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05.05.2015

Starke Auftritte der Damen am 25.4.

Triathlon

Sophia Saller führt das Spitzenfeld auf der 10km-Laufstrecke in Kapstadt an, hinten links meldet sich Anne Haug zurück in den Top 10.  © Foto: DTU/Jo Kleindl

Sophia Saller, Anne Haug und Anja Beranek sind in Kapstadt bzw. beim Challenge Fuerteventura vorn dabei.

Vor dem Start der Triathlon-Bundes­liga am 10. Mai haben sich die TV-Athletinnen Sophia Saller, Anne Haug und Anja Beranek in starker Form gezeigt. Anja wurde beim Challenge Fuerteventura sogar Zweite.

Beim 4. Rennen der Triathlon-Welt­meisterschafts-Serie in Kapstadt (RSA) wurde die Erlanger U23-Weltmeisterin Sophia Saller (1:50:07 Std.) tolle Vierte, dicht gefolgt von DTU-Teamkolle­gin und Ex-Erlangerin Rebecca Robisch (Saarbrücken, 1:50:09 Std.) auf Rang 5 und Anne Haug (1:50:21 Std.) auf Platz 8. Den Sieg schaffte die Britin Vicky Holland (1:49:51 Std.), vor der US-Amerikanerin Katie Zaferes, der neuen WM-Gesamtführenden, und Olympiasiegerin Nicola Spirig (SUI).

„Ja, ich bin zufrieden“, konnte Bundestrainer Dan Lorang endlich wieder komplett strahlend die Ergebnisse seiner Damen kommentieren. „Der Rennverlauf war für uns mit einer großen Radgruppe natürlich gut, aber was die Damen dann im Laufen gezeigt haben, war einfach stark. Sophia hat sogar viel Tempoarbeit gemacht und sich Rang vier wirklich verdient, und Robisch war sehr vernünftig und konstant gelaufen. Anne hatte etwas Pech, da sie auf dem Rad ihre Verpflegung verloren hatte, und so am Ende etwas ‚leer‘ war, aber Platz acht ist sehr gut nach einer siebenmonatigen Verletzungspause.“

„Das hat Spaß gemacht und war schon geil“, ließ Sophia ihrer Freude freien Lauf. „Mit sowas habe ich nicht gerechnet, aber ich wusste, dass meine Form ansteigend war und es lief einfach wirklich sehr gut.“

Der Rennverlauf ist schnell erzählt. Das Schwimmen wurde aufgrund der niedrigen Wassertemperatur auf 750 m verkürzt, sicherlich kein Nachteil für die DTU-Damen. Als schnellste DTU-Athletin verließ Laura Lindemann kurz hinter der Spitze den Ozean, ihr folgten Sophia mit knapp 30 Sek. Rückstand und noch ein Stück dahinter Robisch und Anne. In Führung lagen nach dem Schwimmen Kati Zaferes, Helen Jenkins (GBR) und Pamela Oliveira (BRA). Auf dem Rad versuchte die Spitze zwar, den Verfolgerinnen zu entkommen, aber nach 13 km hatte sich eine 28-köpfige Gruppe gebildet, in der alle deutschen Asse vertreten waren. Vor allem die Olympiasiegerin von London 2012, die Schweizerin Nicola Spirig, hatte dabei einen großen Anteil die Spitze einzuholen.

So ging eine große Gruppe auf die abschließenden 10 Laufkilometer. Einen eher mäßigen Wechsel hatte dabei Sophia Saller, doch die Oxford-Studentin lief schnell aus dem hinteren Feld ganz nach vorne und bestimmte lange das Laufgeschehen mit. Auch Robisch und Haug liefen in der Spitzengruppe, etwas abreißen lassen musste Juniorin Lindemann. Letztlich kämpften 10 Damen um den Sieg und die Entscheidung fiel 2 km vor der Ziellinie. Einer Tempoverschärfung an dieser Stelle konnte nur Sophia folgen, die Gruppe verkleinerte sich auf fünf Frauen, dann schaffte Holland gar die Flucht nach vorne und die Spitze zog sich schnell auseinander. Jetzt hatte auch Sophia nicht mehr die Kraft, das Tempo der Führenden mitzugehen, beendete den Arbeitstag aber mit einem fantastischen vierten Rang.

Challenge Fuerteventura am 25.4.

Unter optimalen Bedingungen startete Anja Beranek (TV48) beim Challenge Fuerteventura.

Geschwommen wurden 1,9 km an der Atlantik-Küste, bevor es auf die sehr bergige, 90 km lange Radstrecke ging. Der anschließende Halbmarathon wurde auf einer Asphaltrunde ausgetragen, die um einen Golfplatz führte und am Leuchtturm im Herzen Playitas endete. Die Deutsche Daniela Ryf zeigte eine souveräne Leistung. Nach 25:40 Min. stieg sie aus dem Wasser, nach 3:04:15 Std. vom Rad und nach 4:20:33 Std. lief sie durch das Ziel. Unangefochten und mit Vorsprung holte sie sich den Sieg. Hinter Ryf hatte sich Anja in eine gute Ausgangsposition gegenüber der restlichen Konkurrenz gebracht. Auf dem Rad zeigte Anja ihren Verfolgerinnen Eimear Mullan und Corinne Abraham bei warmem Wetter die kalte Schulter. Sie distanzierte beide bis zum 2. Wechsel und fuhr sogar eine halbe Minute schneller als die Führende Ryf. Acht Minuten Polster standen so in der zweiten Wechselzone auf Anjas Konto. Diese schmolzen auf dem Laufkurs zwar noch zusammen, mit 4:33:08 Std. reichte es am Ende aber doch für Platz 2 vor Mullan und Abraham.

04.05.2015

Erfolgreicher Ausflug nach Spanien

Triathlon

Marlene Gomez-Islinger (vorne) vor ihrem ersten internationalen Sieg. Foto: Heinz Rüger

Marlene Gomez-Islinger gewinnt Europacup in Melilla und wird in Nationalkader berufen

2½ Wochen vor dem Bundesligaauftakt in Buschhütten gibt es positive Signale der Erlanger Triathletinnen: Marlene Gomez-Islinger gewann den Europacup im spanischen Melilla und wurde zudem in den U23-Nationalkader berufen.

Mit dem Europacup-Sieg von Marlene Gomez-Islinger war der Ausflug der Deutschen Triathlon Union (DTU) zum Europacup und zum Jugend-Europacup in Melilla (ESP) ein Erfolg. Die Nachwuchs-Athletin aus Erlangen konnte nach 2:11:06 Std. ihren größten internationalen Erfolg feiern. Zweite wurde die Spanierin Anna Godoy Contreras vor der Italienerin Elena Maria Petrini.

Nach ihrem Sieg durfte Marlene Gomez-Islinger gleich weiter feiern: Die Erlanger Bundesliga-Athletin wurde in den U23-Nationalkader der DTU berufen. Mit ihrem Sieg in Melilla knüpfte die Studentin der Medien- und Kommunikationswissenschaft an ihre beiden Europacup-Siege aus den Vorjahren im Nachwuchsbereich und an ihren U23-Europameistertitel im Crosstriathlon an. Mit dieser Top-Platzierung sicherte sich Gomez-Islinger vorzeitig den Bundeskaderstatus für 2016.

Ansprechpartner:

Abteilungsleiter:
Kern, Katharina