Turnverein 1848 Erlangen e.V.  |  Erlangens ältester und größter Sportverein.

Rugby | 01.11.2020

„Lockdown light“

Erneuter Trainingsstopp auch bei der Rugby Sportgruppe des TVE

Wir halten uns wieder einzeln fit (Symbolbild / freepik.com)

Hallo liebe Rugby-Freunde, 

wie ihr sicherlich alle mitbekommen habt, treten ab 02.11.2020 neue Regelungen im Bezug auf das öffentliche Leben während der Corona-Pandemie ein. Daher müssen wir euch leider einen Trainingsstopp – vorläufig für November 2020 - mitteilen. Das heißt allerdings nicht, dass ihr euch nicht bei uns melden und mitmachen dürft! Unser Trainer wird sicherlich weiterhin dafür sorgen, dass wir uns mit Einzeltrainings fit halten – falls ihr also nach Anreizen sucht kontaktiert uns einfach wie gewohnt über Facebook, Instagram oder E-Mail. 

Wir wünschen allen Betroffenen in dieser Krise nur das Beste, viel Kraft und einiges an Durchhaltevermögen. Bleibt gesund und fit! 

Euer Rugby-Erlangen Team 

Rugby | 01.11.2020

Erste Gehversuche im 15er Rugby

Die Rugbygruppe des TVE schnuppert das erste mal 15er Luft gegen die Spielvereinigung Bamberg/Bayreuth

Trotz hartem Tackle kann der Pass nicht unterbunden werden (Fat Robot Photography)

Im Rugby Sport gibt es mehrere Spielvarianten – die wohl bekanntesten sind die olympische 7er Variante im Turniermodus und das klassische 15er Rugby, die wohl Zuschauerträchtigste; beides im Regelwerk “Union”. Dieses Zeichnet sich durch ein offenes, kaum unterbrochenes Spiel mit einem stetigen Kampf um Ball aus. Nun fragt man sich als Laie wohl vor allem was der Unterschied dieser beiden Varianten ist – und die Zahlen geben den entscheidenden Hinweis.

Wo sich beim 7er Rugby mehrmals am Tag sieben Leute für zwei mal sieben Minuten gegenüberstehen, so sind es beim 15er Rugby mehr als doppelt so viele für über 80 Minuten. Der Platz bleibt jedoch der gleiche, wodurch sich die Spiele hauptsächlich taktisch und in den Standardsituationen unterscheiden. Auch sind von daher die Anforderungen an die Spieler, deren Physis und Skills leicht verschoben.

Grundsätzlich ist es als neue Gruppe leichter 7, anstatt 15 Mann für ein Spiel auf den Platz zu bekommen und die entscheidenden Standardsituationen können schneller erlernt werden. Auch wird der „Rugby-Spirit“ (Disziplin, gegenseitiger Respekt, Kameradschaft und Fair Play) auf diesen Turnieren intensiver gelebt. Der wesentliche Vorteil ist jedoch, dass jeder einzelne Spieler beim 7er schon aus rein statistischer Sicht einen größeren Anteil am Spielgeschehen hat und damit öfter mit dem Ball agiert. So führt diese Variante zu einer verstärkten Forderung und Förderung der grundlegenden Rugbyskills Passen, Fangen, Laufen, Tacklen, weshalb wir in Erlangen die 7er Variante zu unserer Kerndisziplin gemacht haben. Damit waren wir auch sehr erfolgreich und konnten bereits nach wenigen Monaten die ersten Turniere bestreiten und rasante Fortschritte beobachten, wie etwa den zu dieser Zeit (noch) amtierenden bayerischen Meister im ersten Jahr schlagen. Vor allem die Fitness, Physis und individuellen Fähigkeiten der Spieler, wie Passen und Tacklen, haben sich in dieser Zeit auf ein beachtliches Niveau entwickelt. Erste Aspekte hauptsächlich durch fleißige Heimarbeit der motivierten Spieler während des Lockdowns. Nun, nach knapp 1,5 Jahren beim TVE hat sich die Gruppe so entwickelt, dass wir unser erstes 15er Spiel bestreiten konnten. Dazu zählt neben der Entwicklung der Fähigkeiten und des Spielverständnisses jedes Einzelnen auch eine konstant hohe Trainingsbeteiligung von etwa 20 Sportlern und das Anwachsen der Sportgruppe auf etwa 35 Mitglieder. Nur so konnten wir uns trotz mehrerer Monate Trainingsverlust adäquat auf das Spiel mit seinen spezialisierten positionsbezogenen Anforderungen vorbereiten und dieses nach nur fünf speziellen 15 er-Einheiten auch sicher bestreiten. 

Das Spiel gegen eine Spielvereinigung aus Bamberg, Bayreuth und Lauf hat der Stimmung nach zu urteilen bei einigen Spielern das Feuer auch fürs 15er Rugby entfacht. Die Partie fand auf einem sehr schmalen Platz statt, wodurch es viele Kontaktpunkte gab, welche aus Unerfahrenheit häufig Anlass für Fehler seitens der Erlanger Mannschaft waren. Nichtsdestotrotz konnte sich unsere Leistung im ersten Spiel sehen lassen und im Angriffsspiel ist man nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren. Das 7er lehrt ein dynamisches, laufintensives Offensivspiel, welches aufgrund der Platzbemaßung nicht zu voller Wirkung kommen konnte. Mit zwei Versuchen (= Ablegen des Balls hinter der gegnerischen Grundlinie) auf der Erlanger Seite ging das Spiel 10-34 zugunsten der im Ligabetrieb etablierten Ausrichter aus BT/BA/LAU aus. Diese konnten jedoch hauptsächlich durch die aus Unerfahrenheit entstandenen Fehler unsererseits vorankommen und weniger durch eigene Offensivimpulse gegen die ausgezeichnete Erlanger Defensive glänzen. Somit kann sich der Trainerstab zufrieden wissen eine solide Basis geschaffen zu haben, die nun weiter ausgebaut werden kann.   

Wir freuen uns sehr diesen Meilenstein in doch so kurzer Zeit erreicht zu haben und werden weiterhin am 15er Rugby arbeiten und mit Sicherheit viele weitere Spiele bestreiten - hoffentlich auch bald auf heimischem Grund. Unabhängig davon wird jedoch auch weiterhin an der 7er Varianten festgehalten und das Training so gestalten, dass wir die Vorteile aus beiden Systemen bestmöglich vereinen und in Zukunft für uns nutzen können. 

(Das Spiel fand bereits vor einigen Wochen statt, bevor die COVID-19 Fälle in Deutschland erneut deutlich anstiegen. Alle zu der Zeit gültigen Hygienevorschriften wurden selbstverständlich befolgt)

Badminton | 01.11.2020

Derzeit kein Training möglich

Aktuell ist wegen der derzeit geltenden Auflagen bzgl. der Pandemie kein Training in der Halle möglich.

Triathlon | 30.10.2020

Wieder ein qualifiziertes Schwimmtraining bei den Agegroupern

Mit Annalena Maisch heißt die Triathlon-Abteilung die neue Schwimmtrainerin für die Agegrouper willkommen. Seitdem das Westbad die Halle für die Wintersaison geöffnet hat, trainiert Annalena immer montags abends für 1,5 Stunden derzeit Corona-bedingt leider nur 21 Triathleten unterschiedlichster Couleur. Die Spannweite reicht von Anfängern, die erst noch mit dem Triathlon anfangen, bis hin zu ambitionierten Ligaathleten. Zudem sind die Altersunterschiede beträchtlich, von der Altersklasse 20 bis hin zu 65 ist alles vertreten. Um den Spagat zwischen Unter- und Überforderung hin zu bekommen, benötigt die Trainerin Erfahrung und viel Fingerspitzengefühl. Die Agegrouper sind aber jetzt schon von Annalena überzeugt, denn nach den ersten Trainingseinheiten haben sich bereits Verbesserungen eingestellt.

Annalena, wie bist du auf uns gestoßen?

Mein Schwimm-Dozent (PD Dr. Heiko Ziemainz, Anm. Redaktion) aus der Uni hat mir mitgeteilt, dass ihr einen neuen Trainer sucht. Für mich kam die Anfrage perfekt gelegen, da ich sowieso wieder gerne eine Gruppe trainieren wollte.

Wen hast du bist jetzt trainiert und welche Ausbildung als Trainerin hast du?

Ich habe schon während der Schulzeit Leistungsschwimmgruppen verschiedenen Alters in meinem Heimatverein trainiert. Nach dem Abitur habe ich dann meine C-Lizenz gemacht und bin für ein Jahr nach Spanien. Dort habe ich als Schwimmlehrerin in verschiedenen Clubs gearbeitet. Anschließend habe ich in Erlangen zu studieren begonnen. Seitdem gebe ich hier verschiedenste Schwimmkurse (Anfängerkurse, Aquafitness, Kraulkurse, …). In den Semesterferien hatte ich immer die Chance wieder im Ausland zu Arbeiten. Hierbei konnte ich wiederholt im Sporthotel Las Playitas auf Fuerteventura Erfahrungen mit dem Training von Triathleten sammeln. Vor einem Jahr habe ich dann meine B-Lizenz erworben und bin motiviert mein dadurch neu gewonnenes Wissen anzuwenden. Danke für die Chance das bei euch zu tun! ?

Bist du früher geschwommen?

Ja, ich war lange im Leistungssport, jetzt schwimme ich aber nur noch für mich.

Was war deine Haupt- bzw. Nebenlage? Was hat dir am meisten Spaß beim Schwimmen gemacht, was mochtest du nicht so?

Ich bin in Wettkämpfen immer hauptsächlich Rücken geschwommen, später kamen dann noch die 100m und 200m-Lagen dazu. Brustschwimmen ist definitiv meine Hass-Lage, dieser Lage kann ich bis heute leider nichts abgewinnen. Von daher mochte ich das Training, das viel Brust beinhaltet immer nicht so gerne. Am besten gefallen hat mir der Zusammenhalt in der Gruppe, da man einfach so viel Zeit beim Training und am Wochenende bei den ewig andauernden Wettkämpfen verbringt. Außerdem ist Schwimmen für mich die perfekte Sportart, um den Kopf frei zu bekommen, das war schon immer so.

Wie willst du diese heterogene Gruppe in den Griff bekommen?

Ich hoffe mit der Zeit die Gruppe besser kennenzulernen und so die Pläne gut an die verschiedenen Bedürfnisse anpassen zu können. Das wird sicherlich noch ein bisschen dauern, aber durch gute Kommunikation werden wir das schon zusammen hinbekommen.

Was sind deine Trainingsschwerpunkte in der Wintersaison?

Mein Hauptziel ist es vorerst, die Technik zu verbessern und so effizienter zu schwimmen. So schafft man eine gute Basis für längere Strecken.

Mitte Mai 2021 finden hoffentlich die ersten Triathlon-Veranstaltungen statt. Wie willst du das Training bis dahin und bis zum Saisonende ausrichten?

Zuerst werde ich den Fokus, wie schon erwähnt, auf saubere Technik legen. Dazu werden wir alle Grundschwimmarten vertiefen und verbessern. Der Fokus liegt dabei natürlich beim Kraulen, jedoch werden wir auch andere Techniken thematisieren, um das Wassergefühl zu verbessern und das Training abwechslungsreich zu gestalten. Die Strecken werden, je näher der Saisonhöhepunkt rückt, länger werden. Dabei hoffe ich ein gelungenes Maß an Ausdauer und Ausdauerschnelligkeit zu finden.

Hast du schon einmal einen Triathlon gemacht?

Ja tatsächlich! Meine Eltern sind Triathlon begeistert, von daher habe ich als Jugendliche zwei Triathlons bestritten. Das wäre an sich auch ein schöner Sport für mich gewesen, aber neben dem Schwimmen blieb einfach kaum Zeit für Anderes.

Das sehen die Agegrouper natürlich anders. Eine Sprintdistanz geht immer. Wir versuchen Annalena zu einem Wettkampf zu überreden. Davon schwimmen wird sie uns allemal. Wir bedanken uns ausdrücklich bei Ulrike Rabenstein, die sich hier im Hintergrund sehr für die Belange der Agegrouper eingesetzt und Annalena für uns gewonnen hat. Dank auch an unseren Agegrouper Frank Ludwig für die Organisation des Schwimmtrainings und für die Betreuung der 2. Schwimmeinheit am Mittwoch.          DM

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 30.10.2020

Absage der ordentlichen Delegiertenversammlung

Die ab dem kommenden Montag (02.11.2020) bundesweit geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie verbieten jegliche Versammlungen und Sitzungen im Verein im Präsenzformat.

Aus diesem Grund muss die ordentliche Delegiertenversammlung, welche für den 18.11.2020 geplant war, abgesagt werden. Ein Nachholtermin in 2021 ist aktuell noch nicht bekannt. 

Bitte bleiben Sie gesund!

Leichtathletik | 30.10.2020

Leichtathletik - Einstellung des Sportbetrieb

Liebe Mitglieder der Abteilung Leichtathletik ,

wegen staatlicher Vorgaben können wir ab Montag, 02.11.2020 bis vorläufig 30.11.2020 kein Leichtathletik Training mehr in den Wettkampf und Freizeitgruppen anbieten.

Wir hoffen im Dezember 2020 uns nochmal gemeinsam im Training zu sehen und warten die weiteren Entwicklungen rund um Corona ab.

Bleibt Gesund und Alles Gute.

Bjorn Day

Abteilungsleiter Leichtathletik




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