die Ehrengäste und deren Verbindung zum Verein. Den- noch bleibt zu hoffen, dass Corona künftig kein Thema mehr sein wird und zu weiteren Absagen von Vereinsfesten und Wettkämpfen führt.

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk:

Seit Oktober 2015 im TV 1848 Erlangen, ist Krista aktiv in der Triathlonabteilung und im TV-Vital. Als leidenschaftliche Fotografin ist Krista u.a. an der Strecke des Erlanger Triathlons zu finden, wo sie den sportlichen Wettkampf mit ihrer Kamera festhält. Sie kümmerte sich um die Webseite der Abteilung und betreut immer noch die Webseiten des Arcadenlaufs und der RTF.

Patrick Hofstetter:

Eingetreten in den Verein im Oktober 2011. Seit 2013 ist er Sportwart und stellv. Abteilungsleiter. Patrick wurde 2016 mit dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche ausgezeichnet. Für sein Engagement in der Abteilungsleitung wurde Patrick mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Alexander Söhnel:

Alexander ist seit 2007 im Turnverein Mitglied. Aktiv ist er in der Abteilung Badminton, im Freizeitsport und dem TV-Vital. Er ist Übungsleiter in der Badminton-Abteilung und bietet regelmäßig „Cross-Skating“ Kurse im Kursprogramm des Vereins an. Geehrt wird er für seine jahrelange, zuverlässige und gute Arbeit als Kassenwart der Badminton-Abteilung.

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche:

Anna Schmidt: Anna organisiert das Training, die Wettkämpfe, die Fahrten zu den Wettkämpfen, virtuelle Wettkämpfe, hält Kontakt zu den Männermannschaften und zur Abteilungsleitung. Sie ist seit 2015 im Verein. Als Sportlerin ist Anna überaus erfolgreich, u.a. wurde sie 2018 „Deutsche Hochschulmeisterin“ und war 2014 Mitglied in der Deutschen Triathlon Nachwuchs-Nationalmannschaft.

Sportlerehrung:

Waren es 2019 noch über 30 Sportler, konnten wir dieses Mal nur sieben einladen. Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls am 16. März 2020 war das sportliche Leben, so wie man es bisher kannte, von jetzt auf gleich stillgelegt und so konnten in dieser Zeit auch keine sportlichen Erfolge errungen werden.

Bestennadel in Silber:

Claudia Schüren: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 F5 -63 kg.
Oliver Küpper: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 M5 -90 kg.
Jawid Jauhari: 1. Platz Bayerische Meisterschaft MU21 -81 kg.
Murtazo Aminov: 1. Platz Bayerische Meisterschaft Männer -100 kg.
Gertrud Härer: 3. Platz ITU Winter-Triathlon World Championships. JOBA

05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

22.11.2020

Deutschland - kein Sommermärchen

Impressionen einer Deutschlandtour von Flensburg nach Garmisch mit dem Rennrad

Auf der Engalm strahlte endlich die Sonne auf die "Rentnerband" v.l.: Roderich Mertens, Walter Ströhlein, Wilhelm Biesemann und Lothar Wahl

Am 23.8.2020 machte sich die "Rentnerband" - Roderich, Lothar, Wilhelm und Walter – auf den Weg mit dem Auto nach Flensburg, um Deutschland von Norden nach Süden mit dem Rennrad zu durchqueren. Der Plan war, drei radeln eine Etappe und einer muss das Auto eine Etappe weiterfahren. Am nächsten Tag wird gewechselt, ein anderer ist dran, das Auto zu fahren.

Am Montag, den 24.8.20, starteten wir von Flensburg nach Glückstadt, etwa 140 km. Der Auftakt gestaltete sich schwierig: Vier Pannen und ab und zu heftige Regengüsse. Gegen 19 Uhr radelten die Drei am Marktplatz in Glückstadt ein. Im schönen Hotel 'Stilbruch' erholten wir uns von den ersten Strapazen, nicht ahnend, dass noch mehrere folgen würden. Am nächsten Tag überquerten wir die Elbe, radelten nach Bremerhaven, dann südwärts Richtung Bremen, fuhren mit der Fähre über die Weser und erreichten nach 125 km Hude. Auch an diesem Tag überraschte uns immer mal wieder ein heftiger Regenschauer. Doch das war nichts im Vergleich zu

 

dem, was uns am Mittwoch ereilen sollte. Regen schon am frühen Morgen. Dann hatte sich das Sturmtief 'Kirsten' angekündigt mit heftigen Windböen, die uns bis zur Mitte der Straße wehten. Der Schreiber dieser Zeilen war fast so weit, den Fahrer des Begleitfahrzeugs anzurufen, damit dieser ihn abholt. Doch wie schon unser ehemaliger Torwart-Titan Kahn sagte: "Es geht immer weiter"! Völlig durchnässt kamen wir nach 140 km in Bad Oeynhausen an. Nach einer warmen Dusche und einem guten Abendessen sah die Welt wieder anders aus.

Die nächsten 2 Tage regnete es tatsächlich nicht. Wir radelten an Bielefeld und Paderborn vorbei nach Süden und übernachteten in Arolsen, westlich von Kassel. Im Sauerland kostete uns der Anstieg nach Winterberg einige Körner. Die regenlose Zeit hatte bald ihr Ende, doch wenigstens hatte sich der Sturm verzogen. Unser Weg, der sich meistens auf Nebenstraßen und Radwegen erstreckte - von Roderich und Lothar gut auf die Garmingeräte überspielt - führte uns weiter nach Südwesten in die Nähe von Rüsselsheim. Hier war Halbzeit. Langsam änderte sich das Wetter wieder und wir mussten Gegenwinde und starke Regenschauer ertragen. Dann streiften wir die Pfälzer Weingegend, strampelten Weinberge hinauf und wieder hinunter und kosteten auch ein paar Trauben, die schon recht süß waren. Als nächstes 'Highlight' baute sich der Schwarzwald vor uns auf. Am Montag, den 31.8., starteten wir von Rohrbach – von einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, das zum Hotel und Restaurant umgebaut worden war. Das Wetter war gut, teilweise fuhren wir bei Sonnenschein. 35 km radelten wir auf der linken Rheinseite in Frankreich. Dort mussten wir feststellen, dass die Cafés um 12 Uhr schließen und erst wieder um 15 Uhr öffnen. Wir überquerten den Rhein mit einer Fähre und fuhren die restlichen 65 km wieder auf deutschem Gebiet. In Haslach erwartete uns Lothar (war mit Autofahren dran) im schönen Hotel Mosers-Blume.

Die Fahrt vom Schwarzwald zum Bodensee verlief über 900 Höhenmeter. Anfangs schien es ein sonniger Tag zu werden, doch schon bald regnete es immer mal wieder, so dass wir wieder mal nass den Bodensee erreichten. Am Mittwoch, den 2.9., starteten wir bei kühlem, aber gutem Wetter entlang des Bodensees. Nach 10 km fuhren wir über Tettnang nach Oberstaufen, was einige Höhenmeter erforderte. Das Ziel, in Gedanken ganz nah und doch 120 km entfernt! Es ging stetig bergauf in unser Nachbarland Österreich. In Reutte genehmigten wir uns einen Kaffee und ein Stück Torte. Über Lermoos und Ehrwald erreichten wir Garmisch. Geschafft! Außerhalb von Garmisch, in Wallgau, fanden wir das Hotel Post, das noch 2 Zimmer frei hatte. Nach 1.400 km und 8500 Höhenmetern kann man natürlich nicht einfach aufhören mit dem Radfahren. Deshalb hatte Lothar die Idee, am letzten Tag gemeinsam, jetzt mal zu viert, in die Eng-Alm zu fahren und dann wieder zurück – eine kleine 76 km Strecke zum Ausrollen, bevor es mit unserem Leihauto zurück nach Erlangen ging.

Trotz des suboptimalen Wetters war unsere Stimmung immer gut. Wir erfuhren Hilfsbereitschaft bei unseren Pannen und Erstaunen in den Unterkünften ob unseres Abenteuers. Gut eingefahren und trainiert können wir jetzt die restlichen Wochen der Radsaison hier in Franken genießen.

T./F.: Walter Ströhlein

21.11.2020

Konstruktiver Austausch über Vereinsförderung des Bundes

v.l.: 1. Vorsitzender Jörg Bergner, MdB Stefan Müller und stellvertr. Vorsitzender Johannes Baßfeld.

Am 23. September fand sich der Wahlkreis-Abgeordnete Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, zu einem interessanten Meinungsaustausch mit Vertretern des Vorstands des TV 1848 zusammen. Stefan Müller ist sportlich sehr interessiert, Mitglied in der Laufgruppe im TV 1848 und erfolgreicher Finisher bei Triathlons auf der Kurz- und Mitteldistanz.

Das Gespräch war lange vereinbart und eigentlich auf den 20. März terminiert. Es musste mit der Verkündung des Katastrophenfalls und des Lockdowns kurzfristig abgesagt und verschoben werden. Grund und Anlass für das Gespräch war ein bundesweites Schreiben der Vereine des Freiburger Kreises an die Bundestagsabgeordneten im jeweiligen Wahlkreis im Herbst 2019, an dem sich auch der TV 1848 Erlangen beteiligt hatte. Darin stand die Forderung nach einem Förderprogramm des Bundes für

vereinseigene Sportanlagen in Deutschland. In dem einstündigen Austausch konnte der Vorstand Herrn Müller zunächst die aktuell schwierige Situation des Turnvereins unter Corona-Bedingungen darstellen. Anschließend ging man auf den hohen Sanierungs- und Modernisierungsstau der Sportvereine in ganz Deutschland mit ihren zumeist älteren und unwirtschaftlichen Sportstätten ein. Dieser Investitionsstau, der bereits vor Corona bestand, wird sich durch Corona und seine katastrophalen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Vereine in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Die von uns eingeforderten Fördermittel des Bundes für vereinseigene Sportstätten, eine Art „Goldener Plan für Vereine“, sei jetzt wichtiger denn je, um die unverzichtbare Sportstätteninfrastruktur der Vereine in ihrer Breite für die Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen. Stefan Müller zeigte sich sehr interessiert in dem konstruktiven Gespräch. Er versprach, sich mit den aus seiner Sicht berechtigten Interessen an den hierfür zuständigen Innenminister Horst Seehofer zu wenden. Die Bedeutung und unverzichtbaren Leistungen der Vereine für unser Gemeinwesen seien unstrittig und müsste künftig noch besser unterstützt werden, wenn möglich auch durch den Bund. Abschließend ging man auch auf das Thema „Stärkung des ehrenamtlichen Engagements“ durch die Politik ein. Auch hierzu hatte man 2019 MdB Müller bereits angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Leider sind den damals angekündigten Worten im Koalitionsvertrag bis heute keine Taten durch die Politik gefolgt. Die in Aussicht gestellten Verbesserungen für das Ehrenamt sind bislang leider ausgeblieben. Am Beispiel des TV 1848 zeigte man den dringenden Bedarf auf, den seit 2013 geltenden Übungsleiterfreibetrag von 2.400 € p.a. auf mind. 3.000 € p.a. zu erhöhen. Bei hochqualifizierten und engagierten Trainern wird dieser Freibetrag zu häufig überschritten. Hier müssen dann teure und sehr aufwendige Minijob-Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden, wenn man den Trainingsbetrieb durch diese Trainer gegen Jahresende nicht einschränken oder verbieten möchte. Zum Abschluss dankte der Vorstand Herrn Müller für sein offenes Ohr und nahm sehr gerne sein Angebot an, miteinander weiter im Austausch zu bleiben und ein solches Gespräch künftig zu wiederholen.

J. Be.

20.11.2020

Sorgen- und hoffnungsvoller Blick nach vorne

Liebe Mitglieder,

der Herbst ist längst angebrochen und der Großteil der Sportangebote ist in die vereinseigenen und städtischen Hallen gewechselt. Bislang hat dies gut geklappt. Unsere Sportler halten sich überwiegend an die Hygiene- und Schutzvorgaben. Wir hoffen, dies bleibt so und wir müssen keine neuen Schließungen hinnehmen. Corona hat auch unsere Vereinsehrungen beeinflusst. Das Stiftungsfest muss in diesem Jahr entfallen. Statt am 2. Advent in der Jahnhalle nahmen wir die Ehrungen heuer Corona-gerecht in Kleingruppen in Milans Gasthaus vor. Die Rückmeldungen der Geehrten für langjährige Mitgliedschaft, ehrenamtliche Verdienste und sportliche Erfolge waren äußerst positiv das reduzierte Ehrungsformat fand durchweg große Zustimmung.

2021 wohl herausfordernder als 2020

Mittlerweile ist absehbar, dass wir das Jahr 2020 mit einem blauen Auge überstehen werden. Das Zusammenspiel aus intensiven Sparmaßnahmen des Vereins und Inanspruchnahme öffentlicher Hilfen sorgte für unser wirtschaftliches Überleben, trotz massiver Einbrüche durch den Lockdown. 2021 wird nach unserer Befürchtung für die meisten Vereine aber wesentlich herausfordernder. Gesunkene Mitgliederzahlen sorgen für einen spürbaren Rückgang bei der Haupteinnahmequelle, den Vereinsbeiträgen. Die Vereinsangebote werden wohl noch länger mit niedrigerer Auslastung, aber eben bei weitgehend „normalen“ Kosten, laufen müssen. Bei laufendem Betrieb sind die 2020 erzielten Einsparungen, z.B. bei Personal- und Energiekosten, dann kaum noch möglich. Wie soll dann noch ein Wegfall möglicher Corona-Hilfen kompensiert werden? Dies ist aus unserer Sicht kaum mehr möglich. Somit hoffen wir für 2021 auf weitere öffentliche Unterstützung von Stadt und Staat. Die soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung der Vereine für die Bevölkerung, die Kommunen und den Staat ist UNBESTRITTEN. Das hat sich gerade im Frühjahr und Sommer mehr als deutlich gezeigt. Sportvereine mit ihren vereinseigenen Sportstätten, den zahllosen Angeboten für Jung und Alt, den engagierten Trainern und Übungsleitern sowie dem gelebten Ehrenamt sind - ohne Wenn und Aber - systemrelevant.

Erlanger Sonderprogramm und „Goldener Plan“ des Bundes als Hoffnungsträger

Die Vereine werden wohl auf absehbare Zeit Sparhaushalte aufstellen müssen, um über die Runden zu kommen. Größere Investitionen werden kaum zu stemmen sein. Der bereits bestehende Sanierungsstau bei den Sportstätten wird noch größer. Umso erfreulicher ist das Vorhaben der Stadt Erlangen zu bewerten, ein Sonderprogramm für Sportstätten der Vereine aufzulegen. Wir begrüßen das sehr und hoffen, dass es im geplanten Umfang die politischen Hürden nimmt und 2021 tatsächlich verabschiedet wird. Dies würde uns in die Lage versetzen, auch mit geringen Eigenmitteln notwendige - v.a. energetische - Sanierungen und Investitionen anzugehen. Und auch im Bund wird über ein Sonderprogramm über Sportstättenförderung für Vereine nachgedacht – eine Art „Goldener Plan“. Hierüber tauschten wir uns persönlich mit Stefan Müller, MdB und Vereinsmitglied im TV 1848, am Vereinsgelände Kosbacher Weg aus. Für den gelungenen Start in die sportliche „Wintersaison“ danke ich allen Trainern, Übungsleitern, Helfern und Mitarbeitern. Bitte achtet weiterhin auf die ständige Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften in unseren und den städtischen Sportanlagen. Nur so können wir neuerliche Einschränkungen im Sportbetrieb auf absehbare Dauer vermeiden. Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

04.11.2020

TV 1848 Erlangen „goes international“

Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg

Gemeinsames Foto der Projektinitiatoren zum Start der Kooperation. V.l.n.r. Franziska Beck (Ansprechpartnerin TV 1848) Kerstin Sommer (Leitung Arbeitsgruppe Welcome), Kira Gehrmann (Leitung Referat für Internationale Angelegenheiten) und Johannes Baßfeld (stell. Vorsitzender TV 1848)

Der TV 1848 Erlangen e.V. ist ab sofort Kooperationspartner des Welcome Centers der FAU Erlangen-Nürnberg. Dieses betreut internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, die für eine gewisse Zeit an der Universität lernen, lehren und forschen. Neben Wohnen, Arbeiten und Familie, können diese nun auch im Bereich Sport ein vielseitiges Angebot wahrnehmen.

Mit über 200 Sportangeboten möchte der Turnverein für jeden das passende Angebot finden, egal ob im Freizeitsport oder im Wettkampfbereich, Individual- oder Mannschaftssport sowie Gesundheits- und Leistungssport. Darüber hinaus kann auch die gesamte Familie das Angebot des Vereinsnutzen. Durch eine individuelle Beratung kann im gemeinsamen Gespräch auf die Wünsche und Vorstellungen eingegangen werden. Fragen rund um die Mitgliedschaft werden kompetent beantwortet und der Kontakt in die gewünschte Abteilung bzw. zum verantwortlichen Übungsleiter wird hergestellt.

Weiterhin soll innerhalb der Kooperation geprüft werden, welchen konkreten Bedarf die ausländischen Gäste haben, um so gegebenenfalls künftig passende Angebotspakete für internationale Wissenschaftler und Studenten zu schnüren. Für den TV 1848 Erlangen ist dies ein erster Baustein im Gesamtkonzept hin zu mehr „internationaler Kompetenz“.

30.10.2020

Absage der ordentlichen Delegiertenversammlung

Die ab dem kommenden Montag (02.11.2020) bundesweit geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verbieten jegliche Versammlungen und Sitzungen im Verein im Präsenzformat.

Aus diesem Grund muss die ordentliche Delegiertenversammlung, welche für den 18.11.2020 geplant war, abgesagt werden. Ein Nachholtermin in 2021 ist aktuell noch nicht bekannt. 

Bitte bleiben Sie gesund!

10.10.2020

Ehrung für Reinhard Döhnel durch Innenminister Herrmann

Staatsminister Joachim Herrmann überreichte Reinhard Döhnel im März in der Erlanger Orangerie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Bei der Laudatio würdigte der Minister Döhnels langes Engagement für den Karatesport weitgehend mit folgenden Worten:Reinhard Döhnel (64) aus Erlangen ist bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich im Karatesport und im Erlanger Vereinssport tätig. Schon mit 17 hat er 1973 eine

Judogruppe im Turnverein Oberkotzau (Oberfranken) mit einem Freund ins Leben gerufen, aufgebaut und sich dafür im Turnerrat engagiert. Seine Karatelaufbahn hat er vor 42 Jahren begonnen und als Orangegurt 1980 die Karateabteilung des Turnvereins Rehau übernommen, die er 1984 zu ersten Wettkämpfen führte. 1988 folgte dann sein Wechsel zum TV 1848 Erlangen. Dort hat er von Beginn an Verantwortung übernommen und erfolgreich Anfängerkurse der Karate-Abteilung geleitet. Damit hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die damals noch junge Abteilung schnell im Erlanger Vereinssport verankert worden ist. Dabei zeichnet ihn seine herausragende Fachkompetenz und sein großes Wissen über den Sport aus, gepaart mit seiner stetigen Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und zur ständigen Weiterbildung. 1992 wurde er zunächst mit der kommissarischen Leitung seiner Abteilung (durch seinen Vorgänger Werner Enderes) betraut, ehe er drei Jahre später endgültig Abteilungsleiter wurde. Seither führte er die Aktiven des Karate-Shotokan Erlangen zu vielen regionalen und überregionalen Wettkampferfolgen auch auf Bundesebene. Dabei steht im Zentrum seines Wirkens stets die Verbindung zwischen traditionellem Karate und modernem Wettkampfsport. Außerdem ist es ihm eine Herzensangelegenheit, die gesundheitlichen Aspekte sowie die mentalen und geistigen Hintergründe des Karate- Do im Training mit einzubeziehen und zu verwirklichen. Seine herausragende Fachkompetenz stellte er Jahr für Jahr als Kampfrichter bei Bezirksmeisterschaften unter Beweis. Jährlich prüft er auch bis zu 100 Kyu-Prüflinge bei Graduierungsprüfungen. Von 2004 bis 2012 war er zusätzlich mit der Aufgabe des Stilrichtungsreferenten für Fudoshin-Ryu im Bayrischen Karate-Bund (BKB) betraut und auch dem Technischen Ausschuss des BKB gehörte er viele Jahre an. Kein Wunder also, dass er sich in Fachkreisen einen guten Namen gemacht hat. Das liegt aber auch an den jährlichen, von ihm organisierten, hochkarätigen Lehrveranstaltungen und Karate-Lehrgängen, bei denen hochgeschätzte Großmeister, Deutsche Meister und Vize-Weltmeister den Frauen, Männern sowie Kindern und Jugendlichen aus Erlangen und ganz Bayern die Erfolgsgrundlagen des Karatesports vermitteln.

Heute trainieren bei ihm über 10 Schwarzgurte, die inzwischen selbst hochqualifizierte TrainerInnen sind und die hohe Qualität des Karate beim TV 1848 sichern.

Sven Greve

10.10.2020

Ankündigung: Ordentliche Delegiertenversammlung 2020

Turnverein 1848 Erlangen e.V.

Ordentliche Delegiertenversammlung 2020 des TV 1848 Erlangen .V.
Mittwoch, 18. November 2020 um 18.30 Uhr
in der Jahnstraße 8, Jahnhalle

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Entgegennahme d. Jahresberichts des Vorstands
  3. Entgegennahme d. Jahresberichts des Aufsichtsrates
  4. Genehmigung d. Jahresabschlusses des Vorstands
  5. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  8. Verschiedenes

Je nach Entwicklung und unter Berücksichtigung geltender Vorgaben für das Schutz- u. Hygienekonzept behalten wir uns vor, kurzfristig notwendige organisatorische Maßnahmen durchzuführen. Mitglieder haben Teilnahmerecht (nur nach vorheriger Anmeldung vor dem 11.11.2020), soweit es das Schutz- und Hygienekonzept zulässt.

 

Der Vorstand

08.10.2020

15 Jahre Studio-Leitung des TV-Vital

Ein Interview mit Klaus Leutsch

Seit 15 Jahren ist Klaus Leutsch der Studioleiter des TV-Vital. Am 4. Juli 2005 fing er im Turnverein an. Wie es dazu kam, welche Highlights er seitdem erlebt hat, welche Ziele er noch hat und wie sich die Corona-Pandemie auf seine Arbeit ausgewirkt hat, das hat er im Interviewverraten.

Wie ist er zum Turnverein gekommen?

Klaus hatte bereits langjährige Erfahrung in der Fitnessbranche. Das Berufsbild und die heutigen Ausbildungsmöglichkeiten gab es damals noch nicht. So

arbeitete er als Quereinsteiger an der Theke, bis sein damaliger Chef ihn als Festkraft einstellte. Er machte eine Vielzahl an Trainerlizenzen (u.a. Fitnesstrainer-A, Aerobic-Lizenz, Personaltrainer) und arbeitete im Trainings-, Kurs- und Servicebereich. Als Bereichsleitung und stellvertretender Studioleiter sammelte Klaus dort seine ersten Erfahrungen als Führungskraft. Für Klaus war klar, dass er in der Fitnessbranche bleiben will und so machte er seinen Fitness-Fachwirt bei der IHK in Saarbrücken. Sein Ziel, früher oder später die Studioleitung. Bei seinem damaligen Arbeitgeber standen die Chancen nicht schlecht, da in der Fitnesskette immer wieder neue Studios eröffneten. Als er dann die Stellenausschreibung des TV-Vital entdeckte, bewarb sich der „echte Erlanger“ natürlich umgehend – jedoch leider zu spät und bekam prompt eine Absage. Auch wenn seine Qualifikationen für ihn sprachen, so war er leider zu spät dran und die damalige Vereinsführung hatte sich bereits für einen anderen Bewerber entschieden. Da der andere Studioleiter jedoch nicht lange im TV-Vital arbeitete, bekam Klaus seine zweite Chance und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Er kannte das TV-Vital bis dato nicht und auch die besondere Struktur der Verknüpfung von Verein und Fitnessstudio war für ihn neu. Im Gespräch überzeugte er dann die Präsidiumsmitglieder sowie den Geschäftsführer und den sportlichen Leiter. Der Beginn seiner Karriere im TV 1848 Erlangen.

Was war sein Highlight in all den Jahren?

„Was war kein Highlight“, so Klaus auf die Nachfrage nach seinem persönlichen Höhepunkt in den 15 Jahren als Studioleiter. Muss er sich festlegen, dann ist die Entscheidung ganz klar. Die Erweiterung des TV-Vital forderte von allen Beteiligten einiges ab. Mit der Erweiterung verdoppelte sich die Fläche des Studios auf 2.000 qm. War das ursprüngliche TV-Vital bereits am Anschlag bei der Mitgliederauslastung, schuf man so die Basis für eine weitere positive Mitgliederentwicklung in Richtung 2.000 Mitglieder. Aber auch die vielen „kleinen“ Highlights bleiben Klaus in Erinnerung. Der Bau des Vital-Parks, der Indoor-Cycling-Marathon, welcher in Form eines 24-Stunden-Events so bislang noch nicht existierte und dieses Jahr zum siebten Mal stattgefunden hätte.

Was war die größte Herausforderung?

Nicht nur ein Highlight, sondern auch ein Kraftakt war die Erweiterung des TV-Vital. Von der Planung bis zur Umsetzung und am Ende zur Eröffnung gab es mehr als genug Arbeit für alle Beteiligten. Dass es dabei die ein oder andere Überstunde gab, ist nachzuvollziehen. Leider folgte auf das Highlight dann auch die unschöne Herausforderung eines Wasserschadens im „neuen“ TV-Vital. Unzufriedene Mitglieder aufgrund der Einschränkungen, Stagnation bei der Mitgliederentwicklung und immer wieder neue Probleme. Eine unbefriedigende Situation für alle Betroffenen. Am Ende wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert und es ging wieder aufwärts.

Was möchte er mit/ im TV-Vital noch erreichen?

Fragt man Klaus nach seinen Zielen, dann ist das bevorstehende Jubiläum natürlich ein besonderer Anlass, sich Ziele zu setzen. 2021 feiert das TV-Vital sein 20. Jubiläum. Gerne würde Klaus seinem Studio einen neuen Look spendieren. Erste Gedanken und Konzepte wurden bereits ausgearbeitet. Die Corona-Pandemie hat jedoch erstmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Neue Geräte, neuer Look – es wird sich zeigen, ob es ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art geben wird. Daneben will Klaus Leutsch weiter an dem Betreuungskonzept feilen. Bessere Betreuung, besserer Kontakt zu den Mitgliedern, das ist ihm wichtig und darin findet er auch seine Bestätigung.

Was macht ihm in seinem Job am meisten Spaß?

„Mit Klaus Leutsch hat der TV 1848 eine treue und liebevolle Seele im Verein. Immer gut gelaunt, voller Weitsicht und mit viel Rücksicht für seine Mitarbeiter leitet er das TV-Vital. Ein Chef, dem das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter wichtig ist“ – so die Rückmeldung seines Teams. Klaus kommt an – bei den Mitgliedern und seinen Mitarbeitern. Seine größte Gabe ist es, mit Menschen umgehen zu können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist also nicht verwunderlich, dass ihm der Umgang mit seinen Mitgliedern, Kurse zu halten oder auf der Trainingsfläche zu stehen am meisten Freude in seiner Arbeit bereitet. „Alles ist immer miteinander verbunden und entsteht und vergeht in gegenseitiger Abhängigkeit und Verbindung“ zitiert Klaus aus dem Buddhismus. Wie man sich seinen Mitmenschen, Arbeitskollegen und Mitgliedern gegenüber verhält, so wird man auch von ihnen behandelt. Tja, wenn nur jeder so viel Einsicht hätte.

Wie war die Corona-Zeit für ihn in Bezug auf seine Arbeit?

Anfangs fast unvorstellbar, dass der Virus, der in China sich rasant ausbreitete, doch schon bald auch das Leben aller Mitglieder und Mitarbeiter im Verein aus der Bahn werfen sollte. Als es dann zur Schließung des TV-Vital kam, gab es von heute auf morgen ganz andere Baustellen. Woche für Woche wurde auf eine Info gewartet, wann man endlich wieder loslegen kann. Konzepte für einen Re-Start wurden erarbeitet, das Studio auf Vordermann gebracht – alle Beteiligten haben sich richtig reingehängt im Rahmen der Möglichkeiten. Nach und nach kamen dann auch die ersten Lockerungen, die es wieder möglich machten, das TV-Vital zu besuchen. Für ihn privat war die Corona-Zwangspause kein einziges Mal langweilig. Zehn Stunden standen Klaus während der anfänglichen Phase der Kurzarbeit zur Verfügung. Da blieb viel Zeit für liegengebliebene Dinge daheim. Jetzt, wo das TV-Vital aber wieder den Betrieb aufgenommen hat, freut sich Klaus auf seine Mitglieder.

Was wird sein nächstes Projekt?

Langweilig wird es Klaus nie. Im Oktober steht der „Tag der offenen Tür“ an. Passend zum aktuellen Geschehen steht eines seiner Lieblingsthemen auf dem Programm: Stressbewältigung und Entspannung – gerade in der heutigen Zeit kommt das an. Seine Kurse dazu sind jedenfalls immer voll.

J.B.

06.10.2020

Kursprogramm

abgesagte Kurse

Folgende Kurse können im Kursblock C (Oktober bis Dezember) nicht starten:

C 12 – Qigong für Fortgeschrittene

C 14 – C 21 Aqua Fitness (Lehrschwimmbecken Kopfklinik)

C 59 – Einführung Kraulschwimmen

C 60 – Fortführung Kraulschwimmen

C 62 – C 67 Kinderschwimmkurse.

 

Rückfragen unter Tel. 09131-933 8058 (Frau Scholz)

oder per E-Mail unter kurse@tv48-erlangen.de.

02.10.2020

Digitalisierung

Homeoffice in der Coronazeit

ZOOM, SKYPE, TEAMS, HOMEOFFICE – Dinge, die in dieser Krisenzeit auf einmal Jedem einen Begriff waren. Für die Digitalisierung in Deutschland ist die Corona-Pandemie ein Beschleuniger. In Windeseile wurden Systeme in Unternehmen implementiert, damit die Mitarbeiter den neuen „Herausforderungen“ der Arbeitswelt gewappnet waren. Im Turnverein hatte man das Glück, dass man bereits in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen hat, mobil und digital zu arbeiten und zu kommunizieren.

Mitarbeiterbesprechungen, Vorstandssitzungen und auch die Aufsichtsratssitzungen wurden einfach „digitalisiert“. Video-Konferenzen mit dem BLSV und anderen bayerischen Vereinen gehörten in den Anfängen der Krise zur wöchentlichen Tagesordnung. Dank sicherer Verbindungen und Dokumenten in der Cloud konnte man von überall arbeiten und so war das Thema Homeoffice kein Thema für den Turnverein. Auch die Abteilungen hatten die Möglichkeit, diese neuen Werkzeuge zu nutzen und so fand sicherlich auch die ein oder andere Abteilungsleitungssitzung digital statt.

T./F.: Johannes Baßfeld

26.09.2020

Existenzsicherung in der Corona-Krise

Gemeinsam durch schwierige Zeiten

Liebe Mitglieder,

leider musste eine Ausgabe der Vereinszeitung Corona-bedingt ausfallen. Es gab in der zurückliegenden, sehr dynamischen Lockdown-Phase nichts zu berichten, was nicht schon kurze Zeit später Makulatur gewesen wäre. Wir mussten ständig auf Sicht fahren und kurzfristig auf die politischen Entscheidungen reagieren. Hier hielten wir die Informationspolitik über unsere Website und die Newsletter für wesentlich sinnvoller, weil wir jeweils aktuell reagieren konnten. Zudem lag im letzten Quartal das Vereinsleben notgedrungen fast völlig brach, so dass auch vonseiten der Abteilungen kaum Beiträge eingereicht wurden.

Corona-Lockdown – existentielle Bedrohung auch für Sportvereine

Vereinsleben heißt Gemeinschaft. Dieses sportliche und gesellige Miteinander war uns während des Lockdowns gänzlich verboten. Seit Anfang Juni wird nun mit den schrittweisen Lockerungen der Vereinsbetrieb – unter weiterhin erheblichen Einschränkungen – langsam wieder möglich. Als Verein – wie auch als Gesellschaft – werden wir aber noch längere Zeit mit dem Virus als „neue Normalität“ leben müssen. Bislang ist dies in der Praxis ganz gut gelungen. Mitglieder, Trainer, Übungsleiter, Abteilungsleiter und Mitarbeiter haben die Herausforderungen angenommen und unter den jeweiligen Vorgaben der – sich dynamisch entwickelnden – bayerischen Schutz- und Hygieneverordnungen wieder den Sport- und Vereinsbetrieb aufgenommen. So wie er jeweils erlaubt und den Umständen nach möglich war.

Krisenmanagement herausfordernd – aber erfolgreich

Corona warf unsere Jahres- und Haushaltsplanung 2020 komplett über den Haufen. Angesichts enormer Einnahmenausfälle (z.B. im Mai: 91% unter Vorjahresmonat) und ohne Klarheit über die Dauer des Lockdowns und seiner Auswirkungen bekam die Liquiditätsplanung höchste Priorität. Bereits Mitte März mussten wir – wo möglich - die Sachausgaben aussetzen, bzw. kürzen. Ab April zeigten wir Kurzarbeit für alle sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern an. So konnten wir das Wegbrechen wichtiger Einnahmen weitgehend kompensieren und den monatlichen Mittelabfluss begrenzen. Das Instrument „Kurzarbeit“ half uns letztendlich, auf Kündigungen von Mitarbeitern zu verzichten. Zur Jahresmitte scheint sich der Betrieb - auf niedrigerem Niveau – so langsam wieder einzupendeln. Das TV-Vital, der Großteil des Freizeitsports für Erwachsene und Kinder sowie die meisten Abteilungen haben ihr Angebot wieder aufgenommen. Somit ist nach Stand Ende Juli zu erwarten, dass wir das Jahr wohl mit einem blauen Auge überstehen werden. Die Gefahr einer 2. Welle mit neuerlichen Einschränkungen ist nach wie vor latent. Wir haben nun aber ausreichend Erfahrung und Instrumente, wie wir dem künftig begegnen können. Und natürlich ist jetzt schon absehbar, dass das anstehende Jahr 2021 nicht weniger herausfordernd wird, wurden wir heuer in unserer Entwicklung doch um zwei bis drei Jahre zurückgeworfen.

Danke für Solidarität und Unterstützung

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Solidarität unserer Mitglieder bedanken. Ihre Vereinstreue und ihre Vereinsbeiträge halten unseren Verein am Leben. Wir danken auch dem bayerischen Staat, der den Vereinen eine beachtliche Corona-Hilfe gewährt hat – ebenso wie die Stadt Erlangen, die für 2020 und 2021 die Hallenkosten halbieren wird. Unseren Geschäftspartnern und Sponsoren sagen wir ebenfalls Danke dafür, dass Sie uns treu geblieben sind. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung durch die Verantwortlichen in der Führung vom BLSV und vom Freiburger Kreis, die den Vereinen mit Rat und Tat unterstützend zur Verfügung standen. Auch der regelmäßige Austausch mit den bayerischen Großvereinen hat uns in der Krisenbewältigung mit wertvollen Hinweisen und Tipps geholfen. Abschließend einen besonderen Dank an unsere Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen und erhebliche Einbußen beim Einkommen hinnehmen mussten. Dies und das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur machen schließlich einen wesentlichen Teil des „Rettungspakets“ für den TV 1848 aus. Zumal Mitarbeiter, Übungsleiter, Trainer, Ehrenamtliche und Vorstandskollegen in der Krise unter schwierigsten Bedingungen und mit großen Einschränkungen ihre Arbeit weiterführen oder wieder aufnehmen mussten.

Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

24.09.2020

Neue Sportstationen am FC West

Erneuerung und Erweiterung der Spielgeräte

Bereits im September 2019 wurde der Beschluss gefasst, den in die Jahre gekommenen Spielplatz auf dem Sportgelände FC West aufzuwerten und zu modernisieren. Dank umfangreicher Förderung der Sparkasse Erlangen, der Fa. Peter Regenfuß, der Fa. Sontowski & Partner GmbH, der Stiftung TV 1848 Erlangen, der Max und Justine-Elsner-Stiftung, der MAUSS Daeschler Stiftung und weiterer privater Spender konnte die neue Spiel- und

Kletterstation letztlich Anfang des Jahres angeschafft werden. Auch die Stadt förderte über die Sportförderung den Bereich “Kletterturm”. Der Aufbau durch unsere Hausmeister fand nun während des Lockdowns statt. Fundamente gießen, Fallschutzboden anbringen, es gab einiges zu tun. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun können die Kleinen toben, während sich die Eltern auf der Sonnenterrasse unserer Vereinsgaststätte entspannt zurücklehnen können.

T./F.: Jörg Bergner

22.09.2020

Bauarbeiten während Corona

Renovierung der Jahnhalle und Wasserschaden

Der Corona-Lockdown war für alle Betroffenen eine Herausforderung. Sport war von heute auf morgen nicht mehr erlaubt und die Sportstätten des TV 1848 auf einmal verwaist. Unsere Hausmeister machten das Beste daraus und gingen ein paar liegengebliebene Projekte an. So ungestört arbeiten konnte man während des normalen Sportbetriebs schließlich nie.

Im Kraftraum der Jahnhalle bekamen unsere Gewichtheber einen neuen Boden. Der alte hatte bereits zahlreiche Risse. Die Türen in der gesamten Halle bekamen einen neuen Anstrich – TV-Blau versteht sich. In den Duschen und Umkleiden der Damen und Herren wurden die Lichtkuppeln und Decken wieder verspachtelt und gestrichen. Außerdem wurden alle Duschköpfe komplett entkalkt und vom losen und gerissenen Chrom befreit. Alle Duschköpfe sind jetzt mit Hammerit, einer wasserfesten und witterungsbeständigen Farbe, lackiert. Die stillgelegten Duschen brachten aber leider auch unschöne Dinge zum Vorschein. Was vorher auf Grund der ständigen Nutzung niemanden aufgefallen ist, wurde jetzt deutlich. Aus den Wänden in den Duschen drang Wasser. Alte, löchrige Rohre sorgten für einen Wasserschaden, der nun umfangreich beseitigt werden muss und eine Komplettsanierung der Duschen mit sich bringt. Mittlerweile ist nach den Corona-Lockerungen der bayerischen Staatsregierung die Nutzung von Duschen und Umkleiden zwar wieder gestattet, in der Jahnhalle müssen sich unsere Mitglieder jedoch noch etwas gedulden. Die Zuschussanträge sind gestellt – sobald die Freigabe zum vorzeitigen Baubeginn des BLSV vorliegt, werden die Maßnahmen umgesetzt.

T./ F. Jörg Bergner

16.09.2020

Neuer FSJler

Neues Gesicht im Turnverein

Hallo, mein Name ist Marco Birwe und ich werde am 01.09.2020 mein FSJ beim TV 1848 beginnen. Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin am 03.06.2002 in Erlangen geboren und habe hier auch meine Kindergarten- und Schulzeit verbracht. Während dieser Zeit habe ich schon einige Abteilungen des TV 1848 kennengelernt: Kinderturnen, Ringen, Fußball und Volleyball. Zusätzlich war ich mehrere Jahre Bogenschütze beim BSV. Im Juli habe ich meine Schulzeit am ASG beendet und freue mich jetzt auf mein FSJ. Ich werde sowohl in der Geschäftsstelle als auch in verschiedenen Sportstunden mithelfen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport mit Freunden.

Neben dem regelmäßigen Gang ins Fitnessstudio und dem aktiven Spielen in einer Volleyballmannschaft (Herren 5) tanze ich, um den Kopf frei zu bekommen und fahre gerne Rennrad, um mich auszupowern. Letztes Jahr konnte ich an der Radfernfahrt Erlangen – Angoulême des ASGs teilnehmen, was eine ganz tolle Erfahrung war. Ich mag den Zusammenhalt des Mannschaftssports, aber auch die einzelne sportliche Herausforderung. Manche werden mich vermutlich schon kennen, da ich in den letzten Jahren auf die Osterfreizeit mitgefahren bin und das Betreuerteam unterstützt habe. Ebenso habe ich bei der Knaxiade und dem Kinderfasching mitgeholfen. Ich freue mich auf das Jahr und eine tolle Zusammenarbeit.

Euer Marco

20.06.2020

Ehrenmitglied: Dietmar Dommick

* 11.06.1952 - † 10.04.2020

Der Turnverein 1848 Erlangen
mit Turner-Exkneipe-Lungerer und mit Judoabteilung
trauert um sein Ehrenmitglied

Bereits kurz nach Vereinseintritt 1993 in den TV 1848 hat sich der frühere 1. Vorsitzende des AC Bavaria Forchheim große Meriten erworben, zunächst im Aufbau des fehlenden Mädchen- und Frauen-Fußballs. In seinen 14 Jahren als Vizepräsident war er dann verantwortlich für die Liegenschaften und Gebäude des Vereins. Er gründete drei Arbeitsgruppen und leitete diese über lange Jahre, die sich an den Standorten Kosbacher Weg, Jahnhalle und Gelände FC West um die Pflege und Reparaturen der Anlagen kümmerten. In beeindruckender Weise hat er zudem Bau- und Sanierungsmaßnahmen initiiert, verantwortet und zumeist persönlich mitgearbeitet: In der Jahnhalle u.a. den Eingangsbereich und die Hausmeister-Wohnung erneuert, am Europakanal u.a. den Hügel zum Geselligkeits- und Grillplatz gestaltet, 17 neue Parkplätze angelegt und die Geschäftsstelle erweitert, am FC West-Gelände u.a. sechs Tennisplätze zur Beachanlage umgebaut und die Gaststätte samt Terrasse saniert. Wir werden uns stets seiner in großer Dankbarkeit erinnern.

Der Vorstand

10.06.2020

Kursprogramm - weitere Kurse starten

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit weiteren Kursen:

  • Fitnessgymnastik (Kurs-Nr. B 34 und B 35)
  • Jumping Fitness (Kurs-Nr. B 38 und B 39)
  • Tabata (Kurs-Nr. B 40)
  • Wirbelsäulengymnastik (Kurs-Nr. B 42, B 43 und B 44)
  • Zumba (Kurs-Nr. B 48)

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

zum Kursprogramm

09.06.2020

Endlich wieder Herzsport beim TV 1848 Erlangen

ab dem 15.Juni auf dem Freigelände am Kosbacher Weg

Die fünf Herzsportgruppen des TV 1848 starten kommenden Montag wieder mit ihren Sportstunden. Das Freigelände am Kosbacher Weg wurde für verschiedene Gruppen mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand eingeteilt, so dass wieder Sport getrieben werden kann - nach den geltenden Hygieneregeln, die sich am staatlichen Rahmenhygienekonzept orientieren.

Der TV lädt hiermit alle seine angemeldeten Herzsportler herzlich ein, zu den folgenden Zeiten wieder Ihrem Sport nachzugehen.

  • Montag: 10.45 bis 12.00 Uhr und 12.15 bis 13.30 Uhr
  • Dienstag: 11 bis 12.15 Uhr  sowie  17.45 bis 19 Uhr
  • Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr
04.06.2020

Kursprogramm

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit folgenden Kursen:

  • Karate-Outdoor-Kurs für Einsteiger 10 – 99 Jahre
  • Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung
  • Qigong – Acht Brokate
  • Tenniskurse für Kinder (4 – 12 Jahre)
  • Tenniskurse für Erwachsene (Einsteiger und leicht fortgeschrittene Spieler/-Innen).

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

Kursprogramm

13.05.2020

Unsere Tennis-Kurse können starten

Erste Kursangebote nach den Lockerungen

Wir bieten Tenniskurse für Erwachsene und Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren an. Weitere Informationen, Kontaktdaten und die Anmeldung zu den Kursen finden Sie hier auf unserer Homepage unter „Kurse“.

zum Kursprogramm

14.12.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

07.12.2020

Gutscheinaktion "Gasthaus Milan"

Unterstützung der Vereins-Gastronomie

Ihr könnt Euch und unserem Gastwirt etwas Gutes tun! Falls Ihr noch was für Weihnachten braucht, gibt es bei Ihm Gutscheine für die "Zeit danach"

Bezahlung kontaktlos per Pay Pal oder Überweisung. Zustellung per Post oder persönlich von ihm. Zu jedem Gutschein gibt es einen Schnitzelpass gratis dazu. Das erste Feld ist bereits gestempelt.

Ab einem Wert von 25,00 € gibt es für TV 1848 Mitglieder noch 5,00 € drauf. Also Gutschein für 25,00 € kaufen und 30,00 € Gutschein erhalten.

06.12.2020

Ehrungsabend 2020

Nach Absage des Stiftungsfestes Ehrungen im kleinen Kreis

Ungewohnt war der Anblick. Anstatt in der Jahnhalle traf man sich im Gasthaus Milan. Anstatt Bestuhlung für hundert und mehr Gäste, nur wenige Tische mit der notwendigen „sozialen Distanz“. Anstatt winterlicher Adventsstimmung, herbstlich kühle und regnerische Atmosphäre. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied man sich frühzeitig für eine Absage des Stiftungsfestes. Zu hoch das Risiko, zu ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln sollte. In der Vereinsführung war man sich aber einig, dass komplett

auf die Ehrungen zu verzichten auch keine Lösung ist. Verzichtet wurde jedoch auf die Ehrung der Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, welche aufgrund der hohen Anzahl eine Veranstaltung deutlich komplexer machen würden. Eingeladen und geehrt wurden die langjährigen Mitglieder für 40, 50, 60 und stolze 70 Jahre (gezählt wird ab Vollendung des 18. Lebensjahrs) im TV 1848 Erlangen. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden drei Mitglieder mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und neben dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche wurden die TV-Sportler für ihre sportlichen Erfolge geehrt.

Geehrt wurden:

 

 

für 40 Jahre

Ursula Dehler

Heinz Eschenbacher (EM)

Helmut Schweinzer

für 50 Jahre + Verleihung Ehrenmitgliedschaft

Gerda Güthlein

Lothar Kusser

Dr. Werner Großer (EM)

für 60 Jahre

Freia Thiel (EM)

Heinz Müssenberger (EM)

für 70 Jahre

Betty Haspel (EM)

Andreas Ganzmann (EM)

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk (Triathlon)

Patrick Hofstetter (Badminton)

Alexander Söhnel (Badminton)

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche

Anna Schmidt (Triathlon)

Bestennadel in Silber

Claudia Schüren (Judo)

Oliver Küpper (Judo)

Jawid Jauhari (Judo)

Murtazo Aminov (Judo)

Gertrud Härer (Triathlon)

 

 

Aufführungen und große Reden gab es keine, dafür ausreichend Zeit für die anwesenden Mitglieder, sich mit Vereinsfreunden und -weggefährten auszutauschen. Ein Blick auf die Ehrungsliste lässt erkennen, welche außerordentliche Verdienste um den Verein an diesem Abend geehrt wurden. Sechs Ehrenmitglieder, darunter die langjährigen und verdienten Abteilungsleiter Freia Thiel mit ihrem Mann Klaus (Trampolin), Heinz Eschenbacher zusammen mit seiner Frau Eva (Leichtathletik) sowie Dr. Werner Großer (Turnen), Heinz Müssenberger (Wandern u. Wintersport, Kassenprüfer) und Andreas Ganzmann (Turnen) machten den Abend zu einer hochkarätigen Veranstaltung. In den beiden Ehrungsblöcken führten der 1. Vorsitzende Jörg Bergner und sein Stellv. Johannes Baßfeld durch die Veranstaltung und warfen gemeinsam mit den Gästen einen Blick auf die Leistungen und Erfolge der Geehrten. Dabei kam so manch freudige Erinnerung wieder hoch. Besonders erfreulich war die positive Rückmeldung einiger Gäste zu dem gewählten Format der Veranstaltung, denn im Mittelpunkt standen die Ehrengäste und deren Verbindung zum Verein. Den- noch bleibt zu hoffen, dass Corona künftig kein Thema mehr sein wird und zu weiteren Absagen von Vereinsfesten und Wettkämpfen führt.

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk:

Seit Oktober 2015 im TV 1848 Erlangen, ist Krista aktiv in der Triathlonabteilung und im TV-Vital. Als leidenschaftliche Fotografin ist Krista u.a. an der Strecke des Erlanger Triathlons zu finden, wo sie den sportlichen Wettkampf mit ihrer Kamera festhält. Sie kümmerte sich um die Webseite der Abteilung und betreut immer noch die Webseiten des Arcadenlaufs und der RTF.

Patrick Hofstetter:

Eingetreten in den Verein im Oktober 2011. Seit 2013 ist er Sportwart und stellv. Abteilungsleiter. Patrick wurde 2016 mit dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche ausgezeichnet. Für sein Engagement in der Abteilungsleitung wurde Patrick mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Alexander Söhnel:

Alexander ist seit 2007 im Turnverein Mitglied. Aktiv ist er in der Abteilung Badminton, im Freizeitsport und dem TV-Vital. Er ist Übungsleiter in der Badminton-Abteilung und bietet regelmäßig „Cross-Skating“ Kurse im Kursprogramm des Vereins an. Geehrt wird er für seine jahrelange, zuverlässige und gute Arbeit als Kassenwart der Badminton-Abteilung.

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche:

Anna Schmidt: Anna organisiert das Training, die Wettkämpfe, die Fahrten zu den Wettkämpfen, virtuelle Wettkämpfe, hält Kontakt zu den Männermannschaften und zur Abteilungsleitung. Sie ist seit 2015 im Verein. Als Sportlerin ist Anna überaus erfolgreich, u.a. wurde sie 2018 „Deutsche Hochschulmeisterin“ und war 2014 Mitglied in der Deutschen Triathlon Nachwuchs-Nationalmannschaft.

Sportlerehrung:

Waren es 2019 noch über 30 Sportler, konnten wir dieses Mal nur sieben einladen. Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls am 16. März 2020 war das sportliche Leben, so wie man es bisher kannte, von jetzt auf gleich stillgelegt und so konnten in dieser Zeit auch keine sportlichen Erfolge errungen werden.

Bestennadel in Silber:

Claudia Schüren: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 F5 -63 kg.
Oliver Küpper: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 M5 -90 kg.
Jawid Jauhari: 1. Platz Bayerische Meisterschaft MU21 -81 kg.
Murtazo Aminov: 1. Platz Bayerische Meisterschaft Männer -100 kg.
Gertrud Härer: 3. Platz ITU Winter-Triathlon World Championships. JOBA

05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

22.11.2020

Deutschland - kein Sommermärchen

Impressionen einer Deutschlandtour von Flensburg nach Garmisch mit dem Rennrad

Auf der Engalm strahlte endlich die Sonne auf die "Rentnerband" v.l.: Roderich Mertens, Walter Ströhlein, Wilhelm Biesemann und Lothar Wahl

Am 23.8.2020 machte sich die "Rentnerband" - Roderich, Lothar, Wilhelm und Walter – auf den Weg mit dem Auto nach Flensburg, um Deutschland von Norden nach Süden mit dem Rennrad zu durchqueren. Der Plan war, drei radeln eine Etappe und einer muss das Auto eine Etappe weiterfahren. Am nächsten Tag wird gewechselt, ein anderer ist dran, das Auto zu fahren.

Am Montag, den 24.8.20, starteten wir von Flensburg nach Glückstadt, etwa 140 km. Der Auftakt gestaltete sich schwierig: Vier Pannen und ab und zu heftige Regengüsse. Gegen 19 Uhr radelten die Drei am Marktplatz in Glückstadt ein. Im schönen Hotel 'Stilbruch' erholten wir uns von den ersten Strapazen, nicht ahnend, dass noch mehrere folgen würden. Am nächsten Tag überquerten wir die Elbe, radelten nach Bremerhaven, dann südwärts Richtung Bremen, fuhren mit der Fähre über die Weser und erreichten nach 125 km Hude. Auch an diesem Tag überraschte uns immer mal wieder ein heftiger Regenschauer. Doch das war nichts im Vergleich zu

 

dem, was uns am Mittwoch ereilen sollte. Regen schon am frühen Morgen. Dann hatte sich das Sturmtief 'Kirsten' angekündigt mit heftigen Windböen, die uns bis zur Mitte der Straße wehten. Der Schreiber dieser Zeilen war fast so weit, den Fahrer des Begleitfahrzeugs anzurufen, damit dieser ihn abholt. Doch wie schon unser ehemaliger Torwart-Titan Kahn sagte: "Es geht immer weiter"! Völlig durchnässt kamen wir nach 140 km in Bad Oeynhausen an. Nach einer warmen Dusche und einem guten Abendessen sah die Welt wieder anders aus.

Die nächsten 2 Tage regnete es tatsächlich nicht. Wir radelten an Bielefeld und Paderborn vorbei nach Süden und übernachteten in Arolsen, westlich von Kassel. Im Sauerland kostete uns der Anstieg nach Winterberg einige Körner. Die regenlose Zeit hatte bald ihr Ende, doch wenigstens hatte sich der Sturm verzogen. Unser Weg, der sich meistens auf Nebenstraßen und Radwegen erstreckte - von Roderich und Lothar gut auf die Garmingeräte überspielt - führte uns weiter nach Südwesten in die Nähe von Rüsselsheim. Hier war Halbzeit. Langsam änderte sich das Wetter wieder und wir mussten Gegenwinde und starke Regenschauer ertragen. Dann streiften wir die Pfälzer Weingegend, strampelten Weinberge hinauf und wieder hinunter und kosteten auch ein paar Trauben, die schon recht süß waren. Als nächstes 'Highlight' baute sich der Schwarzwald vor uns auf. Am Montag, den 31.8., starteten wir von Rohrbach – von einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, das zum Hotel und Restaurant umgebaut worden war. Das Wetter war gut, teilweise fuhren wir bei Sonnenschein. 35 km radelten wir auf der linken Rheinseite in Frankreich. Dort mussten wir feststellen, dass die Cafés um 12 Uhr schließen und erst wieder um 15 Uhr öffnen. Wir überquerten den Rhein mit einer Fähre und fuhren die restlichen 65 km wieder auf deutschem Gebiet. In Haslach erwartete uns Lothar (war mit Autofahren dran) im schönen Hotel Mosers-Blume.

Die Fahrt vom Schwarzwald zum Bodensee verlief über 900 Höhenmeter. Anfangs schien es ein sonniger Tag zu werden, doch schon bald regnete es immer mal wieder, so dass wir wieder mal nass den Bodensee erreichten. Am Mittwoch, den 2.9., starteten wir bei kühlem, aber gutem Wetter entlang des Bodensees. Nach 10 km fuhren wir über Tettnang nach Oberstaufen, was einige Höhenmeter erforderte. Das Ziel, in Gedanken ganz nah und doch 120 km entfernt! Es ging stetig bergauf in unser Nachbarland Österreich. In Reutte genehmigten wir uns einen Kaffee und ein Stück Torte. Über Lermoos und Ehrwald erreichten wir Garmisch. Geschafft! Außerhalb von Garmisch, in Wallgau, fanden wir das Hotel Post, das noch 2 Zimmer frei hatte. Nach 1.400 km und 8500 Höhenmetern kann man natürlich nicht einfach aufhören mit dem Radfahren. Deshalb hatte Lothar die Idee, am letzten Tag gemeinsam, jetzt mal zu viert, in die Eng-Alm zu fahren und dann wieder zurück – eine kleine 76 km Strecke zum Ausrollen, bevor es mit unserem Leihauto zurück nach Erlangen ging.

Trotz des suboptimalen Wetters war unsere Stimmung immer gut. Wir erfuhren Hilfsbereitschaft bei unseren Pannen und Erstaunen in den Unterkünften ob unseres Abenteuers. Gut eingefahren und trainiert können wir jetzt die restlichen Wochen der Radsaison hier in Franken genießen.

T./F.: Walter Ströhlein

21.11.2020

Konstruktiver Austausch über Vereinsförderung des Bundes

v.l.: 1. Vorsitzender Jörg Bergner, MdB Stefan Müller und stellvertr. Vorsitzender Johannes Baßfeld.

Am 23. September fand sich der Wahlkreis-Abgeordnete Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, zu einem interessanten Meinungsaustausch mit Vertretern des Vorstands des TV 1848 zusammen. Stefan Müller ist sportlich sehr interessiert, Mitglied in der Laufgruppe im TV 1848 und erfolgreicher Finisher bei Triathlons auf der Kurz- und Mitteldistanz.

Das Gespräch war lange vereinbart und eigentlich auf den 20. März terminiert. Es musste mit der Verkündung des Katastrophenfalls und des Lockdowns kurzfristig abgesagt und verschoben werden. Grund und Anlass für das Gespräch war ein bundesweites Schreiben der Vereine des Freiburger Kreises an die Bundestagsabgeordneten im jeweiligen Wahlkreis im Herbst 2019, an dem sich auch der TV 1848 Erlangen beteiligt hatte. Darin stand die Forderung nach einem Förderprogramm des Bundes für

vereinseigene Sportanlagen in Deutschland. In dem einstündigen Austausch konnte der Vorstand Herrn Müller zunächst die aktuell schwierige Situation des Turnvereins unter Corona-Bedingungen darstellen. Anschließend ging man auf den hohen Sanierungs- und Modernisierungsstau der Sportvereine in ganz Deutschland mit ihren zumeist älteren und unwirtschaftlichen Sportstätten ein. Dieser Investitionsstau, der bereits vor Corona bestand, wird sich durch Corona und seine katastrophalen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Vereine in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Die von uns eingeforderten Fördermittel des Bundes für vereinseigene Sportstätten, eine Art „Goldener Plan für Vereine“, sei jetzt wichtiger denn je, um die unverzichtbare Sportstätteninfrastruktur der Vereine in ihrer Breite für die Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen. Stefan Müller zeigte sich sehr interessiert in dem konstruktiven Gespräch. Er versprach, sich mit den aus seiner Sicht berechtigten Interessen an den hierfür zuständigen Innenminister Horst Seehofer zu wenden. Die Bedeutung und unverzichtbaren Leistungen der Vereine für unser Gemeinwesen seien unstrittig und müsste künftig noch besser unterstützt werden, wenn möglich auch durch den Bund. Abschließend ging man auch auf das Thema „Stärkung des ehrenamtlichen Engagements“ durch die Politik ein. Auch hierzu hatte man 2019 MdB Müller bereits angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Leider sind den damals angekündigten Worten im Koalitionsvertrag bis heute keine Taten durch die Politik gefolgt. Die in Aussicht gestellten Verbesserungen für das Ehrenamt sind bislang leider ausgeblieben. Am Beispiel des TV 1848 zeigte man den dringenden Bedarf auf, den seit 2013 geltenden Übungsleiterfreibetrag von 2.400 € p.a. auf mind. 3.000 € p.a. zu erhöhen. Bei hochqualifizierten und engagierten Trainern wird dieser Freibetrag zu häufig überschritten. Hier müssen dann teure und sehr aufwendige Minijob-Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden, wenn man den Trainingsbetrieb durch diese Trainer gegen Jahresende nicht einschränken oder verbieten möchte. Zum Abschluss dankte der Vorstand Herrn Müller für sein offenes Ohr und nahm sehr gerne sein Angebot an, miteinander weiter im Austausch zu bleiben und ein solches Gespräch künftig zu wiederholen.

J. Be.

20.11.2020

Sorgen- und hoffnungsvoller Blick nach vorne

Liebe Mitglieder,

der Herbst ist längst angebrochen und der Großteil der Sportangebote ist in die vereinseigenen und städtischen Hallen gewechselt. Bislang hat dies gut geklappt. Unsere Sportler halten sich überwiegend an die Hygiene- und Schutzvorgaben. Wir hoffen, dies bleibt so und wir müssen keine neuen Schließungen hinnehmen. Corona hat auch unsere Vereinsehrungen beeinflusst. Das Stiftungsfest muss in diesem Jahr entfallen. Statt am 2. Advent in der Jahnhalle nahmen wir die Ehrungen heuer Corona-gerecht in Kleingruppen in Milans Gasthaus vor. Die Rückmeldungen der Geehrten für langjährige Mitgliedschaft, ehrenamtliche Verdienste und sportliche Erfolge waren äußerst positiv das reduzierte Ehrungsformat fand durchweg große Zustimmung.

2021 wohl herausfordernder als 2020

Mittlerweile ist absehbar, dass wir das Jahr 2020 mit einem blauen Auge überstehen werden. Das Zusammenspiel aus intensiven Sparmaßnahmen des Vereins und Inanspruchnahme öffentlicher Hilfen sorgte für unser wirtschaftliches Überleben, trotz massiver Einbrüche durch den Lockdown. 2021 wird nach unserer Befürchtung für die meisten Vereine aber wesentlich herausfordernder. Gesunkene Mitgliederzahlen sorgen für einen spürbaren Rückgang bei der Haupteinnahmequelle, den Vereinsbeiträgen. Die Vereinsangebote werden wohl noch länger mit niedrigerer Auslastung, aber eben bei weitgehend „normalen“ Kosten, laufen müssen. Bei laufendem Betrieb sind die 2020 erzielten Einsparungen, z.B. bei Personal- und Energiekosten, dann kaum noch möglich. Wie soll dann noch ein Wegfall möglicher Corona-Hilfen kompensiert werden? Dies ist aus unserer Sicht kaum mehr möglich. Somit hoffen wir für 2021 auf weitere öffentliche Unterstützung von Stadt und Staat. Die soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung der Vereine für die Bevölkerung, die Kommunen und den Staat ist UNBESTRITTEN. Das hat sich gerade im Frühjahr und Sommer mehr als deutlich gezeigt. Sportvereine mit ihren vereinseigenen Sportstätten, den zahllosen Angeboten für Jung und Alt, den engagierten Trainern und Übungsleitern sowie dem gelebten Ehrenamt sind - ohne Wenn und Aber - systemrelevant.

Erlanger Sonderprogramm und „Goldener Plan“ des Bundes als Hoffnungsträger

Die Vereine werden wohl auf absehbare Zeit Sparhaushalte aufstellen müssen, um über die Runden zu kommen. Größere Investitionen werden kaum zu stemmen sein. Der bereits bestehende Sanierungsstau bei den Sportstätten wird noch größer. Umso erfreulicher ist das Vorhaben der Stadt Erlangen zu bewerten, ein Sonderprogramm für Sportstätten der Vereine aufzulegen. Wir begrüßen das sehr und hoffen, dass es im geplanten Umfang die politischen Hürden nimmt und 2021 tatsächlich verabschiedet wird. Dies würde uns in die Lage versetzen, auch mit geringen Eigenmitteln notwendige - v.a. energetische - Sanierungen und Investitionen anzugehen. Und auch im Bund wird über ein Sonderprogramm über Sportstättenförderung für Vereine nachgedacht – eine Art „Goldener Plan“. Hierüber tauschten wir uns persönlich mit Stefan Müller, MdB und Vereinsmitglied im TV 1848, am Vereinsgelände Kosbacher Weg aus. Für den gelungenen Start in die sportliche „Wintersaison“ danke ich allen Trainern, Übungsleitern, Helfern und Mitarbeitern. Bitte achtet weiterhin auf die ständige Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften in unseren und den städtischen Sportanlagen. Nur so können wir neuerliche Einschränkungen im Sportbetrieb auf absehbare Dauer vermeiden. Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

04.11.2020

TV 1848 Erlangen „goes international“

Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg

Gemeinsames Foto der Projektinitiatoren zum Start der Kooperation. V.l.n.r. Franziska Beck (Ansprechpartnerin TV 1848) Kerstin Sommer (Leitung Arbeitsgruppe Welcome), Kira Gehrmann (Leitung Referat für Internationale Angelegenheiten) und Johannes Baßfeld (stell. Vorsitzender TV 1848)

Der TV 1848 Erlangen e.V. ist ab sofort Kooperationspartner des Welcome Centers der FAU Erlangen-Nürnberg. Dieses betreut internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, die für eine gewisse Zeit an der Universität lernen, lehren und forschen. Neben Wohnen, Arbeiten und Familie, können diese nun auch im Bereich Sport ein vielseitiges Angebot wahrnehmen.

Mit über 200 Sportangeboten möchte der Turnverein für jeden das passende Angebot finden, egal ob im Freizeitsport oder im Wettkampfbereich, Individual- oder Mannschaftssport sowie Gesundheits- und Leistungssport. Darüber hinaus kann auch die gesamte Familie das Angebot des Vereinsnutzen. Durch eine individuelle Beratung kann im gemeinsamen Gespräch auf die Wünsche und Vorstellungen eingegangen werden. Fragen rund um die Mitgliedschaft werden kompetent beantwortet und der Kontakt in die gewünschte Abteilung bzw. zum verantwortlichen Übungsleiter wird hergestellt.

Weiterhin soll innerhalb der Kooperation geprüft werden, welchen konkreten Bedarf die ausländischen Gäste haben, um so gegebenenfalls künftig passende Angebotspakete für internationale Wissenschaftler und Studenten zu schnüren. Für den TV 1848 Erlangen ist dies ein erster Baustein im Gesamtkonzept hin zu mehr „internationaler Kompetenz“.

30.10.2020

Absage der ordentlichen Delegiertenversammlung

Die ab dem kommenden Montag (02.11.2020) bundesweit geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verbieten jegliche Versammlungen und Sitzungen im Verein im Präsenzformat.

Aus diesem Grund muss die ordentliche Delegiertenversammlung, welche für den 18.11.2020 geplant war, abgesagt werden. Ein Nachholtermin in 2021 ist aktuell noch nicht bekannt. 

Bitte bleiben Sie gesund!

10.10.2020

Ehrung für Reinhard Döhnel durch Innenminister Herrmann

Staatsminister Joachim Herrmann überreichte Reinhard Döhnel im März in der Erlanger Orangerie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Bei der Laudatio würdigte der Minister Döhnels langes Engagement für den Karatesport weitgehend mit folgenden Worten:Reinhard Döhnel (64) aus Erlangen ist bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich im Karatesport und im Erlanger Vereinssport tätig. Schon mit 17 hat er 1973 eine

Judogruppe im Turnverein Oberkotzau (Oberfranken) mit einem Freund ins Leben gerufen, aufgebaut und sich dafür im Turnerrat engagiert. Seine Karatelaufbahn hat er vor 42 Jahren begonnen und als Orangegurt 1980 die Karateabteilung des Turnvereins Rehau übernommen, die er 1984 zu ersten Wettkämpfen führte. 1988 folgte dann sein Wechsel zum TV 1848 Erlangen. Dort hat er von Beginn an Verantwortung übernommen und erfolgreich Anfängerkurse der Karate-Abteilung geleitet. Damit hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die damals noch junge Abteilung schnell im Erlanger Vereinssport verankert worden ist. Dabei zeichnet ihn seine herausragende Fachkompetenz und sein großes Wissen über den Sport aus, gepaart mit seiner stetigen Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und zur ständigen Weiterbildung. 1992 wurde er zunächst mit der kommissarischen Leitung seiner Abteilung (durch seinen Vorgänger Werner Enderes) betraut, ehe er drei Jahre später endgültig Abteilungsleiter wurde. Seither führte er die Aktiven des Karate-Shotokan Erlangen zu vielen regionalen und überregionalen Wettkampferfolgen auch auf Bundesebene. Dabei steht im Zentrum seines Wirkens stets die Verbindung zwischen traditionellem Karate und modernem Wettkampfsport. Außerdem ist es ihm eine Herzensangelegenheit, die gesundheitlichen Aspekte sowie die mentalen und geistigen Hintergründe des Karate- Do im Training mit einzubeziehen und zu verwirklichen. Seine herausragende Fachkompetenz stellte er Jahr für Jahr als Kampfrichter bei Bezirksmeisterschaften unter Beweis. Jährlich prüft er auch bis zu 100 Kyu-Prüflinge bei Graduierungsprüfungen. Von 2004 bis 2012 war er zusätzlich mit der Aufgabe des Stilrichtungsreferenten für Fudoshin-Ryu im Bayrischen Karate-Bund (BKB) betraut und auch dem Technischen Ausschuss des BKB gehörte er viele Jahre an. Kein Wunder also, dass er sich in Fachkreisen einen guten Namen gemacht hat. Das liegt aber auch an den jährlichen, von ihm organisierten, hochkarätigen Lehrveranstaltungen und Karate-Lehrgängen, bei denen hochgeschätzte Großmeister, Deutsche Meister und Vize-Weltmeister den Frauen, Männern sowie Kindern und Jugendlichen aus Erlangen und ganz Bayern die Erfolgsgrundlagen des Karatesports vermitteln.

Heute trainieren bei ihm über 10 Schwarzgurte, die inzwischen selbst hochqualifizierte TrainerInnen sind und die hohe Qualität des Karate beim TV 1848 sichern.

Sven Greve

10.10.2020

Ankündigung: Ordentliche Delegiertenversammlung 2020

Turnverein 1848 Erlangen e.V.

Ordentliche Delegiertenversammlung 2020 des TV 1848 Erlangen .V.
Mittwoch, 18. November 2020 um 18.30 Uhr
in der Jahnstraße 8, Jahnhalle

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Entgegennahme d. Jahresberichts des Vorstands
  3. Entgegennahme d. Jahresberichts des Aufsichtsrates
  4. Genehmigung d. Jahresabschlusses des Vorstands
  5. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  8. Verschiedenes

Je nach Entwicklung und unter Berücksichtigung geltender Vorgaben für das Schutz- u. Hygienekonzept behalten wir uns vor, kurzfristig notwendige organisatorische Maßnahmen durchzuführen. Mitglieder haben Teilnahmerecht (nur nach vorheriger Anmeldung vor dem 11.11.2020), soweit es das Schutz- und Hygienekonzept zulässt.

 

Der Vorstand

08.10.2020

15 Jahre Studio-Leitung des TV-Vital

Ein Interview mit Klaus Leutsch

Seit 15 Jahren ist Klaus Leutsch der Studioleiter des TV-Vital. Am 4. Juli 2005 fing er im Turnverein an. Wie es dazu kam, welche Highlights er seitdem erlebt hat, welche Ziele er noch hat und wie sich die Corona-Pandemie auf seine Arbeit ausgewirkt hat, das hat er im Interviewverraten.

Wie ist er zum Turnverein gekommen?

Klaus hatte bereits langjährige Erfahrung in der Fitnessbranche. Das Berufsbild und die heutigen Ausbildungsmöglichkeiten gab es damals noch nicht. So

arbeitete er als Quereinsteiger an der Theke, bis sein damaliger Chef ihn als Festkraft einstellte. Er machte eine Vielzahl an Trainerlizenzen (u.a. Fitnesstrainer-A, Aerobic-Lizenz, Personaltrainer) und arbeitete im Trainings-, Kurs- und Servicebereich. Als Bereichsleitung und stellvertretender Studioleiter sammelte Klaus dort seine ersten Erfahrungen als Führungskraft. Für Klaus war klar, dass er in der Fitnessbranche bleiben will und so machte er seinen Fitness-Fachwirt bei der IHK in Saarbrücken. Sein Ziel, früher oder später die Studioleitung. Bei seinem damaligen Arbeitgeber standen die Chancen nicht schlecht, da in der Fitnesskette immer wieder neue Studios eröffneten. Als er dann die Stellenausschreibung des TV-Vital entdeckte, bewarb sich der „echte Erlanger“ natürlich umgehend – jedoch leider zu spät und bekam prompt eine Absage. Auch wenn seine Qualifikationen für ihn sprachen, so war er leider zu spät dran und die damalige Vereinsführung hatte sich bereits für einen anderen Bewerber entschieden. Da der andere Studioleiter jedoch nicht lange im TV-Vital arbeitete, bekam Klaus seine zweite Chance und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Er kannte das TV-Vital bis dato nicht und auch die besondere Struktur der Verknüpfung von Verein und Fitnessstudio war für ihn neu. Im Gespräch überzeugte er dann die Präsidiumsmitglieder sowie den Geschäftsführer und den sportlichen Leiter. Der Beginn seiner Karriere im TV 1848 Erlangen.

Was war sein Highlight in all den Jahren?

„Was war kein Highlight“, so Klaus auf die Nachfrage nach seinem persönlichen Höhepunkt in den 15 Jahren als Studioleiter. Muss er sich festlegen, dann ist die Entscheidung ganz klar. Die Erweiterung des TV-Vital forderte von allen Beteiligten einiges ab. Mit der Erweiterung verdoppelte sich die Fläche des Studios auf 2.000 qm. War das ursprüngliche TV-Vital bereits am Anschlag bei der Mitgliederauslastung, schuf man so die Basis für eine weitere positive Mitgliederentwicklung in Richtung 2.000 Mitglieder. Aber auch die vielen „kleinen“ Highlights bleiben Klaus in Erinnerung. Der Bau des Vital-Parks, der Indoor-Cycling-Marathon, welcher in Form eines 24-Stunden-Events so bislang noch nicht existierte und dieses Jahr zum siebten Mal stattgefunden hätte.

Was war die größte Herausforderung?

Nicht nur ein Highlight, sondern auch ein Kraftakt war die Erweiterung des TV-Vital. Von der Planung bis zur Umsetzung und am Ende zur Eröffnung gab es mehr als genug Arbeit für alle Beteiligten. Dass es dabei die ein oder andere Überstunde gab, ist nachzuvollziehen. Leider folgte auf das Highlight dann auch die unschöne Herausforderung eines Wasserschadens im „neuen“ TV-Vital. Unzufriedene Mitglieder aufgrund der Einschränkungen, Stagnation bei der Mitgliederentwicklung und immer wieder neue Probleme. Eine unbefriedigende Situation für alle Betroffenen. Am Ende wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert und es ging wieder aufwärts.

Was möchte er mit/ im TV-Vital noch erreichen?

Fragt man Klaus nach seinen Zielen, dann ist das bevorstehende Jubiläum natürlich ein besonderer Anlass, sich Ziele zu setzen. 2021 feiert das TV-Vital sein 20. Jubiläum. Gerne würde Klaus seinem Studio einen neuen Look spendieren. Erste Gedanken und Konzepte wurden bereits ausgearbeitet. Die Corona-Pandemie hat jedoch erstmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Neue Geräte, neuer Look – es wird sich zeigen, ob es ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art geben wird. Daneben will Klaus Leutsch weiter an dem Betreuungskonzept feilen. Bessere Betreuung, besserer Kontakt zu den Mitgliedern, das ist ihm wichtig und darin findet er auch seine Bestätigung.

Was macht ihm in seinem Job am meisten Spaß?

„Mit Klaus Leutsch hat der TV 1848 eine treue und liebevolle Seele im Verein. Immer gut gelaunt, voller Weitsicht und mit viel Rücksicht für seine Mitarbeiter leitet er das TV-Vital. Ein Chef, dem das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter wichtig ist“ – so die Rückmeldung seines Teams. Klaus kommt an – bei den Mitgliedern und seinen Mitarbeitern. Seine größte Gabe ist es, mit Menschen umgehen zu können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist also nicht verwunderlich, dass ihm der Umgang mit seinen Mitgliedern, Kurse zu halten oder auf der Trainingsfläche zu stehen am meisten Freude in seiner Arbeit bereitet. „Alles ist immer miteinander verbunden und entsteht und vergeht in gegenseitiger Abhängigkeit und Verbindung“ zitiert Klaus aus dem Buddhismus. Wie man sich seinen Mitmenschen, Arbeitskollegen und Mitgliedern gegenüber verhält, so wird man auch von ihnen behandelt. Tja, wenn nur jeder so viel Einsicht hätte.

Wie war die Corona-Zeit für ihn in Bezug auf seine Arbeit?

Anfangs fast unvorstellbar, dass der Virus, der in China sich rasant ausbreitete, doch schon bald auch das Leben aller Mitglieder und Mitarbeiter im Verein aus der Bahn werfen sollte. Als es dann zur Schließung des TV-Vital kam, gab es von heute auf morgen ganz andere Baustellen. Woche für Woche wurde auf eine Info gewartet, wann man endlich wieder loslegen kann. Konzepte für einen Re-Start wurden erarbeitet, das Studio auf Vordermann gebracht – alle Beteiligten haben sich richtig reingehängt im Rahmen der Möglichkeiten. Nach und nach kamen dann auch die ersten Lockerungen, die es wieder möglich machten, das TV-Vital zu besuchen. Für ihn privat war die Corona-Zwangspause kein einziges Mal langweilig. Zehn Stunden standen Klaus während der anfänglichen Phase der Kurzarbeit zur Verfügung. Da blieb viel Zeit für liegengebliebene Dinge daheim. Jetzt, wo das TV-Vital aber wieder den Betrieb aufgenommen hat, freut sich Klaus auf seine Mitglieder.

Was wird sein nächstes Projekt?

Langweilig wird es Klaus nie. Im Oktober steht der „Tag der offenen Tür“ an. Passend zum aktuellen Geschehen steht eines seiner Lieblingsthemen auf dem Programm: Stressbewältigung und Entspannung – gerade in der heutigen Zeit kommt das an. Seine Kurse dazu sind jedenfalls immer voll.

J.B.

06.10.2020

Kursprogramm

abgesagte Kurse

Folgende Kurse können im Kursblock C (Oktober bis Dezember) nicht starten:

C 12 – Qigong für Fortgeschrittene

C 14 – C 21 Aqua Fitness (Lehrschwimmbecken Kopfklinik)

C 59 – Einführung Kraulschwimmen

C 60 – Fortführung Kraulschwimmen

C 62 – C 67 Kinderschwimmkurse.

 

Rückfragen unter Tel. 09131-933 8058 (Frau Scholz)

oder per E-Mail unter kurse@tv48-erlangen.de.

02.10.2020

Digitalisierung

Homeoffice in der Coronazeit

ZOOM, SKYPE, TEAMS, HOMEOFFICE – Dinge, die in dieser Krisenzeit auf einmal Jedem einen Begriff waren. Für die Digitalisierung in Deutschland ist die Corona-Pandemie ein Beschleuniger. In Windeseile wurden Systeme in Unternehmen implementiert, damit die Mitarbeiter den neuen „Herausforderungen“ der Arbeitswelt gewappnet waren. Im Turnverein hatte man das Glück, dass man bereits in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen hat, mobil und digital zu arbeiten und zu kommunizieren.

Mitarbeiterbesprechungen, Vorstandssitzungen und auch die Aufsichtsratssitzungen wurden einfach „digitalisiert“. Video-Konferenzen mit dem BLSV und anderen bayerischen Vereinen gehörten in den Anfängen der Krise zur wöchentlichen Tagesordnung. Dank sicherer Verbindungen und Dokumenten in der Cloud konnte man von überall arbeiten und so war das Thema Homeoffice kein Thema für den Turnverein. Auch die Abteilungen hatten die Möglichkeit, diese neuen Werkzeuge zu nutzen und so fand sicherlich auch die ein oder andere Abteilungsleitungssitzung digital statt.

T./F.: Johannes Baßfeld

26.09.2020

Existenzsicherung in der Corona-Krise

Gemeinsam durch schwierige Zeiten

Liebe Mitglieder,

leider musste eine Ausgabe der Vereinszeitung Corona-bedingt ausfallen. Es gab in der zurückliegenden, sehr dynamischen Lockdown-Phase nichts zu berichten, was nicht schon kurze Zeit später Makulatur gewesen wäre. Wir mussten ständig auf Sicht fahren und kurzfristig auf die politischen Entscheidungen reagieren. Hier hielten wir die Informationspolitik über unsere Website und die Newsletter für wesentlich sinnvoller, weil wir jeweils aktuell reagieren konnten. Zudem lag im letzten Quartal das Vereinsleben notgedrungen fast völlig brach, so dass auch vonseiten der Abteilungen kaum Beiträge eingereicht wurden.

Corona-Lockdown – existentielle Bedrohung auch für Sportvereine

Vereinsleben heißt Gemeinschaft. Dieses sportliche und gesellige Miteinander war uns während des Lockdowns gänzlich verboten. Seit Anfang Juni wird nun mit den schrittweisen Lockerungen der Vereinsbetrieb – unter weiterhin erheblichen Einschränkungen – langsam wieder möglich. Als Verein – wie auch als Gesellschaft – werden wir aber noch längere Zeit mit dem Virus als „neue Normalität“ leben müssen. Bislang ist dies in der Praxis ganz gut gelungen. Mitglieder, Trainer, Übungsleiter, Abteilungsleiter und Mitarbeiter haben die Herausforderungen angenommen und unter den jeweiligen Vorgaben der – sich dynamisch entwickelnden – bayerischen Schutz- und Hygieneverordnungen wieder den Sport- und Vereinsbetrieb aufgenommen. So wie er jeweils erlaubt und den Umständen nach möglich war.

Krisenmanagement herausfordernd – aber erfolgreich

Corona warf unsere Jahres- und Haushaltsplanung 2020 komplett über den Haufen. Angesichts enormer Einnahmenausfälle (z.B. im Mai: 91% unter Vorjahresmonat) und ohne Klarheit über die Dauer des Lockdowns und seiner Auswirkungen bekam die Liquiditätsplanung höchste Priorität. Bereits Mitte März mussten wir – wo möglich - die Sachausgaben aussetzen, bzw. kürzen. Ab April zeigten wir Kurzarbeit für alle sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern an. So konnten wir das Wegbrechen wichtiger Einnahmen weitgehend kompensieren und den monatlichen Mittelabfluss begrenzen. Das Instrument „Kurzarbeit“ half uns letztendlich, auf Kündigungen von Mitarbeitern zu verzichten. Zur Jahresmitte scheint sich der Betrieb - auf niedrigerem Niveau – so langsam wieder einzupendeln. Das TV-Vital, der Großteil des Freizeitsports für Erwachsene und Kinder sowie die meisten Abteilungen haben ihr Angebot wieder aufgenommen. Somit ist nach Stand Ende Juli zu erwarten, dass wir das Jahr wohl mit einem blauen Auge überstehen werden. Die Gefahr einer 2. Welle mit neuerlichen Einschränkungen ist nach wie vor latent. Wir haben nun aber ausreichend Erfahrung und Instrumente, wie wir dem künftig begegnen können. Und natürlich ist jetzt schon absehbar, dass das anstehende Jahr 2021 nicht weniger herausfordernd wird, wurden wir heuer in unserer Entwicklung doch um zwei bis drei Jahre zurückgeworfen.

Danke für Solidarität und Unterstützung

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Solidarität unserer Mitglieder bedanken. Ihre Vereinstreue und ihre Vereinsbeiträge halten unseren Verein am Leben. Wir danken auch dem bayerischen Staat, der den Vereinen eine beachtliche Corona-Hilfe gewährt hat – ebenso wie die Stadt Erlangen, die für 2020 und 2021 die Hallenkosten halbieren wird. Unseren Geschäftspartnern und Sponsoren sagen wir ebenfalls Danke dafür, dass Sie uns treu geblieben sind. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung durch die Verantwortlichen in der Führung vom BLSV und vom Freiburger Kreis, die den Vereinen mit Rat und Tat unterstützend zur Verfügung standen. Auch der regelmäßige Austausch mit den bayerischen Großvereinen hat uns in der Krisenbewältigung mit wertvollen Hinweisen und Tipps geholfen. Abschließend einen besonderen Dank an unsere Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen und erhebliche Einbußen beim Einkommen hinnehmen mussten. Dies und das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur machen schließlich einen wesentlichen Teil des „Rettungspakets“ für den TV 1848 aus. Zumal Mitarbeiter, Übungsleiter, Trainer, Ehrenamtliche und Vorstandskollegen in der Krise unter schwierigsten Bedingungen und mit großen Einschränkungen ihre Arbeit weiterführen oder wieder aufnehmen mussten.

Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

24.09.2020

Neue Sportstationen am FC West

Erneuerung und Erweiterung der Spielgeräte

Bereits im September 2019 wurde der Beschluss gefasst, den in die Jahre gekommenen Spielplatz auf dem Sportgelände FC West aufzuwerten und zu modernisieren. Dank umfangreicher Förderung der Sparkasse Erlangen, der Fa. Peter Regenfuß, der Fa. Sontowski & Partner GmbH, der Stiftung TV 1848 Erlangen, der Max und Justine-Elsner-Stiftung, der MAUSS Daeschler Stiftung und weiterer privater Spender konnte die neue Spiel- und

Kletterstation letztlich Anfang des Jahres angeschafft werden. Auch die Stadt förderte über die Sportförderung den Bereich “Kletterturm”. Der Aufbau durch unsere Hausmeister fand nun während des Lockdowns statt. Fundamente gießen, Fallschutzboden anbringen, es gab einiges zu tun. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun können die Kleinen toben, während sich die Eltern auf der Sonnenterrasse unserer Vereinsgaststätte entspannt zurücklehnen können.

T./F.: Jörg Bergner

22.09.2020

Bauarbeiten während Corona

Renovierung der Jahnhalle und Wasserschaden

Der Corona-Lockdown war für alle Betroffenen eine Herausforderung. Sport war von heute auf morgen nicht mehr erlaubt und die Sportstätten des TV 1848 auf einmal verwaist. Unsere Hausmeister machten das Beste daraus und gingen ein paar liegengebliebene Projekte an. So ungestört arbeiten konnte man während des normalen Sportbetriebs schließlich nie.

Im Kraftraum der Jahnhalle bekamen unsere Gewichtheber einen neuen Boden. Der alte hatte bereits zahlreiche Risse. Die Türen in der gesamten Halle bekamen einen neuen Anstrich – TV-Blau versteht sich. In den Duschen und Umkleiden der Damen und Herren wurden die Lichtkuppeln und Decken wieder verspachtelt und gestrichen. Außerdem wurden alle Duschköpfe komplett entkalkt und vom losen und gerissenen Chrom befreit. Alle Duschköpfe sind jetzt mit Hammerit, einer wasserfesten und witterungsbeständigen Farbe, lackiert. Die stillgelegten Duschen brachten aber leider auch unschöne Dinge zum Vorschein. Was vorher auf Grund der ständigen Nutzung niemanden aufgefallen ist, wurde jetzt deutlich. Aus den Wänden in den Duschen drang Wasser. Alte, löchrige Rohre sorgten für einen Wasserschaden, der nun umfangreich beseitigt werden muss und eine Komplettsanierung der Duschen mit sich bringt. Mittlerweile ist nach den Corona-Lockerungen der bayerischen Staatsregierung die Nutzung von Duschen und Umkleiden zwar wieder gestattet, in der Jahnhalle müssen sich unsere Mitglieder jedoch noch etwas gedulden. Die Zuschussanträge sind gestellt – sobald die Freigabe zum vorzeitigen Baubeginn des BLSV vorliegt, werden die Maßnahmen umgesetzt.

T./ F. Jörg Bergner

16.09.2020

Neuer FSJler

Neues Gesicht im Turnverein

Hallo, mein Name ist Marco Birwe und ich werde am 01.09.2020 mein FSJ beim TV 1848 beginnen. Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin am 03.06.2002 in Erlangen geboren und habe hier auch meine Kindergarten- und Schulzeit verbracht. Während dieser Zeit habe ich schon einige Abteilungen des TV 1848 kennengelernt: Kinderturnen, Ringen, Fußball und Volleyball. Zusätzlich war ich mehrere Jahre Bogenschütze beim BSV. Im Juli habe ich meine Schulzeit am ASG beendet und freue mich jetzt auf mein FSJ. Ich werde sowohl in der Geschäftsstelle als auch in verschiedenen Sportstunden mithelfen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport mit Freunden.

Neben dem regelmäßigen Gang ins Fitnessstudio und dem aktiven Spielen in einer Volleyballmannschaft (Herren 5) tanze ich, um den Kopf frei zu bekommen und fahre gerne Rennrad, um mich auszupowern. Letztes Jahr konnte ich an der Radfernfahrt Erlangen – Angoulême des ASGs teilnehmen, was eine ganz tolle Erfahrung war. Ich mag den Zusammenhalt des Mannschaftssports, aber auch die einzelne sportliche Herausforderung. Manche werden mich vermutlich schon kennen, da ich in den letzten Jahren auf die Osterfreizeit mitgefahren bin und das Betreuerteam unterstützt habe. Ebenso habe ich bei der Knaxiade und dem Kinderfasching mitgeholfen. Ich freue mich auf das Jahr und eine tolle Zusammenarbeit.

Euer Marco

20.06.2020

Ehrenmitglied: Dietmar Dommick

* 11.06.1952 - † 10.04.2020

Der Turnverein 1848 Erlangen
mit Turner-Exkneipe-Lungerer und mit Judoabteilung
trauert um sein Ehrenmitglied

Bereits kurz nach Vereinseintritt 1993 in den TV 1848 hat sich der frühere 1. Vorsitzende des AC Bavaria Forchheim große Meriten erworben, zunächst im Aufbau des fehlenden Mädchen- und Frauen-Fußballs. In seinen 14 Jahren als Vizepräsident war er dann verantwortlich für die Liegenschaften und Gebäude des Vereins. Er gründete drei Arbeitsgruppen und leitete diese über lange Jahre, die sich an den Standorten Kosbacher Weg, Jahnhalle und Gelände FC West um die Pflege und Reparaturen der Anlagen kümmerten. In beeindruckender Weise hat er zudem Bau- und Sanierungsmaßnahmen initiiert, verantwortet und zumeist persönlich mitgearbeitet: In der Jahnhalle u.a. den Eingangsbereich und die Hausmeister-Wohnung erneuert, am Europakanal u.a. den Hügel zum Geselligkeits- und Grillplatz gestaltet, 17 neue Parkplätze angelegt und die Geschäftsstelle erweitert, am FC West-Gelände u.a. sechs Tennisplätze zur Beachanlage umgebaut und die Gaststätte samt Terrasse saniert. Wir werden uns stets seiner in großer Dankbarkeit erinnern.

Der Vorstand

10.06.2020

Kursprogramm - weitere Kurse starten

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit weiteren Kursen:

  • Fitnessgymnastik (Kurs-Nr. B 34 und B 35)
  • Jumping Fitness (Kurs-Nr. B 38 und B 39)
  • Tabata (Kurs-Nr. B 40)
  • Wirbelsäulengymnastik (Kurs-Nr. B 42, B 43 und B 44)
  • Zumba (Kurs-Nr. B 48)

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

zum Kursprogramm

09.06.2020

Endlich wieder Herzsport beim TV 1848 Erlangen

ab dem 15.Juni auf dem Freigelände am Kosbacher Weg

Die fünf Herzsportgruppen des TV 1848 starten kommenden Montag wieder mit ihren Sportstunden. Das Freigelände am Kosbacher Weg wurde für verschiedene Gruppen mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand eingeteilt, so dass wieder Sport getrieben werden kann - nach den geltenden Hygieneregeln, die sich am staatlichen Rahmenhygienekonzept orientieren.

Der TV lädt hiermit alle seine angemeldeten Herzsportler herzlich ein, zu den folgenden Zeiten wieder Ihrem Sport nachzugehen.

  • Montag: 10.45 bis 12.00 Uhr und 12.15 bis 13.30 Uhr
  • Dienstag: 11 bis 12.15 Uhr  sowie  17.45 bis 19 Uhr
  • Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr
04.06.2020

Kursprogramm

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit folgenden Kursen:

  • Karate-Outdoor-Kurs für Einsteiger 10 – 99 Jahre
  • Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung
  • Qigong – Acht Brokate
  • Tenniskurse für Kinder (4 – 12 Jahre)
  • Tenniskurse für Erwachsene (Einsteiger und leicht fortgeschrittene Spieler/-Innen).

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

Kursprogramm

13.05.2020

Unsere Tennis-Kurse können starten

Erste Kursangebote nach den Lockerungen

Wir bieten Tenniskurse für Erwachsene und Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren an. Weitere Informationen, Kontaktdaten und die Anmeldung zu den Kursen finden Sie hier auf unserer Homepage unter „Kurse“.

zum Kursprogramm

14.12.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

07.12.2020

Gutscheinaktion "Gasthaus Milan"

Unterstützung der Vereins-Gastronomie

Ihr könnt Euch und unserem Gastwirt etwas Gutes tun! Falls Ihr noch was für Weihnachten braucht, gibt es bei Ihm Gutscheine für die "Zeit danach"

Bezahlung kontaktlos per Pay Pal oder Überweisung. Zustellung per Post oder persönlich von ihm. Zu jedem Gutschein gibt es einen Schnitzelpass gratis dazu. Das erste Feld ist bereits gestempelt.

Ab einem Wert von 25,00 € gibt es für TV 1848 Mitglieder noch 5,00 € drauf. Also Gutschein für 25,00 € kaufen und 30,00 € Gutschein erhalten.

06.12.2020

Ehrungsabend 2020

Nach Absage des Stiftungsfestes Ehrungen im kleinen Kreis

Ungewohnt war der Anblick. Anstatt in der Jahnhalle traf man sich im Gasthaus Milan. Anstatt Bestuhlung für hundert und mehr Gäste, nur wenige Tische mit der notwendigen „sozialen Distanz“. Anstatt winterlicher Adventsstimmung, herbstlich kühle und regnerische Atmosphäre. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied man sich frühzeitig für eine Absage des Stiftungsfestes. Zu hoch das Risiko, zu ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln sollte. In der Vereinsführung war man sich aber einig, dass komplett

auf die Ehrungen zu verzichten auch keine Lösung ist. Verzichtet wurde jedoch auf die Ehrung der Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, welche aufgrund der hohen Anzahl eine Veranstaltung deutlich komplexer machen würden. Eingeladen und geehrt wurden die langjährigen Mitglieder für 40, 50, 60 und stolze 70 Jahre (gezählt wird ab Vollendung des 18. Lebensjahrs) im TV 1848 Erlangen. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden drei Mitglieder mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und neben dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche wurden die TV-Sportler für ihre sportlichen Erfolge geehrt.

Geehrt wurden:

 

 

für 40 Jahre

Ursula Dehler

Heinz Eschenbacher (EM)

Helmut Schweinzer

für 50 Jahre + Verleihung Ehrenmitgliedschaft

Gerda Güthlein

Lothar Kusser

Dr. Werner Großer (EM)

für 60 Jahre

Freia Thiel (EM)

Heinz Müssenberger (EM)

für 70 Jahre

Betty Haspel (EM)

Andreas Ganzmann (EM)

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk (Triathlon)

Patrick Hofstetter (Badminton)

Alexander Söhnel (Badminton)

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche

Anna Schmidt (Triathlon)

Bestennadel in Silber

Claudia Schüren (Judo)

Oliver Küpper (Judo)

Jawid Jauhari (Judo)

Murtazo Aminov (Judo)

Gertrud Härer (Triathlon)

 

 

Aufführungen und große Reden gab es keine, dafür ausreichend Zeit für die anwesenden Mitglieder, sich mit Vereinsfreunden und -weggefährten auszutauschen. Ein Blick auf die Ehrungsliste lässt erkennen, welche außerordentliche Verdienste um den Verein an diesem Abend geehrt wurden. Sechs Ehrenmitglieder, darunter die langjährigen und verdienten Abteilungsleiter Freia Thiel mit ihrem Mann Klaus (Trampolin), Heinz Eschenbacher zusammen mit seiner Frau Eva (Leichtathletik) sowie Dr. Werner Großer (Turnen), Heinz Müssenberger (Wandern u. Wintersport, Kassenprüfer) und Andreas Ganzmann (Turnen) machten den Abend zu einer hochkarätigen Veranstaltung. In den beiden Ehrungsblöcken führten der 1. Vorsitzende Jörg Bergner und sein Stellv. Johannes Baßfeld durch die Veranstaltung und warfen gemeinsam mit den Gästen einen Blick auf die Leistungen und Erfolge der Geehrten. Dabei kam so manch freudige Erinnerung wieder hoch. Besonders erfreulich war die positive Rückmeldung einiger Gäste zu dem gewählten Format der Veranstaltung, denn im Mittelpunkt standen die Ehrengäste und deren Verbindung zum Verein. Den- noch bleibt zu hoffen, dass Corona künftig kein Thema mehr sein wird und zu weiteren Absagen von Vereinsfesten und Wettkämpfen führt.

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk:

Seit Oktober 2015 im TV 1848 Erlangen, ist Krista aktiv in der Triathlonabteilung und im TV-Vital. Als leidenschaftliche Fotografin ist Krista u.a. an der Strecke des Erlanger Triathlons zu finden, wo sie den sportlichen Wettkampf mit ihrer Kamera festhält. Sie kümmerte sich um die Webseite der Abteilung und betreut immer noch die Webseiten des Arcadenlaufs und der RTF.

Patrick Hofstetter:

Eingetreten in den Verein im Oktober 2011. Seit 2013 ist er Sportwart und stellv. Abteilungsleiter. Patrick wurde 2016 mit dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche ausgezeichnet. Für sein Engagement in der Abteilungsleitung wurde Patrick mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Alexander Söhnel:

Alexander ist seit 2007 im Turnverein Mitglied. Aktiv ist er in der Abteilung Badminton, im Freizeitsport und dem TV-Vital. Er ist Übungsleiter in der Badminton-Abteilung und bietet regelmäßig „Cross-Skating“ Kurse im Kursprogramm des Vereins an. Geehrt wird er für seine jahrelange, zuverlässige und gute Arbeit als Kassenwart der Badminton-Abteilung.

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche:

Anna Schmidt: Anna organisiert das Training, die Wettkämpfe, die Fahrten zu den Wettkämpfen, virtuelle Wettkämpfe, hält Kontakt zu den Männermannschaften und zur Abteilungsleitung. Sie ist seit 2015 im Verein. Als Sportlerin ist Anna überaus erfolgreich, u.a. wurde sie 2018 „Deutsche Hochschulmeisterin“ und war 2014 Mitglied in der Deutschen Triathlon Nachwuchs-Nationalmannschaft.

Sportlerehrung:

Waren es 2019 noch über 30 Sportler, konnten wir dieses Mal nur sieben einladen. Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls am 16. März 2020 war das sportliche Leben, so wie man es bisher kannte, von jetzt auf gleich stillgelegt und so konnten in dieser Zeit auch keine sportlichen Erfolge errungen werden.

Bestennadel in Silber:

Claudia Schüren: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 F5 -63 kg.
Oliver Küpper: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 M5 -90 kg.
Jawid Jauhari: 1. Platz Bayerische Meisterschaft MU21 -81 kg.
Murtazo Aminov: 1. Platz Bayerische Meisterschaft Männer -100 kg.
Gertrud Härer: 3. Platz ITU Winter-Triathlon World Championships. JOBA

05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

22.11.2020

Deutschland - kein Sommermärchen

Impressionen einer Deutschlandtour von Flensburg nach Garmisch mit dem Rennrad

Auf der Engalm strahlte endlich die Sonne auf die "Rentnerband" v.l.: Roderich Mertens, Walter Ströhlein, Wilhelm Biesemann und Lothar Wahl

Am 23.8.2020 machte sich die "Rentnerband" - Roderich, Lothar, Wilhelm und Walter – auf den Weg mit dem Auto nach Flensburg, um Deutschland von Norden nach Süden mit dem Rennrad zu durchqueren. Der Plan war, drei radeln eine Etappe und einer muss das Auto eine Etappe weiterfahren. Am nächsten Tag wird gewechselt, ein anderer ist dran, das Auto zu fahren.

Am Montag, den 24.8.20, starteten wir von Flensburg nach Glückstadt, etwa 140 km. Der Auftakt gestaltete sich schwierig: Vier Pannen und ab und zu heftige Regengüsse. Gegen 19 Uhr radelten die Drei am Marktplatz in Glückstadt ein. Im schönen Hotel 'Stilbruch' erholten wir uns von den ersten Strapazen, nicht ahnend, dass noch mehrere folgen würden. Am nächsten Tag überquerten wir die Elbe, radelten nach Bremerhaven, dann südwärts Richtung Bremen, fuhren mit der Fähre über die Weser und erreichten nach 125 km Hude. Auch an diesem Tag überraschte uns immer mal wieder ein heftiger Regenschauer. Doch das war nichts im Vergleich zu

 

dem, was uns am Mittwoch ereilen sollte. Regen schon am frühen Morgen. Dann hatte sich das Sturmtief 'Kirsten' angekündigt mit heftigen Windböen, die uns bis zur Mitte der Straße wehten. Der Schreiber dieser Zeilen war fast so weit, den Fahrer des Begleitfahrzeugs anzurufen, damit dieser ihn abholt. Doch wie schon unser ehemaliger Torwart-Titan Kahn sagte: "Es geht immer weiter"! Völlig durchnässt kamen wir nach 140 km in Bad Oeynhausen an. Nach einer warmen Dusche und einem guten Abendessen sah die Welt wieder anders aus.

Die nächsten 2 Tage regnete es tatsächlich nicht. Wir radelten an Bielefeld und Paderborn vorbei nach Süden und übernachteten in Arolsen, westlich von Kassel. Im Sauerland kostete uns der Anstieg nach Winterberg einige Körner. Die regenlose Zeit hatte bald ihr Ende, doch wenigstens hatte sich der Sturm verzogen. Unser Weg, der sich meistens auf Nebenstraßen und Radwegen erstreckte - von Roderich und Lothar gut auf die Garmingeräte überspielt - führte uns weiter nach Südwesten in die Nähe von Rüsselsheim. Hier war Halbzeit. Langsam änderte sich das Wetter wieder und wir mussten Gegenwinde und starke Regenschauer ertragen. Dann streiften wir die Pfälzer Weingegend, strampelten Weinberge hinauf und wieder hinunter und kosteten auch ein paar Trauben, die schon recht süß waren. Als nächstes 'Highlight' baute sich der Schwarzwald vor uns auf. Am Montag, den 31.8., starteten wir von Rohrbach – von einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, das zum Hotel und Restaurant umgebaut worden war. Das Wetter war gut, teilweise fuhren wir bei Sonnenschein. 35 km radelten wir auf der linken Rheinseite in Frankreich. Dort mussten wir feststellen, dass die Cafés um 12 Uhr schließen und erst wieder um 15 Uhr öffnen. Wir überquerten den Rhein mit einer Fähre und fuhren die restlichen 65 km wieder auf deutschem Gebiet. In Haslach erwartete uns Lothar (war mit Autofahren dran) im schönen Hotel Mosers-Blume.

Die Fahrt vom Schwarzwald zum Bodensee verlief über 900 Höhenmeter. Anfangs schien es ein sonniger Tag zu werden, doch schon bald regnete es immer mal wieder, so dass wir wieder mal nass den Bodensee erreichten. Am Mittwoch, den 2.9., starteten wir bei kühlem, aber gutem Wetter entlang des Bodensees. Nach 10 km fuhren wir über Tettnang nach Oberstaufen, was einige Höhenmeter erforderte. Das Ziel, in Gedanken ganz nah und doch 120 km entfernt! Es ging stetig bergauf in unser Nachbarland Österreich. In Reutte genehmigten wir uns einen Kaffee und ein Stück Torte. Über Lermoos und Ehrwald erreichten wir Garmisch. Geschafft! Außerhalb von Garmisch, in Wallgau, fanden wir das Hotel Post, das noch 2 Zimmer frei hatte. Nach 1.400 km und 8500 Höhenmetern kann man natürlich nicht einfach aufhören mit dem Radfahren. Deshalb hatte Lothar die Idee, am letzten Tag gemeinsam, jetzt mal zu viert, in die Eng-Alm zu fahren und dann wieder zurück – eine kleine 76 km Strecke zum Ausrollen, bevor es mit unserem Leihauto zurück nach Erlangen ging.

Trotz des suboptimalen Wetters war unsere Stimmung immer gut. Wir erfuhren Hilfsbereitschaft bei unseren Pannen und Erstaunen in den Unterkünften ob unseres Abenteuers. Gut eingefahren und trainiert können wir jetzt die restlichen Wochen der Radsaison hier in Franken genießen.

T./F.: Walter Ströhlein

21.11.2020

Konstruktiver Austausch über Vereinsförderung des Bundes

v.l.: 1. Vorsitzender Jörg Bergner, MdB Stefan Müller und stellvertr. Vorsitzender Johannes Baßfeld.

Am 23. September fand sich der Wahlkreis-Abgeordnete Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, zu einem interessanten Meinungsaustausch mit Vertretern des Vorstands des TV 1848 zusammen. Stefan Müller ist sportlich sehr interessiert, Mitglied in der Laufgruppe im TV 1848 und erfolgreicher Finisher bei Triathlons auf der Kurz- und Mitteldistanz.

Das Gespräch war lange vereinbart und eigentlich auf den 20. März terminiert. Es musste mit der Verkündung des Katastrophenfalls und des Lockdowns kurzfristig abgesagt und verschoben werden. Grund und Anlass für das Gespräch war ein bundesweites Schreiben der Vereine des Freiburger Kreises an die Bundestagsabgeordneten im jeweiligen Wahlkreis im Herbst 2019, an dem sich auch der TV 1848 Erlangen beteiligt hatte. Darin stand die Forderung nach einem Förderprogramm des Bundes für

vereinseigene Sportanlagen in Deutschland. In dem einstündigen Austausch konnte der Vorstand Herrn Müller zunächst die aktuell schwierige Situation des Turnvereins unter Corona-Bedingungen darstellen. Anschließend ging man auf den hohen Sanierungs- und Modernisierungsstau der Sportvereine in ganz Deutschland mit ihren zumeist älteren und unwirtschaftlichen Sportstätten ein. Dieser Investitionsstau, der bereits vor Corona bestand, wird sich durch Corona und seine katastrophalen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Vereine in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Die von uns eingeforderten Fördermittel des Bundes für vereinseigene Sportstätten, eine Art „Goldener Plan für Vereine“, sei jetzt wichtiger denn je, um die unverzichtbare Sportstätteninfrastruktur der Vereine in ihrer Breite für die Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen. Stefan Müller zeigte sich sehr interessiert in dem konstruktiven Gespräch. Er versprach, sich mit den aus seiner Sicht berechtigten Interessen an den hierfür zuständigen Innenminister Horst Seehofer zu wenden. Die Bedeutung und unverzichtbaren Leistungen der Vereine für unser Gemeinwesen seien unstrittig und müsste künftig noch besser unterstützt werden, wenn möglich auch durch den Bund. Abschließend ging man auch auf das Thema „Stärkung des ehrenamtlichen Engagements“ durch die Politik ein. Auch hierzu hatte man 2019 MdB Müller bereits angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Leider sind den damals angekündigten Worten im Koalitionsvertrag bis heute keine Taten durch die Politik gefolgt. Die in Aussicht gestellten Verbesserungen für das Ehrenamt sind bislang leider ausgeblieben. Am Beispiel des TV 1848 zeigte man den dringenden Bedarf auf, den seit 2013 geltenden Übungsleiterfreibetrag von 2.400 € p.a. auf mind. 3.000 € p.a. zu erhöhen. Bei hochqualifizierten und engagierten Trainern wird dieser Freibetrag zu häufig überschritten. Hier müssen dann teure und sehr aufwendige Minijob-Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden, wenn man den Trainingsbetrieb durch diese Trainer gegen Jahresende nicht einschränken oder verbieten möchte. Zum Abschluss dankte der Vorstand Herrn Müller für sein offenes Ohr und nahm sehr gerne sein Angebot an, miteinander weiter im Austausch zu bleiben und ein solches Gespräch künftig zu wiederholen.

J. Be.

20.11.2020

Sorgen- und hoffnungsvoller Blick nach vorne

Liebe Mitglieder,

der Herbst ist längst angebrochen und der Großteil der Sportangebote ist in die vereinseigenen und städtischen Hallen gewechselt. Bislang hat dies gut geklappt. Unsere Sportler halten sich überwiegend an die Hygiene- und Schutzvorgaben. Wir hoffen, dies bleibt so und wir müssen keine neuen Schließungen hinnehmen. Corona hat auch unsere Vereinsehrungen beeinflusst. Das Stiftungsfest muss in diesem Jahr entfallen. Statt am 2. Advent in der Jahnhalle nahmen wir die Ehrungen heuer Corona-gerecht in Kleingruppen in Milans Gasthaus vor. Die Rückmeldungen der Geehrten für langjährige Mitgliedschaft, ehrenamtliche Verdienste und sportliche Erfolge waren äußerst positiv das reduzierte Ehrungsformat fand durchweg große Zustimmung.

2021 wohl herausfordernder als 2020

Mittlerweile ist absehbar, dass wir das Jahr 2020 mit einem blauen Auge überstehen werden. Das Zusammenspiel aus intensiven Sparmaßnahmen des Vereins und Inanspruchnahme öffentlicher Hilfen sorgte für unser wirtschaftliches Überleben, trotz massiver Einbrüche durch den Lockdown. 2021 wird nach unserer Befürchtung für die meisten Vereine aber wesentlich herausfordernder. Gesunkene Mitgliederzahlen sorgen für einen spürbaren Rückgang bei der Haupteinnahmequelle, den Vereinsbeiträgen. Die Vereinsangebote werden wohl noch länger mit niedrigerer Auslastung, aber eben bei weitgehend „normalen“ Kosten, laufen müssen. Bei laufendem Betrieb sind die 2020 erzielten Einsparungen, z.B. bei Personal- und Energiekosten, dann kaum noch möglich. Wie soll dann noch ein Wegfall möglicher Corona-Hilfen kompensiert werden? Dies ist aus unserer Sicht kaum mehr möglich. Somit hoffen wir für 2021 auf weitere öffentliche Unterstützung von Stadt und Staat. Die soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung der Vereine für die Bevölkerung, die Kommunen und den Staat ist UNBESTRITTEN. Das hat sich gerade im Frühjahr und Sommer mehr als deutlich gezeigt. Sportvereine mit ihren vereinseigenen Sportstätten, den zahllosen Angeboten für Jung und Alt, den engagierten Trainern und Übungsleitern sowie dem gelebten Ehrenamt sind - ohne Wenn und Aber - systemrelevant.

Erlanger Sonderprogramm und „Goldener Plan“ des Bundes als Hoffnungsträger

Die Vereine werden wohl auf absehbare Zeit Sparhaushalte aufstellen müssen, um über die Runden zu kommen. Größere Investitionen werden kaum zu stemmen sein. Der bereits bestehende Sanierungsstau bei den Sportstätten wird noch größer. Umso erfreulicher ist das Vorhaben der Stadt Erlangen zu bewerten, ein Sonderprogramm für Sportstätten der Vereine aufzulegen. Wir begrüßen das sehr und hoffen, dass es im geplanten Umfang die politischen Hürden nimmt und 2021 tatsächlich verabschiedet wird. Dies würde uns in die Lage versetzen, auch mit geringen Eigenmitteln notwendige - v.a. energetische - Sanierungen und Investitionen anzugehen. Und auch im Bund wird über ein Sonderprogramm über Sportstättenförderung für Vereine nachgedacht – eine Art „Goldener Plan“. Hierüber tauschten wir uns persönlich mit Stefan Müller, MdB und Vereinsmitglied im TV 1848, am Vereinsgelände Kosbacher Weg aus. Für den gelungenen Start in die sportliche „Wintersaison“ danke ich allen Trainern, Übungsleitern, Helfern und Mitarbeitern. Bitte achtet weiterhin auf die ständige Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften in unseren und den städtischen Sportanlagen. Nur so können wir neuerliche Einschränkungen im Sportbetrieb auf absehbare Dauer vermeiden. Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

04.11.2020

TV 1848 Erlangen „goes international“

Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg

Gemeinsames Foto der Projektinitiatoren zum Start der Kooperation. V.l.n.r. Franziska Beck (Ansprechpartnerin TV 1848) Kerstin Sommer (Leitung Arbeitsgruppe Welcome), Kira Gehrmann (Leitung Referat für Internationale Angelegenheiten) und Johannes Baßfeld (stell. Vorsitzender TV 1848)

Der TV 1848 Erlangen e.V. ist ab sofort Kooperationspartner des Welcome Centers der FAU Erlangen-Nürnberg. Dieses betreut internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, die für eine gewisse Zeit an der Universität lernen, lehren und forschen. Neben Wohnen, Arbeiten und Familie, können diese nun auch im Bereich Sport ein vielseitiges Angebot wahrnehmen.

Mit über 200 Sportangeboten möchte der Turnverein für jeden das passende Angebot finden, egal ob im Freizeitsport oder im Wettkampfbereich, Individual- oder Mannschaftssport sowie Gesundheits- und Leistungssport. Darüber hinaus kann auch die gesamte Familie das Angebot des Vereinsnutzen. Durch eine individuelle Beratung kann im gemeinsamen Gespräch auf die Wünsche und Vorstellungen eingegangen werden. Fragen rund um die Mitgliedschaft werden kompetent beantwortet und der Kontakt in die gewünschte Abteilung bzw. zum verantwortlichen Übungsleiter wird hergestellt.

Weiterhin soll innerhalb der Kooperation geprüft werden, welchen konkreten Bedarf die ausländischen Gäste haben, um so gegebenenfalls künftig passende Angebotspakete für internationale Wissenschaftler und Studenten zu schnüren. Für den TV 1848 Erlangen ist dies ein erster Baustein im Gesamtkonzept hin zu mehr „internationaler Kompetenz“.

30.10.2020

Absage der ordentlichen Delegiertenversammlung

Die ab dem kommenden Montag (02.11.2020) bundesweit geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verbieten jegliche Versammlungen und Sitzungen im Verein im Präsenzformat.

Aus diesem Grund muss die ordentliche Delegiertenversammlung, welche für den 18.11.2020 geplant war, abgesagt werden. Ein Nachholtermin in 2021 ist aktuell noch nicht bekannt. 

Bitte bleiben Sie gesund!

10.10.2020

Ehrung für Reinhard Döhnel durch Innenminister Herrmann

Staatsminister Joachim Herrmann überreichte Reinhard Döhnel im März in der Erlanger Orangerie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Bei der Laudatio würdigte der Minister Döhnels langes Engagement für den Karatesport weitgehend mit folgenden Worten:Reinhard Döhnel (64) aus Erlangen ist bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich im Karatesport und im Erlanger Vereinssport tätig. Schon mit 17 hat er 1973 eine

Judogruppe im Turnverein Oberkotzau (Oberfranken) mit einem Freund ins Leben gerufen, aufgebaut und sich dafür im Turnerrat engagiert. Seine Karatelaufbahn hat er vor 42 Jahren begonnen und als Orangegurt 1980 die Karateabteilung des Turnvereins Rehau übernommen, die er 1984 zu ersten Wettkämpfen führte. 1988 folgte dann sein Wechsel zum TV 1848 Erlangen. Dort hat er von Beginn an Verantwortung übernommen und erfolgreich Anfängerkurse der Karate-Abteilung geleitet. Damit hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die damals noch junge Abteilung schnell im Erlanger Vereinssport verankert worden ist. Dabei zeichnet ihn seine herausragende Fachkompetenz und sein großes Wissen über den Sport aus, gepaart mit seiner stetigen Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und zur ständigen Weiterbildung. 1992 wurde er zunächst mit der kommissarischen Leitung seiner Abteilung (durch seinen Vorgänger Werner Enderes) betraut, ehe er drei Jahre später endgültig Abteilungsleiter wurde. Seither führte er die Aktiven des Karate-Shotokan Erlangen zu vielen regionalen und überregionalen Wettkampferfolgen auch auf Bundesebene. Dabei steht im Zentrum seines Wirkens stets die Verbindung zwischen traditionellem Karate und modernem Wettkampfsport. Außerdem ist es ihm eine Herzensangelegenheit, die gesundheitlichen Aspekte sowie die mentalen und geistigen Hintergründe des Karate- Do im Training mit einzubeziehen und zu verwirklichen. Seine herausragende Fachkompetenz stellte er Jahr für Jahr als Kampfrichter bei Bezirksmeisterschaften unter Beweis. Jährlich prüft er auch bis zu 100 Kyu-Prüflinge bei Graduierungsprüfungen. Von 2004 bis 2012 war er zusätzlich mit der Aufgabe des Stilrichtungsreferenten für Fudoshin-Ryu im Bayrischen Karate-Bund (BKB) betraut und auch dem Technischen Ausschuss des BKB gehörte er viele Jahre an. Kein Wunder also, dass er sich in Fachkreisen einen guten Namen gemacht hat. Das liegt aber auch an den jährlichen, von ihm organisierten, hochkarätigen Lehrveranstaltungen und Karate-Lehrgängen, bei denen hochgeschätzte Großmeister, Deutsche Meister und Vize-Weltmeister den Frauen, Männern sowie Kindern und Jugendlichen aus Erlangen und ganz Bayern die Erfolgsgrundlagen des Karatesports vermitteln.

Heute trainieren bei ihm über 10 Schwarzgurte, die inzwischen selbst hochqualifizierte TrainerInnen sind und die hohe Qualität des Karate beim TV 1848 sichern.

Sven Greve

10.10.2020

Ankündigung: Ordentliche Delegiertenversammlung 2020

Turnverein 1848 Erlangen e.V.

Ordentliche Delegiertenversammlung 2020 des TV 1848 Erlangen .V.
Mittwoch, 18. November 2020 um 18.30 Uhr
in der Jahnstraße 8, Jahnhalle

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Entgegennahme d. Jahresberichts des Vorstands
  3. Entgegennahme d. Jahresberichts des Aufsichtsrates
  4. Genehmigung d. Jahresabschlusses des Vorstands
  5. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  8. Verschiedenes

Je nach Entwicklung und unter Berücksichtigung geltender Vorgaben für das Schutz- u. Hygienekonzept behalten wir uns vor, kurzfristig notwendige organisatorische Maßnahmen durchzuführen. Mitglieder haben Teilnahmerecht (nur nach vorheriger Anmeldung vor dem 11.11.2020), soweit es das Schutz- und Hygienekonzept zulässt.

 

Der Vorstand

08.10.2020

15 Jahre Studio-Leitung des TV-Vital

Ein Interview mit Klaus Leutsch

Seit 15 Jahren ist Klaus Leutsch der Studioleiter des TV-Vital. Am 4. Juli 2005 fing er im Turnverein an. Wie es dazu kam, welche Highlights er seitdem erlebt hat, welche Ziele er noch hat und wie sich die Corona-Pandemie auf seine Arbeit ausgewirkt hat, das hat er im Interviewverraten.

Wie ist er zum Turnverein gekommen?

Klaus hatte bereits langjährige Erfahrung in der Fitnessbranche. Das Berufsbild und die heutigen Ausbildungsmöglichkeiten gab es damals noch nicht. So

arbeitete er als Quereinsteiger an der Theke, bis sein damaliger Chef ihn als Festkraft einstellte. Er machte eine Vielzahl an Trainerlizenzen (u.a. Fitnesstrainer-A, Aerobic-Lizenz, Personaltrainer) und arbeitete im Trainings-, Kurs- und Servicebereich. Als Bereichsleitung und stellvertretender Studioleiter sammelte Klaus dort seine ersten Erfahrungen als Führungskraft. Für Klaus war klar, dass er in der Fitnessbranche bleiben will und so machte er seinen Fitness-Fachwirt bei der IHK in Saarbrücken. Sein Ziel, früher oder später die Studioleitung. Bei seinem damaligen Arbeitgeber standen die Chancen nicht schlecht, da in der Fitnesskette immer wieder neue Studios eröffneten. Als er dann die Stellenausschreibung des TV-Vital entdeckte, bewarb sich der „echte Erlanger“ natürlich umgehend – jedoch leider zu spät und bekam prompt eine Absage. Auch wenn seine Qualifikationen für ihn sprachen, so war er leider zu spät dran und die damalige Vereinsführung hatte sich bereits für einen anderen Bewerber entschieden. Da der andere Studioleiter jedoch nicht lange im TV-Vital arbeitete, bekam Klaus seine zweite Chance und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Er kannte das TV-Vital bis dato nicht und auch die besondere Struktur der Verknüpfung von Verein und Fitnessstudio war für ihn neu. Im Gespräch überzeugte er dann die Präsidiumsmitglieder sowie den Geschäftsführer und den sportlichen Leiter. Der Beginn seiner Karriere im TV 1848 Erlangen.

Was war sein Highlight in all den Jahren?

„Was war kein Highlight“, so Klaus auf die Nachfrage nach seinem persönlichen Höhepunkt in den 15 Jahren als Studioleiter. Muss er sich festlegen, dann ist die Entscheidung ganz klar. Die Erweiterung des TV-Vital forderte von allen Beteiligten einiges ab. Mit der Erweiterung verdoppelte sich die Fläche des Studios auf 2.000 qm. War das ursprüngliche TV-Vital bereits am Anschlag bei der Mitgliederauslastung, schuf man so die Basis für eine weitere positive Mitgliederentwicklung in Richtung 2.000 Mitglieder. Aber auch die vielen „kleinen“ Highlights bleiben Klaus in Erinnerung. Der Bau des Vital-Parks, der Indoor-Cycling-Marathon, welcher in Form eines 24-Stunden-Events so bislang noch nicht existierte und dieses Jahr zum siebten Mal stattgefunden hätte.

Was war die größte Herausforderung?

Nicht nur ein Highlight, sondern auch ein Kraftakt war die Erweiterung des TV-Vital. Von der Planung bis zur Umsetzung und am Ende zur Eröffnung gab es mehr als genug Arbeit für alle Beteiligten. Dass es dabei die ein oder andere Überstunde gab, ist nachzuvollziehen. Leider folgte auf das Highlight dann auch die unschöne Herausforderung eines Wasserschadens im „neuen“ TV-Vital. Unzufriedene Mitglieder aufgrund der Einschränkungen, Stagnation bei der Mitgliederentwicklung und immer wieder neue Probleme. Eine unbefriedigende Situation für alle Betroffenen. Am Ende wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert und es ging wieder aufwärts.

Was möchte er mit/ im TV-Vital noch erreichen?

Fragt man Klaus nach seinen Zielen, dann ist das bevorstehende Jubiläum natürlich ein besonderer Anlass, sich Ziele zu setzen. 2021 feiert das TV-Vital sein 20. Jubiläum. Gerne würde Klaus seinem Studio einen neuen Look spendieren. Erste Gedanken und Konzepte wurden bereits ausgearbeitet. Die Corona-Pandemie hat jedoch erstmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Neue Geräte, neuer Look – es wird sich zeigen, ob es ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art geben wird. Daneben will Klaus Leutsch weiter an dem Betreuungskonzept feilen. Bessere Betreuung, besserer Kontakt zu den Mitgliedern, das ist ihm wichtig und darin findet er auch seine Bestätigung.

Was macht ihm in seinem Job am meisten Spaß?

„Mit Klaus Leutsch hat der TV 1848 eine treue und liebevolle Seele im Verein. Immer gut gelaunt, voller Weitsicht und mit viel Rücksicht für seine Mitarbeiter leitet er das TV-Vital. Ein Chef, dem das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter wichtig ist“ – so die Rückmeldung seines Teams. Klaus kommt an – bei den Mitgliedern und seinen Mitarbeitern. Seine größte Gabe ist es, mit Menschen umgehen zu können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist also nicht verwunderlich, dass ihm der Umgang mit seinen Mitgliedern, Kurse zu halten oder auf der Trainingsfläche zu stehen am meisten Freude in seiner Arbeit bereitet. „Alles ist immer miteinander verbunden und entsteht und vergeht in gegenseitiger Abhängigkeit und Verbindung“ zitiert Klaus aus dem Buddhismus. Wie man sich seinen Mitmenschen, Arbeitskollegen und Mitgliedern gegenüber verhält, so wird man auch von ihnen behandelt. Tja, wenn nur jeder so viel Einsicht hätte.

Wie war die Corona-Zeit für ihn in Bezug auf seine Arbeit?

Anfangs fast unvorstellbar, dass der Virus, der in China sich rasant ausbreitete, doch schon bald auch das Leben aller Mitglieder und Mitarbeiter im Verein aus der Bahn werfen sollte. Als es dann zur Schließung des TV-Vital kam, gab es von heute auf morgen ganz andere Baustellen. Woche für Woche wurde auf eine Info gewartet, wann man endlich wieder loslegen kann. Konzepte für einen Re-Start wurden erarbeitet, das Studio auf Vordermann gebracht – alle Beteiligten haben sich richtig reingehängt im Rahmen der Möglichkeiten. Nach und nach kamen dann auch die ersten Lockerungen, die es wieder möglich machten, das TV-Vital zu besuchen. Für ihn privat war die Corona-Zwangspause kein einziges Mal langweilig. Zehn Stunden standen Klaus während der anfänglichen Phase der Kurzarbeit zur Verfügung. Da blieb viel Zeit für liegengebliebene Dinge daheim. Jetzt, wo das TV-Vital aber wieder den Betrieb aufgenommen hat, freut sich Klaus auf seine Mitglieder.

Was wird sein nächstes Projekt?

Langweilig wird es Klaus nie. Im Oktober steht der „Tag der offenen Tür“ an. Passend zum aktuellen Geschehen steht eines seiner Lieblingsthemen auf dem Programm: Stressbewältigung und Entspannung – gerade in der heutigen Zeit kommt das an. Seine Kurse dazu sind jedenfalls immer voll.

J.B.

06.10.2020

Kursprogramm

abgesagte Kurse

Folgende Kurse können im Kursblock C (Oktober bis Dezember) nicht starten:

C 12 – Qigong für Fortgeschrittene

C 14 – C 21 Aqua Fitness (Lehrschwimmbecken Kopfklinik)

C 59 – Einführung Kraulschwimmen

C 60 – Fortführung Kraulschwimmen

C 62 – C 67 Kinderschwimmkurse.

 

Rückfragen unter Tel. 09131-933 8058 (Frau Scholz)

oder per E-Mail unter kurse@tv48-erlangen.de.

02.10.2020

Digitalisierung

Homeoffice in der Coronazeit

ZOOM, SKYPE, TEAMS, HOMEOFFICE – Dinge, die in dieser Krisenzeit auf einmal Jedem einen Begriff waren. Für die Digitalisierung in Deutschland ist die Corona-Pandemie ein Beschleuniger. In Windeseile wurden Systeme in Unternehmen implementiert, damit die Mitarbeiter den neuen „Herausforderungen“ der Arbeitswelt gewappnet waren. Im Turnverein hatte man das Glück, dass man bereits in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen hat, mobil und digital zu arbeiten und zu kommunizieren.

Mitarbeiterbesprechungen, Vorstandssitzungen und auch die Aufsichtsratssitzungen wurden einfach „digitalisiert“. Video-Konferenzen mit dem BLSV und anderen bayerischen Vereinen gehörten in den Anfängen der Krise zur wöchentlichen Tagesordnung. Dank sicherer Verbindungen und Dokumenten in der Cloud konnte man von überall arbeiten und so war das Thema Homeoffice kein Thema für den Turnverein. Auch die Abteilungen hatten die Möglichkeit, diese neuen Werkzeuge zu nutzen und so fand sicherlich auch die ein oder andere Abteilungsleitungssitzung digital statt.

T./F.: Johannes Baßfeld

26.09.2020

Existenzsicherung in der Corona-Krise

Gemeinsam durch schwierige Zeiten

Liebe Mitglieder,

leider musste eine Ausgabe der Vereinszeitung Corona-bedingt ausfallen. Es gab in der zurückliegenden, sehr dynamischen Lockdown-Phase nichts zu berichten, was nicht schon kurze Zeit später Makulatur gewesen wäre. Wir mussten ständig auf Sicht fahren und kurzfristig auf die politischen Entscheidungen reagieren. Hier hielten wir die Informationspolitik über unsere Website und die Newsletter für wesentlich sinnvoller, weil wir jeweils aktuell reagieren konnten. Zudem lag im letzten Quartal das Vereinsleben notgedrungen fast völlig brach, so dass auch vonseiten der Abteilungen kaum Beiträge eingereicht wurden.

Corona-Lockdown – existentielle Bedrohung auch für Sportvereine

Vereinsleben heißt Gemeinschaft. Dieses sportliche und gesellige Miteinander war uns während des Lockdowns gänzlich verboten. Seit Anfang Juni wird nun mit den schrittweisen Lockerungen der Vereinsbetrieb – unter weiterhin erheblichen Einschränkungen – langsam wieder möglich. Als Verein – wie auch als Gesellschaft – werden wir aber noch längere Zeit mit dem Virus als „neue Normalität“ leben müssen. Bislang ist dies in der Praxis ganz gut gelungen. Mitglieder, Trainer, Übungsleiter, Abteilungsleiter und Mitarbeiter haben die Herausforderungen angenommen und unter den jeweiligen Vorgaben der – sich dynamisch entwickelnden – bayerischen Schutz- und Hygieneverordnungen wieder den Sport- und Vereinsbetrieb aufgenommen. So wie er jeweils erlaubt und den Umständen nach möglich war.

Krisenmanagement herausfordernd – aber erfolgreich

Corona warf unsere Jahres- und Haushaltsplanung 2020 komplett über den Haufen. Angesichts enormer Einnahmenausfälle (z.B. im Mai: 91% unter Vorjahresmonat) und ohne Klarheit über die Dauer des Lockdowns und seiner Auswirkungen bekam die Liquiditätsplanung höchste Priorität. Bereits Mitte März mussten wir – wo möglich - die Sachausgaben aussetzen, bzw. kürzen. Ab April zeigten wir Kurzarbeit für alle sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern an. So konnten wir das Wegbrechen wichtiger Einnahmen weitgehend kompensieren und den monatlichen Mittelabfluss begrenzen. Das Instrument „Kurzarbeit“ half uns letztendlich, auf Kündigungen von Mitarbeitern zu verzichten. Zur Jahresmitte scheint sich der Betrieb - auf niedrigerem Niveau – so langsam wieder einzupendeln. Das TV-Vital, der Großteil des Freizeitsports für Erwachsene und Kinder sowie die meisten Abteilungen haben ihr Angebot wieder aufgenommen. Somit ist nach Stand Ende Juli zu erwarten, dass wir das Jahr wohl mit einem blauen Auge überstehen werden. Die Gefahr einer 2. Welle mit neuerlichen Einschränkungen ist nach wie vor latent. Wir haben nun aber ausreichend Erfahrung und Instrumente, wie wir dem künftig begegnen können. Und natürlich ist jetzt schon absehbar, dass das anstehende Jahr 2021 nicht weniger herausfordernd wird, wurden wir heuer in unserer Entwicklung doch um zwei bis drei Jahre zurückgeworfen.

Danke für Solidarität und Unterstützung

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Solidarität unserer Mitglieder bedanken. Ihre Vereinstreue und ihre Vereinsbeiträge halten unseren Verein am Leben. Wir danken auch dem bayerischen Staat, der den Vereinen eine beachtliche Corona-Hilfe gewährt hat – ebenso wie die Stadt Erlangen, die für 2020 und 2021 die Hallenkosten halbieren wird. Unseren Geschäftspartnern und Sponsoren sagen wir ebenfalls Danke dafür, dass Sie uns treu geblieben sind. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung durch die Verantwortlichen in der Führung vom BLSV und vom Freiburger Kreis, die den Vereinen mit Rat und Tat unterstützend zur Verfügung standen. Auch der regelmäßige Austausch mit den bayerischen Großvereinen hat uns in der Krisenbewältigung mit wertvollen Hinweisen und Tipps geholfen. Abschließend einen besonderen Dank an unsere Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen und erhebliche Einbußen beim Einkommen hinnehmen mussten. Dies und das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur machen schließlich einen wesentlichen Teil des „Rettungspakets“ für den TV 1848 aus. Zumal Mitarbeiter, Übungsleiter, Trainer, Ehrenamtliche und Vorstandskollegen in der Krise unter schwierigsten Bedingungen und mit großen Einschränkungen ihre Arbeit weiterführen oder wieder aufnehmen mussten.

Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

24.09.2020

Neue Sportstationen am FC West

Erneuerung und Erweiterung der Spielgeräte

Bereits im September 2019 wurde der Beschluss gefasst, den in die Jahre gekommenen Spielplatz auf dem Sportgelände FC West aufzuwerten und zu modernisieren. Dank umfangreicher Förderung der Sparkasse Erlangen, der Fa. Peter Regenfuß, der Fa. Sontowski & Partner GmbH, der Stiftung TV 1848 Erlangen, der Max und Justine-Elsner-Stiftung, der MAUSS Daeschler Stiftung und weiterer privater Spender konnte die neue Spiel- und

Kletterstation letztlich Anfang des Jahres angeschafft werden. Auch die Stadt förderte über die Sportförderung den Bereich “Kletterturm”. Der Aufbau durch unsere Hausmeister fand nun während des Lockdowns statt. Fundamente gießen, Fallschutzboden anbringen, es gab einiges zu tun. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun können die Kleinen toben, während sich die Eltern auf der Sonnenterrasse unserer Vereinsgaststätte entspannt zurücklehnen können.

T./F.: Jörg Bergner

22.09.2020

Bauarbeiten während Corona

Renovierung der Jahnhalle und Wasserschaden

Der Corona-Lockdown war für alle Betroffenen eine Herausforderung. Sport war von heute auf morgen nicht mehr erlaubt und die Sportstätten des TV 1848 auf einmal verwaist. Unsere Hausmeister machten das Beste daraus und gingen ein paar liegengebliebene Projekte an. So ungestört arbeiten konnte man während des normalen Sportbetriebs schließlich nie.

Im Kraftraum der Jahnhalle bekamen unsere Gewichtheber einen neuen Boden. Der alte hatte bereits zahlreiche Risse. Die Türen in der gesamten Halle bekamen einen neuen Anstrich – TV-Blau versteht sich. In den Duschen und Umkleiden der Damen und Herren wurden die Lichtkuppeln und Decken wieder verspachtelt und gestrichen. Außerdem wurden alle Duschköpfe komplett entkalkt und vom losen und gerissenen Chrom befreit. Alle Duschköpfe sind jetzt mit Hammerit, einer wasserfesten und witterungsbeständigen Farbe, lackiert. Die stillgelegten Duschen brachten aber leider auch unschöne Dinge zum Vorschein. Was vorher auf Grund der ständigen Nutzung niemanden aufgefallen ist, wurde jetzt deutlich. Aus den Wänden in den Duschen drang Wasser. Alte, löchrige Rohre sorgten für einen Wasserschaden, der nun umfangreich beseitigt werden muss und eine Komplettsanierung der Duschen mit sich bringt. Mittlerweile ist nach den Corona-Lockerungen der bayerischen Staatsregierung die Nutzung von Duschen und Umkleiden zwar wieder gestattet, in der Jahnhalle müssen sich unsere Mitglieder jedoch noch etwas gedulden. Die Zuschussanträge sind gestellt – sobald die Freigabe zum vorzeitigen Baubeginn des BLSV vorliegt, werden die Maßnahmen umgesetzt.

T./ F. Jörg Bergner

16.09.2020

Neuer FSJler

Neues Gesicht im Turnverein

Hallo, mein Name ist Marco Birwe und ich werde am 01.09.2020 mein FSJ beim TV 1848 beginnen. Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin am 03.06.2002 in Erlangen geboren und habe hier auch meine Kindergarten- und Schulzeit verbracht. Während dieser Zeit habe ich schon einige Abteilungen des TV 1848 kennengelernt: Kinderturnen, Ringen, Fußball und Volleyball. Zusätzlich war ich mehrere Jahre Bogenschütze beim BSV. Im Juli habe ich meine Schulzeit am ASG beendet und freue mich jetzt auf mein FSJ. Ich werde sowohl in der Geschäftsstelle als auch in verschiedenen Sportstunden mithelfen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport mit Freunden.

Neben dem regelmäßigen Gang ins Fitnessstudio und dem aktiven Spielen in einer Volleyballmannschaft (Herren 5) tanze ich, um den Kopf frei zu bekommen und fahre gerne Rennrad, um mich auszupowern. Letztes Jahr konnte ich an der Radfernfahrt Erlangen – Angoulême des ASGs teilnehmen, was eine ganz tolle Erfahrung war. Ich mag den Zusammenhalt des Mannschaftssports, aber auch die einzelne sportliche Herausforderung. Manche werden mich vermutlich schon kennen, da ich in den letzten Jahren auf die Osterfreizeit mitgefahren bin und das Betreuerteam unterstützt habe. Ebenso habe ich bei der Knaxiade und dem Kinderfasching mitgeholfen. Ich freue mich auf das Jahr und eine tolle Zusammenarbeit.

Euer Marco

20.06.2020

Ehrenmitglied: Dietmar Dommick

* 11.06.1952 - † 10.04.2020

Der Turnverein 1848 Erlangen
mit Turner-Exkneipe-Lungerer und mit Judoabteilung
trauert um sein Ehrenmitglied

Bereits kurz nach Vereinseintritt 1993 in den TV 1848 hat sich der frühere 1. Vorsitzende des AC Bavaria Forchheim große Meriten erworben, zunächst im Aufbau des fehlenden Mädchen- und Frauen-Fußballs. In seinen 14 Jahren als Vizepräsident war er dann verantwortlich für die Liegenschaften und Gebäude des Vereins. Er gründete drei Arbeitsgruppen und leitete diese über lange Jahre, die sich an den Standorten Kosbacher Weg, Jahnhalle und Gelände FC West um die Pflege und Reparaturen der Anlagen kümmerten. In beeindruckender Weise hat er zudem Bau- und Sanierungsmaßnahmen initiiert, verantwortet und zumeist persönlich mitgearbeitet: In der Jahnhalle u.a. den Eingangsbereich und die Hausmeister-Wohnung erneuert, am Europakanal u.a. den Hügel zum Geselligkeits- und Grillplatz gestaltet, 17 neue Parkplätze angelegt und die Geschäftsstelle erweitert, am FC West-Gelände u.a. sechs Tennisplätze zur Beachanlage umgebaut und die Gaststätte samt Terrasse saniert. Wir werden uns stets seiner in großer Dankbarkeit erinnern.

Der Vorstand

10.06.2020

Kursprogramm - weitere Kurse starten

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit weiteren Kursen:

  • Fitnessgymnastik (Kurs-Nr. B 34 und B 35)
  • Jumping Fitness (Kurs-Nr. B 38 und B 39)
  • Tabata (Kurs-Nr. B 40)
  • Wirbelsäulengymnastik (Kurs-Nr. B 42, B 43 und B 44)
  • Zumba (Kurs-Nr. B 48)

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

zum Kursprogramm

09.06.2020

Endlich wieder Herzsport beim TV 1848 Erlangen

ab dem 15.Juni auf dem Freigelände am Kosbacher Weg

Die fünf Herzsportgruppen des TV 1848 starten kommenden Montag wieder mit ihren Sportstunden. Das Freigelände am Kosbacher Weg wurde für verschiedene Gruppen mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand eingeteilt, so dass wieder Sport getrieben werden kann - nach den geltenden Hygieneregeln, die sich am staatlichen Rahmenhygienekonzept orientieren.

Der TV lädt hiermit alle seine angemeldeten Herzsportler herzlich ein, zu den folgenden Zeiten wieder Ihrem Sport nachzugehen.

  • Montag: 10.45 bis 12.00 Uhr und 12.15 bis 13.30 Uhr
  • Dienstag: 11 bis 12.15 Uhr  sowie  17.45 bis 19 Uhr
  • Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr
04.06.2020

Kursprogramm

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit folgenden Kursen:

  • Karate-Outdoor-Kurs für Einsteiger 10 – 99 Jahre
  • Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung
  • Qigong – Acht Brokate
  • Tenniskurse für Kinder (4 – 12 Jahre)
  • Tenniskurse für Erwachsene (Einsteiger und leicht fortgeschrittene Spieler/-Innen).

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

Kursprogramm

13.05.2020

Unsere Tennis-Kurse können starten

Erste Kursangebote nach den Lockerungen

Wir bieten Tenniskurse für Erwachsene und Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren an. Weitere Informationen, Kontaktdaten und die Anmeldung zu den Kursen finden Sie hier auf unserer Homepage unter „Kurse“.

zum Kursprogramm

14.12.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

07.12.2020

Gutscheinaktion "Gasthaus Milan"

Unterstützung der Vereins-Gastronomie

Ihr könnt Euch und unserem Gastwirt etwas Gutes tun! Falls Ihr noch was für Weihnachten braucht, gibt es bei Ihm Gutscheine für die "Zeit danach"

Bezahlung kontaktlos per Pay Pal oder Überweisung. Zustellung per Post oder persönlich von ihm. Zu jedem Gutschein gibt es einen Schnitzelpass gratis dazu. Das erste Feld ist bereits gestempelt.

Ab einem Wert von 25,00 € gibt es für TV 1848 Mitglieder noch 5,00 € drauf. Also Gutschein für 25,00 € kaufen und 30,00 € Gutschein erhalten.

06.12.2020

Ehrungsabend 2020

Nach Absage des Stiftungsfestes Ehrungen im kleinen Kreis

Ungewohnt war der Anblick. Anstatt in der Jahnhalle traf man sich im Gasthaus Milan. Anstatt Bestuhlung für hundert und mehr Gäste, nur wenige Tische mit der notwendigen „sozialen Distanz“. Anstatt winterlicher Adventsstimmung, herbstlich kühle und regnerische Atmosphäre. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied man sich frühzeitig für eine Absage des Stiftungsfestes. Zu hoch das Risiko, zu ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln sollte. In der Vereinsführung war man sich aber einig, dass komplett

auf die Ehrungen zu verzichten auch keine Lösung ist. Verzichtet wurde jedoch auf die Ehrung der Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, welche aufgrund der hohen Anzahl eine Veranstaltung deutlich komplexer machen würden. Eingeladen und geehrt wurden die langjährigen Mitglieder für 40, 50, 60 und stolze 70 Jahre (gezählt wird ab Vollendung des 18. Lebensjahrs) im TV 1848 Erlangen. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden drei Mitglieder mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und neben dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche wurden die TV-Sportler für ihre sportlichen Erfolge geehrt.

Geehrt wurden:

 

 

für 40 Jahre

Ursula Dehler

Heinz Eschenbacher (EM)

Helmut Schweinzer

für 50 Jahre + Verleihung Ehrenmitgliedschaft

Gerda Güthlein

Lothar Kusser

Dr. Werner Großer (EM)

für 60 Jahre

Freia Thiel (EM)

Heinz Müssenberger (EM)

für 70 Jahre

Betty Haspel (EM)

Andreas Ganzmann (EM)

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk (Triathlon)

Patrick Hofstetter (Badminton)

Alexander Söhnel (Badminton)

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche

Anna Schmidt (Triathlon)

Bestennadel in Silber

Claudia Schüren (Judo)

Oliver Küpper (Judo)

Jawid Jauhari (Judo)

Murtazo Aminov (Judo)

Gertrud Härer (Triathlon)

 

 

Aufführungen und große Reden gab es keine, dafür ausreichend Zeit für die anwesenden Mitglieder, sich mit Vereinsfreunden und -weggefährten auszutauschen. Ein Blick auf die Ehrungsliste lässt erkennen, welche außerordentliche Verdienste um den Verein an diesem Abend geehrt wurden. Sechs Ehrenmitglieder, darunter die langjährigen und verdienten Abteilungsleiter Freia Thiel mit ihrem Mann Klaus (Trampolin), Heinz Eschenbacher zusammen mit seiner Frau Eva (Leichtathletik) sowie Dr. Werner Großer (Turnen), Heinz Müssenberger (Wandern u. Wintersport, Kassenprüfer) und Andreas Ganzmann (Turnen) machten den Abend zu einer hochkarätigen Veranstaltung. In den beiden Ehrungsblöcken führten der 1. Vorsitzende Jörg Bergner und sein Stellv. Johannes Baßfeld durch die Veranstaltung und warfen gemeinsam mit den Gästen einen Blick auf die Leistungen und Erfolge der Geehrten. Dabei kam so manch freudige Erinnerung wieder hoch. Besonders erfreulich war die positive Rückmeldung einiger Gäste zu dem gewählten Format der Veranstaltung, denn im Mittelpunkt standen die Ehrengäste und deren Verbindung zum Verein. Den- noch bleibt zu hoffen, dass Corona künftig kein Thema mehr sein wird und zu weiteren Absagen von Vereinsfesten und Wettkämpfen führt.

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk:

Seit Oktober 2015 im TV 1848 Erlangen, ist Krista aktiv in der Triathlonabteilung und im TV-Vital. Als leidenschaftliche Fotografin ist Krista u.a. an der Strecke des Erlanger Triathlons zu finden, wo sie den sportlichen Wettkampf mit ihrer Kamera festhält. Sie kümmerte sich um die Webseite der Abteilung und betreut immer noch die Webseiten des Arcadenlaufs und der RTF.

Patrick Hofstetter:

Eingetreten in den Verein im Oktober 2011. Seit 2013 ist er Sportwart und stellv. Abteilungsleiter. Patrick wurde 2016 mit dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche ausgezeichnet. Für sein Engagement in der Abteilungsleitung wurde Patrick mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Alexander Söhnel:

Alexander ist seit 2007 im Turnverein Mitglied. Aktiv ist er in der Abteilung Badminton, im Freizeitsport und dem TV-Vital. Er ist Übungsleiter in der Badminton-Abteilung und bietet regelmäßig „Cross-Skating“ Kurse im Kursprogramm des Vereins an. Geehrt wird er für seine jahrelange, zuverlässige und gute Arbeit als Kassenwart der Badminton-Abteilung.

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche:

Anna Schmidt: Anna organisiert das Training, die Wettkämpfe, die Fahrten zu den Wettkämpfen, virtuelle Wettkämpfe, hält Kontakt zu den Männermannschaften und zur Abteilungsleitung. Sie ist seit 2015 im Verein. Als Sportlerin ist Anna überaus erfolgreich, u.a. wurde sie 2018 „Deutsche Hochschulmeisterin“ und war 2014 Mitglied in der Deutschen Triathlon Nachwuchs-Nationalmannschaft.

Sportlerehrung:

Waren es 2019 noch über 30 Sportler, konnten wir dieses Mal nur sieben einladen. Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls am 16. März 2020 war das sportliche Leben, so wie man es bisher kannte, von jetzt auf gleich stillgelegt und so konnten in dieser Zeit auch keine sportlichen Erfolge errungen werden.

Bestennadel in Silber:

Claudia Schüren: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 F5 -63 kg.
Oliver Küpper: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 M5 -90 kg.
Jawid Jauhari: 1. Platz Bayerische Meisterschaft MU21 -81 kg.
Murtazo Aminov: 1. Platz Bayerische Meisterschaft Männer -100 kg.
Gertrud Härer: 3. Platz ITU Winter-Triathlon World Championships. JOBA

05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

22.11.2020

Deutschland - kein Sommermärchen

Impressionen einer Deutschlandtour von Flensburg nach Garmisch mit dem Rennrad

Auf der Engalm strahlte endlich die Sonne auf die "Rentnerband" v.l.: Roderich Mertens, Walter Ströhlein, Wilhelm Biesemann und Lothar Wahl

Am 23.8.2020 machte sich die "Rentnerband" - Roderich, Lothar, Wilhelm und Walter – auf den Weg mit dem Auto nach Flensburg, um Deutschland von Norden nach Süden mit dem Rennrad zu durchqueren. Der Plan war, drei radeln eine Etappe und einer muss das Auto eine Etappe weiterfahren. Am nächsten Tag wird gewechselt, ein anderer ist dran, das Auto zu fahren.

Am Montag, den 24.8.20, starteten wir von Flensburg nach Glückstadt, etwa 140 km. Der Auftakt gestaltete sich schwierig: Vier Pannen und ab und zu heftige Regengüsse. Gegen 19 Uhr radelten die Drei am Marktplatz in Glückstadt ein. Im schönen Hotel 'Stilbruch' erholten wir uns von den ersten Strapazen, nicht ahnend, dass noch mehrere folgen würden. Am nächsten Tag überquerten wir die Elbe, radelten nach Bremerhaven, dann südwärts Richtung Bremen, fuhren mit der Fähre über die Weser und erreichten nach 125 km Hude. Auch an diesem Tag überraschte uns immer mal wieder ein heftiger Regenschauer. Doch das war nichts im Vergleich zu

 

dem, was uns am Mittwoch ereilen sollte. Regen schon am frühen Morgen. Dann hatte sich das Sturmtief 'Kirsten' angekündigt mit heftigen Windböen, die uns bis zur Mitte der Straße wehten. Der Schreiber dieser Zeilen war fast so weit, den Fahrer des Begleitfahrzeugs anzurufen, damit dieser ihn abholt. Doch wie schon unser ehemaliger Torwart-Titan Kahn sagte: "Es geht immer weiter"! Völlig durchnässt kamen wir nach 140 km in Bad Oeynhausen an. Nach einer warmen Dusche und einem guten Abendessen sah die Welt wieder anders aus.

Die nächsten 2 Tage regnete es tatsächlich nicht. Wir radelten an Bielefeld und Paderborn vorbei nach Süden und übernachteten in Arolsen, westlich von Kassel. Im Sauerland kostete uns der Anstieg nach Winterberg einige Körner. Die regenlose Zeit hatte bald ihr Ende, doch wenigstens hatte sich der Sturm verzogen. Unser Weg, der sich meistens auf Nebenstraßen und Radwegen erstreckte - von Roderich und Lothar gut auf die Garmingeräte überspielt - führte uns weiter nach Südwesten in die Nähe von Rüsselsheim. Hier war Halbzeit. Langsam änderte sich das Wetter wieder und wir mussten Gegenwinde und starke Regenschauer ertragen. Dann streiften wir die Pfälzer Weingegend, strampelten Weinberge hinauf und wieder hinunter und kosteten auch ein paar Trauben, die schon recht süß waren. Als nächstes 'Highlight' baute sich der Schwarzwald vor uns auf. Am Montag, den 31.8., starteten wir von Rohrbach – von einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, das zum Hotel und Restaurant umgebaut worden war. Das Wetter war gut, teilweise fuhren wir bei Sonnenschein. 35 km radelten wir auf der linken Rheinseite in Frankreich. Dort mussten wir feststellen, dass die Cafés um 12 Uhr schließen und erst wieder um 15 Uhr öffnen. Wir überquerten den Rhein mit einer Fähre und fuhren die restlichen 65 km wieder auf deutschem Gebiet. In Haslach erwartete uns Lothar (war mit Autofahren dran) im schönen Hotel Mosers-Blume.

Die Fahrt vom Schwarzwald zum Bodensee verlief über 900 Höhenmeter. Anfangs schien es ein sonniger Tag zu werden, doch schon bald regnete es immer mal wieder, so dass wir wieder mal nass den Bodensee erreichten. Am Mittwoch, den 2.9., starteten wir bei kühlem, aber gutem Wetter entlang des Bodensees. Nach 10 km fuhren wir über Tettnang nach Oberstaufen, was einige Höhenmeter erforderte. Das Ziel, in Gedanken ganz nah und doch 120 km entfernt! Es ging stetig bergauf in unser Nachbarland Österreich. In Reutte genehmigten wir uns einen Kaffee und ein Stück Torte. Über Lermoos und Ehrwald erreichten wir Garmisch. Geschafft! Außerhalb von Garmisch, in Wallgau, fanden wir das Hotel Post, das noch 2 Zimmer frei hatte. Nach 1.400 km und 8500 Höhenmetern kann man natürlich nicht einfach aufhören mit dem Radfahren. Deshalb hatte Lothar die Idee, am letzten Tag gemeinsam, jetzt mal zu viert, in die Eng-Alm zu fahren und dann wieder zurück – eine kleine 76 km Strecke zum Ausrollen, bevor es mit unserem Leihauto zurück nach Erlangen ging.

Trotz des suboptimalen Wetters war unsere Stimmung immer gut. Wir erfuhren Hilfsbereitschaft bei unseren Pannen und Erstaunen in den Unterkünften ob unseres Abenteuers. Gut eingefahren und trainiert können wir jetzt die restlichen Wochen der Radsaison hier in Franken genießen.

T./F.: Walter Ströhlein

21.11.2020

Konstruktiver Austausch über Vereinsförderung des Bundes

v.l.: 1. Vorsitzender Jörg Bergner, MdB Stefan Müller und stellvertr. Vorsitzender Johannes Baßfeld.

Am 23. September fand sich der Wahlkreis-Abgeordnete Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, zu einem interessanten Meinungsaustausch mit Vertretern des Vorstands des TV 1848 zusammen. Stefan Müller ist sportlich sehr interessiert, Mitglied in der Laufgruppe im TV 1848 und erfolgreicher Finisher bei Triathlons auf der Kurz- und Mitteldistanz.

Das Gespräch war lange vereinbart und eigentlich auf den 20. März terminiert. Es musste mit der Verkündung des Katastrophenfalls und des Lockdowns kurzfristig abgesagt und verschoben werden. Grund und Anlass für das Gespräch war ein bundesweites Schreiben der Vereine des Freiburger Kreises an die Bundestagsabgeordneten im jeweiligen Wahlkreis im Herbst 2019, an dem sich auch der TV 1848 Erlangen beteiligt hatte. Darin stand die Forderung nach einem Förderprogramm des Bundes für

vereinseigene Sportanlagen in Deutschland. In dem einstündigen Austausch konnte der Vorstand Herrn Müller zunächst die aktuell schwierige Situation des Turnvereins unter Corona-Bedingungen darstellen. Anschließend ging man auf den hohen Sanierungs- und Modernisierungsstau der Sportvereine in ganz Deutschland mit ihren zumeist älteren und unwirtschaftlichen Sportstätten ein. Dieser Investitionsstau, der bereits vor Corona bestand, wird sich durch Corona und seine katastrophalen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Vereine in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Die von uns eingeforderten Fördermittel des Bundes für vereinseigene Sportstätten, eine Art „Goldener Plan für Vereine“, sei jetzt wichtiger denn je, um die unverzichtbare Sportstätteninfrastruktur der Vereine in ihrer Breite für die Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen. Stefan Müller zeigte sich sehr interessiert in dem konstruktiven Gespräch. Er versprach, sich mit den aus seiner Sicht berechtigten Interessen an den hierfür zuständigen Innenminister Horst Seehofer zu wenden. Die Bedeutung und unverzichtbaren Leistungen der Vereine für unser Gemeinwesen seien unstrittig und müsste künftig noch besser unterstützt werden, wenn möglich auch durch den Bund. Abschließend ging man auch auf das Thema „Stärkung des ehrenamtlichen Engagements“ durch die Politik ein. Auch hierzu hatte man 2019 MdB Müller bereits angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Leider sind den damals angekündigten Worten im Koalitionsvertrag bis heute keine Taten durch die Politik gefolgt. Die in Aussicht gestellten Verbesserungen für das Ehrenamt sind bislang leider ausgeblieben. Am Beispiel des TV 1848 zeigte man den dringenden Bedarf auf, den seit 2013 geltenden Übungsleiterfreibetrag von 2.400 € p.a. auf mind. 3.000 € p.a. zu erhöhen. Bei hochqualifizierten und engagierten Trainern wird dieser Freibetrag zu häufig überschritten. Hier müssen dann teure und sehr aufwendige Minijob-Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden, wenn man den Trainingsbetrieb durch diese Trainer gegen Jahresende nicht einschränken oder verbieten möchte. Zum Abschluss dankte der Vorstand Herrn Müller für sein offenes Ohr und nahm sehr gerne sein Angebot an, miteinander weiter im Austausch zu bleiben und ein solches Gespräch künftig zu wiederholen.

J. Be.

20.11.2020

Sorgen- und hoffnungsvoller Blick nach vorne

Liebe Mitglieder,

der Herbst ist längst angebrochen und der Großteil der Sportangebote ist in die vereinseigenen und städtischen Hallen gewechselt. Bislang hat dies gut geklappt. Unsere Sportler halten sich überwiegend an die Hygiene- und Schutzvorgaben. Wir hoffen, dies bleibt so und wir müssen keine neuen Schließungen hinnehmen. Corona hat auch unsere Vereinsehrungen beeinflusst. Das Stiftungsfest muss in diesem Jahr entfallen. Statt am 2. Advent in der Jahnhalle nahmen wir die Ehrungen heuer Corona-gerecht in Kleingruppen in Milans Gasthaus vor. Die Rückmeldungen der Geehrten für langjährige Mitgliedschaft, ehrenamtliche Verdienste und sportliche Erfolge waren äußerst positiv das reduzierte Ehrungsformat fand durchweg große Zustimmung.

2021 wohl herausfordernder als 2020

Mittlerweile ist absehbar, dass wir das Jahr 2020 mit einem blauen Auge überstehen werden. Das Zusammenspiel aus intensiven Sparmaßnahmen des Vereins und Inanspruchnahme öffentlicher Hilfen sorgte für unser wirtschaftliches Überleben, trotz massiver Einbrüche durch den Lockdown. 2021 wird nach unserer Befürchtung für die meisten Vereine aber wesentlich herausfordernder. Gesunkene Mitgliederzahlen sorgen für einen spürbaren Rückgang bei der Haupteinnahmequelle, den Vereinsbeiträgen. Die Vereinsangebote werden wohl noch länger mit niedrigerer Auslastung, aber eben bei weitgehend „normalen“ Kosten, laufen müssen. Bei laufendem Betrieb sind die 2020 erzielten Einsparungen, z.B. bei Personal- und Energiekosten, dann kaum noch möglich. Wie soll dann noch ein Wegfall möglicher Corona-Hilfen kompensiert werden? Dies ist aus unserer Sicht kaum mehr möglich. Somit hoffen wir für 2021 auf weitere öffentliche Unterstützung von Stadt und Staat. Die soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung der Vereine für die Bevölkerung, die Kommunen und den Staat ist UNBESTRITTEN. Das hat sich gerade im Frühjahr und Sommer mehr als deutlich gezeigt. Sportvereine mit ihren vereinseigenen Sportstätten, den zahllosen Angeboten für Jung und Alt, den engagierten Trainern und Übungsleitern sowie dem gelebten Ehrenamt sind - ohne Wenn und Aber - systemrelevant.

Erlanger Sonderprogramm und „Goldener Plan“ des Bundes als Hoffnungsträger

Die Vereine werden wohl auf absehbare Zeit Sparhaushalte aufstellen müssen, um über die Runden zu kommen. Größere Investitionen werden kaum zu stemmen sein. Der bereits bestehende Sanierungsstau bei den Sportstätten wird noch größer. Umso erfreulicher ist das Vorhaben der Stadt Erlangen zu bewerten, ein Sonderprogramm für Sportstätten der Vereine aufzulegen. Wir begrüßen das sehr und hoffen, dass es im geplanten Umfang die politischen Hürden nimmt und 2021 tatsächlich verabschiedet wird. Dies würde uns in die Lage versetzen, auch mit geringen Eigenmitteln notwendige - v.a. energetische - Sanierungen und Investitionen anzugehen. Und auch im Bund wird über ein Sonderprogramm über Sportstättenförderung für Vereine nachgedacht – eine Art „Goldener Plan“. Hierüber tauschten wir uns persönlich mit Stefan Müller, MdB und Vereinsmitglied im TV 1848, am Vereinsgelände Kosbacher Weg aus. Für den gelungenen Start in die sportliche „Wintersaison“ danke ich allen Trainern, Übungsleitern, Helfern und Mitarbeitern. Bitte achtet weiterhin auf die ständige Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften in unseren und den städtischen Sportanlagen. Nur so können wir neuerliche Einschränkungen im Sportbetrieb auf absehbare Dauer vermeiden. Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

04.11.2020

TV 1848 Erlangen „goes international“

Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg

Gemeinsames Foto der Projektinitiatoren zum Start der Kooperation. V.l.n.r. Franziska Beck (Ansprechpartnerin TV 1848) Kerstin Sommer (Leitung Arbeitsgruppe Welcome), Kira Gehrmann (Leitung Referat für Internationale Angelegenheiten) und Johannes Baßfeld (stell. Vorsitzender TV 1848)

Der TV 1848 Erlangen e.V. ist ab sofort Kooperationspartner des Welcome Centers der FAU Erlangen-Nürnberg. Dieses betreut internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, die für eine gewisse Zeit an der Universität lernen, lehren und forschen. Neben Wohnen, Arbeiten und Familie, können diese nun auch im Bereich Sport ein vielseitiges Angebot wahrnehmen.

Mit über 200 Sportangeboten möchte der Turnverein für jeden das passende Angebot finden, egal ob im Freizeitsport oder im Wettkampfbereich, Individual- oder Mannschaftssport sowie Gesundheits- und Leistungssport. Darüber hinaus kann auch die gesamte Familie das Angebot des Vereinsnutzen. Durch eine individuelle Beratung kann im gemeinsamen Gespräch auf die Wünsche und Vorstellungen eingegangen werden. Fragen rund um die Mitgliedschaft werden kompetent beantwortet und der Kontakt in die gewünschte Abteilung bzw. zum verantwortlichen Übungsleiter wird hergestellt.

Weiterhin soll innerhalb der Kooperation geprüft werden, welchen konkreten Bedarf die ausländischen Gäste haben, um so gegebenenfalls künftig passende Angebotspakete für internationale Wissenschaftler und Studenten zu schnüren. Für den TV 1848 Erlangen ist dies ein erster Baustein im Gesamtkonzept hin zu mehr „internationaler Kompetenz“.

30.10.2020

Absage der ordentlichen Delegiertenversammlung

Die ab dem kommenden Montag (02.11.2020) bundesweit geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verbieten jegliche Versammlungen und Sitzungen im Verein im Präsenzformat.

Aus diesem Grund muss die ordentliche Delegiertenversammlung, welche für den 18.11.2020 geplant war, abgesagt werden. Ein Nachholtermin in 2021 ist aktuell noch nicht bekannt. 

Bitte bleiben Sie gesund!

10.10.2020

Ehrung für Reinhard Döhnel durch Innenminister Herrmann

Staatsminister Joachim Herrmann überreichte Reinhard Döhnel im März in der Erlanger Orangerie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Bei der Laudatio würdigte der Minister Döhnels langes Engagement für den Karatesport weitgehend mit folgenden Worten:Reinhard Döhnel (64) aus Erlangen ist bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich im Karatesport und im Erlanger Vereinssport tätig. Schon mit 17 hat er 1973 eine

Judogruppe im Turnverein Oberkotzau (Oberfranken) mit einem Freund ins Leben gerufen, aufgebaut und sich dafür im Turnerrat engagiert. Seine Karatelaufbahn hat er vor 42 Jahren begonnen und als Orangegurt 1980 die Karateabteilung des Turnvereins Rehau übernommen, die er 1984 zu ersten Wettkämpfen führte. 1988 folgte dann sein Wechsel zum TV 1848 Erlangen. Dort hat er von Beginn an Verantwortung übernommen und erfolgreich Anfängerkurse der Karate-Abteilung geleitet. Damit hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die damals noch junge Abteilung schnell im Erlanger Vereinssport verankert worden ist. Dabei zeichnet ihn seine herausragende Fachkompetenz und sein großes Wissen über den Sport aus, gepaart mit seiner stetigen Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und zur ständigen Weiterbildung. 1992 wurde er zunächst mit der kommissarischen Leitung seiner Abteilung (durch seinen Vorgänger Werner Enderes) betraut, ehe er drei Jahre später endgültig Abteilungsleiter wurde. Seither führte er die Aktiven des Karate-Shotokan Erlangen zu vielen regionalen und überregionalen Wettkampferfolgen auch auf Bundesebene. Dabei steht im Zentrum seines Wirkens stets die Verbindung zwischen traditionellem Karate und modernem Wettkampfsport. Außerdem ist es ihm eine Herzensangelegenheit, die gesundheitlichen Aspekte sowie die mentalen und geistigen Hintergründe des Karate- Do im Training mit einzubeziehen und zu verwirklichen. Seine herausragende Fachkompetenz stellte er Jahr für Jahr als Kampfrichter bei Bezirksmeisterschaften unter Beweis. Jährlich prüft er auch bis zu 100 Kyu-Prüflinge bei Graduierungsprüfungen. Von 2004 bis 2012 war er zusätzlich mit der Aufgabe des Stilrichtungsreferenten für Fudoshin-Ryu im Bayrischen Karate-Bund (BKB) betraut und auch dem Technischen Ausschuss des BKB gehörte er viele Jahre an. Kein Wunder also, dass er sich in Fachkreisen einen guten Namen gemacht hat. Das liegt aber auch an den jährlichen, von ihm organisierten, hochkarätigen Lehrveranstaltungen und Karate-Lehrgängen, bei denen hochgeschätzte Großmeister, Deutsche Meister und Vize-Weltmeister den Frauen, Männern sowie Kindern und Jugendlichen aus Erlangen und ganz Bayern die Erfolgsgrundlagen des Karatesports vermitteln.

Heute trainieren bei ihm über 10 Schwarzgurte, die inzwischen selbst hochqualifizierte TrainerInnen sind und die hohe Qualität des Karate beim TV 1848 sichern.

Sven Greve

10.10.2020

Ankündigung: Ordentliche Delegiertenversammlung 2020

Turnverein 1848 Erlangen e.V.

Ordentliche Delegiertenversammlung 2020 des TV 1848 Erlangen .V.
Mittwoch, 18. November 2020 um 18.30 Uhr
in der Jahnstraße 8, Jahnhalle

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Entgegennahme d. Jahresberichts des Vorstands
  3. Entgegennahme d. Jahresberichts des Aufsichtsrates
  4. Genehmigung d. Jahresabschlusses des Vorstands
  5. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  8. Verschiedenes

Je nach Entwicklung und unter Berücksichtigung geltender Vorgaben für das Schutz- u. Hygienekonzept behalten wir uns vor, kurzfristig notwendige organisatorische Maßnahmen durchzuführen. Mitglieder haben Teilnahmerecht (nur nach vorheriger Anmeldung vor dem 11.11.2020), soweit es das Schutz- und Hygienekonzept zulässt.

 

Der Vorstand

08.10.2020

15 Jahre Studio-Leitung des TV-Vital

Ein Interview mit Klaus Leutsch

Seit 15 Jahren ist Klaus Leutsch der Studioleiter des TV-Vital. Am 4. Juli 2005 fing er im Turnverein an. Wie es dazu kam, welche Highlights er seitdem erlebt hat, welche Ziele er noch hat und wie sich die Corona-Pandemie auf seine Arbeit ausgewirkt hat, das hat er im Interviewverraten.

Wie ist er zum Turnverein gekommen?

Klaus hatte bereits langjährige Erfahrung in der Fitnessbranche. Das Berufsbild und die heutigen Ausbildungsmöglichkeiten gab es damals noch nicht. So

arbeitete er als Quereinsteiger an der Theke, bis sein damaliger Chef ihn als Festkraft einstellte. Er machte eine Vielzahl an Trainerlizenzen (u.a. Fitnesstrainer-A, Aerobic-Lizenz, Personaltrainer) und arbeitete im Trainings-, Kurs- und Servicebereich. Als Bereichsleitung und stellvertretender Studioleiter sammelte Klaus dort seine ersten Erfahrungen als Führungskraft. Für Klaus war klar, dass er in der Fitnessbranche bleiben will und so machte er seinen Fitness-Fachwirt bei der IHK in Saarbrücken. Sein Ziel, früher oder später die Studioleitung. Bei seinem damaligen Arbeitgeber standen die Chancen nicht schlecht, da in der Fitnesskette immer wieder neue Studios eröffneten. Als er dann die Stellenausschreibung des TV-Vital entdeckte, bewarb sich der „echte Erlanger“ natürlich umgehend – jedoch leider zu spät und bekam prompt eine Absage. Auch wenn seine Qualifikationen für ihn sprachen, so war er leider zu spät dran und die damalige Vereinsführung hatte sich bereits für einen anderen Bewerber entschieden. Da der andere Studioleiter jedoch nicht lange im TV-Vital arbeitete, bekam Klaus seine zweite Chance und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Er kannte das TV-Vital bis dato nicht und auch die besondere Struktur der Verknüpfung von Verein und Fitnessstudio war für ihn neu. Im Gespräch überzeugte er dann die Präsidiumsmitglieder sowie den Geschäftsführer und den sportlichen Leiter. Der Beginn seiner Karriere im TV 1848 Erlangen.

Was war sein Highlight in all den Jahren?

„Was war kein Highlight“, so Klaus auf die Nachfrage nach seinem persönlichen Höhepunkt in den 15 Jahren als Studioleiter. Muss er sich festlegen, dann ist die Entscheidung ganz klar. Die Erweiterung des TV-Vital forderte von allen Beteiligten einiges ab. Mit der Erweiterung verdoppelte sich die Fläche des Studios auf 2.000 qm. War das ursprüngliche TV-Vital bereits am Anschlag bei der Mitgliederauslastung, schuf man so die Basis für eine weitere positive Mitgliederentwicklung in Richtung 2.000 Mitglieder. Aber auch die vielen „kleinen“ Highlights bleiben Klaus in Erinnerung. Der Bau des Vital-Parks, der Indoor-Cycling-Marathon, welcher in Form eines 24-Stunden-Events so bislang noch nicht existierte und dieses Jahr zum siebten Mal stattgefunden hätte.

Was war die größte Herausforderung?

Nicht nur ein Highlight, sondern auch ein Kraftakt war die Erweiterung des TV-Vital. Von der Planung bis zur Umsetzung und am Ende zur Eröffnung gab es mehr als genug Arbeit für alle Beteiligten. Dass es dabei die ein oder andere Überstunde gab, ist nachzuvollziehen. Leider folgte auf das Highlight dann auch die unschöne Herausforderung eines Wasserschadens im „neuen“ TV-Vital. Unzufriedene Mitglieder aufgrund der Einschränkungen, Stagnation bei der Mitgliederentwicklung und immer wieder neue Probleme. Eine unbefriedigende Situation für alle Betroffenen. Am Ende wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert und es ging wieder aufwärts.

Was möchte er mit/ im TV-Vital noch erreichen?

Fragt man Klaus nach seinen Zielen, dann ist das bevorstehende Jubiläum natürlich ein besonderer Anlass, sich Ziele zu setzen. 2021 feiert das TV-Vital sein 20. Jubiläum. Gerne würde Klaus seinem Studio einen neuen Look spendieren. Erste Gedanken und Konzepte wurden bereits ausgearbeitet. Die Corona-Pandemie hat jedoch erstmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Neue Geräte, neuer Look – es wird sich zeigen, ob es ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art geben wird. Daneben will Klaus Leutsch weiter an dem Betreuungskonzept feilen. Bessere Betreuung, besserer Kontakt zu den Mitgliedern, das ist ihm wichtig und darin findet er auch seine Bestätigung.

Was macht ihm in seinem Job am meisten Spaß?

„Mit Klaus Leutsch hat der TV 1848 eine treue und liebevolle Seele im Verein. Immer gut gelaunt, voller Weitsicht und mit viel Rücksicht für seine Mitarbeiter leitet er das TV-Vital. Ein Chef, dem das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter wichtig ist“ – so die Rückmeldung seines Teams. Klaus kommt an – bei den Mitgliedern und seinen Mitarbeitern. Seine größte Gabe ist es, mit Menschen umgehen zu können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist also nicht verwunderlich, dass ihm der Umgang mit seinen Mitgliedern, Kurse zu halten oder auf der Trainingsfläche zu stehen am meisten Freude in seiner Arbeit bereitet. „Alles ist immer miteinander verbunden und entsteht und vergeht in gegenseitiger Abhängigkeit und Verbindung“ zitiert Klaus aus dem Buddhismus. Wie man sich seinen Mitmenschen, Arbeitskollegen und Mitgliedern gegenüber verhält, so wird man auch von ihnen behandelt. Tja, wenn nur jeder so viel Einsicht hätte.

Wie war die Corona-Zeit für ihn in Bezug auf seine Arbeit?

Anfangs fast unvorstellbar, dass der Virus, der in China sich rasant ausbreitete, doch schon bald auch das Leben aller Mitglieder und Mitarbeiter im Verein aus der Bahn werfen sollte. Als es dann zur Schließung des TV-Vital kam, gab es von heute auf morgen ganz andere Baustellen. Woche für Woche wurde auf eine Info gewartet, wann man endlich wieder loslegen kann. Konzepte für einen Re-Start wurden erarbeitet, das Studio auf Vordermann gebracht – alle Beteiligten haben sich richtig reingehängt im Rahmen der Möglichkeiten. Nach und nach kamen dann auch die ersten Lockerungen, die es wieder möglich machten, das TV-Vital zu besuchen. Für ihn privat war die Corona-Zwangspause kein einziges Mal langweilig. Zehn Stunden standen Klaus während der anfänglichen Phase der Kurzarbeit zur Verfügung. Da blieb viel Zeit für liegengebliebene Dinge daheim. Jetzt, wo das TV-Vital aber wieder den Betrieb aufgenommen hat, freut sich Klaus auf seine Mitglieder.

Was wird sein nächstes Projekt?

Langweilig wird es Klaus nie. Im Oktober steht der „Tag der offenen Tür“ an. Passend zum aktuellen Geschehen steht eines seiner Lieblingsthemen auf dem Programm: Stressbewältigung und Entspannung – gerade in der heutigen Zeit kommt das an. Seine Kurse dazu sind jedenfalls immer voll.

J.B.

06.10.2020

Kursprogramm

abgesagte Kurse

Folgende Kurse können im Kursblock C (Oktober bis Dezember) nicht starten:

C 12 – Qigong für Fortgeschrittene

C 14 – C 21 Aqua Fitness (Lehrschwimmbecken Kopfklinik)

C 59 – Einführung Kraulschwimmen

C 60 – Fortführung Kraulschwimmen

C 62 – C 67 Kinderschwimmkurse.

 

Rückfragen unter Tel. 09131-933 8058 (Frau Scholz)

oder per E-Mail unter kurse@tv48-erlangen.de.

02.10.2020

Digitalisierung

Homeoffice in der Coronazeit

ZOOM, SKYPE, TEAMS, HOMEOFFICE – Dinge, die in dieser Krisenzeit auf einmal Jedem einen Begriff waren. Für die Digitalisierung in Deutschland ist die Corona-Pandemie ein Beschleuniger. In Windeseile wurden Systeme in Unternehmen implementiert, damit die Mitarbeiter den neuen „Herausforderungen“ der Arbeitswelt gewappnet waren. Im Turnverein hatte man das Glück, dass man bereits in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen hat, mobil und digital zu arbeiten und zu kommunizieren.

Mitarbeiterbesprechungen, Vorstandssitzungen und auch die Aufsichtsratssitzungen wurden einfach „digitalisiert“. Video-Konferenzen mit dem BLSV und anderen bayerischen Vereinen gehörten in den Anfängen der Krise zur wöchentlichen Tagesordnung. Dank sicherer Verbindungen und Dokumenten in der Cloud konnte man von überall arbeiten und so war das Thema Homeoffice kein Thema für den Turnverein. Auch die Abteilungen hatten die Möglichkeit, diese neuen Werkzeuge zu nutzen und so fand sicherlich auch die ein oder andere Abteilungsleitungssitzung digital statt.

T./F.: Johannes Baßfeld

26.09.2020

Existenzsicherung in der Corona-Krise

Gemeinsam durch schwierige Zeiten

Liebe Mitglieder,

leider musste eine Ausgabe der Vereinszeitung Corona-bedingt ausfallen. Es gab in der zurückliegenden, sehr dynamischen Lockdown-Phase nichts zu berichten, was nicht schon kurze Zeit später Makulatur gewesen wäre. Wir mussten ständig auf Sicht fahren und kurzfristig auf die politischen Entscheidungen reagieren. Hier hielten wir die Informationspolitik über unsere Website und die Newsletter für wesentlich sinnvoller, weil wir jeweils aktuell reagieren konnten. Zudem lag im letzten Quartal das Vereinsleben notgedrungen fast völlig brach, so dass auch vonseiten der Abteilungen kaum Beiträge eingereicht wurden.

Corona-Lockdown – existentielle Bedrohung auch für Sportvereine

Vereinsleben heißt Gemeinschaft. Dieses sportliche und gesellige Miteinander war uns während des Lockdowns gänzlich verboten. Seit Anfang Juni wird nun mit den schrittweisen Lockerungen der Vereinsbetrieb – unter weiterhin erheblichen Einschränkungen – langsam wieder möglich. Als Verein – wie auch als Gesellschaft – werden wir aber noch längere Zeit mit dem Virus als „neue Normalität“ leben müssen. Bislang ist dies in der Praxis ganz gut gelungen. Mitglieder, Trainer, Übungsleiter, Abteilungsleiter und Mitarbeiter haben die Herausforderungen angenommen und unter den jeweiligen Vorgaben der – sich dynamisch entwickelnden – bayerischen Schutz- und Hygieneverordnungen wieder den Sport- und Vereinsbetrieb aufgenommen. So wie er jeweils erlaubt und den Umständen nach möglich war.

Krisenmanagement herausfordernd – aber erfolgreich

Corona warf unsere Jahres- und Haushaltsplanung 2020 komplett über den Haufen. Angesichts enormer Einnahmenausfälle (z.B. im Mai: 91% unter Vorjahresmonat) und ohne Klarheit über die Dauer des Lockdowns und seiner Auswirkungen bekam die Liquiditätsplanung höchste Priorität. Bereits Mitte März mussten wir – wo möglich - die Sachausgaben aussetzen, bzw. kürzen. Ab April zeigten wir Kurzarbeit für alle sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern an. So konnten wir das Wegbrechen wichtiger Einnahmen weitgehend kompensieren und den monatlichen Mittelabfluss begrenzen. Das Instrument „Kurzarbeit“ half uns letztendlich, auf Kündigungen von Mitarbeitern zu verzichten. Zur Jahresmitte scheint sich der Betrieb - auf niedrigerem Niveau – so langsam wieder einzupendeln. Das TV-Vital, der Großteil des Freizeitsports für Erwachsene und Kinder sowie die meisten Abteilungen haben ihr Angebot wieder aufgenommen. Somit ist nach Stand Ende Juli zu erwarten, dass wir das Jahr wohl mit einem blauen Auge überstehen werden. Die Gefahr einer 2. Welle mit neuerlichen Einschränkungen ist nach wie vor latent. Wir haben nun aber ausreichend Erfahrung und Instrumente, wie wir dem künftig begegnen können. Und natürlich ist jetzt schon absehbar, dass das anstehende Jahr 2021 nicht weniger herausfordernd wird, wurden wir heuer in unserer Entwicklung doch um zwei bis drei Jahre zurückgeworfen.

Danke für Solidarität und Unterstützung

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Solidarität unserer Mitglieder bedanken. Ihre Vereinstreue und ihre Vereinsbeiträge halten unseren Verein am Leben. Wir danken auch dem bayerischen Staat, der den Vereinen eine beachtliche Corona-Hilfe gewährt hat – ebenso wie die Stadt Erlangen, die für 2020 und 2021 die Hallenkosten halbieren wird. Unseren Geschäftspartnern und Sponsoren sagen wir ebenfalls Danke dafür, dass Sie uns treu geblieben sind. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung durch die Verantwortlichen in der Führung vom BLSV und vom Freiburger Kreis, die den Vereinen mit Rat und Tat unterstützend zur Verfügung standen. Auch der regelmäßige Austausch mit den bayerischen Großvereinen hat uns in der Krisenbewältigung mit wertvollen Hinweisen und Tipps geholfen. Abschließend einen besonderen Dank an unsere Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen und erhebliche Einbußen beim Einkommen hinnehmen mussten. Dies und das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur machen schließlich einen wesentlichen Teil des „Rettungspakets“ für den TV 1848 aus. Zumal Mitarbeiter, Übungsleiter, Trainer, Ehrenamtliche und Vorstandskollegen in der Krise unter schwierigsten Bedingungen und mit großen Einschränkungen ihre Arbeit weiterführen oder wieder aufnehmen mussten.

Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

24.09.2020

Neue Sportstationen am FC West

Erneuerung und Erweiterung der Spielgeräte

Bereits im September 2019 wurde der Beschluss gefasst, den in die Jahre gekommenen Spielplatz auf dem Sportgelände FC West aufzuwerten und zu modernisieren. Dank umfangreicher Förderung der Sparkasse Erlangen, der Fa. Peter Regenfuß, der Fa. Sontowski & Partner GmbH, der Stiftung TV 1848 Erlangen, der Max und Justine-Elsner-Stiftung, der MAUSS Daeschler Stiftung und weiterer privater Spender konnte die neue Spiel- und

Kletterstation letztlich Anfang des Jahres angeschafft werden. Auch die Stadt förderte über die Sportförderung den Bereich “Kletterturm”. Der Aufbau durch unsere Hausmeister fand nun während des Lockdowns statt. Fundamente gießen, Fallschutzboden anbringen, es gab einiges zu tun. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun können die Kleinen toben, während sich die Eltern auf der Sonnenterrasse unserer Vereinsgaststätte entspannt zurücklehnen können.

T./F.: Jörg Bergner

22.09.2020

Bauarbeiten während Corona

Renovierung der Jahnhalle und Wasserschaden

Der Corona-Lockdown war für alle Betroffenen eine Herausforderung. Sport war von heute auf morgen nicht mehr erlaubt und die Sportstätten des TV 1848 auf einmal verwaist. Unsere Hausmeister machten das Beste daraus und gingen ein paar liegengebliebene Projekte an. So ungestört arbeiten konnte man während des normalen Sportbetriebs schließlich nie.

Im Kraftraum der Jahnhalle bekamen unsere Gewichtheber einen neuen Boden. Der alte hatte bereits zahlreiche Risse. Die Türen in der gesamten Halle bekamen einen neuen Anstrich – TV-Blau versteht sich. In den Duschen und Umkleiden der Damen und Herren wurden die Lichtkuppeln und Decken wieder verspachtelt und gestrichen. Außerdem wurden alle Duschköpfe komplett entkalkt und vom losen und gerissenen Chrom befreit. Alle Duschköpfe sind jetzt mit Hammerit, einer wasserfesten und witterungsbeständigen Farbe, lackiert. Die stillgelegten Duschen brachten aber leider auch unschöne Dinge zum Vorschein. Was vorher auf Grund der ständigen Nutzung niemanden aufgefallen ist, wurde jetzt deutlich. Aus den Wänden in den Duschen drang Wasser. Alte, löchrige Rohre sorgten für einen Wasserschaden, der nun umfangreich beseitigt werden muss und eine Komplettsanierung der Duschen mit sich bringt. Mittlerweile ist nach den Corona-Lockerungen der bayerischen Staatsregierung die Nutzung von Duschen und Umkleiden zwar wieder gestattet, in der Jahnhalle müssen sich unsere Mitglieder jedoch noch etwas gedulden. Die Zuschussanträge sind gestellt – sobald die Freigabe zum vorzeitigen Baubeginn des BLSV vorliegt, werden die Maßnahmen umgesetzt.

T./ F. Jörg Bergner

16.09.2020

Neuer FSJler

Neues Gesicht im Turnverein

Hallo, mein Name ist Marco Birwe und ich werde am 01.09.2020 mein FSJ beim TV 1848 beginnen. Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin am 03.06.2002 in Erlangen geboren und habe hier auch meine Kindergarten- und Schulzeit verbracht. Während dieser Zeit habe ich schon einige Abteilungen des TV 1848 kennengelernt: Kinderturnen, Ringen, Fußball und Volleyball. Zusätzlich war ich mehrere Jahre Bogenschütze beim BSV. Im Juli habe ich meine Schulzeit am ASG beendet und freue mich jetzt auf mein FSJ. Ich werde sowohl in der Geschäftsstelle als auch in verschiedenen Sportstunden mithelfen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport mit Freunden.

Neben dem regelmäßigen Gang ins Fitnessstudio und dem aktiven Spielen in einer Volleyballmannschaft (Herren 5) tanze ich, um den Kopf frei zu bekommen und fahre gerne Rennrad, um mich auszupowern. Letztes Jahr konnte ich an der Radfernfahrt Erlangen – Angoulême des ASGs teilnehmen, was eine ganz tolle Erfahrung war. Ich mag den Zusammenhalt des Mannschaftssports, aber auch die einzelne sportliche Herausforderung. Manche werden mich vermutlich schon kennen, da ich in den letzten Jahren auf die Osterfreizeit mitgefahren bin und das Betreuerteam unterstützt habe. Ebenso habe ich bei der Knaxiade und dem Kinderfasching mitgeholfen. Ich freue mich auf das Jahr und eine tolle Zusammenarbeit.

Euer Marco

20.06.2020

Ehrenmitglied: Dietmar Dommick

* 11.06.1952 - † 10.04.2020

Der Turnverein 1848 Erlangen
mit Turner-Exkneipe-Lungerer und mit Judoabteilung
trauert um sein Ehrenmitglied

Bereits kurz nach Vereinseintritt 1993 in den TV 1848 hat sich der frühere 1. Vorsitzende des AC Bavaria Forchheim große Meriten erworben, zunächst im Aufbau des fehlenden Mädchen- und Frauen-Fußballs. In seinen 14 Jahren als Vizepräsident war er dann verantwortlich für die Liegenschaften und Gebäude des Vereins. Er gründete drei Arbeitsgruppen und leitete diese über lange Jahre, die sich an den Standorten Kosbacher Weg, Jahnhalle und Gelände FC West um die Pflege und Reparaturen der Anlagen kümmerten. In beeindruckender Weise hat er zudem Bau- und Sanierungsmaßnahmen initiiert, verantwortet und zumeist persönlich mitgearbeitet: In der Jahnhalle u.a. den Eingangsbereich und die Hausmeister-Wohnung erneuert, am Europakanal u.a. den Hügel zum Geselligkeits- und Grillplatz gestaltet, 17 neue Parkplätze angelegt und die Geschäftsstelle erweitert, am FC West-Gelände u.a. sechs Tennisplätze zur Beachanlage umgebaut und die Gaststätte samt Terrasse saniert. Wir werden uns stets seiner in großer Dankbarkeit erinnern.

Der Vorstand

10.06.2020

Kursprogramm - weitere Kurse starten

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit weiteren Kursen:

  • Fitnessgymnastik (Kurs-Nr. B 34 und B 35)
  • Jumping Fitness (Kurs-Nr. B 38 und B 39)
  • Tabata (Kurs-Nr. B 40)
  • Wirbelsäulengymnastik (Kurs-Nr. B 42, B 43 und B 44)
  • Zumba (Kurs-Nr. B 48)

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

zum Kursprogramm

09.06.2020

Endlich wieder Herzsport beim TV 1848 Erlangen

ab dem 15.Juni auf dem Freigelände am Kosbacher Weg

Die fünf Herzsportgruppen des TV 1848 starten kommenden Montag wieder mit ihren Sportstunden. Das Freigelände am Kosbacher Weg wurde für verschiedene Gruppen mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand eingeteilt, so dass wieder Sport getrieben werden kann - nach den geltenden Hygieneregeln, die sich am staatlichen Rahmenhygienekonzept orientieren.

Der TV lädt hiermit alle seine angemeldeten Herzsportler herzlich ein, zu den folgenden Zeiten wieder Ihrem Sport nachzugehen.

  • Montag: 10.45 bis 12.00 Uhr und 12.15 bis 13.30 Uhr
  • Dienstag: 11 bis 12.15 Uhr  sowie  17.45 bis 19 Uhr
  • Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr
04.06.2020

Kursprogramm

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit folgenden Kursen:

  • Karate-Outdoor-Kurs für Einsteiger 10 – 99 Jahre
  • Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung
  • Qigong – Acht Brokate
  • Tenniskurse für Kinder (4 – 12 Jahre)
  • Tenniskurse für Erwachsene (Einsteiger und leicht fortgeschrittene Spieler/-Innen).

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

Kursprogramm

13.05.2020

Unsere Tennis-Kurse können starten

Erste Kursangebote nach den Lockerungen

Wir bieten Tenniskurse für Erwachsene und Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren an. Weitere Informationen, Kontaktdaten und die Anmeldung zu den Kursen finden Sie hier auf unserer Homepage unter „Kurse“.

zum Kursprogramm

14.12.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

07.12.2020

Gutscheinaktion "Gasthaus Milan"

Unterstützung der Vereins-Gastronomie

Ihr könnt Euch und unserem Gastwirt etwas Gutes tun! Falls Ihr noch was für Weihnachten braucht, gibt es bei Ihm Gutscheine für die "Zeit danach"

Bezahlung kontaktlos per Pay Pal oder Überweisung. Zustellung per Post oder persönlich von ihm. Zu jedem Gutschein gibt es einen Schnitzelpass gratis dazu. Das erste Feld ist bereits gestempelt.

Ab einem Wert von 25,00 € gibt es für TV 1848 Mitglieder noch 5,00 € drauf. Also Gutschein für 25,00 € kaufen und 30,00 € Gutschein erhalten.

06.12.2020

Ehrungsabend 2020

Nach Absage des Stiftungsfestes Ehrungen im kleinen Kreis

Ungewohnt war der Anblick. Anstatt in der Jahnhalle traf man sich im Gasthaus Milan. Anstatt Bestuhlung für hundert und mehr Gäste, nur wenige Tische mit der notwendigen „sozialen Distanz“. Anstatt winterlicher Adventsstimmung, herbstlich kühle und regnerische Atmosphäre. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied man sich frühzeitig für eine Absage des Stiftungsfestes. Zu hoch das Risiko, zu ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln sollte. In der Vereinsführung war man sich aber einig, dass komplett

auf die Ehrungen zu verzichten auch keine Lösung ist. Verzichtet wurde jedoch auf die Ehrung der Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, welche aufgrund der hohen Anzahl eine Veranstaltung deutlich komplexer machen würden. Eingeladen und geehrt wurden die langjährigen Mitglieder für 40, 50, 60 und stolze 70 Jahre (gezählt wird ab Vollendung des 18. Lebensjahrs) im TV 1848 Erlangen. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden drei Mitglieder mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und neben dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche wurden die TV-Sportler für ihre sportlichen Erfolge geehrt.

Geehrt wurden:

 

 

für 40 Jahre

Ursula Dehler

Heinz Eschenbacher (EM)

Helmut Schweinzer

für 50 Jahre + Verleihung Ehrenmitgliedschaft

Gerda Güthlein

Lothar Kusser

Dr. Werner Großer (EM)

für 60 Jahre

Freia Thiel (EM)

Heinz Müssenberger (EM)

für 70 Jahre

Betty Haspel (EM)

Andreas Ganzmann (EM)

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk (Triathlon)

Patrick Hofstetter (Badminton)

Alexander Söhnel (Badminton)

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche

Anna Schmidt (Triathlon)

Bestennadel in Silber

Claudia Schüren (Judo)

Oliver Küpper (Judo)

Jawid Jauhari (Judo)

Murtazo Aminov (Judo)

Gertrud Härer (Triathlon)

 

 

Aufführungen und große Reden gab es keine, dafür ausreichend Zeit für die anwesenden Mitglieder, sich mit Vereinsfreunden und -weggefährten auszutauschen. Ein Blick auf die Ehrungsliste lässt erkennen, welche außerordentliche Verdienste um den Verein an diesem Abend geehrt wurden. Sechs Ehrenmitglieder, darunter die langjährigen und verdienten Abteilungsleiter Freia Thiel mit ihrem Mann Klaus (Trampolin), Heinz Eschenbacher zusammen mit seiner Frau Eva (Leichtathletik) sowie Dr. Werner Großer (Turnen), Heinz Müssenberger (Wandern u. Wintersport, Kassenprüfer) und Andreas Ganzmann (Turnen) machten den Abend zu einer hochkarätigen Veranstaltung. In den beiden Ehrungsblöcken führten der 1. Vorsitzende Jörg Bergner und sein Stellv. Johannes Baßfeld durch die Veranstaltung und warfen gemeinsam mit den Gästen einen Blick auf die Leistungen und Erfolge der Geehrten. Dabei kam so manch freudige Erinnerung wieder hoch. Besonders erfreulich war die positive Rückmeldung einiger Gäste zu dem gewählten Format der Veranstaltung, denn im Mittelpunkt standen die Ehrengäste und deren Verbindung zum Verein. Den- noch bleibt zu hoffen, dass Corona künftig kein Thema mehr sein wird und zu weiteren Absagen von Vereinsfesten und Wettkämpfen führt.

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk:

Seit Oktober 2015 im TV 1848 Erlangen, ist Krista aktiv in der Triathlonabteilung und im TV-Vital. Als leidenschaftliche Fotografin ist Krista u.a. an der Strecke des Erlanger Triathlons zu finden, wo sie den sportlichen Wettkampf mit ihrer Kamera festhält. Sie kümmerte sich um die Webseite der Abteilung und betreut immer noch die Webseiten des Arcadenlaufs und der RTF.

Patrick Hofstetter:

Eingetreten in den Verein im Oktober 2011. Seit 2013 ist er Sportwart und stellv. Abteilungsleiter. Patrick wurde 2016 mit dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche ausgezeichnet. Für sein Engagement in der Abteilungsleitung wurde Patrick mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Alexander Söhnel:

Alexander ist seit 2007 im Turnverein Mitglied. Aktiv ist er in der Abteilung Badminton, im Freizeitsport und dem TV-Vital. Er ist Übungsleiter in der Badminton-Abteilung und bietet regelmäßig „Cross-Skating“ Kurse im Kursprogramm des Vereins an. Geehrt wird er für seine jahrelange, zuverlässige und gute Arbeit als Kassenwart der Badminton-Abteilung.

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche:

Anna Schmidt: Anna organisiert das Training, die Wettkämpfe, die Fahrten zu den Wettkämpfen, virtuelle Wettkämpfe, hält Kontakt zu den Männermannschaften und zur Abteilungsleitung. Sie ist seit 2015 im Verein. Als Sportlerin ist Anna überaus erfolgreich, u.a. wurde sie 2018 „Deutsche Hochschulmeisterin“ und war 2014 Mitglied in der Deutschen Triathlon Nachwuchs-Nationalmannschaft.

Sportlerehrung:

Waren es 2019 noch über 30 Sportler, konnten wir dieses Mal nur sieben einladen. Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls am 16. März 2020 war das sportliche Leben, so wie man es bisher kannte, von jetzt auf gleich stillgelegt und so konnten in dieser Zeit auch keine sportlichen Erfolge errungen werden.

Bestennadel in Silber:

Claudia Schüren: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 F5 -63 kg.
Oliver Küpper: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 M5 -90 kg.
Jawid Jauhari: 1. Platz Bayerische Meisterschaft MU21 -81 kg.
Murtazo Aminov: 1. Platz Bayerische Meisterschaft Männer -100 kg.
Gertrud Härer: 3. Platz ITU Winter-Triathlon World Championships. JOBA

05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

22.11.2020

Deutschland - kein Sommermärchen

Impressionen einer Deutschlandtour von Flensburg nach Garmisch mit dem Rennrad

Auf der Engalm strahlte endlich die Sonne auf die "Rentnerband" v.l.: Roderich Mertens, Walter Ströhlein, Wilhelm Biesemann und Lothar Wahl

Am 23.8.2020 machte sich die "Rentnerband" - Roderich, Lothar, Wilhelm und Walter – auf den Weg mit dem Auto nach Flensburg, um Deutschland von Norden nach Süden mit dem Rennrad zu durchqueren. Der Plan war, drei radeln eine Etappe und einer muss das Auto eine Etappe weiterfahren. Am nächsten Tag wird gewechselt, ein anderer ist dran, das Auto zu fahren.

Am Montag, den 24.8.20, starteten wir von Flensburg nach Glückstadt, etwa 140 km. Der Auftakt gestaltete sich schwierig: Vier Pannen und ab und zu heftige Regengüsse. Gegen 19 Uhr radelten die Drei am Marktplatz in Glückstadt ein. Im schönen Hotel 'Stilbruch' erholten wir uns von den ersten Strapazen, nicht ahnend, dass noch mehrere folgen würden. Am nächsten Tag überquerten wir die Elbe, radelten nach Bremerhaven, dann südwärts Richtung Bremen, fuhren mit der Fähre über die Weser und erreichten nach 125 km Hude. Auch an diesem Tag überraschte uns immer mal wieder ein heftiger Regenschauer. Doch das war nichts im Vergleich zu

 

dem, was uns am Mittwoch ereilen sollte. Regen schon am frühen Morgen. Dann hatte sich das Sturmtief 'Kirsten' angekündigt mit heftigen Windböen, die uns bis zur Mitte der Straße wehten. Der Schreiber dieser Zeilen war fast so weit, den Fahrer des Begleitfahrzeugs anzurufen, damit dieser ihn abholt. Doch wie schon unser ehemaliger Torwart-Titan Kahn sagte: "Es geht immer weiter"! Völlig durchnässt kamen wir nach 140 km in Bad Oeynhausen an. Nach einer warmen Dusche und einem guten Abendessen sah die Welt wieder anders aus.

Die nächsten 2 Tage regnete es tatsächlich nicht. Wir radelten an Bielefeld und Paderborn vorbei nach Süden und übernachteten in Arolsen, westlich von Kassel. Im Sauerland kostete uns der Anstieg nach Winterberg einige Körner. Die regenlose Zeit hatte bald ihr Ende, doch wenigstens hatte sich der Sturm verzogen. Unser Weg, der sich meistens auf Nebenstraßen und Radwegen erstreckte - von Roderich und Lothar gut auf die Garmingeräte überspielt - führte uns weiter nach Südwesten in die Nähe von Rüsselsheim. Hier war Halbzeit. Langsam änderte sich das Wetter wieder und wir mussten Gegenwinde und starke Regenschauer ertragen. Dann streiften wir die Pfälzer Weingegend, strampelten Weinberge hinauf und wieder hinunter und kosteten auch ein paar Trauben, die schon recht süß waren. Als nächstes 'Highlight' baute sich der Schwarzwald vor uns auf. Am Montag, den 31.8., starteten wir von Rohrbach – von einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, das zum Hotel und Restaurant umgebaut worden war. Das Wetter war gut, teilweise fuhren wir bei Sonnenschein. 35 km radelten wir auf der linken Rheinseite in Frankreich. Dort mussten wir feststellen, dass die Cafés um 12 Uhr schließen und erst wieder um 15 Uhr öffnen. Wir überquerten den Rhein mit einer Fähre und fuhren die restlichen 65 km wieder auf deutschem Gebiet. In Haslach erwartete uns Lothar (war mit Autofahren dran) im schönen Hotel Mosers-Blume.

Die Fahrt vom Schwarzwald zum Bodensee verlief über 900 Höhenmeter. Anfangs schien es ein sonniger Tag zu werden, doch schon bald regnete es immer mal wieder, so dass wir wieder mal nass den Bodensee erreichten. Am Mittwoch, den 2.9., starteten wir bei kühlem, aber gutem Wetter entlang des Bodensees. Nach 10 km fuhren wir über Tettnang nach Oberstaufen, was einige Höhenmeter erforderte. Das Ziel, in Gedanken ganz nah und doch 120 km entfernt! Es ging stetig bergauf in unser Nachbarland Österreich. In Reutte genehmigten wir uns einen Kaffee und ein Stück Torte. Über Lermoos und Ehrwald erreichten wir Garmisch. Geschafft! Außerhalb von Garmisch, in Wallgau, fanden wir das Hotel Post, das noch 2 Zimmer frei hatte. Nach 1.400 km und 8500 Höhenmetern kann man natürlich nicht einfach aufhören mit dem Radfahren. Deshalb hatte Lothar die Idee, am letzten Tag gemeinsam, jetzt mal zu viert, in die Eng-Alm zu fahren und dann wieder zurück – eine kleine 76 km Strecke zum Ausrollen, bevor es mit unserem Leihauto zurück nach Erlangen ging.

Trotz des suboptimalen Wetters war unsere Stimmung immer gut. Wir erfuhren Hilfsbereitschaft bei unseren Pannen und Erstaunen in den Unterkünften ob unseres Abenteuers. Gut eingefahren und trainiert können wir jetzt die restlichen Wochen der Radsaison hier in Franken genießen.

T./F.: Walter Ströhlein

21.11.2020

Konstruktiver Austausch über Vereinsförderung des Bundes

v.l.: 1. Vorsitzender Jörg Bergner, MdB Stefan Müller und stellvertr. Vorsitzender Johannes Baßfeld.

Am 23. September fand sich der Wahlkreis-Abgeordnete Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, zu einem interessanten Meinungsaustausch mit Vertretern des Vorstands des TV 1848 zusammen. Stefan Müller ist sportlich sehr interessiert, Mitglied in der Laufgruppe im TV 1848 und erfolgreicher Finisher bei Triathlons auf der Kurz- und Mitteldistanz.

Das Gespräch war lange vereinbart und eigentlich auf den 20. März terminiert. Es musste mit der Verkündung des Katastrophenfalls und des Lockdowns kurzfristig abgesagt und verschoben werden. Grund und Anlass für das Gespräch war ein bundesweites Schreiben der Vereine des Freiburger Kreises an die Bundestagsabgeordneten im jeweiligen Wahlkreis im Herbst 2019, an dem sich auch der TV 1848 Erlangen beteiligt hatte. Darin stand die Forderung nach einem Förderprogramm des Bundes für

vereinseigene Sportanlagen in Deutschland. In dem einstündigen Austausch konnte der Vorstand Herrn Müller zunächst die aktuell schwierige Situation des Turnvereins unter Corona-Bedingungen darstellen. Anschließend ging man auf den hohen Sanierungs- und Modernisierungsstau der Sportvereine in ganz Deutschland mit ihren zumeist älteren und unwirtschaftlichen Sportstätten ein. Dieser Investitionsstau, der bereits vor Corona bestand, wird sich durch Corona und seine katastrophalen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Vereine in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Die von uns eingeforderten Fördermittel des Bundes für vereinseigene Sportstätten, eine Art „Goldener Plan für Vereine“, sei jetzt wichtiger denn je, um die unverzichtbare Sportstätteninfrastruktur der Vereine in ihrer Breite für die Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen. Stefan Müller zeigte sich sehr interessiert in dem konstruktiven Gespräch. Er versprach, sich mit den aus seiner Sicht berechtigten Interessen an den hierfür zuständigen Innenminister Horst Seehofer zu wenden. Die Bedeutung und unverzichtbaren Leistungen der Vereine für unser Gemeinwesen seien unstrittig und müsste künftig noch besser unterstützt werden, wenn möglich auch durch den Bund. Abschließend ging man auch auf das Thema „Stärkung des ehrenamtlichen Engagements“ durch die Politik ein. Auch hierzu hatte man 2019 MdB Müller bereits angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Leider sind den damals angekündigten Worten im Koalitionsvertrag bis heute keine Taten durch die Politik gefolgt. Die in Aussicht gestellten Verbesserungen für das Ehrenamt sind bislang leider ausgeblieben. Am Beispiel des TV 1848 zeigte man den dringenden Bedarf auf, den seit 2013 geltenden Übungsleiterfreibetrag von 2.400 € p.a. auf mind. 3.000 € p.a. zu erhöhen. Bei hochqualifizierten und engagierten Trainern wird dieser Freibetrag zu häufig überschritten. Hier müssen dann teure und sehr aufwendige Minijob-Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden, wenn man den Trainingsbetrieb durch diese Trainer gegen Jahresende nicht einschränken oder verbieten möchte. Zum Abschluss dankte der Vorstand Herrn Müller für sein offenes Ohr und nahm sehr gerne sein Angebot an, miteinander weiter im Austausch zu bleiben und ein solches Gespräch künftig zu wiederholen.

J. Be.

20.11.2020

Sorgen- und hoffnungsvoller Blick nach vorne

Liebe Mitglieder,

der Herbst ist längst angebrochen und der Großteil der Sportangebote ist in die vereinseigenen und städtischen Hallen gewechselt. Bislang hat dies gut geklappt. Unsere Sportler halten sich überwiegend an die Hygiene- und Schutzvorgaben. Wir hoffen, dies bleibt so und wir müssen keine neuen Schließungen hinnehmen. Corona hat auch unsere Vereinsehrungen beeinflusst. Das Stiftungsfest muss in diesem Jahr entfallen. Statt am 2. Advent in der Jahnhalle nahmen wir die Ehrungen heuer Corona-gerecht in Kleingruppen in Milans Gasthaus vor. Die Rückmeldungen der Geehrten für langjährige Mitgliedschaft, ehrenamtliche Verdienste und sportliche Erfolge waren äußerst positiv das reduzierte Ehrungsformat fand durchweg große Zustimmung.

2021 wohl herausfordernder als 2020

Mittlerweile ist absehbar, dass wir das Jahr 2020 mit einem blauen Auge überstehen werden. Das Zusammenspiel aus intensiven Sparmaßnahmen des Vereins und Inanspruchnahme öffentlicher Hilfen sorgte für unser wirtschaftliches Überleben, trotz massiver Einbrüche durch den Lockdown. 2021 wird nach unserer Befürchtung für die meisten Vereine aber wesentlich herausfordernder. Gesunkene Mitgliederzahlen sorgen für einen spürbaren Rückgang bei der Haupteinnahmequelle, den Vereinsbeiträgen. Die Vereinsangebote werden wohl noch länger mit niedrigerer Auslastung, aber eben bei weitgehend „normalen“ Kosten, laufen müssen. Bei laufendem Betrieb sind die 2020 erzielten Einsparungen, z.B. bei Personal- und Energiekosten, dann kaum noch möglich. Wie soll dann noch ein Wegfall möglicher Corona-Hilfen kompensiert werden? Dies ist aus unserer Sicht kaum mehr möglich. Somit hoffen wir für 2021 auf weitere öffentliche Unterstützung von Stadt und Staat. Die soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung der Vereine für die Bevölkerung, die Kommunen und den Staat ist UNBESTRITTEN. Das hat sich gerade im Frühjahr und Sommer mehr als deutlich gezeigt. Sportvereine mit ihren vereinseigenen Sportstätten, den zahllosen Angeboten für Jung und Alt, den engagierten Trainern und Übungsleitern sowie dem gelebten Ehrenamt sind - ohne Wenn und Aber - systemrelevant.

Erlanger Sonderprogramm und „Goldener Plan“ des Bundes als Hoffnungsträger

Die Vereine werden wohl auf absehbare Zeit Sparhaushalte aufstellen müssen, um über die Runden zu kommen. Größere Investitionen werden kaum zu stemmen sein. Der bereits bestehende Sanierungsstau bei den Sportstätten wird noch größer. Umso erfreulicher ist das Vorhaben der Stadt Erlangen zu bewerten, ein Sonderprogramm für Sportstätten der Vereine aufzulegen. Wir begrüßen das sehr und hoffen, dass es im geplanten Umfang die politischen Hürden nimmt und 2021 tatsächlich verabschiedet wird. Dies würde uns in die Lage versetzen, auch mit geringen Eigenmitteln notwendige - v.a. energetische - Sanierungen und Investitionen anzugehen. Und auch im Bund wird über ein Sonderprogramm über Sportstättenförderung für Vereine nachgedacht – eine Art „Goldener Plan“. Hierüber tauschten wir uns persönlich mit Stefan Müller, MdB und Vereinsmitglied im TV 1848, am Vereinsgelände Kosbacher Weg aus. Für den gelungenen Start in die sportliche „Wintersaison“ danke ich allen Trainern, Übungsleitern, Helfern und Mitarbeitern. Bitte achtet weiterhin auf die ständige Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften in unseren und den städtischen Sportanlagen. Nur so können wir neuerliche Einschränkungen im Sportbetrieb auf absehbare Dauer vermeiden. Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

04.11.2020

TV 1848 Erlangen „goes international“

Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg

Gemeinsames Foto der Projektinitiatoren zum Start der Kooperation. V.l.n.r. Franziska Beck (Ansprechpartnerin TV 1848) Kerstin Sommer (Leitung Arbeitsgruppe Welcome), Kira Gehrmann (Leitung Referat für Internationale Angelegenheiten) und Johannes Baßfeld (stell. Vorsitzender TV 1848)

Der TV 1848 Erlangen e.V. ist ab sofort Kooperationspartner des Welcome Centers der FAU Erlangen-Nürnberg. Dieses betreut internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, die für eine gewisse Zeit an der Universität lernen, lehren und forschen. Neben Wohnen, Arbeiten und Familie, können diese nun auch im Bereich Sport ein vielseitiges Angebot wahrnehmen.

Mit über 200 Sportangeboten möchte der Turnverein für jeden das passende Angebot finden, egal ob im Freizeitsport oder im Wettkampfbereich, Individual- oder Mannschaftssport sowie Gesundheits- und Leistungssport. Darüber hinaus kann auch die gesamte Familie das Angebot des Vereinsnutzen. Durch eine individuelle Beratung kann im gemeinsamen Gespräch auf die Wünsche und Vorstellungen eingegangen werden. Fragen rund um die Mitgliedschaft werden kompetent beantwortet und der Kontakt in die gewünschte Abteilung bzw. zum verantwortlichen Übungsleiter wird hergestellt.

Weiterhin soll innerhalb der Kooperation geprüft werden, welchen konkreten Bedarf die ausländischen Gäste haben, um so gegebenenfalls künftig passende Angebotspakete für internationale Wissenschaftler und Studenten zu schnüren. Für den TV 1848 Erlangen ist dies ein erster Baustein im Gesamtkonzept hin zu mehr „internationaler Kompetenz“.

30.10.2020

Absage der ordentlichen Delegiertenversammlung

Die ab dem kommenden Montag (02.11.2020) bundesweit geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verbieten jegliche Versammlungen und Sitzungen im Verein im Präsenzformat.

Aus diesem Grund muss die ordentliche Delegiertenversammlung, welche für den 18.11.2020 geplant war, abgesagt werden. Ein Nachholtermin in 2021 ist aktuell noch nicht bekannt. 

Bitte bleiben Sie gesund!

10.10.2020

Ehrung für Reinhard Döhnel durch Innenminister Herrmann

Staatsminister Joachim Herrmann überreichte Reinhard Döhnel im März in der Erlanger Orangerie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Bei der Laudatio würdigte der Minister Döhnels langes Engagement für den Karatesport weitgehend mit folgenden Worten:Reinhard Döhnel (64) aus Erlangen ist bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich im Karatesport und im Erlanger Vereinssport tätig. Schon mit 17 hat er 1973 eine

Judogruppe im Turnverein Oberkotzau (Oberfranken) mit einem Freund ins Leben gerufen, aufgebaut und sich dafür im Turnerrat engagiert. Seine Karatelaufbahn hat er vor 42 Jahren begonnen und als Orangegurt 1980 die Karateabteilung des Turnvereins Rehau übernommen, die er 1984 zu ersten Wettkämpfen führte. 1988 folgte dann sein Wechsel zum TV 1848 Erlangen. Dort hat er von Beginn an Verantwortung übernommen und erfolgreich Anfängerkurse der Karate-Abteilung geleitet. Damit hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die damals noch junge Abteilung schnell im Erlanger Vereinssport verankert worden ist. Dabei zeichnet ihn seine herausragende Fachkompetenz und sein großes Wissen über den Sport aus, gepaart mit seiner stetigen Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und zur ständigen Weiterbildung. 1992 wurde er zunächst mit der kommissarischen Leitung seiner Abteilung (durch seinen Vorgänger Werner Enderes) betraut, ehe er drei Jahre später endgültig Abteilungsleiter wurde. Seither führte er die Aktiven des Karate-Shotokan Erlangen zu vielen regionalen und überregionalen Wettkampferfolgen auch auf Bundesebene. Dabei steht im Zentrum seines Wirkens stets die Verbindung zwischen traditionellem Karate und modernem Wettkampfsport. Außerdem ist es ihm eine Herzensangelegenheit, die gesundheitlichen Aspekte sowie die mentalen und geistigen Hintergründe des Karate- Do im Training mit einzubeziehen und zu verwirklichen. Seine herausragende Fachkompetenz stellte er Jahr für Jahr als Kampfrichter bei Bezirksmeisterschaften unter Beweis. Jährlich prüft er auch bis zu 100 Kyu-Prüflinge bei Graduierungsprüfungen. Von 2004 bis 2012 war er zusätzlich mit der Aufgabe des Stilrichtungsreferenten für Fudoshin-Ryu im Bayrischen Karate-Bund (BKB) betraut und auch dem Technischen Ausschuss des BKB gehörte er viele Jahre an. Kein Wunder also, dass er sich in Fachkreisen einen guten Namen gemacht hat. Das liegt aber auch an den jährlichen, von ihm organisierten, hochkarätigen Lehrveranstaltungen und Karate-Lehrgängen, bei denen hochgeschätzte Großmeister, Deutsche Meister und Vize-Weltmeister den Frauen, Männern sowie Kindern und Jugendlichen aus Erlangen und ganz Bayern die Erfolgsgrundlagen des Karatesports vermitteln.

Heute trainieren bei ihm über 10 Schwarzgurte, die inzwischen selbst hochqualifizierte TrainerInnen sind und die hohe Qualität des Karate beim TV 1848 sichern.

Sven Greve

10.10.2020

Ankündigung: Ordentliche Delegiertenversammlung 2020

Turnverein 1848 Erlangen e.V.

Ordentliche Delegiertenversammlung 2020 des TV 1848 Erlangen .V.
Mittwoch, 18. November 2020 um 18.30 Uhr
in der Jahnstraße 8, Jahnhalle

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Entgegennahme d. Jahresberichts des Vorstands
  3. Entgegennahme d. Jahresberichts des Aufsichtsrates
  4. Genehmigung d. Jahresabschlusses des Vorstands
  5. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  8. Verschiedenes

Je nach Entwicklung und unter Berücksichtigung geltender Vorgaben für das Schutz- u. Hygienekonzept behalten wir uns vor, kurzfristig notwendige organisatorische Maßnahmen durchzuführen. Mitglieder haben Teilnahmerecht (nur nach vorheriger Anmeldung vor dem 11.11.2020), soweit es das Schutz- und Hygienekonzept zulässt.

 

Der Vorstand

08.10.2020

15 Jahre Studio-Leitung des TV-Vital

Ein Interview mit Klaus Leutsch

Seit 15 Jahren ist Klaus Leutsch der Studioleiter des TV-Vital. Am 4. Juli 2005 fing er im Turnverein an. Wie es dazu kam, welche Highlights er seitdem erlebt hat, welche Ziele er noch hat und wie sich die Corona-Pandemie auf seine Arbeit ausgewirkt hat, das hat er im Interviewverraten.

Wie ist er zum Turnverein gekommen?

Klaus hatte bereits langjährige Erfahrung in der Fitnessbranche. Das Berufsbild und die heutigen Ausbildungsmöglichkeiten gab es damals noch nicht. So

arbeitete er als Quereinsteiger an der Theke, bis sein damaliger Chef ihn als Festkraft einstellte. Er machte eine Vielzahl an Trainerlizenzen (u.a. Fitnesstrainer-A, Aerobic-Lizenz, Personaltrainer) und arbeitete im Trainings-, Kurs- und Servicebereich. Als Bereichsleitung und stellvertretender Studioleiter sammelte Klaus dort seine ersten Erfahrungen als Führungskraft. Für Klaus war klar, dass er in der Fitnessbranche bleiben will und so machte er seinen Fitness-Fachwirt bei der IHK in Saarbrücken. Sein Ziel, früher oder später die Studioleitung. Bei seinem damaligen Arbeitgeber standen die Chancen nicht schlecht, da in der Fitnesskette immer wieder neue Studios eröffneten. Als er dann die Stellenausschreibung des TV-Vital entdeckte, bewarb sich der „echte Erlanger“ natürlich umgehend – jedoch leider zu spät und bekam prompt eine Absage. Auch wenn seine Qualifikationen für ihn sprachen, so war er leider zu spät dran und die damalige Vereinsführung hatte sich bereits für einen anderen Bewerber entschieden. Da der andere Studioleiter jedoch nicht lange im TV-Vital arbeitete, bekam Klaus seine zweite Chance und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Er kannte das TV-Vital bis dato nicht und auch die besondere Struktur der Verknüpfung von Verein und Fitnessstudio war für ihn neu. Im Gespräch überzeugte er dann die Präsidiumsmitglieder sowie den Geschäftsführer und den sportlichen Leiter. Der Beginn seiner Karriere im TV 1848 Erlangen.

Was war sein Highlight in all den Jahren?

„Was war kein Highlight“, so Klaus auf die Nachfrage nach seinem persönlichen Höhepunkt in den 15 Jahren als Studioleiter. Muss er sich festlegen, dann ist die Entscheidung ganz klar. Die Erweiterung des TV-Vital forderte von allen Beteiligten einiges ab. Mit der Erweiterung verdoppelte sich die Fläche des Studios auf 2.000 qm. War das ursprüngliche TV-Vital bereits am Anschlag bei der Mitgliederauslastung, schuf man so die Basis für eine weitere positive Mitgliederentwicklung in Richtung 2.000 Mitglieder. Aber auch die vielen „kleinen“ Highlights bleiben Klaus in Erinnerung. Der Bau des Vital-Parks, der Indoor-Cycling-Marathon, welcher in Form eines 24-Stunden-Events so bislang noch nicht existierte und dieses Jahr zum siebten Mal stattgefunden hätte.

Was war die größte Herausforderung?

Nicht nur ein Highlight, sondern auch ein Kraftakt war die Erweiterung des TV-Vital. Von der Planung bis zur Umsetzung und am Ende zur Eröffnung gab es mehr als genug Arbeit für alle Beteiligten. Dass es dabei die ein oder andere Überstunde gab, ist nachzuvollziehen. Leider folgte auf das Highlight dann auch die unschöne Herausforderung eines Wasserschadens im „neuen“ TV-Vital. Unzufriedene Mitglieder aufgrund der Einschränkungen, Stagnation bei der Mitgliederentwicklung und immer wieder neue Probleme. Eine unbefriedigende Situation für alle Betroffenen. Am Ende wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert und es ging wieder aufwärts.

Was möchte er mit/ im TV-Vital noch erreichen?

Fragt man Klaus nach seinen Zielen, dann ist das bevorstehende Jubiläum natürlich ein besonderer Anlass, sich Ziele zu setzen. 2021 feiert das TV-Vital sein 20. Jubiläum. Gerne würde Klaus seinem Studio einen neuen Look spendieren. Erste Gedanken und Konzepte wurden bereits ausgearbeitet. Die Corona-Pandemie hat jedoch erstmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Neue Geräte, neuer Look – es wird sich zeigen, ob es ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art geben wird. Daneben will Klaus Leutsch weiter an dem Betreuungskonzept feilen. Bessere Betreuung, besserer Kontakt zu den Mitgliedern, das ist ihm wichtig und darin findet er auch seine Bestätigung.

Was macht ihm in seinem Job am meisten Spaß?

„Mit Klaus Leutsch hat der TV 1848 eine treue und liebevolle Seele im Verein. Immer gut gelaunt, voller Weitsicht und mit viel Rücksicht für seine Mitarbeiter leitet er das TV-Vital. Ein Chef, dem das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter wichtig ist“ – so die Rückmeldung seines Teams. Klaus kommt an – bei den Mitgliedern und seinen Mitarbeitern. Seine größte Gabe ist es, mit Menschen umgehen zu können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist also nicht verwunderlich, dass ihm der Umgang mit seinen Mitgliedern, Kurse zu halten oder auf der Trainingsfläche zu stehen am meisten Freude in seiner Arbeit bereitet. „Alles ist immer miteinander verbunden und entsteht und vergeht in gegenseitiger Abhängigkeit und Verbindung“ zitiert Klaus aus dem Buddhismus. Wie man sich seinen Mitmenschen, Arbeitskollegen und Mitgliedern gegenüber verhält, so wird man auch von ihnen behandelt. Tja, wenn nur jeder so viel Einsicht hätte.

Wie war die Corona-Zeit für ihn in Bezug auf seine Arbeit?

Anfangs fast unvorstellbar, dass der Virus, der in China sich rasant ausbreitete, doch schon bald auch das Leben aller Mitglieder und Mitarbeiter im Verein aus der Bahn werfen sollte. Als es dann zur Schließung des TV-Vital kam, gab es von heute auf morgen ganz andere Baustellen. Woche für Woche wurde auf eine Info gewartet, wann man endlich wieder loslegen kann. Konzepte für einen Re-Start wurden erarbeitet, das Studio auf Vordermann gebracht – alle Beteiligten haben sich richtig reingehängt im Rahmen der Möglichkeiten. Nach und nach kamen dann auch die ersten Lockerungen, die es wieder möglich machten, das TV-Vital zu besuchen. Für ihn privat war die Corona-Zwangspause kein einziges Mal langweilig. Zehn Stunden standen Klaus während der anfänglichen Phase der Kurzarbeit zur Verfügung. Da blieb viel Zeit für liegengebliebene Dinge daheim. Jetzt, wo das TV-Vital aber wieder den Betrieb aufgenommen hat, freut sich Klaus auf seine Mitglieder.

Was wird sein nächstes Projekt?

Langweilig wird es Klaus nie. Im Oktober steht der „Tag der offenen Tür“ an. Passend zum aktuellen Geschehen steht eines seiner Lieblingsthemen auf dem Programm: Stressbewältigung und Entspannung – gerade in der heutigen Zeit kommt das an. Seine Kurse dazu sind jedenfalls immer voll.

J.B.

06.10.2020

Kursprogramm

abgesagte Kurse

Folgende Kurse können im Kursblock C (Oktober bis Dezember) nicht starten:

C 12 – Qigong für Fortgeschrittene

C 14 – C 21 Aqua Fitness (Lehrschwimmbecken Kopfklinik)

C 59 – Einführung Kraulschwimmen

C 60 – Fortführung Kraulschwimmen

C 62 – C 67 Kinderschwimmkurse.

 

Rückfragen unter Tel. 09131-933 8058 (Frau Scholz)

oder per E-Mail unter kurse@tv48-erlangen.de.

02.10.2020

Digitalisierung

Homeoffice in der Coronazeit

ZOOM, SKYPE, TEAMS, HOMEOFFICE – Dinge, die in dieser Krisenzeit auf einmal Jedem einen Begriff waren. Für die Digitalisierung in Deutschland ist die Corona-Pandemie ein Beschleuniger. In Windeseile wurden Systeme in Unternehmen implementiert, damit die Mitarbeiter den neuen „Herausforderungen“ der Arbeitswelt gewappnet waren. Im Turnverein hatte man das Glück, dass man bereits in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen hat, mobil und digital zu arbeiten und zu kommunizieren.

Mitarbeiterbesprechungen, Vorstandssitzungen und auch die Aufsichtsratssitzungen wurden einfach „digitalisiert“. Video-Konferenzen mit dem BLSV und anderen bayerischen Vereinen gehörten in den Anfängen der Krise zur wöchentlichen Tagesordnung. Dank sicherer Verbindungen und Dokumenten in der Cloud konnte man von überall arbeiten und so war das Thema Homeoffice kein Thema für den Turnverein. Auch die Abteilungen hatten die Möglichkeit, diese neuen Werkzeuge zu nutzen und so fand sicherlich auch die ein oder andere Abteilungsleitungssitzung digital statt.

T./F.: Johannes Baßfeld

26.09.2020

Existenzsicherung in der Corona-Krise

Gemeinsam durch schwierige Zeiten

Liebe Mitglieder,

leider musste eine Ausgabe der Vereinszeitung Corona-bedingt ausfallen. Es gab in der zurückliegenden, sehr dynamischen Lockdown-Phase nichts zu berichten, was nicht schon kurze Zeit später Makulatur gewesen wäre. Wir mussten ständig auf Sicht fahren und kurzfristig auf die politischen Entscheidungen reagieren. Hier hielten wir die Informationspolitik über unsere Website und die Newsletter für wesentlich sinnvoller, weil wir jeweils aktuell reagieren konnten. Zudem lag im letzten Quartal das Vereinsleben notgedrungen fast völlig brach, so dass auch vonseiten der Abteilungen kaum Beiträge eingereicht wurden.

Corona-Lockdown – existentielle Bedrohung auch für Sportvereine

Vereinsleben heißt Gemeinschaft. Dieses sportliche und gesellige Miteinander war uns während des Lockdowns gänzlich verboten. Seit Anfang Juni wird nun mit den schrittweisen Lockerungen der Vereinsbetrieb – unter weiterhin erheblichen Einschränkungen – langsam wieder möglich. Als Verein – wie auch als Gesellschaft – werden wir aber noch längere Zeit mit dem Virus als „neue Normalität“ leben müssen. Bislang ist dies in der Praxis ganz gut gelungen. Mitglieder, Trainer, Übungsleiter, Abteilungsleiter und Mitarbeiter haben die Herausforderungen angenommen und unter den jeweiligen Vorgaben der – sich dynamisch entwickelnden – bayerischen Schutz- und Hygieneverordnungen wieder den Sport- und Vereinsbetrieb aufgenommen. So wie er jeweils erlaubt und den Umständen nach möglich war.

Krisenmanagement herausfordernd – aber erfolgreich

Corona warf unsere Jahres- und Haushaltsplanung 2020 komplett über den Haufen. Angesichts enormer Einnahmenausfälle (z.B. im Mai: 91% unter Vorjahresmonat) und ohne Klarheit über die Dauer des Lockdowns und seiner Auswirkungen bekam die Liquiditätsplanung höchste Priorität. Bereits Mitte März mussten wir – wo möglich - die Sachausgaben aussetzen, bzw. kürzen. Ab April zeigten wir Kurzarbeit für alle sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern an. So konnten wir das Wegbrechen wichtiger Einnahmen weitgehend kompensieren und den monatlichen Mittelabfluss begrenzen. Das Instrument „Kurzarbeit“ half uns letztendlich, auf Kündigungen von Mitarbeitern zu verzichten. Zur Jahresmitte scheint sich der Betrieb - auf niedrigerem Niveau – so langsam wieder einzupendeln. Das TV-Vital, der Großteil des Freizeitsports für Erwachsene und Kinder sowie die meisten Abteilungen haben ihr Angebot wieder aufgenommen. Somit ist nach Stand Ende Juli zu erwarten, dass wir das Jahr wohl mit einem blauen Auge überstehen werden. Die Gefahr einer 2. Welle mit neuerlichen Einschränkungen ist nach wie vor latent. Wir haben nun aber ausreichend Erfahrung und Instrumente, wie wir dem künftig begegnen können. Und natürlich ist jetzt schon absehbar, dass das anstehende Jahr 2021 nicht weniger herausfordernd wird, wurden wir heuer in unserer Entwicklung doch um zwei bis drei Jahre zurückgeworfen.

Danke für Solidarität und Unterstützung

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Solidarität unserer Mitglieder bedanken. Ihre Vereinstreue und ihre Vereinsbeiträge halten unseren Verein am Leben. Wir danken auch dem bayerischen Staat, der den Vereinen eine beachtliche Corona-Hilfe gewährt hat – ebenso wie die Stadt Erlangen, die für 2020 und 2021 die Hallenkosten halbieren wird. Unseren Geschäftspartnern und Sponsoren sagen wir ebenfalls Danke dafür, dass Sie uns treu geblieben sind. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung durch die Verantwortlichen in der Führung vom BLSV und vom Freiburger Kreis, die den Vereinen mit Rat und Tat unterstützend zur Verfügung standen. Auch der regelmäßige Austausch mit den bayerischen Großvereinen hat uns in der Krisenbewältigung mit wertvollen Hinweisen und Tipps geholfen. Abschließend einen besonderen Dank an unsere Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen und erhebliche Einbußen beim Einkommen hinnehmen mussten. Dies und das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur machen schließlich einen wesentlichen Teil des „Rettungspakets“ für den TV 1848 aus. Zumal Mitarbeiter, Übungsleiter, Trainer, Ehrenamtliche und Vorstandskollegen in der Krise unter schwierigsten Bedingungen und mit großen Einschränkungen ihre Arbeit weiterführen oder wieder aufnehmen mussten.

Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

24.09.2020

Neue Sportstationen am FC West

Erneuerung und Erweiterung der Spielgeräte

Bereits im September 2019 wurde der Beschluss gefasst, den in die Jahre gekommenen Spielplatz auf dem Sportgelände FC West aufzuwerten und zu modernisieren. Dank umfangreicher Förderung der Sparkasse Erlangen, der Fa. Peter Regenfuß, der Fa. Sontowski & Partner GmbH, der Stiftung TV 1848 Erlangen, der Max und Justine-Elsner-Stiftung, der MAUSS Daeschler Stiftung und weiterer privater Spender konnte die neue Spiel- und

Kletterstation letztlich Anfang des Jahres angeschafft werden. Auch die Stadt förderte über die Sportförderung den Bereich “Kletterturm”. Der Aufbau durch unsere Hausmeister fand nun während des Lockdowns statt. Fundamente gießen, Fallschutzboden anbringen, es gab einiges zu tun. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun können die Kleinen toben, während sich die Eltern auf der Sonnenterrasse unserer Vereinsgaststätte entspannt zurücklehnen können.

T./F.: Jörg Bergner

22.09.2020

Bauarbeiten während Corona

Renovierung der Jahnhalle und Wasserschaden

Der Corona-Lockdown war für alle Betroffenen eine Herausforderung. Sport war von heute auf morgen nicht mehr erlaubt und die Sportstätten des TV 1848 auf einmal verwaist. Unsere Hausmeister machten das Beste daraus und gingen ein paar liegengebliebene Projekte an. So ungestört arbeiten konnte man während des normalen Sportbetriebs schließlich nie.

Im Kraftraum der Jahnhalle bekamen unsere Gewichtheber einen neuen Boden. Der alte hatte bereits zahlreiche Risse. Die Türen in der gesamten Halle bekamen einen neuen Anstrich – TV-Blau versteht sich. In den Duschen und Umkleiden der Damen und Herren wurden die Lichtkuppeln und Decken wieder verspachtelt und gestrichen. Außerdem wurden alle Duschköpfe komplett entkalkt und vom losen und gerissenen Chrom befreit. Alle Duschköpfe sind jetzt mit Hammerit, einer wasserfesten und witterungsbeständigen Farbe, lackiert. Die stillgelegten Duschen brachten aber leider auch unschöne Dinge zum Vorschein. Was vorher auf Grund der ständigen Nutzung niemanden aufgefallen ist, wurde jetzt deutlich. Aus den Wänden in den Duschen drang Wasser. Alte, löchrige Rohre sorgten für einen Wasserschaden, der nun umfangreich beseitigt werden muss und eine Komplettsanierung der Duschen mit sich bringt. Mittlerweile ist nach den Corona-Lockerungen der bayerischen Staatsregierung die Nutzung von Duschen und Umkleiden zwar wieder gestattet, in der Jahnhalle müssen sich unsere Mitglieder jedoch noch etwas gedulden. Die Zuschussanträge sind gestellt – sobald die Freigabe zum vorzeitigen Baubeginn des BLSV vorliegt, werden die Maßnahmen umgesetzt.

T./ F. Jörg Bergner

16.09.2020

Neuer FSJler

Neues Gesicht im Turnverein

Hallo, mein Name ist Marco Birwe und ich werde am 01.09.2020 mein FSJ beim TV 1848 beginnen. Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin am 03.06.2002 in Erlangen geboren und habe hier auch meine Kindergarten- und Schulzeit verbracht. Während dieser Zeit habe ich schon einige Abteilungen des TV 1848 kennengelernt: Kinderturnen, Ringen, Fußball und Volleyball. Zusätzlich war ich mehrere Jahre Bogenschütze beim BSV. Im Juli habe ich meine Schulzeit am ASG beendet und freue mich jetzt auf mein FSJ. Ich werde sowohl in der Geschäftsstelle als auch in verschiedenen Sportstunden mithelfen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport mit Freunden.

Neben dem regelmäßigen Gang ins Fitnessstudio und dem aktiven Spielen in einer Volleyballmannschaft (Herren 5) tanze ich, um den Kopf frei zu bekommen und fahre gerne Rennrad, um mich auszupowern. Letztes Jahr konnte ich an der Radfernfahrt Erlangen – Angoulême des ASGs teilnehmen, was eine ganz tolle Erfahrung war. Ich mag den Zusammenhalt des Mannschaftssports, aber auch die einzelne sportliche Herausforderung. Manche werden mich vermutlich schon kennen, da ich in den letzten Jahren auf die Osterfreizeit mitgefahren bin und das Betreuerteam unterstützt habe. Ebenso habe ich bei der Knaxiade und dem Kinderfasching mitgeholfen. Ich freue mich auf das Jahr und eine tolle Zusammenarbeit.

Euer Marco

20.06.2020

Ehrenmitglied: Dietmar Dommick

* 11.06.1952 - † 10.04.2020

Der Turnverein 1848 Erlangen
mit Turner-Exkneipe-Lungerer und mit Judoabteilung
trauert um sein Ehrenmitglied

Bereits kurz nach Vereinseintritt 1993 in den TV 1848 hat sich der frühere 1. Vorsitzende des AC Bavaria Forchheim große Meriten erworben, zunächst im Aufbau des fehlenden Mädchen- und Frauen-Fußballs. In seinen 14 Jahren als Vizepräsident war er dann verantwortlich für die Liegenschaften und Gebäude des Vereins. Er gründete drei Arbeitsgruppen und leitete diese über lange Jahre, die sich an den Standorten Kosbacher Weg, Jahnhalle und Gelände FC West um die Pflege und Reparaturen der Anlagen kümmerten. In beeindruckender Weise hat er zudem Bau- und Sanierungsmaßnahmen initiiert, verantwortet und zumeist persönlich mitgearbeitet: In der Jahnhalle u.a. den Eingangsbereich und die Hausmeister-Wohnung erneuert, am Europakanal u.a. den Hügel zum Geselligkeits- und Grillplatz gestaltet, 17 neue Parkplätze angelegt und die Geschäftsstelle erweitert, am FC West-Gelände u.a. sechs Tennisplätze zur Beachanlage umgebaut und die Gaststätte samt Terrasse saniert. Wir werden uns stets seiner in großer Dankbarkeit erinnern.

Der Vorstand

10.06.2020

Kursprogramm - weitere Kurse starten

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit weiteren Kursen:

  • Fitnessgymnastik (Kurs-Nr. B 34 und B 35)
  • Jumping Fitness (Kurs-Nr. B 38 und B 39)
  • Tabata (Kurs-Nr. B 40)
  • Wirbelsäulengymnastik (Kurs-Nr. B 42, B 43 und B 44)
  • Zumba (Kurs-Nr. B 48)

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

zum Kursprogramm

09.06.2020

Endlich wieder Herzsport beim TV 1848 Erlangen

ab dem 15.Juni auf dem Freigelände am Kosbacher Weg

Die fünf Herzsportgruppen des TV 1848 starten kommenden Montag wieder mit ihren Sportstunden. Das Freigelände am Kosbacher Weg wurde für verschiedene Gruppen mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand eingeteilt, so dass wieder Sport getrieben werden kann - nach den geltenden Hygieneregeln, die sich am staatlichen Rahmenhygienekonzept orientieren.

Der TV lädt hiermit alle seine angemeldeten Herzsportler herzlich ein, zu den folgenden Zeiten wieder Ihrem Sport nachzugehen.

  • Montag: 10.45 bis 12.00 Uhr und 12.15 bis 13.30 Uhr
  • Dienstag: 11 bis 12.15 Uhr  sowie  17.45 bis 19 Uhr
  • Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr
04.06.2020

Kursprogramm

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit folgenden Kursen:

  • Karate-Outdoor-Kurs für Einsteiger 10 – 99 Jahre
  • Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung
  • Qigong – Acht Brokate
  • Tenniskurse für Kinder (4 – 12 Jahre)
  • Tenniskurse für Erwachsene (Einsteiger und leicht fortgeschrittene Spieler/-Innen).

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

Kursprogramm

13.05.2020

Unsere Tennis-Kurse können starten

Erste Kursangebote nach den Lockerungen

Wir bieten Tenniskurse für Erwachsene und Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren an. Weitere Informationen, Kontaktdaten und die Anmeldung zu den Kursen finden Sie hier auf unserer Homepage unter „Kurse“.

zum Kursprogramm

14.12.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

07.12.2020

Gutscheinaktion "Gasthaus Milan"

Unterstützung der Vereins-Gastronomie

Ihr könnt Euch und unserem Gastwirt etwas Gutes tun! Falls Ihr noch was für Weihnachten braucht, gibt es bei Ihm Gutscheine für die "Zeit danach"

Bezahlung kontaktlos per Pay Pal oder Überweisung. Zustellung per Post oder persönlich von ihm. Zu jedem Gutschein gibt es einen Schnitzelpass gratis dazu. Das erste Feld ist bereits gestempelt.

Ab einem Wert von 25,00 € gibt es für TV 1848 Mitglieder noch 5,00 € drauf. Also Gutschein für 25,00 € kaufen und 30,00 € Gutschein erhalten.

06.12.2020

Ehrungsabend 2020

Nach Absage des Stiftungsfestes Ehrungen im kleinen Kreis

Ungewohnt war der Anblick. Anstatt in der Jahnhalle traf man sich im Gasthaus Milan. Anstatt Bestuhlung für hundert und mehr Gäste, nur wenige Tische mit der notwendigen „sozialen Distanz“. Anstatt winterlicher Adventsstimmung, herbstlich kühle und regnerische Atmosphäre. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied man sich frühzeitig für eine Absage des Stiftungsfestes. Zu hoch das Risiko, zu ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln sollte. In der Vereinsführung war man sich aber einig, dass komplett

auf die Ehrungen zu verzichten auch keine Lösung ist. Verzichtet wurde jedoch auf die Ehrung der Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, welche aufgrund der hohen Anzahl eine Veranstaltung deutlich komplexer machen würden. Eingeladen und geehrt wurden die langjährigen Mitglieder für 40, 50, 60 und stolze 70 Jahre (gezählt wird ab Vollendung des 18. Lebensjahrs) im TV 1848 Erlangen. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden drei Mitglieder mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und neben dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche wurden die TV-Sportler für ihre sportlichen Erfolge geehrt.

Geehrt wurden:

 

 

für 40 Jahre

Ursula Dehler

Heinz Eschenbacher (EM)

Helmut Schweinzer

für 50 Jahre + Verleihung Ehrenmitgliedschaft

Gerda Güthlein

Lothar Kusser

Dr. Werner Großer (EM)

für 60 Jahre

Freia Thiel (EM)

Heinz Müssenberger (EM)

für 70 Jahre

Betty Haspel (EM)

Andreas Ganzmann (EM)

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk (Triathlon)

Patrick Hofstetter (Badminton)

Alexander Söhnel (Badminton)

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche

Anna Schmidt (Triathlon)

Bestennadel in Silber

Claudia Schüren (Judo)

Oliver Küpper (Judo)

Jawid Jauhari (Judo)

Murtazo Aminov (Judo)

Gertrud Härer (Triathlon)

 

 

Aufführungen und große Reden gab es keine, dafür ausreichend Zeit für die anwesenden Mitglieder, sich mit Vereinsfreunden und -weggefährten auszutauschen. Ein Blick auf die Ehrungsliste lässt erkennen, welche außerordentliche Verdienste um den Verein an diesem Abend geehrt wurden. Sechs Ehrenmitglieder, darunter die langjährigen und verdienten Abteilungsleiter Freia Thiel mit ihrem Mann Klaus (Trampolin), Heinz Eschenbacher zusammen mit seiner Frau Eva (Leichtathletik) sowie Dr. Werner Großer (Turnen), Heinz Müssenberger (Wandern u. Wintersport, Kassenprüfer) und Andreas Ganzmann (Turnen) machten den Abend zu einer hochkarätigen Veranstaltung. In den beiden Ehrungsblöcken führten der 1. Vorsitzende Jörg Bergner und sein Stellv. Johannes Baßfeld durch die Veranstaltung und warfen gemeinsam mit den Gästen einen Blick auf die Leistungen und Erfolge der Geehrten. Dabei kam so manch freudige Erinnerung wieder hoch. Besonders erfreulich war die positive Rückmeldung einiger Gäste zu dem gewählten Format der Veranstaltung, denn im Mittelpunkt standen die Ehrengäste und deren Verbindung zum Verein. Den- noch bleibt zu hoffen, dass Corona künftig kein Thema mehr sein wird und zu weiteren Absagen von Vereinsfesten und Wettkämpfen führt.

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk:

Seit Oktober 2015 im TV 1848 Erlangen, ist Krista aktiv in der Triathlonabteilung und im TV-Vital. Als leidenschaftliche Fotografin ist Krista u.a. an der Strecke des Erlanger Triathlons zu finden, wo sie den sportlichen Wettkampf mit ihrer Kamera festhält. Sie kümmerte sich um die Webseite der Abteilung und betreut immer noch die Webseiten des Arcadenlaufs und der RTF.

Patrick Hofstetter:

Eingetreten in den Verein im Oktober 2011. Seit 2013 ist er Sportwart und stellv. Abteilungsleiter. Patrick wurde 2016 mit dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche ausgezeichnet. Für sein Engagement in der Abteilungsleitung wurde Patrick mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Alexander Söhnel:

Alexander ist seit 2007 im Turnverein Mitglied. Aktiv ist er in der Abteilung Badminton, im Freizeitsport und dem TV-Vital. Er ist Übungsleiter in der Badminton-Abteilung und bietet regelmäßig „Cross-Skating“ Kurse im Kursprogramm des Vereins an. Geehrt wird er für seine jahrelange, zuverlässige und gute Arbeit als Kassenwart der Badminton-Abteilung.

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche:

Anna Schmidt: Anna organisiert das Training, die Wettkämpfe, die Fahrten zu den Wettkämpfen, virtuelle Wettkämpfe, hält Kontakt zu den Männermannschaften und zur Abteilungsleitung. Sie ist seit 2015 im Verein. Als Sportlerin ist Anna überaus erfolgreich, u.a. wurde sie 2018 „Deutsche Hochschulmeisterin“ und war 2014 Mitglied in der Deutschen Triathlon Nachwuchs-Nationalmannschaft.

Sportlerehrung:

Waren es 2019 noch über 30 Sportler, konnten wir dieses Mal nur sieben einladen. Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls am 16. März 2020 war das sportliche Leben, so wie man es bisher kannte, von jetzt auf gleich stillgelegt und so konnten in dieser Zeit auch keine sportlichen Erfolge errungen werden.

Bestennadel in Silber:

Claudia Schüren: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 F5 -63 kg.
Oliver Küpper: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 M5 -90 kg.
Jawid Jauhari: 1. Platz Bayerische Meisterschaft MU21 -81 kg.
Murtazo Aminov: 1. Platz Bayerische Meisterschaft Männer -100 kg.
Gertrud Härer: 3. Platz ITU Winter-Triathlon World Championships. JOBA

05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

22.11.2020

Deutschland - kein Sommermärchen

Impressionen einer Deutschlandtour von Flensburg nach Garmisch mit dem Rennrad

Auf der Engalm strahlte endlich die Sonne auf die "Rentnerband" v.l.: Roderich Mertens, Walter Ströhlein, Wilhelm Biesemann und Lothar Wahl

Am 23.8.2020 machte sich die "Rentnerband" - Roderich, Lothar, Wilhelm und Walter – auf den Weg mit dem Auto nach Flensburg, um Deutschland von Norden nach Süden mit dem Rennrad zu durchqueren. Der Plan war, drei radeln eine Etappe und einer muss das Auto eine Etappe weiterfahren. Am nächsten Tag wird gewechselt, ein anderer ist dran, das Auto zu fahren.

Am Montag, den 24.8.20, starteten wir von Flensburg nach Glückstadt, etwa 140 km. Der Auftakt gestaltete sich schwierig: Vier Pannen und ab und zu heftige Regengüsse. Gegen 19 Uhr radelten die Drei am Marktplatz in Glückstadt ein. Im schönen Hotel 'Stilbruch' erholten wir uns von den ersten Strapazen, nicht ahnend, dass noch mehrere folgen würden. Am nächsten Tag überquerten wir die Elbe, radelten nach Bremerhaven, dann südwärts Richtung Bremen, fuhren mit der Fähre über die Weser und erreichten nach 125 km Hude. Auch an diesem Tag überraschte uns immer mal wieder ein heftiger Regenschauer. Doch das war nichts im Vergleich zu

 

dem, was uns am Mittwoch ereilen sollte. Regen schon am frühen Morgen. Dann hatte sich das Sturmtief 'Kirsten' angekündigt mit heftigen Windböen, die uns bis zur Mitte der Straße wehten. Der Schreiber dieser Zeilen war fast so weit, den Fahrer des Begleitfahrzeugs anzurufen, damit dieser ihn abholt. Doch wie schon unser ehemaliger Torwart-Titan Kahn sagte: "Es geht immer weiter"! Völlig durchnässt kamen wir nach 140 km in Bad Oeynhausen an. Nach einer warmen Dusche und einem guten Abendessen sah die Welt wieder anders aus.

Die nächsten 2 Tage regnete es tatsächlich nicht. Wir radelten an Bielefeld und Paderborn vorbei nach Süden und übernachteten in Arolsen, westlich von Kassel. Im Sauerland kostete uns der Anstieg nach Winterberg einige Körner. Die regenlose Zeit hatte bald ihr Ende, doch wenigstens hatte sich der Sturm verzogen. Unser Weg, der sich meistens auf Nebenstraßen und Radwegen erstreckte - von Roderich und Lothar gut auf die Garmingeräte überspielt - führte uns weiter nach Südwesten in die Nähe von Rüsselsheim. Hier war Halbzeit. Langsam änderte sich das Wetter wieder und wir mussten Gegenwinde und starke Regenschauer ertragen. Dann streiften wir die Pfälzer Weingegend, strampelten Weinberge hinauf und wieder hinunter und kosteten auch ein paar Trauben, die schon recht süß waren. Als nächstes 'Highlight' baute sich der Schwarzwald vor uns auf. Am Montag, den 31.8., starteten wir von Rohrbach – von einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, das zum Hotel und Restaurant umgebaut worden war. Das Wetter war gut, teilweise fuhren wir bei Sonnenschein. 35 km radelten wir auf der linken Rheinseite in Frankreich. Dort mussten wir feststellen, dass die Cafés um 12 Uhr schließen und erst wieder um 15 Uhr öffnen. Wir überquerten den Rhein mit einer Fähre und fuhren die restlichen 65 km wieder auf deutschem Gebiet. In Haslach erwartete uns Lothar (war mit Autofahren dran) im schönen Hotel Mosers-Blume.

Die Fahrt vom Schwarzwald zum Bodensee verlief über 900 Höhenmeter. Anfangs schien es ein sonniger Tag zu werden, doch schon bald regnete es immer mal wieder, so dass wir wieder mal nass den Bodensee erreichten. Am Mittwoch, den 2.9., starteten wir bei kühlem, aber gutem Wetter entlang des Bodensees. Nach 10 km fuhren wir über Tettnang nach Oberstaufen, was einige Höhenmeter erforderte. Das Ziel, in Gedanken ganz nah und doch 120 km entfernt! Es ging stetig bergauf in unser Nachbarland Österreich. In Reutte genehmigten wir uns einen Kaffee und ein Stück Torte. Über Lermoos und Ehrwald erreichten wir Garmisch. Geschafft! Außerhalb von Garmisch, in Wallgau, fanden wir das Hotel Post, das noch 2 Zimmer frei hatte. Nach 1.400 km und 8500 Höhenmetern kann man natürlich nicht einfach aufhören mit dem Radfahren. Deshalb hatte Lothar die Idee, am letzten Tag gemeinsam, jetzt mal zu viert, in die Eng-Alm zu fahren und dann wieder zurück – eine kleine 76 km Strecke zum Ausrollen, bevor es mit unserem Leihauto zurück nach Erlangen ging.

Trotz des suboptimalen Wetters war unsere Stimmung immer gut. Wir erfuhren Hilfsbereitschaft bei unseren Pannen und Erstaunen in den Unterkünften ob unseres Abenteuers. Gut eingefahren und trainiert können wir jetzt die restlichen Wochen der Radsaison hier in Franken genießen.

T./F.: Walter Ströhlein

21.11.2020

Konstruktiver Austausch über Vereinsförderung des Bundes

v.l.: 1. Vorsitzender Jörg Bergner, MdB Stefan Müller und stellvertr. Vorsitzender Johannes Baßfeld.

Am 23. September fand sich der Wahlkreis-Abgeordnete Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, zu einem interessanten Meinungsaustausch mit Vertretern des Vorstands des TV 1848 zusammen. Stefan Müller ist sportlich sehr interessiert, Mitglied in der Laufgruppe im TV 1848 und erfolgreicher Finisher bei Triathlons auf der Kurz- und Mitteldistanz.

Das Gespräch war lange vereinbart und eigentlich auf den 20. März terminiert. Es musste mit der Verkündung des Katastrophenfalls und des Lockdowns kurzfristig abgesagt und verschoben werden. Grund und Anlass für das Gespräch war ein bundesweites Schreiben der Vereine des Freiburger Kreises an die Bundestagsabgeordneten im jeweiligen Wahlkreis im Herbst 2019, an dem sich auch der TV 1848 Erlangen beteiligt hatte. Darin stand die Forderung nach einem Förderprogramm des Bundes für

vereinseigene Sportanlagen in Deutschland. In dem einstündigen Austausch konnte der Vorstand Herrn Müller zunächst die aktuell schwierige Situation des Turnvereins unter Corona-Bedingungen darstellen. Anschließend ging man auf den hohen Sanierungs- und Modernisierungsstau der Sportvereine in ganz Deutschland mit ihren zumeist älteren und unwirtschaftlichen Sportstätten ein. Dieser Investitionsstau, der bereits vor Corona bestand, wird sich durch Corona und seine katastrophalen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Vereine in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Die von uns eingeforderten Fördermittel des Bundes für vereinseigene Sportstätten, eine Art „Goldener Plan für Vereine“, sei jetzt wichtiger denn je, um die unverzichtbare Sportstätteninfrastruktur der Vereine in ihrer Breite für die Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen. Stefan Müller zeigte sich sehr interessiert in dem konstruktiven Gespräch. Er versprach, sich mit den aus seiner Sicht berechtigten Interessen an den hierfür zuständigen Innenminister Horst Seehofer zu wenden. Die Bedeutung und unverzichtbaren Leistungen der Vereine für unser Gemeinwesen seien unstrittig und müsste künftig noch besser unterstützt werden, wenn möglich auch durch den Bund. Abschließend ging man auch auf das Thema „Stärkung des ehrenamtlichen Engagements“ durch die Politik ein. Auch hierzu hatte man 2019 MdB Müller bereits angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Leider sind den damals angekündigten Worten im Koalitionsvertrag bis heute keine Taten durch die Politik gefolgt. Die in Aussicht gestellten Verbesserungen für das Ehrenamt sind bislang leider ausgeblieben. Am Beispiel des TV 1848 zeigte man den dringenden Bedarf auf, den seit 2013 geltenden Übungsleiterfreibetrag von 2.400 € p.a. auf mind. 3.000 € p.a. zu erhöhen. Bei hochqualifizierten und engagierten Trainern wird dieser Freibetrag zu häufig überschritten. Hier müssen dann teure und sehr aufwendige Minijob-Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden, wenn man den Trainingsbetrieb durch diese Trainer gegen Jahresende nicht einschränken oder verbieten möchte. Zum Abschluss dankte der Vorstand Herrn Müller für sein offenes Ohr und nahm sehr gerne sein Angebot an, miteinander weiter im Austausch zu bleiben und ein solches Gespräch künftig zu wiederholen.

J. Be.

20.11.2020

Sorgen- und hoffnungsvoller Blick nach vorne

Liebe Mitglieder,

der Herbst ist längst angebrochen und der Großteil der Sportangebote ist in die vereinseigenen und städtischen Hallen gewechselt. Bislang hat dies gut geklappt. Unsere Sportler halten sich überwiegend an die Hygiene- und Schutzvorgaben. Wir hoffen, dies bleibt so und wir müssen keine neuen Schließungen hinnehmen. Corona hat auch unsere Vereinsehrungen beeinflusst. Das Stiftungsfest muss in diesem Jahr entfallen. Statt am 2. Advent in der Jahnhalle nahmen wir die Ehrungen heuer Corona-gerecht in Kleingruppen in Milans Gasthaus vor. Die Rückmeldungen der Geehrten für langjährige Mitgliedschaft, ehrenamtliche Verdienste und sportliche Erfolge waren äußerst positiv das reduzierte Ehrungsformat fand durchweg große Zustimmung.

2021 wohl herausfordernder als 2020

Mittlerweile ist absehbar, dass wir das Jahr 2020 mit einem blauen Auge überstehen werden. Das Zusammenspiel aus intensiven Sparmaßnahmen des Vereins und Inanspruchnahme öffentlicher Hilfen sorgte für unser wirtschaftliches Überleben, trotz massiver Einbrüche durch den Lockdown. 2021 wird nach unserer Befürchtung für die meisten Vereine aber wesentlich herausfordernder. Gesunkene Mitgliederzahlen sorgen für einen spürbaren Rückgang bei der Haupteinnahmequelle, den Vereinsbeiträgen. Die Vereinsangebote werden wohl noch länger mit niedrigerer Auslastung, aber eben bei weitgehend „normalen“ Kosten, laufen müssen. Bei laufendem Betrieb sind die 2020 erzielten Einsparungen, z.B. bei Personal- und Energiekosten, dann kaum noch möglich. Wie soll dann noch ein Wegfall möglicher Corona-Hilfen kompensiert werden? Dies ist aus unserer Sicht kaum mehr möglich. Somit hoffen wir für 2021 auf weitere öffentliche Unterstützung von Stadt und Staat. Die soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung der Vereine für die Bevölkerung, die Kommunen und den Staat ist UNBESTRITTEN. Das hat sich gerade im Frühjahr und Sommer mehr als deutlich gezeigt. Sportvereine mit ihren vereinseigenen Sportstätten, den zahllosen Angeboten für Jung und Alt, den engagierten Trainern und Übungsleitern sowie dem gelebten Ehrenamt sind - ohne Wenn und Aber - systemrelevant.

Erlanger Sonderprogramm und „Goldener Plan“ des Bundes als Hoffnungsträger

Die Vereine werden wohl auf absehbare Zeit Sparhaushalte aufstellen müssen, um über die Runden zu kommen. Größere Investitionen werden kaum zu stemmen sein. Der bereits bestehende Sanierungsstau bei den Sportstätten wird noch größer. Umso erfreulicher ist das Vorhaben der Stadt Erlangen zu bewerten, ein Sonderprogramm für Sportstätten der Vereine aufzulegen. Wir begrüßen das sehr und hoffen, dass es im geplanten Umfang die politischen Hürden nimmt und 2021 tatsächlich verabschiedet wird. Dies würde uns in die Lage versetzen, auch mit geringen Eigenmitteln notwendige - v.a. energetische - Sanierungen und Investitionen anzugehen. Und auch im Bund wird über ein Sonderprogramm über Sportstättenförderung für Vereine nachgedacht – eine Art „Goldener Plan“. Hierüber tauschten wir uns persönlich mit Stefan Müller, MdB und Vereinsmitglied im TV 1848, am Vereinsgelände Kosbacher Weg aus. Für den gelungenen Start in die sportliche „Wintersaison“ danke ich allen Trainern, Übungsleitern, Helfern und Mitarbeitern. Bitte achtet weiterhin auf die ständige Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften in unseren und den städtischen Sportanlagen. Nur so können wir neuerliche Einschränkungen im Sportbetrieb auf absehbare Dauer vermeiden. Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

04.11.2020

TV 1848 Erlangen „goes international“

Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg

Gemeinsames Foto der Projektinitiatoren zum Start der Kooperation. V.l.n.r. Franziska Beck (Ansprechpartnerin TV 1848) Kerstin Sommer (Leitung Arbeitsgruppe Welcome), Kira Gehrmann (Leitung Referat für Internationale Angelegenheiten) und Johannes Baßfeld (stell. Vorsitzender TV 1848)

Der TV 1848 Erlangen e.V. ist ab sofort Kooperationspartner des Welcome Centers der FAU Erlangen-Nürnberg. Dieses betreut internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, die für eine gewisse Zeit an der Universität lernen, lehren und forschen. Neben Wohnen, Arbeiten und Familie, können diese nun auch im Bereich Sport ein vielseitiges Angebot wahrnehmen.

Mit über 200 Sportangeboten möchte der Turnverein für jeden das passende Angebot finden, egal ob im Freizeitsport oder im Wettkampfbereich, Individual- oder Mannschaftssport sowie Gesundheits- und Leistungssport. Darüber hinaus kann auch die gesamte Familie das Angebot des Vereinsnutzen. Durch eine individuelle Beratung kann im gemeinsamen Gespräch auf die Wünsche und Vorstellungen eingegangen werden. Fragen rund um die Mitgliedschaft werden kompetent beantwortet und der Kontakt in die gewünschte Abteilung bzw. zum verantwortlichen Übungsleiter wird hergestellt.

Weiterhin soll innerhalb der Kooperation geprüft werden, welchen konkreten Bedarf die ausländischen Gäste haben, um so gegebenenfalls künftig passende Angebotspakete für internationale Wissenschaftler und Studenten zu schnüren. Für den TV 1848 Erlangen ist dies ein erster Baustein im Gesamtkonzept hin zu mehr „internationaler Kompetenz“.

30.10.2020

Absage der ordentlichen Delegiertenversammlung

Die ab dem kommenden Montag (02.11.2020) bundesweit geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verbieten jegliche Versammlungen und Sitzungen im Verein im Präsenzformat.

Aus diesem Grund muss die ordentliche Delegiertenversammlung, welche für den 18.11.2020 geplant war, abgesagt werden. Ein Nachholtermin in 2021 ist aktuell noch nicht bekannt. 

Bitte bleiben Sie gesund!

10.10.2020

Ehrung für Reinhard Döhnel durch Innenminister Herrmann

Staatsminister Joachim Herrmann überreichte Reinhard Döhnel im März in der Erlanger Orangerie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Bei der Laudatio würdigte der Minister Döhnels langes Engagement für den Karatesport weitgehend mit folgenden Worten:Reinhard Döhnel (64) aus Erlangen ist bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich im Karatesport und im Erlanger Vereinssport tätig. Schon mit 17 hat er 1973 eine

Judogruppe im Turnverein Oberkotzau (Oberfranken) mit einem Freund ins Leben gerufen, aufgebaut und sich dafür im Turnerrat engagiert. Seine Karatelaufbahn hat er vor 42 Jahren begonnen und als Orangegurt 1980 die Karateabteilung des Turnvereins Rehau übernommen, die er 1984 zu ersten Wettkämpfen führte. 1988 folgte dann sein Wechsel zum TV 1848 Erlangen. Dort hat er von Beginn an Verantwortung übernommen und erfolgreich Anfängerkurse der Karate-Abteilung geleitet. Damit hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die damals noch junge Abteilung schnell im Erlanger Vereinssport verankert worden ist. Dabei zeichnet ihn seine herausragende Fachkompetenz und sein großes Wissen über den Sport aus, gepaart mit seiner stetigen Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und zur ständigen Weiterbildung. 1992 wurde er zunächst mit der kommissarischen Leitung seiner Abteilung (durch seinen Vorgänger Werner Enderes) betraut, ehe er drei Jahre später endgültig Abteilungsleiter wurde. Seither führte er die Aktiven des Karate-Shotokan Erlangen zu vielen regionalen und überregionalen Wettkampferfolgen auch auf Bundesebene. Dabei steht im Zentrum seines Wirkens stets die Verbindung zwischen traditionellem Karate und modernem Wettkampfsport. Außerdem ist es ihm eine Herzensangelegenheit, die gesundheitlichen Aspekte sowie die mentalen und geistigen Hintergründe des Karate- Do im Training mit einzubeziehen und zu verwirklichen. Seine herausragende Fachkompetenz stellte er Jahr für Jahr als Kampfrichter bei Bezirksmeisterschaften unter Beweis. Jährlich prüft er auch bis zu 100 Kyu-Prüflinge bei Graduierungsprüfungen. Von 2004 bis 2012 war er zusätzlich mit der Aufgabe des Stilrichtungsreferenten für Fudoshin-Ryu im Bayrischen Karate-Bund (BKB) betraut und auch dem Technischen Ausschuss des BKB gehörte er viele Jahre an. Kein Wunder also, dass er sich in Fachkreisen einen guten Namen gemacht hat. Das liegt aber auch an den jährlichen, von ihm organisierten, hochkarätigen Lehrveranstaltungen und Karate-Lehrgängen, bei denen hochgeschätzte Großmeister, Deutsche Meister und Vize-Weltmeister den Frauen, Männern sowie Kindern und Jugendlichen aus Erlangen und ganz Bayern die Erfolgsgrundlagen des Karatesports vermitteln.

Heute trainieren bei ihm über 10 Schwarzgurte, die inzwischen selbst hochqualifizierte TrainerInnen sind und die hohe Qualität des Karate beim TV 1848 sichern.

Sven Greve

10.10.2020

Ankündigung: Ordentliche Delegiertenversammlung 2020

Turnverein 1848 Erlangen e.V.

Ordentliche Delegiertenversammlung 2020 des TV 1848 Erlangen .V.
Mittwoch, 18. November 2020 um 18.30 Uhr
in der Jahnstraße 8, Jahnhalle

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Entgegennahme d. Jahresberichts des Vorstands
  3. Entgegennahme d. Jahresberichts des Aufsichtsrates
  4. Genehmigung d. Jahresabschlusses des Vorstands
  5. Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstands
  7. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  8. Verschiedenes

Je nach Entwicklung und unter Berücksichtigung geltender Vorgaben für das Schutz- u. Hygienekonzept behalten wir uns vor, kurzfristig notwendige organisatorische Maßnahmen durchzuführen. Mitglieder haben Teilnahmerecht (nur nach vorheriger Anmeldung vor dem 11.11.2020), soweit es das Schutz- und Hygienekonzept zulässt.

 

Der Vorstand

08.10.2020

15 Jahre Studio-Leitung des TV-Vital

Ein Interview mit Klaus Leutsch

Seit 15 Jahren ist Klaus Leutsch der Studioleiter des TV-Vital. Am 4. Juli 2005 fing er im Turnverein an. Wie es dazu kam, welche Highlights er seitdem erlebt hat, welche Ziele er noch hat und wie sich die Corona-Pandemie auf seine Arbeit ausgewirkt hat, das hat er im Interviewverraten.

Wie ist er zum Turnverein gekommen?

Klaus hatte bereits langjährige Erfahrung in der Fitnessbranche. Das Berufsbild und die heutigen Ausbildungsmöglichkeiten gab es damals noch nicht. So

arbeitete er als Quereinsteiger an der Theke, bis sein damaliger Chef ihn als Festkraft einstellte. Er machte eine Vielzahl an Trainerlizenzen (u.a. Fitnesstrainer-A, Aerobic-Lizenz, Personaltrainer) und arbeitete im Trainings-, Kurs- und Servicebereich. Als Bereichsleitung und stellvertretender Studioleiter sammelte Klaus dort seine ersten Erfahrungen als Führungskraft. Für Klaus war klar, dass er in der Fitnessbranche bleiben will und so machte er seinen Fitness-Fachwirt bei der IHK in Saarbrücken. Sein Ziel, früher oder später die Studioleitung. Bei seinem damaligen Arbeitgeber standen die Chancen nicht schlecht, da in der Fitnesskette immer wieder neue Studios eröffneten. Als er dann die Stellenausschreibung des TV-Vital entdeckte, bewarb sich der „echte Erlanger“ natürlich umgehend – jedoch leider zu spät und bekam prompt eine Absage. Auch wenn seine Qualifikationen für ihn sprachen, so war er leider zu spät dran und die damalige Vereinsführung hatte sich bereits für einen anderen Bewerber entschieden. Da der andere Studioleiter jedoch nicht lange im TV-Vital arbeitete, bekam Klaus seine zweite Chance und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Er kannte das TV-Vital bis dato nicht und auch die besondere Struktur der Verknüpfung von Verein und Fitnessstudio war für ihn neu. Im Gespräch überzeugte er dann die Präsidiumsmitglieder sowie den Geschäftsführer und den sportlichen Leiter. Der Beginn seiner Karriere im TV 1848 Erlangen.

Was war sein Highlight in all den Jahren?

„Was war kein Highlight“, so Klaus auf die Nachfrage nach seinem persönlichen Höhepunkt in den 15 Jahren als Studioleiter. Muss er sich festlegen, dann ist die Entscheidung ganz klar. Die Erweiterung des TV-Vital forderte von allen Beteiligten einiges ab. Mit der Erweiterung verdoppelte sich die Fläche des Studios auf 2.000 qm. War das ursprüngliche TV-Vital bereits am Anschlag bei der Mitgliederauslastung, schuf man so die Basis für eine weitere positive Mitgliederentwicklung in Richtung 2.000 Mitglieder. Aber auch die vielen „kleinen“ Highlights bleiben Klaus in Erinnerung. Der Bau des Vital-Parks, der Indoor-Cycling-Marathon, welcher in Form eines 24-Stunden-Events so bislang noch nicht existierte und dieses Jahr zum siebten Mal stattgefunden hätte.

Was war die größte Herausforderung?

Nicht nur ein Highlight, sondern auch ein Kraftakt war die Erweiterung des TV-Vital. Von der Planung bis zur Umsetzung und am Ende zur Eröffnung gab es mehr als genug Arbeit für alle Beteiligten. Dass es dabei die ein oder andere Überstunde gab, ist nachzuvollziehen. Leider folgte auf das Highlight dann auch die unschöne Herausforderung eines Wasserschadens im „neuen“ TV-Vital. Unzufriedene Mitglieder aufgrund der Einschränkungen, Stagnation bei der Mitgliederentwicklung und immer wieder neue Probleme. Eine unbefriedigende Situation für alle Betroffenen. Am Ende wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert und es ging wieder aufwärts.

Was möchte er mit/ im TV-Vital noch erreichen?

Fragt man Klaus nach seinen Zielen, dann ist das bevorstehende Jubiläum natürlich ein besonderer Anlass, sich Ziele zu setzen. 2021 feiert das TV-Vital sein 20. Jubiläum. Gerne würde Klaus seinem Studio einen neuen Look spendieren. Erste Gedanken und Konzepte wurden bereits ausgearbeitet. Die Corona-Pandemie hat jedoch erstmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Neue Geräte, neuer Look – es wird sich zeigen, ob es ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art geben wird. Daneben will Klaus Leutsch weiter an dem Betreuungskonzept feilen. Bessere Betreuung, besserer Kontakt zu den Mitgliedern, das ist ihm wichtig und darin findet er auch seine Bestätigung.

Was macht ihm in seinem Job am meisten Spaß?

„Mit Klaus Leutsch hat der TV 1848 eine treue und liebevolle Seele im Verein. Immer gut gelaunt, voller Weitsicht und mit viel Rücksicht für seine Mitarbeiter leitet er das TV-Vital. Ein Chef, dem das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter wichtig ist“ – so die Rückmeldung seines Teams. Klaus kommt an – bei den Mitgliedern und seinen Mitarbeitern. Seine größte Gabe ist es, mit Menschen umgehen zu können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist also nicht verwunderlich, dass ihm der Umgang mit seinen Mitgliedern, Kurse zu halten oder auf der Trainingsfläche zu stehen am meisten Freude in seiner Arbeit bereitet. „Alles ist immer miteinander verbunden und entsteht und vergeht in gegenseitiger Abhängigkeit und Verbindung“ zitiert Klaus aus dem Buddhismus. Wie man sich seinen Mitmenschen, Arbeitskollegen und Mitgliedern gegenüber verhält, so wird man auch von ihnen behandelt. Tja, wenn nur jeder so viel Einsicht hätte.

Wie war die Corona-Zeit für ihn in Bezug auf seine Arbeit?

Anfangs fast unvorstellbar, dass der Virus, der in China sich rasant ausbreitete, doch schon bald auch das Leben aller Mitglieder und Mitarbeiter im Verein aus der Bahn werfen sollte. Als es dann zur Schließung des TV-Vital kam, gab es von heute auf morgen ganz andere Baustellen. Woche für Woche wurde auf eine Info gewartet, wann man endlich wieder loslegen kann. Konzepte für einen Re-Start wurden erarbeitet, das Studio auf Vordermann gebracht – alle Beteiligten haben sich richtig reingehängt im Rahmen der Möglichkeiten. Nach und nach kamen dann auch die ersten Lockerungen, die es wieder möglich machten, das TV-Vital zu besuchen. Für ihn privat war die Corona-Zwangspause kein einziges Mal langweilig. Zehn Stunden standen Klaus während der anfänglichen Phase der Kurzarbeit zur Verfügung. Da blieb viel Zeit für liegengebliebene Dinge daheim. Jetzt, wo das TV-Vital aber wieder den Betrieb aufgenommen hat, freut sich Klaus auf seine Mitglieder.

Was wird sein nächstes Projekt?

Langweilig wird es Klaus nie. Im Oktober steht der „Tag der offenen Tür“ an. Passend zum aktuellen Geschehen steht eines seiner Lieblingsthemen auf dem Programm: Stressbewältigung und Entspannung – gerade in der heutigen Zeit kommt das an. Seine Kurse dazu sind jedenfalls immer voll.

J.B.

06.10.2020

Kursprogramm

abgesagte Kurse

Folgende Kurse können im Kursblock C (Oktober bis Dezember) nicht starten:

C 12 – Qigong für Fortgeschrittene

C 14 – C 21 Aqua Fitness (Lehrschwimmbecken Kopfklinik)

C 59 – Einführung Kraulschwimmen

C 60 – Fortführung Kraulschwimmen

C 62 – C 67 Kinderschwimmkurse.

 

Rückfragen unter Tel. 09131-933 8058 (Frau Scholz)

oder per E-Mail unter kurse@tv48-erlangen.de.

02.10.2020

Digitalisierung

Homeoffice in der Coronazeit

ZOOM, SKYPE, TEAMS, HOMEOFFICE – Dinge, die in dieser Krisenzeit auf einmal Jedem einen Begriff waren. Für die Digitalisierung in Deutschland ist die Corona-Pandemie ein Beschleuniger. In Windeseile wurden Systeme in Unternehmen implementiert, damit die Mitarbeiter den neuen „Herausforderungen“ der Arbeitswelt gewappnet waren. Im Turnverein hatte man das Glück, dass man bereits in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen hat, mobil und digital zu arbeiten und zu kommunizieren.

Mitarbeiterbesprechungen, Vorstandssitzungen und auch die Aufsichtsratssitzungen wurden einfach „digitalisiert“. Video-Konferenzen mit dem BLSV und anderen bayerischen Vereinen gehörten in den Anfängen der Krise zur wöchentlichen Tagesordnung. Dank sicherer Verbindungen und Dokumenten in der Cloud konnte man von überall arbeiten und so war das Thema Homeoffice kein Thema für den Turnverein. Auch die Abteilungen hatten die Möglichkeit, diese neuen Werkzeuge zu nutzen und so fand sicherlich auch die ein oder andere Abteilungsleitungssitzung digital statt.

T./F.: Johannes Baßfeld

26.09.2020

Existenzsicherung in der Corona-Krise

Gemeinsam durch schwierige Zeiten

Liebe Mitglieder,

leider musste eine Ausgabe der Vereinszeitung Corona-bedingt ausfallen. Es gab in der zurückliegenden, sehr dynamischen Lockdown-Phase nichts zu berichten, was nicht schon kurze Zeit später Makulatur gewesen wäre. Wir mussten ständig auf Sicht fahren und kurzfristig auf die politischen Entscheidungen reagieren. Hier hielten wir die Informationspolitik über unsere Website und die Newsletter für wesentlich sinnvoller, weil wir jeweils aktuell reagieren konnten. Zudem lag im letzten Quartal das Vereinsleben notgedrungen fast völlig brach, so dass auch vonseiten der Abteilungen kaum Beiträge eingereicht wurden.

Corona-Lockdown – existentielle Bedrohung auch für Sportvereine

Vereinsleben heißt Gemeinschaft. Dieses sportliche und gesellige Miteinander war uns während des Lockdowns gänzlich verboten. Seit Anfang Juni wird nun mit den schrittweisen Lockerungen der Vereinsbetrieb – unter weiterhin erheblichen Einschränkungen – langsam wieder möglich. Als Verein – wie auch als Gesellschaft – werden wir aber noch längere Zeit mit dem Virus als „neue Normalität“ leben müssen. Bislang ist dies in der Praxis ganz gut gelungen. Mitglieder, Trainer, Übungsleiter, Abteilungsleiter und Mitarbeiter haben die Herausforderungen angenommen und unter den jeweiligen Vorgaben der – sich dynamisch entwickelnden – bayerischen Schutz- und Hygieneverordnungen wieder den Sport- und Vereinsbetrieb aufgenommen. So wie er jeweils erlaubt und den Umständen nach möglich war.

Krisenmanagement herausfordernd – aber erfolgreich

Corona warf unsere Jahres- und Haushaltsplanung 2020 komplett über den Haufen. Angesichts enormer Einnahmenausfälle (z.B. im Mai: 91% unter Vorjahresmonat) und ohne Klarheit über die Dauer des Lockdowns und seiner Auswirkungen bekam die Liquiditätsplanung höchste Priorität. Bereits Mitte März mussten wir – wo möglich - die Sachausgaben aussetzen, bzw. kürzen. Ab April zeigten wir Kurzarbeit für alle sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern an. So konnten wir das Wegbrechen wichtiger Einnahmen weitgehend kompensieren und den monatlichen Mittelabfluss begrenzen. Das Instrument „Kurzarbeit“ half uns letztendlich, auf Kündigungen von Mitarbeitern zu verzichten. Zur Jahresmitte scheint sich der Betrieb - auf niedrigerem Niveau – so langsam wieder einzupendeln. Das TV-Vital, der Großteil des Freizeitsports für Erwachsene und Kinder sowie die meisten Abteilungen haben ihr Angebot wieder aufgenommen. Somit ist nach Stand Ende Juli zu erwarten, dass wir das Jahr wohl mit einem blauen Auge überstehen werden. Die Gefahr einer 2. Welle mit neuerlichen Einschränkungen ist nach wie vor latent. Wir haben nun aber ausreichend Erfahrung und Instrumente, wie wir dem künftig begegnen können. Und natürlich ist jetzt schon absehbar, dass das anstehende Jahr 2021 nicht weniger herausfordernd wird, wurden wir heuer in unserer Entwicklung doch um zwei bis drei Jahre zurückgeworfen.

Danke für Solidarität und Unterstützung

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Solidarität unserer Mitglieder bedanken. Ihre Vereinstreue und ihre Vereinsbeiträge halten unseren Verein am Leben. Wir danken auch dem bayerischen Staat, der den Vereinen eine beachtliche Corona-Hilfe gewährt hat – ebenso wie die Stadt Erlangen, die für 2020 und 2021 die Hallenkosten halbieren wird. Unseren Geschäftspartnern und Sponsoren sagen wir ebenfalls Danke dafür, dass Sie uns treu geblieben sind. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung durch die Verantwortlichen in der Führung vom BLSV und vom Freiburger Kreis, die den Vereinen mit Rat und Tat unterstützend zur Verfügung standen. Auch der regelmäßige Austausch mit den bayerischen Großvereinen hat uns in der Krisenbewältigung mit wertvollen Hinweisen und Tipps geholfen. Abschließend einen besonderen Dank an unsere Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen und erhebliche Einbußen beim Einkommen hinnehmen mussten. Dies und das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur machen schließlich einen wesentlichen Teil des „Rettungspakets“ für den TV 1848 aus. Zumal Mitarbeiter, Übungsleiter, Trainer, Ehrenamtliche und Vorstandskollegen in der Krise unter schwierigsten Bedingungen und mit großen Einschränkungen ihre Arbeit weiterführen oder wieder aufnehmen mussten.

Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

24.09.2020

Neue Sportstationen am FC West

Erneuerung und Erweiterung der Spielgeräte

Bereits im September 2019 wurde der Beschluss gefasst, den in die Jahre gekommenen Spielplatz auf dem Sportgelände FC West aufzuwerten und zu modernisieren. Dank umfangreicher Förderung der Sparkasse Erlangen, der Fa. Peter Regenfuß, der Fa. Sontowski & Partner GmbH, der Stiftung TV 1848 Erlangen, der Max und Justine-Elsner-Stiftung, der MAUSS Daeschler Stiftung und weiterer privater Spender konnte die neue Spiel- und

Kletterstation letztlich Anfang des Jahres angeschafft werden. Auch die Stadt förderte über die Sportförderung den Bereich “Kletterturm”. Der Aufbau durch unsere Hausmeister fand nun während des Lockdowns statt. Fundamente gießen, Fallschutzboden anbringen, es gab einiges zu tun. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun können die Kleinen toben, während sich die Eltern auf der Sonnenterrasse unserer Vereinsgaststätte entspannt zurücklehnen können.

T./F.: Jörg Bergner

22.09.2020

Bauarbeiten während Corona

Renovierung der Jahnhalle und Wasserschaden

Der Corona-Lockdown war für alle Betroffenen eine Herausforderung. Sport war von heute auf morgen nicht mehr erlaubt und die Sportstätten des TV 1848 auf einmal verwaist. Unsere Hausmeister machten das Beste daraus und gingen ein paar liegengebliebene Projekte an. So ungestört arbeiten konnte man während des normalen Sportbetriebs schließlich nie.

Im Kraftraum der Jahnhalle bekamen unsere Gewichtheber einen neuen Boden. Der alte hatte bereits zahlreiche Risse. Die Türen in der gesamten Halle bekamen einen neuen Anstrich – TV-Blau versteht sich. In den Duschen und Umkleiden der Damen und Herren wurden die Lichtkuppeln und Decken wieder verspachtelt und gestrichen. Außerdem wurden alle Duschköpfe komplett entkalkt und vom losen und gerissenen Chrom befreit. Alle Duschköpfe sind jetzt mit Hammerit, einer wasserfesten und witterungsbeständigen Farbe, lackiert. Die stillgelegten Duschen brachten aber leider auch unschöne Dinge zum Vorschein. Was vorher auf Grund der ständigen Nutzung niemanden aufgefallen ist, wurde jetzt deutlich. Aus den Wänden in den Duschen drang Wasser. Alte, löchrige Rohre sorgten für einen Wasserschaden, der nun umfangreich beseitigt werden muss und eine Komplettsanierung der Duschen mit sich bringt. Mittlerweile ist nach den Corona-Lockerungen der bayerischen Staatsregierung die Nutzung von Duschen und Umkleiden zwar wieder gestattet, in der Jahnhalle müssen sich unsere Mitglieder jedoch noch etwas gedulden. Die Zuschussanträge sind gestellt – sobald die Freigabe zum vorzeitigen Baubeginn des BLSV vorliegt, werden die Maßnahmen umgesetzt.

T./ F. Jörg Bergner

16.09.2020

Neuer FSJler

Neues Gesicht im Turnverein

Hallo, mein Name ist Marco Birwe und ich werde am 01.09.2020 mein FSJ beim TV 1848 beginnen. Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin am 03.06.2002 in Erlangen geboren und habe hier auch meine Kindergarten- und Schulzeit verbracht. Während dieser Zeit habe ich schon einige Abteilungen des TV 1848 kennengelernt: Kinderturnen, Ringen, Fußball und Volleyball. Zusätzlich war ich mehrere Jahre Bogenschütze beim BSV. Im Juli habe ich meine Schulzeit am ASG beendet und freue mich jetzt auf mein FSJ. Ich werde sowohl in der Geschäftsstelle als auch in verschiedenen Sportstunden mithelfen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport mit Freunden.

Neben dem regelmäßigen Gang ins Fitnessstudio und dem aktiven Spielen in einer Volleyballmannschaft (Herren 5) tanze ich, um den Kopf frei zu bekommen und fahre gerne Rennrad, um mich auszupowern. Letztes Jahr konnte ich an der Radfernfahrt Erlangen – Angoulême des ASGs teilnehmen, was eine ganz tolle Erfahrung war. Ich mag den Zusammenhalt des Mannschaftssports, aber auch die einzelne sportliche Herausforderung. Manche werden mich vermutlich schon kennen, da ich in den letzten Jahren auf die Osterfreizeit mitgefahren bin und das Betreuerteam unterstützt habe. Ebenso habe ich bei der Knaxiade und dem Kinderfasching mitgeholfen. Ich freue mich auf das Jahr und eine tolle Zusammenarbeit.

Euer Marco

20.06.2020

Ehrenmitglied: Dietmar Dommick

* 11.06.1952 - † 10.04.2020

Der Turnverein 1848 Erlangen
mit Turner-Exkneipe-Lungerer und mit Judoabteilung
trauert um sein Ehrenmitglied

Bereits kurz nach Vereinseintritt 1993 in den TV 1848 hat sich der frühere 1. Vorsitzende des AC Bavaria Forchheim große Meriten erworben, zunächst im Aufbau des fehlenden Mädchen- und Frauen-Fußballs. In seinen 14 Jahren als Vizepräsident war er dann verantwortlich für die Liegenschaften und Gebäude des Vereins. Er gründete drei Arbeitsgruppen und leitete diese über lange Jahre, die sich an den Standorten Kosbacher Weg, Jahnhalle und Gelände FC West um die Pflege und Reparaturen der Anlagen kümmerten. In beeindruckender Weise hat er zudem Bau- und Sanierungsmaßnahmen initiiert, verantwortet und zumeist persönlich mitgearbeitet: In der Jahnhalle u.a. den Eingangsbereich und die Hausmeister-Wohnung erneuert, am Europakanal u.a. den Hügel zum Geselligkeits- und Grillplatz gestaltet, 17 neue Parkplätze angelegt und die Geschäftsstelle erweitert, am FC West-Gelände u.a. sechs Tennisplätze zur Beachanlage umgebaut und die Gaststätte samt Terrasse saniert. Wir werden uns stets seiner in großer Dankbarkeit erinnern.

Der Vorstand

10.06.2020

Kursprogramm - weitere Kurse starten

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit weiteren Kursen:

  • Fitnessgymnastik (Kurs-Nr. B 34 und B 35)
  • Jumping Fitness (Kurs-Nr. B 38 und B 39)
  • Tabata (Kurs-Nr. B 40)
  • Wirbelsäulengymnastik (Kurs-Nr. B 42, B 43 und B 44)
  • Zumba (Kurs-Nr. B 48)

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

zum Kursprogramm

09.06.2020

Endlich wieder Herzsport beim TV 1848 Erlangen

ab dem 15.Juni auf dem Freigelände am Kosbacher Weg

Die fünf Herzsportgruppen des TV 1848 starten kommenden Montag wieder mit ihren Sportstunden. Das Freigelände am Kosbacher Weg wurde für verschiedene Gruppen mit dem vorgegebenen Sicherheitsabstand eingeteilt, so dass wieder Sport getrieben werden kann - nach den geltenden Hygieneregeln, die sich am staatlichen Rahmenhygienekonzept orientieren.

Der TV lädt hiermit alle seine angemeldeten Herzsportler herzlich ein, zu den folgenden Zeiten wieder Ihrem Sport nachzugehen.

  • Montag: 10.45 bis 12.00 Uhr und 12.15 bis 13.30 Uhr
  • Dienstag: 11 bis 12.15 Uhr  sowie  17.45 bis 19 Uhr
  • Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr
04.06.2020

Kursprogramm

#neustart #restart

Wir starten nach den Pfingstferien mit folgenden Kursen:

  • Karate-Outdoor-Kurs für Einsteiger 10 – 99 Jahre
  • Feldenkrais – Bewusstheit durch Bewegung
  • Qigong – Acht Brokate
  • Tenniskurse für Kinder (4 – 12 Jahre)
  • Tenniskurse für Erwachsene (Einsteiger und leicht fortgeschrittene Spieler/-Innen).

Anmeldung und Info über unsere Homepage:

Kursprogramm

13.05.2020

Unsere Tennis-Kurse können starten

Erste Kursangebote nach den Lockerungen

Wir bieten Tenniskurse für Erwachsene und Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren an. Weitere Informationen, Kontaktdaten und die Anmeldung zu den Kursen finden Sie hier auf unserer Homepage unter „Kurse“.

zum Kursprogramm

Ansprechpartner:

Leitungsteam:
E-Mail: tennis@tv48-erlangen.de

06.11.2018

Räder freigeschaltet

Der Termin für den 24h-Indoor-Cycling-Marathon im TV-Vital am Samstag 17. und Sonntag 18. November rückt immer näher. Nach und nach werden die nicht belegten Räder der teilnehmenden Firmen freigeschaltet. Ein Blick auf das Buchungstool lohnt sich für alle Interessierten, die noch kein Rad gebucht haben.[...]

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11.09.2018

Sportprogramm Herbst / Winter

Ab sofort steht das neue Sportprogramm Herbst / Winter 2018-2019 zum Download bereit. [...]

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