Turnverein 1848 Erlangen e.V.  |  Erlangens ältester und größter Sportverein.

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

Volleyball - Nachwuchs | 03.12.2020

Einstieg in die neue Volleyball-Saison

Es ist noch gar nicht so lange her als Michi, Christoph und ich (Marco) in den Trainingsbetrieb der B-Jugend eingestiegen sind. Wir haben uns mit Kevin (H2) einen erfahrenen Spieler als Ansprechpartner gesucht und auch die anderen Trainer, Spieler und Eltern haben uns ihre Hilfe dankenswerter Weise angeboten. 

Das Training

Trainer und Spieler haben sich aufeinander eingespielt und wir kommen alle gut miteinander klar. Im Training haben wir

eine Kombination aus dem Üben der Grundlagentechniken, wie das obere und untere Zuspiel und den Angriff. Neben den technischen Grundlagen gehört aber auch das Erlernen des Läufersystems zum Volleyball. Das Läufersystem ist für viele eine Herausforderung, das positionsbezogene Spiel, bei dem die Grundaufstellung weiter rotiert, ist nicht mal eben von heute auf morgen erlernt, es braucht Zeit. Zeit, die wir aufgrund verschiedener Urlaubsplanungen und Startproblemen nicht hatten. Etwas überfahren von den Zeichnungen und nur in einem Training trainiert, stand schon der erste Spieltag am 04.10.2020 an.

Der Spieltag

An sich sollte man denken bei einem Spieltag zu Hause sei nicht viel zu tun, man baut den Cateringbereich auf, baut das Spielfeld auf und muss den Mannschaften jeweils eine Umkleidekabine zuweisen. Doch nicht in den Zeiten von Corona!

In diesen Zeiten kann man nichts so machen, wie es normalerweise gemacht wird. Folglich hatten wir einige Sonderregeln für diesen Spieltag zu beachten. Angefangen bei der Erfassung der Kontaktdaten sämtlicher Spieler, Trainer und Fahrer, dem regelmäßigen Desinfizieren der Bälle und der Wechselbänke bis hin zum Lüften der Halle vor Spielbeginn, zwischen den Spielen, nach dem Spieltag und vor Verlassen der Halle. Das Catering fiel aufgrund der Pandemie aus, aber ansonsten konnten wir dennoch unseren Spieltag abhalten.

Im ersten Spiel mussten wir uns gegen den Favoriten aus Zirndorf beweisen. Nach einem ersten Satz, in dem unsere Jungs überhaupt nicht ins Spiel kamen, kam der Seitenwechsel und die Chance, nochmal von vorne anzufangen. Tatsächlich lief es auch schon viel besser und nachdem wir uns im ersten Satz mit 11 Punkten zufriedengeben mussten, kämpften wir umso härter. Die Mühe wurde durch ein sehr gutes 22:25 belohnt. Zwar verloren wir mit 2:0 Sätzen, aber dennoch ein Erfolg. Außerdem konnten wir in diesem Spiel viel lernen.

Im nächsten Spiel mussten wir uns gegen den TSV Dürrwangen beweisen. Den ersten Satz gewannen wir mit einer souveränen Leistung und ließen keinen Zweifel offen, wer die Hausherren waren. Doch nach diesem erfolgreichen Satz schlichen sich immer mehr Fehler ein, was die Gäste ausnutzten und den zweiten Satz für sich entschieden. Nun galt es die Spieler, die vereinzelt verunsichert wirkten, nochmal heiß zu machen für den Tie-Break. In diesem letzten Satz, heiß gemacht durch Kevin, spielten unsere Jungs konzentriert die Spielzüge zu Ende und zwangen die Gegner so zu Fehlern. Für die Leistung im letzten Satz wurden wir mit einem 2:1 Sieg belohnt.

Mein Resumee

Abschließend lässt sich sagen, dass wir einen erfolgreichen Spieltag hatten. Das Läufersystem hat uns am Ende nicht zu sehr gefordert und hat bis auf einmal immer funktioniert. Im Eifer des Gefechts kann so ein kleiner Fehler durchaus passieren, gerade wenn man das Läufersystem erst neu gelernt hat. Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis und um einige Erfahrungen reicher, werden wir in die nächsten Trainingseinheiten gehen, denn der nächste Spieltag ist nicht weit.

Marco Birwe

TV-Vital | 01.12.2020

Das erste Türchen im Adventskalender?❄️⛄️

Endlich ist es soweit, das erste Türchen im Adventskalender darf geöffnet werden. Leider können wir dieses Jahr unseren beliebten „15 Minuten Advent“ nicht an Euch persönlich weitergeben. Deshalb findet Ihr hier die Anleitung dazu. Ihr braucht: 1 Beutel Lieblingstee, 1 Teelicht, 1 leckeren Lebkuchen und die weihnachtliche Geschichte (s. unten)

Und so geht‘s: den Tee zubereiten, die Kerze anzünden, dann den Lebkuchen naschen und den Tee genießen. Dabei ganz gemütlich die Geschichte lesen. Wir wünschen Euch, dass Ihr mit unserem „15 Minuten Advent“ eine kleine Auszeit in dieser ersten Adventswoche nehmen könnt.

Bitte bleibt gesund!

Der kleine Wichtel

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen. So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbeieilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus, in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten. Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit. Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war

Tischtennis | 01.12.2020

Auch Tischtennis mit geänderten Vorzeichen

Corona geht auch am Sport mit dem kleinen weißen Ball nicht vorbei. Dabei hat der TV 1848 Erlangen noch den Vorteil, dass er in der vereinseigenen kleinen Halle am Kosbacher Weg spielen kann, während viele Konkurrenten noch auf eine Freigabe von städtischen Hallen warten müssen. So musste schon vor Saisonbeginn manches Spiel verlegt werden, bei einem Spiel in der Verbandsoberliga wurde kurzerhand das Heimrecht getauscht. Doch auch die Durchführung der Spiele steht unter geänderten Vorzeichen.

So hat sich der Bayerische Tischtennisverband (BTTV) dazu entschieden, zunächst auf die Doppelpaarungen zu verzichten. Beim TV 1848 hat das zwar Unverständnis ausgelöst, aber man möchte verbandsseitig eben auch das kleinste Risiko vermeiden. So gibt es in jedem Spiel bis zu vier Doppelpaarungen weniger, die Gesamtspielzeit, die oft bis zu vier Stunden und mehr dauerte, wird sich entsprechend reduzieren.

Neue Saison mit drei Jugend- und sechs Herrenmannschaften

Unsere Jugend 1 ist im letzten Jahr aufgestiegen und spielt künftig in der Bezirksoberliga. Die Jugend 2 und 3 treten in den Bezirksklassen B und C an. Bei der Jugend sind die Spielklassen immer kleine Wundertüten, so dass man auf die Ergebnisse gespannt sein darf. Unsere Herren 1 spielten nach wie vor in der höchsten Spielklasse des BTTV, der Verbandsoberliga Nord. Saisonziel ist, wie in der Vorsaison, der Klassenerhalt. Unsere 2. Herrenmannschaft ist in der vergangenen Saison aus der Bezirksoberliga in die Landesliga aufgestiegen und hofft auf einen Mittelfeldplatz. In der Bezirksliga tritt wie in der Vorsaison unsere 3. Herrenmannschaft an. Aufgrund der Neuzugänge bei den Herren 2 und 3 sollte man eine gute Rolle im Vorderfeld spielen können. Die Herren 4 standen bei Saisonabbruch leider auf einem Abstiegsplatz, daher muss die neue Saison in der Bezirksklasse B gespielt werden. Alles andere als ein Durchmarsch und der souveräne Aufstieg wäre eine große Überraschung. In die Bezirksklasse C aufgestiegen ist unsere 5. Herrenmannschaft, die erneut um die Aufstiegsplätze mitspielen möchte. Wie im Vorjahr spielen die Mannen in der Herren 6 in der Bezirksklasse D.

Derzeit keine Sitzung zur Mannschaftsaufsstellung

Aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen hatte sich die Abteilungsleitung darauf verständigt, dieses Jahr keine Sitzung zur Mannschaftsaufstellung abzuhalten, sondern die kompletten Planungen online, überwiegend per E-Mail, durchzuführen. Dies hat erstaunlich gut funktioniert, soll aber trotzdem die Ausnahme bleiben. Aufgrund unserer kleinen Halle finden Spiele und Training stark gestaffelt statt, so dass sich die Spieler über alle Mannschaften nur zu den Sitzungen treffen. Aber gerade da zeigt sich der Zusammenhalt auch über die verschiedenen Mannschaften hinweg. Daher hofft Abteilungsleiter Peter Berger, dass die Rückrunde im Dezember wieder in Präsenz besprochen werden kann. Übrigens: Zuschauer sind wieder zugelassen und sind herzlich willkommen!

Peter Berger




LOGO_ErlangenPass

Kooperationspartner der Stadt Erlangen. Ermäßigungen für Inhaber des ErlangenPass. 

mehr erfahren