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Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 26.01.2018

Neue Abteilungsleitung Triathlon

Turnverein 1848 Erlangen

v.l.n.r.: Stefan Kraus, Burkhard Große, Constantin Warter, Katharina Kern, Börge Schmelz, Ulrike Rabenstein und Matthias Stein - Foto: Jörg Bergner

Bei der gestrigen Abteilungsversammlung der Triathlon-Abteilung gab es Neuwahlen der Abteilungsleitung. Die bisherige Abteilungsleitung stand dabei nicht mehr zu Wiederwahl. Die neue Leitung setzt sich zusammen aus: 

  • Katharina Kern - Abteilungsleiterin
  • Ulrike Rabenstein - Stellv. Abteilungsleiterin
  • Matthias Stein - Stellv. Abteilungsleiterin
  • Stefan Kraus - Stellv. Abteilungsleiterin
  • Constantin Warter - Jugendleiter
  • Börge Schmelz - Schatzmeister
  • Burkhard Große - Beisitzer und Schriftführer 

 

Triathlon | 25.01.2018

Neuwahl der Abteilungsleitung

Triathlon

v.l.n.r.: Stefan Kraus, Burkhard Große, Constantin Warter, Katharina Kern, Börge Schmelz, Ulrike Rabenstein und Matthias Stein - Foto: Ella Schmidt

Auf unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstag wurde die Abteilungsleitung neu gewählt, da die bisherige Abteilungsleitung nicht mehr zur Wiederwahl stand. Die neu gewählte Abteilungsleitung setzt sich zusammen aus: 

Katharina Kern - Abteilungsleiterin

Ulrike Rabenstein - Stellv. Abteilungsleiterin

Matthias Stein - Stellvertreter

Stefan Kraus - Stellvertreter

Constantin Warter - Jugendleiter

Börge Schmelz - Schatzmeister

Burkhard Große - Beisitzer und Schriftführer 

Laufen & Walking | 01.01.2018

Rennen wie die Mammuts

Laufgruppe des TV 1848 beim Bottwartal-Marathon

Gruppenfoto nach schwäbischem Mahl (v.l.): Volker Albrecht, Rüdiger Wurster, Jürgen Nistler, Uwe Agatha, Christian Holland, Ute Lambrecht, Sabine Hellwig, Kersten Heckmann, Tobias Knauer, Tanja Grünewald, Frank Ludwig, Ralph Bauer, Biggi Baur, Uta Holland, Harald Räbel, Matthias Stein, Peter Hessler, Elke Czermin, Axel Weis, Volker Hanisch, Ursel Schneider und Silke Wistuba. F.: Marx

2017 ist zwar bereits Geschichte, aber die gemeinsame Jahresausfahrt 2017 der TV Laufgruppe ist dennoch einen Bericht wert. Die Wahl für das gemeinsame Event fiel dieses Mal auf Steinheim, genauer gesagt, den Bottwartal-Marathon. Axel Weis aus den Reihen der Laufgruppe hatte Werbung dafür gemacht, nachdem er bereits 2016 den dortigen Halbmarathon bestritten hatte und völlig begeistert war: „Ein wirklich toller Lauf, vom dortigen Verein organisiert, durch superschöne Landschaft – und es ist für jeden was dabei: von 10 km Walking, über Halb-, Dreiviertel- und einen ganzen Marathon bis hin zum Ultra!“. Und auch für ein kulturelles und gastronomisches Rahmenprogramm wäre die schwäbische Kleinstadt bestens geeignet. So war es nicht verwunderlich, dass sich eine größere Truppe für das Event begeistern ließ.

Bereits am Freitag, den 13. Oktober, reisten die ersten Läufer und Fans nach Steinheim an der Murr an, wo Cheforganisator Axel die ganze Mannschaft in ein schönes Hotel gleich hundert Meter vom Start/Ziel einquartiert hatte. Und auch das Wetter für das Wochenende versprach beste Laufbedingungen.

Zunächst teilten sich am Samstag die Gruppen für das Rahmenprogramm: Eine besuchte die Kürbisausstellung im Blühenden Barock im nahe gelegenen Ludwigsburg, die andere wanderte bei schönstem Herbstwetter auf Schillers Spuren von Steinheim über Marbach am Neckar durchs Bottwartal. Nachmittags waren dann auch die restlichen Mitstreiter eingetrudelt, so dass einem gemeinsamen schönen Abend bei bester schwäbischer Küche mit Spätzle und Zwiebelrostbraten nichts mehr im Wege stand.

Am Sonntag war es dann endlich so weit: Als erstes starteten die Ultras, direkt bei Steppi, dem Denkmal für ein Ur-Steppenmammut, das direkt am Start/Ziel in Steinheim über den Start wacht. Es ist das Wahrzeichen des Ortes, wo auch ein Urmensch-Museum über dortige Urweltfunde informiert. Der Ultra ist daher auch als Urmensch-Ultralauf ausgewiesen – rennen wie die Mammuts also, quer durch die Prärie im Bottwartal!

Es folgten dann in einigem Abstand die Starts der anderen Läufe, die sich die Strecken zumindest abschnittsweise teilten. Lediglich die Teilnehmer der Halbmarathons mussten per Busshuttle zum Start nach Gronau fahren. „Das war zwar ein bisschen umständlich und man musste vor Ort noch eine Weile bis zum Startschuss warten, aber es war ja bestes Wetter und die Orga war perfekt!“, lobte Uwe Agatha den Veranstalter. Und auch die Fans heckten eine Strategie aus: Wo kann man wen um welche Uhrzeit am besten an der Strecke erwischen? Gar nicht so leicht, wenn die meisten Straßen für Autos gesperrt waren.

Aber es gelang, und so konnten die meisten Läufer auf der Strecke angefeuert, bejubelt und abgelichtet werden. Die einzigen, bei denen sich eine Bejubelung schwierig gestaltete, waren die Starter auf der 10 km- Strecke, da diese genau entgegengesetzt zu allen anderen Strecken verlief. Aber dennoch lief es auch hier rund, auch wenn Volker Albrecht die 10 km aufgrund einer Verletzung walkend statt laufend bewältigen musste.

Aber bei allen anderen Läufen gelang das Anfeuern ganz gut und sogar ein Stückchen begleitend Nebenherlaufen war möglich und motivierend, vor allem für die Tapferen auf der Ultra-Strecke von 52,4 km, die bei den doch recht warmen Temperaturen und mit einigen Höhenmetern durch die umliegenden Weinberge kein Zuckerschlecken waren. Und so schafften es alle TVler auf allen Strecken ins Ziel - sogar ein Altersklassensieg konnte durch Elke Czermin beim Ultra abgeräumt werden! „Gott sei Dank führte ein Großteil der Strecke durch den Wald, da war es wenigstens kühl“, resümierte die AK-Gewinnerin nachher, „und auch der Matsch auf der Trailstrecke hielt sich in Grenzen“. Für Sabine Hellwig hingegen sah es zunächst so aus, als würde sie als letzte Läuferin der Ultras ins Ziel kommen, bereits dicht gefolgt vom wohl schönsten Besenwagen Deutschlands. Doch endlich glücklich im Ziel angekommen, stellte sich heraus, dass eine Läuferin auf der Strecke übersehen worden war, und so konnte sich Biene über ihre großartige Leistung umso mehr freuen, weil sie doch nicht letzte geworden war!

Während die Dreiviertel- und Halbmarathonis bereits bei schönstem Sonnenschein Eis im Café schleckten, hatten die Fans gleich hinter Steppi im Ziel noch ausgeharrt und belohnten sich danach im Hotel mit einem „Viertele“, während man darauf wartete, dass sich alle Läufer wieder frisch gemacht hatten. Denn zum perfekten Ausklang des Tages stand noch ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Abendessen auf einem Weingut mitten in den Weinbergen des Bottwartals, das Axel bestens ausgesucht und glücklicherweise reserviert hatte.

Nach einem wundervollen Mahl und einem noch wundervolleren Sonnenuntergang inmitten der Weinberge traten die meisten sodann die Heimfahrt an, ein kleiner Rest gönnte sich noch einen weiteren Tag auf den Spuren von Steppi, Schiller und Co.

 

  Name

Platz

AK

Ultra 52,4 km

Czermin, Elke 5:56:28

1. W55

 

Heckmann, Kersten

5:39:58

4. W50

 

Hellwig, Sabine

7:20:51

6. W45

 

Hessler, Peter

6:07:43

13. M55

Dreiviertel-Marathon, 31,65 km

Lambrecht, Ulrike

3:20:31

5. W50
 

Nistler, Jürgen

2:47:44

4. M45

 

Wurster, Rüdiger

2:58:07

10. M50

Halb-Marathon, 21,195 km

Agatha, Uwe

1:45:45

49. M50

  Hanisch, Volker 1:58:28 129. M45
  Schneider, Ursel

1:58:30

11. W50
  Weis, Axel 2.10:27 149. M50
  Wistuba, Silke

1:58:30

25. W45

Herbstlauf, 10 km

Albrecht, Volker

1:25:28

64. M50

  Räbel, Harald 1:01:46 46. M45

 

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