Turnverein 1848 Erlangen e.V.
Dem Sport verbunden.
Karate-Familie trauert um Gerlinde Schorlemmer
EIN GROSSER VERLUST FÜR VEREIN UND FAMILIE


- 28.09.2024
- Von: Turnverein 1848 Erlangen e.V.
Die Karatefamilie des TV 48 trauert um Gerlinde Schorlemmer, die am 27.6.2024 im Alter von 58 Jahren viel zu früh und nach schwerer Krankheit verstarb.
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“
Dieses schöne Zitat wählte die Familie Schorlemmer zum Gedenken an Gerlinde und es könnte kein passenderes geben. Sie war geprägt von einem untrüglichen Optimismus, von der inneren Überzeugung, alles schaffen zu können, und von einem enormen Kampfgeist, der nie so sehr hervortrat wie in ihren letzten Monaten. Neben dem Karate engagierte sie sich in ihrer Gemeinde, arbeitete in der Pflege und ging täglich 10 km und mehr mit ihrem Hund spazieren.
Gerlindes Karate-Weg begann im Herbst 2001. Bereits in ihrem Studium, das Sinologie umfasste, beschäftigte sie sich mit dem fernen Osten, und so entschloss sie sich im Erwachsenenalter, es mit dem Karate zu versuchen. Eine Entscheidung, die nicht nur ihr, sondern auch das Leben ihrer Töchter prägte, die beide ebenfalls bis heute passionierte Karateka sind.
Eine große Stütze im Verein
Schon früh fiel Gerlinde im Training durch ihre fröhliche, optimistische Art auf, und durch ihre immerwährende Bereitschaft zu helfen. So wurde sie schnell zur organisatorischen Stütze bei allen Lehrgängen, sorgte sich um die Logistik, die Verpflegung und war vor Ort immer ansprechbar. Ebenso fuhr sie immer wieder als Betreuerin (wie auch als Athletin) zu Wettkämpfen und verstand es immer, Ruhe auszustrahlen. Aber die meiste Energie widmete sie dem Kindertraining. Sowohl in ihrer Heimat Kleingründlach, als auch im TV 48 trainierte sie die Kindergruppe mit viel Geduld und Herz und immer bereit, auf die Kinder einzugehen, ihnen zu helfen und sie auf ihrem eigenen Karate-Weg zu unterstützen. Ohne Gerlindes Leidenschaft hätte es die Kindergruppe in dieser Form nicht gegeben. Für ihr Engagement wurde sie noch kurz vor ihrem Tod vom TV 48 mit der Verdienstnadel in Gold ausgezeichnet.
Bemerkenswerter Kampfgeist
Gerlindes Karate war immer kämpferisch und obwohl sie selbst von schmaler Statur war, hinderte sie das nicht daran, im Training ordentlich aufzudrehen und sich zu messen. Folgerichtig schaffte sie es auch, sich im Jahr 2013 den schwarzen Gürtel zu erarbeiten. Bis ganz zuletzt trainierte sie unerschütterlich auf ihre nächste Prüfung, den 2. Dan-Grad. Dass sie daran trotz ihrer Krankheit so passioniert arbeitete, zeichnete ihren Charakter aus. Sie wollte immer nach vorne schauen, kein Mitleid, sondern Miteinander. Im April stand sie das letzte Mal in der Halle. Sie hinterlässt ihren Mann Ralf, sowie die Töchter Anika und Svenja, denen in diesen Tagen unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten.
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