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Karatelehrgang mit Helmut Körber begeisterte

NERVOSITÄT BEI DEN PRÜFUNGEN

Am 15./16. Juni fand der jährliche Sommer- Lehrgang der Karatekas des TV 48 Erlangen statt. Diesmal war Helmut Körber eingeladen, mit dem 8. Dan einer der höchstgraduierten Karate-Meister Bayerns und außerdem Prüferreferent des Bayerischen Karate-Bunds. Aber nicht nur zum Lehrgang wurde geladen, auch zur Prüfung, sowohl für Farbgurte (am Sonntag) als auch zur Dan-Prüfung für Schwarzgurte (am Samstagabend).

Zwischen Grundlagen und Komplexem

Drei Trainingseinheiten konnten die Teilnehmenden dabei absolvieren, jeweils zwei am Samstag und eine am Sonntag, getrennt nach Unter- und Oberstufe. Helmut Körber fand dabei in allen Trainings eine gute Balance zwischen dem Üben von Grundlagen, und fortgeschrittenen Aufgaben, die die Teilnehmenden ganz schön forderten. Vor allem bei den Partnerübungen wurde es ziemlich komplex, aber Helmut verstand es sehr gut, die Bewegungen zu erklären – und sparte nicht mit Lob und Anerkennung, wenn gute Leistungen gezeigt wurden. Das motivierte und spornte zu Höchstleistungen an.

In der Unterstufe wurden neben diversen Übungen für Koordination, Kraft und Schnelligkeit hauptsächlich die grundlegenden Katas (festgelegte Abfolge von Bewegungen – „Schattenkampf“) geübt sowie deren Anwendungen mit Partner. Die Oberstufe befasste sich mit fortgeschrittenen Katas, sowie mit Partnerübungen, bei denen Kopf und Körper gefordert waren. Hatte man die Übung erst verstanden, konnte man sich ordentlich hineinsteigern und sich verausgaben. Helmut Körber begeisterte dabei Unter wie Oberstufe durch seine angenehme, motivierende Art, durch den Respekt, den er den Teilnehmenden entgegenbrachte und die lehrreichen Anekdoten, mit denen er seine Lektionen veranschaulichte.

Prüfungen auf hohem Niveau

Vom Prüferreferenten des Bayerischen Karate-Verbands geprüft zu werden war für die Prüflinge eine besondere Herausforderung und so war die Nervosität bei beiden Prüfungen spürbar.

Während der Grill für das Sommerfest schon angeschürt wurde, mussten sich die drei Erlanger Dan-Prüflinge am Samstagabend nach zwei anstrengenden Trainingseinheiten noch einmal sammeln

und konzentrieren, um all das abrufen zu können, was sie in den letzten Jahren trainiert hatten. Julia Kaltenhäuser, Markus Solowiej und Peter Wunder stellten sich der Prüfung zum 2. Dan und beeindruckten die Prüfer Helmut Körber und Reinhard Döhnel mit ihrer hohen Qualität. Der zweite Grad im Schwarzgurt-Bereich ist schon eine hohe Auszeichnung, die einige Jahre Vorbereitungszeit und viel Schweiß erfordert. Umso mehr freuen sich auch alle, die die drei auf diesem Weg begleitet haben.

Am Sonntag folgten dann die Farbgurt- Prüfungen, und auch hier stellten sich fünf Erlanger Karatekas der Herausforderung zum Orange-, Grün- und Blaugurt. Vor allem Christina und Greta, die ihre Prüfung zum zweiten Blaugurt ablegten, begeisterten die Prüfer mit ihrer Leistung („Eins mit Stern!“), aber auch bei Marica, Rebekka und Franziska gab es kaum etwas auszusetzen. Herzlichen Glückwunsch!