Turnverein 1848 Erlangen e.V.  |  Erlangens ältester und größter Sportverein.

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 08.10.2020

15 Jahre Studio-Leitung des TV-Vital

Ein Interview mit Klaus Leutsch

Seit 15 Jahren ist Klaus Leutsch der Studioleiter des TV-Vital. Am 4. Juli 2005 fing er im Turnverein an. Wie es dazu kam, welche Highlights er seitdem erlebt hat, welche Ziele er noch hat und wie sich die Corona-Pandemie auf seine Arbeit ausgewirkt hat, das hat er im Interviewverraten.

Wie ist er zum Turnverein gekommen?

Klaus hatte bereits langjährige Erfahrung in der Fitnessbranche. Das Berufsbild und die heutigen Ausbildungsmöglichkeiten gab es damals noch nicht. So

arbeitete er als Quereinsteiger an der Theke, bis sein damaliger Chef ihn als Festkraft einstellte. Er machte eine Vielzahl an Trainerlizenzen (u.a. Fitnesstrainer-A, Aerobic-Lizenz, Personaltrainer) und arbeitete im Trainings-, Kurs- und Servicebereich. Als Bereichsleitung und stellvertretender Studioleiter sammelte Klaus dort seine ersten Erfahrungen als Führungskraft. Für Klaus war klar, dass er in der Fitnessbranche bleiben will und so machte er seinen Fitness-Fachwirt bei der IHK in Saarbrücken. Sein Ziel, früher oder später die Studioleitung. Bei seinem damaligen Arbeitgeber standen die Chancen nicht schlecht, da in der Fitnesskette immer wieder neue Studios eröffneten. Als er dann die Stellenausschreibung des TV-Vital entdeckte, bewarb sich der „echte Erlanger“ natürlich umgehend – jedoch leider zu spät und bekam prompt eine Absage. Auch wenn seine Qualifikationen für ihn sprachen, so war er leider zu spät dran und die damalige Vereinsführung hatte sich bereits für einen anderen Bewerber entschieden. Da der andere Studioleiter jedoch nicht lange im TV-Vital arbeitete, bekam Klaus seine zweite Chance und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Er kannte das TV-Vital bis dato nicht und auch die besondere Struktur der Verknüpfung von Verein und Fitnessstudio war für ihn neu. Im Gespräch überzeugte er dann die Präsidiumsmitglieder sowie den Geschäftsführer und den sportlichen Leiter. Der Beginn seiner Karriere im TV 1848 Erlangen.

Was war sein Highlight in all den Jahren?

„Was war kein Highlight“, so Klaus auf die Nachfrage nach seinem persönlichen Höhepunkt in den 15 Jahren als Studioleiter. Muss er sich festlegen, dann ist die Entscheidung ganz klar. Die Erweiterung des TV-Vital forderte von allen Beteiligten einiges ab. Mit der Erweiterung verdoppelte sich die Fläche des Studios auf 2.000 qm. War das ursprüngliche TV-Vital bereits am Anschlag bei der Mitgliederauslastung, schuf man so die Basis für eine weitere positive Mitgliederentwicklung in Richtung 2.000 Mitglieder. Aber auch die vielen „kleinen“ Highlights bleiben Klaus in Erinnerung. Der Bau des Vital-Parks, der Indoor-Cycling-Marathon, welcher in Form eines 24-Stunden-Events so bislang noch nicht existierte und dieses Jahr zum siebten Mal stattgefunden hätte.

Was war die größte Herausforderung?

Nicht nur ein Highlight, sondern auch ein Kraftakt war die Erweiterung des TV-Vital. Von der Planung bis zur Umsetzung und am Ende zur Eröffnung gab es mehr als genug Arbeit für alle Beteiligten. Dass es dabei die ein oder andere Überstunde gab, ist nachzuvollziehen. Leider folgte auf das Highlight dann auch die unschöne Herausforderung eines Wasserschadens im „neuen“ TV-Vital. Unzufriedene Mitglieder aufgrund der Einschränkungen, Stagnation bei der Mitgliederentwicklung und immer wieder neue Probleme. Eine unbefriedigende Situation für alle Betroffenen. Am Ende wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert und es ging wieder aufwärts.

Was möchte er mit/ im TV-Vital noch erreichen?

Fragt man Klaus nach seinen Zielen, dann ist das bevorstehende Jubiläum natürlich ein besonderer Anlass, sich Ziele zu setzen. 2021 feiert das TV-Vital sein 20. Jubiläum. Gerne würde Klaus seinem Studio einen neuen Look spendieren. Erste Gedanken und Konzepte wurden bereits ausgearbeitet. Die Corona-Pandemie hat jedoch erstmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Neue Geräte, neuer Look – es wird sich zeigen, ob es ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art geben wird. Daneben will Klaus Leutsch weiter an dem Betreuungskonzept feilen. Bessere Betreuung, besserer Kontakt zu den Mitgliedern, das ist ihm wichtig und darin findet er auch seine Bestätigung.

Was macht ihm in seinem Job am meisten Spaß?

„Mit Klaus Leutsch hat der TV 1848 eine treue und liebevolle Seele im Verein. Immer gut gelaunt, voller Weitsicht und mit viel Rücksicht für seine Mitarbeiter leitet er das TV-Vital. Ein Chef, dem das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter wichtig ist“ – so die Rückmeldung seines Teams. Klaus kommt an – bei den Mitgliedern und seinen Mitarbeitern. Seine größte Gabe ist es, mit Menschen umgehen zu können und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es ist also nicht verwunderlich, dass ihm der Umgang mit seinen Mitgliedern, Kurse zu halten oder auf der Trainingsfläche zu stehen am meisten Freude in seiner Arbeit bereitet. „Alles ist immer miteinander verbunden und entsteht und vergeht in gegenseitiger Abhängigkeit und Verbindung“ zitiert Klaus aus dem Buddhismus. Wie man sich seinen Mitmenschen, Arbeitskollegen und Mitgliedern gegenüber verhält, so wird man auch von ihnen behandelt. Tja, wenn nur jeder so viel Einsicht hätte.

Wie war die Corona-Zeit für ihn in Bezug auf seine Arbeit?

Anfangs fast unvorstellbar, dass der Virus, der in China sich rasant ausbreitete, doch schon bald auch das Leben aller Mitglieder und Mitarbeiter im Verein aus der Bahn werfen sollte. Als es dann zur Schließung des TV-Vital kam, gab es von heute auf morgen ganz andere Baustellen. Woche für Woche wurde auf eine Info gewartet, wann man endlich wieder loslegen kann. Konzepte für einen Re-Start wurden erarbeitet, das Studio auf Vordermann gebracht – alle Beteiligten haben sich richtig reingehängt im Rahmen der Möglichkeiten. Nach und nach kamen dann auch die ersten Lockerungen, die es wieder möglich machten, das TV-Vital zu besuchen. Für ihn privat war die Corona-Zwangspause kein einziges Mal langweilig. Zehn Stunden standen Klaus während der anfänglichen Phase der Kurzarbeit zur Verfügung. Da blieb viel Zeit für liegengebliebene Dinge daheim. Jetzt, wo das TV-Vital aber wieder den Betrieb aufgenommen hat, freut sich Klaus auf seine Mitglieder.

Was wird sein nächstes Projekt?

Langweilig wird es Klaus nie. Im Oktober steht der „Tag der offenen Tür“ an. Passend zum aktuellen Geschehen steht eines seiner Lieblingsthemen auf dem Programm: Stressbewältigung und Entspannung – gerade in der heutigen Zeit kommt das an. Seine Kurse dazu sind jedenfalls immer voll.

J.B.

Triathlon | 07.10.2020

Alternativmotivation ist gefragt!

Diskussion mit dem inneren Schweinehund

Auch wir Mädels aus der Regionalliga wurden aus unserem gewohnten Trainingsrhythmus rausgeworfen und mussten zunächst lernen, mit der ungewohnten Situation umzugehen. Unser aktueller Stand ist, dass der Saisonauftakt vom 16. Mai in Weiden vorerst auf das letzte Augustwochenende verlegt wurde. Drei von vier weiteren Wettkämpfen wurden seitens der Veranstalter abgesagt. Bei einer Veranstaltung steht die endgültige Entscheidung noch aus. Der BTV selbst konnte bisher noch keine offiziellen Informationen zu unserer Saisongestaltung und Saisonwertung rausgeben, jedoch wird auch dort viel diskutiert und versucht, eine gute Lösung für alle zu finden. Es bleibt also spannend und gilt, die Zeit so gut für den Sport und die individuelle Entwicklung zu nutzen, wie es uns möglich ist. Unsere Athletinnen von der Bertolt-Brecht-Schule, Juliane Möllers und Lara Rudolph, haben weiterhin einen Rahmentrainingsplan, wobei auch dieser mehr Freiheiten und individuelle Anpassung zulässt als für gewöhnlich in dieser Zeit. Normalerweise würden die Wettkämpfe in dieser Phase der Saison nun langsam, aber sicher Fahrt aufnehmen und es ständen wettkampfspezifische Einheiten an. An Motivationsprobleme würde in dieser Phase der Saison für gewöhnlich kein Gedanke verschwendet werden. Nun, da die Rahmenplanung etwas lockerer ist, muss auch bei ihnen die ein oder andere Diskussion mit dem inneren Schweinehund ausgetragen werden. Zum Glück unterstützt uns alle das Wetter dabei zurzeit ungemein und zieht uns quasi nach draußen. Dennoch sind weiter Motivationsboosts gefragt, um auch die intensiven Einheiten ohne fixen Wettkampftermin im Hinterkopf voll durchzuziehen. Die wettkampffreie Zeit wird also genutzt, um gezielt an den individuellen Schwächen zu arbeiten und der Kreativität dabei freien Lauf zu lassen. Außerdem freuen wir uns momentan über Kleinigkeiten wie die ersten Radausfahrten wieder zu zweit fahren zu dürfen und die ersten frischen Schwimmeinheiten im See genießen zu können. Stück für Stück kehrt ein bisschen Normalität zurück. Und wenn wir durch den Verzicht auf einige Wettkämpfe dazu beitragen können, dass alle die Zeit bestmöglich überstehen, machen wir das gerne und freuen uns umso mehr auf den erstmöglichen Wettkampf.

HY

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 06.10.2020

Kursprogramm

abgesagte Kurse

Folgende Kurse können im Kursblock C (Oktober bis Dezember) nicht starten:

C 12 – Qigong für Fortgeschrittene

C 14 – C 21 Aqua Fitness (Lehrschwimmbecken Kopfklinik)

C 59 – Einführung Kraulschwimmen

C 60 – Fortführung Kraulschwimmen

C 62 – C 67 Kinderschwimmkurse.

 

Rückfragen unter Tel. 09131-933 8058 (Frau Scholz)

oder per E-Mail unter kurse@tv48-erlangen.de.

Triathlon | 06.10.2020

Uschi Klee

30 Jahre Kampfrichterin

Beim Bezirkstagtreffen des BTV-Mittelfranken Anfang März in Roth wurde Uschi Klee für 30 Jahre Einsatz als Kampfrichterin geehrt. Auch wenn sie einige Jahre mit ihrer Familie in China verbracht hatte, beim ER Triathlon Ende Juli war sie immer als Einsatzleiterin dabei. Wir bedanken uns bei Uschi für ihre langjährige, treue Ausübung dieses Postens als Kampfrichterin. Mehr zu Uschi Klee ist in Heft

6/2019 nachzulesen, einschließlich genauerer Angaben zu ihren Aufgaben als Einsatzleiterin aller Kampfrichter beim M-net Erlanger Triathlon. Inzwischen suchen wir neue engagierte Mitglieder, die sich für eine Kampfrichter-Ausbildung beim BTV interessieren, als Nachfolger für Uschi.

UR

Karate | 05.10.2020

Erster Lehrgang nach dem Lockdown in Bayern

Karatelehrgang mit Dr. Frank Hörner in Erlangen

Es gibt weltweit niemanden, der nicht von der Corona-Pandemie betroffen ist. So auch der jährliche Sommerlehrgang der Karateabteilung des TV 1848 Erlangen. Zum Glück für viele aktive Karatekämpfer, vor allem die Prüflinge für neue Graduierungen, fand der verkürzte Lehrgang am 4. Juli 2020 mit Dr. Frank Hörner (7. DAN) unter besonderen Bedingungen statt.Während des Lock-down stand das Leben in Deutschland still, so auch das Karateleben. Eigentlich sollte dieses Jahr ein besonderes werden, denn Karate sollte bei den

Olympischen Spielen in Japan das erste Mal dabei sein. Doch die Olympischen Spiele wurden verschoben, viele Sportler mussten ihr Training einstellen bzw. auf „Home Training“ umstellen. Karate als Breitensport, wie wir es kannten, konnte über drei Monate nicht praktiziert werden.

Wir haben es dem unermüdlichen Einsatz unseres Abteilungsleiters Reinhard Döhnel zu verdanken, dass wir seit Mai wieder trainieren können, erst im Freien und später in kleinen Gruppen in den Hallen. Natürlich unter Berücksichtigung aller Auflagen und natürlich mit der Vorgabe „Abstand halten“. Abstand ist ein zentrales Thema im Karate, aber eigentlich im Hinblick auf Treffen und getroffen werden. Disziplin ist eine wesentliche Säule des Karate und damit war ein Karatetraining mit Abstand problemlos möglich. Dabei wurde, wie auch beim Lehrgang, der Fokus auf Grundschule und Kata (Form) gelegt. Das Kämpfen konnte leider nur in den Köpfen stattfinden.

Grundschule

Frank Hörner praktiziert und lehrt normalerweise ein sehr intensives und nahes Karate. Dabei geht es um effektives und erfolgreiches Kämpfen, was Frank selbst vielfach als Aktiver und Trainer unter Beweis gestellt hat. Das Kämpfen muss man sich im Karate erarbeiten und das geht auch ohne Partner. So auch beim Lehrgang, hier wurden die verschiedenen Bewegungen für einen freien Kampf als Abfolge und ohne Partner geübt. Als Reaktionsübungen gab Frank vor den Gruppen Impulse in Form von Techniken, auf die die Teilnehmer entsprechend reagieren mussten. Viele merkten auch ohne Partner, dass sie zu langsam waren.

Kata – fester Ablauf von Techniken

Karate wurde auf Okinawa entwickelt, um sich ohne Waffen zu verteidigen. Die alten Meister gaben die Kampfkunst fast ausschließlich mit Hilfe von Katas, also festen Abläufen von Techniken, an ihre Schüler weiter. Im Shotokan Karate gibt es 27 Katas und somit genug zu lernen für ein ganzes Leben. In den zweiten Trainingseinheiten für Unter- und Oberstufe wurden genau diese Katas trainiert. Zu jeder Prüfung im Karate gehört immer eine Kata, je fortgeschrittener desto komplexer die Kata und auch desto mehr Katas müssen gekonnt werden. So mussten die Prüflinge nicht nur ihre Kür-Katas präsentieren, sondern auch die ihnen eigentlich „unliebsamen“.

e-Tournaments

In Zeiten von Corona sind viele Dinge „Online“ entstanden. Das Erlanger Dojo stellte seinen Mitgliedern regelmäßig Videos zum zuhause Trainieren zur Verfügung. Im größeren Maßstab hat sich im Karate ein Online Wettkampf etabliert. Beim Lehrgang wurde eine Form davon vermittelt. Dazu stellte Frank den Teilnehmer Punching Balls zur Verfügung, die auf einer Stange in zwei verschiedenen Höhen angebracht waren. Ziel der Übung war, innerhalb von 30 Sekunden so viele Angriffstechniken mit Hand und Fuß wie möglich auf die Bälle auszuführen. Die Techniken wurden nach den Wettkampfregeln (z.B. Fußtritt 3 Punkte) gezählt. Beim Lehrgang wurden von den Besten in dieser Zeit ca. 20 Techniken mit über 50 Punkten erreicht. Beim e-Tournament nimmt jeder Teilnehmer diese 30 Sekunden von sich auf und lädt das Video auf eine Plattform hoch. Dort werden diese von offiziellen Schiedsrichtern begutachtet und die Punkte vergeben.

Erfolgreiche Prüfung

Vom Erlanger Dojo hatten sich seit fast einem Jahr mehrere Karatekas auf ihre Dan-Gürtelprüfungen vorbereitet. Das Corona Virus hätte es fast geschafft, dass der Höhepunkt der ganzen Arbeit nicht stattfinden sollte. Aber die Prüfungen fanden statt. So wurden nach dem Lehrgang erst Kyu (Schülergrad) Prüfungen abgenommen. Alle bestanden ihre Prüfung unter den aufmerksamen Blicken von Frank und Reinhard. Größtes Highlight waren die nachfolgenden Dan (Meistergrad) Prüfungen. So traten fünf Erlanger zur Schwarzgurtprüfung an, vier zum 1. Dan und einer zum 4. Dan. Die Prüfung zum Schwarzgurt ist eine Meisterprüfung und somit sehr anspruchsvoll. Geprüft wurden Grundschule, Kata, Kata Anwendung und Kumite (Kampf), alles natürlich mit Abstand. Alle Prüflinge konnten dem hohen Anspruch aber gerecht werden und legten eine gute Prüfung ab. Herzlichen Glückwunsch an alle Prüflinge.

Neuer Einführungskurs

Am 8.10.2020 startet ein Einführungskurs, der immer am Donnerstag um 19:30 Uhr und am Dienstag um 18.30 Uhr im Ohm-Gymnasium stattfinden. Der Kurs ist für Teilnehmer von 10 bis 99 Jahre, Interessenten können sich über den TV 48 voranmelden.

Stefan Saalbach

Judo | 04.10.2020

Familien-Judo online

Das etwas andere Judo

Freitag, 19:15 Uhr, Corona-Zeit: Es werden Wohnzimmer ausgeräumt und Matten jeglicher Art ausgelegt. Kinder, Eltern und Trainer ziehen zu Hause Judoanzüge an. Eine Video-Konferenz wird gestartet. Daraufhin beginnt ein fröhliches Durcheinander- Plappern, es werden Kinderzeichnungen in die Kamera gehalten und letzte technische Probleme behoben. Meist pünktlich um 19:45 Uhr beginnt wie zu Vor-Corona-Zeiten das Eltern-Kind-Judo. Der Ablauf des Trainings ist genau so wie immer: Angrüßen, Anwesenheit prüfen, Aufwärmen, Fallschule, Stand- und Bodentechniken sowie Übungskämpfe (Randoris), gemeinsames Abschlussspiel, Abgrüßen. Jeder macht so mit, wie es seinen Fähigkeiten und seiner Gürtelfarbe entspricht. Auch der Abschluss-Hock mit dem besten Eltern-Bierchen der Woche sowie Chips und Süßigkeiten für die Kinder ist weiterhin fester und beliebter Bestandteil unseres Familientrainings. Das Ungewöhnliche ist, dass die Vorbereitung eines solchen Trainings zum einen deutlich aufwändiger ist als wir Trainer es gewohnt sind und dass zum anderen die Trainings-Intensität geringer ist als die teilnehmenden Familien es gewohnt sind. Gewisse Regeln, wie beispielsweise „Geschwister trainieren nicht miteinander“, werden außer Kraft gesetzt, was bei echter Geschwisterliebe manchmal zu hochkochenden Emotionen führt. Das ist dann eine tolle Gelegenheit, unsere gemeinsamen Judo-Werte innerhalb der Familien einüben und ausleben zu können. Bei technischen Schwierigkeiten müssen aber auch schon mal nicht-Judo-affine Geschwister aus dem häuslichen WLAN entfernt werden, um mehr Platz in der Internetleitung für das Online-Training zu schaffen. Wenn der Platz drinnen nicht ausreicht, wird eben draußen trainiert – notfalls mit dicker Jacke unter dem Judoanzug und noch dickeren Socken an den Füßen. Während andere Judo-online-Trainings mit Einzelpersonen durchgeführt werden, dürfen und können wir „richtig Judo machen“. Wir müssen nur aufpassen, dass kein Mobiliar zu Bruch geht! Wer Lust bekommen hat, bei uns mitzumachen, wendet sich bitte an Maike, Doris oder Claudius. Jedes Eltern-Kind-Geschwister- Paar ist herzlich willkommen! Wie schon immer. Getreu dem aktuellen Motto des Deutschen Judo-Bundes e.V.: „SEID JUDO - BLEIBT JUDO!“.

Maike van Geldern




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