Turnverein 1848 Erlangen e.V.  |  Erlangens ältester und größter Sportverein.

Karate | 28.09.2020

Danvorbereitung in der Corona-Zeit

Draußen wie drinnen fokussiert

Unsere Anwärter auf die Schwarzgurtprüfung hatten sich seit September letzten Jahres auf die Dan-Prüfung beim geplanten Lehrgang am 4.7.20 so vorbereitet, als hätten sie sich für die Olympiade qualifiziert. Sie zeigten dann auch schon im Februar eine hohe Qualität bei den Prüfungsanforderungen. Diese galt es, bis Sommer zu halten und hier und da noch etwas zu verfeinern. Dann kam

die Corona-Krise und damit vorerst keine Trainingsmöglichkeit. Wir versuchten, den Dan-Prüfungstermin am 4.7. aufrecht zu erhalten. Die vorgesehene Großsporthalle konnten wir noch nicht nutzen, so wurde mit großer Unterstützung des TV 1848 die Jahnhalle zur Verfügung gestellt und es gelang, den Lehrgang und die Prüfung am 4.7. durchzuführen. Da jeglicher Kontakt untersagt war, trainierten die Dan-Anwärter Kata-Anwendungen und Kumite mit einer Distanz von vier Metern, was eine erhebliche Erschwernis bedeutete. Die Prüflinge meistern dies mit starken, schnellen Angriffen und ebensolchen darauf abgestimmten Kontertechniken auf Abstand.

Reinhard Döhnel

Leichtathletik | 27.09.2020

Conrad Voigt wird zweifacher Bayerischer Meister

Siege über 1500m und 3000m bei den Bayerischen Meisterschaften der U18

Conrad Voigt führt das Feld an.

 

Am Wochenende fanden in Erding die Bayerischen Meisterschaften der Männer und Frauen sowie für die Altersklassen U20 und U18 statt. Highlight aus Sicht des TV 1848 Erlangen waren die 1500m und die 3000m mit Conrad Voigt (U18).

Am Samstag sorgte er bei den 1500 Metern gleich für ein hohes Tempo. Aus dem Pulk heraus mal schauen wer mitgeht. In der dritten Runde ließ er seinen Gegner kurz mal in die führende Position, um dann auf den letzten 300m noch einmal richtig Gas zu geben und den anderen keine Chance mehr zu lassen. Mit der Spitzenzeit von 4:14,55 min konnte Conrad den Titel abräumen. Direkt ein wenig überrascht, schließlich waren seine Gegner mit besseren Zeiten gemeldet.

Mit dem Schwung der 1500 m freute er sich auf die 3000m. Hier hatte er nämlich die Favoritenrolle inne. Von Anfang an drückte er auf das Tempo, da er eine Zeit von 8:55 min anvisiert hatte. Keiner seiner Konkurrenten konnte wirklich folgen. Nach 2000m merkte er aber, dass die Power aus den Beinen heraus ging und er etwas langsamer wurde. So konzentrierte er sich nicht mehr auf die Zeit, sondern nur noch auf den Titel. In 9:06,03 min schaffte er dies in beeindruckender Manier.

Wir gratulieren unserem zweifachen Bayerischen Meister ganz herzlich!

 

Marc

Leichtathletik | 27.09.2020

Karpfenweiherlauf in Möhrendorf

Annika Belz und Alina Rossmanith erfolgreich

Annika und Alina nach dem Wettkampf.

Annika Belz und Alina Rossmanith zeigten gute Leistungen beim 5km Hobbylauf in Möhrendorf. Unter strengen Auflagen und starker Teilnehmerbegrenzung durfte diese Veranstaltung stattfinden und bot Läufern aus der Region die Möglichkeit einen flotten Lauf zu absolvieren.

Annika gewann den Lauf in 23:20 min und Alina wurde Dritte in 23.45 min. Die Streckenverhältnisse wurden denen eines "Landschaftslaufes" gerecht, mit zahlreichen Kurven, einigen Anstiegen und relativ schmalen Wegen. Trotz kleinerer Schwierigkeiten mit der Strecke konnten die beiden Athletinnen den Lauf erfolgreich beenden.

Ein zügiger Start in einen sonnigen Sonntag Morgen war das!

 

Basti

Triathlon | 27.09.2020

Corona schickt auch Kaderathleten nach Hause

Vier der TV-Nachwuchsathleten besuchen seit September 2019 die Berthold-Brecht-Schule in Nürnberg, eine von wenigen Eliteschulen des Sports in Deutschland. Sie gibt sportlich begabten Jugendlichen die Chance, Schule und Leistungssport zu kombinieren. Die Sportler an der Schule kommen aus Bayern und vereinzelt aus ganz Deutschland. Einige von ihnen, wie auch die 4 Triathleten vom TV 48, wohnen im „Haus der Athleten“ ein Sportinternat der Stadt Nürnberg mit insgesamt 40 Bewohnern. Die räumliche Nähe

von Schule, Internat und Sportstätten bietet optimale Bedingungen, um an den jeweiligen Landesoder Bundesstützpunkten zu trainieren. Tim und Jan Semmler, Lara Rudolph sowie Juliane Möllers haben sich aufgrund ihrer starken Ergebnisse auf Landes- und nationaler Ebene in der letzten Saison für den Bayrischen Landeskader 1 qualifiziert und wurden deswegen an den Bundesstützpunkt des Triathlons eingeladen, um mit den anderen Kadermitgliedern zu trainieren. Die Nachwuchstalente sind in der neuen Schule in sogenannte Sportklassen eingeteilt. Die beiden Zwillinge Tim und Jan besuchen die 8te Klasse, Juliane und Lara die 10te Klasse. Der Stundenplan ist an das Frühtraining der Sportler angepasst. Eine weitere Besonderheit ist das Hauptfach Sporttheorie. Dreimal in der Woche wird zu morgendlicher Stunde für das Frühtraining aufgestanden. Das ist zwar nicht immer reizend, wenn der Wecker morgens um 6:00 Uhr klingelt, weil bereits um 7:00 Uhr das Training startet, jedoch können so 2 Einheiten mit genügend Pausen dazwischen am Tag absolviert werden. Nach dem Frühtraining, (dienstags und donnerstags Laufen, freitags Schwimmen) geht es dann ab in die Schule. Da die Sportler wegen des frühen Trainings erst zur 3. Stunde mit dem Unterricht beginnen, haben sie jeden Tag außer freitags Nachmittagsunterricht. Danach geht's dann direkt zum 2. Training oder erst ins Internat für eine kurze Pause und anschließend zur nächsten Einheit. Abends kommen die jungen Sportler meistens gegen 20:00 Uhr ins Internat zurück, essen Abendbrot und dann heißt es nochmal Konzentration für die Schule, um die Hausaufgaben zu erledigen, die in der Mittagspause nicht gemacht werden konnten, und sich auf den nächsten Tag vorzubereiten. An manchen Tagen ist weniger zu tun, da können sie sich auch mal mit anderen Bewohnern treffen, um beispielsweise gemeinsam im Gemeinschaftsraum Fernsehen zu schauen. Um 22:00 Uhr ist dann für viele schon Schlafenszeit, da der eine oder andere Tag doch sehr anstrengend war. Mitte März kam von der Internatsleitung der Corona-bedingte Aufruf für alle Internatsbewohner das Haus zu verlassen und vorrübergehend wieder nach Hause zu ziehen. Für die jungen Sportler ist das eine völlig neue und herausfordernde Erfahrung: Geschlossene Schwimmbäder, Online-Unterricht, und selbstständiges Training unter Anleitung durch die Landestrainer Stephen Bibow und Roland Knoll stehen seitdem auf dem Programm. Der Rad- und Laufumfang ist erhöht und das Schwimmen durch viele Kraftübungen für die Arme und den Rumpf ersetzt. Die meist 5 Radeinheiten, 3 Läufe und 3-4 Athletikeinheiten sorgen also weiterhin für hohe Umfänge. Außerdem stehen alle vier stets in Kontakt mit ihrem Trainer Stephen, um sich über das Training auszutauschen oder um mal so ein wenig zu plaudern, schließlich fehlt ihnen das gemeinsame Training sehr. Um auch den Spaß im Einzeltraining zu erhalten, werden die einzelnen Einheiten spannend gestaltet und mit vielen neuen Aspekten versehen. So sollten die Kaderathleten nach einer Athletikeinheit den Moon Walk und ein paar Tanzschritte lernen. Aber auch die Athleten überlegen sich Neues, um etwas Kreativität und Spaß hineinzubringen. Lara gestaltete ein Workout mit ihrer Schwester Nele. Auf der Homepage des Bayrischen Triathlon Verbandes (btv-info.de) wurde ihr komplettes Workout zum Nachmachen veröffentlich. Juliane nutzt das viele Athletiktraining, um dem erhöhten Laufumfang Stand zu halten und um z.B. mögliche schwerwiegendere Verletzung zu vermeiden. Auch ihre Übung zur Stabilisation des Knies wird auf der Homepage vorgestellt. Insgesamt meistern alle die Situation gut. Sie sind weiterhin top motiviert und trainieren trotz abgesagter Trainingslager und Wettkämpfe auf die neuen Ziele, wie die DMJ 2021 hin – aber hoffentlich bald wieder gemeinsam in Nürnberg.

JM

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 26.09.2020

Existenzsicherung in der Corona-Krise

Gemeinsam durch schwierige Zeiten

Liebe Mitglieder,

leider musste eine Ausgabe der Vereinszeitung Corona-bedingt ausfallen. Es gab in der zurückliegenden, sehr dynamischen Lockdown-Phase nichts zu berichten, was nicht schon kurze Zeit später Makulatur gewesen wäre. Wir mussten ständig auf Sicht fahren und kurzfristig auf die politischen Entscheidungen reagieren. Hier hielten wir die Informationspolitik über unsere Website und die Newsletter für wesentlich sinnvoller, weil wir jeweils aktuell reagieren konnten. Zudem lag im letzten Quartal das Vereinsleben notgedrungen fast völlig brach, so dass auch vonseiten der Abteilungen kaum Beiträge eingereicht wurden.

Corona-Lockdown – existentielle Bedrohung auch für Sportvereine

Vereinsleben heißt Gemeinschaft. Dieses sportliche und gesellige Miteinander war uns während des Lockdowns gänzlich verboten. Seit Anfang Juni wird nun mit den schrittweisen Lockerungen der Vereinsbetrieb – unter weiterhin erheblichen Einschränkungen – langsam wieder möglich. Als Verein – wie auch als Gesellschaft – werden wir aber noch längere Zeit mit dem Virus als „neue Normalität“ leben müssen. Bislang ist dies in der Praxis ganz gut gelungen. Mitglieder, Trainer, Übungsleiter, Abteilungsleiter und Mitarbeiter haben die Herausforderungen angenommen und unter den jeweiligen Vorgaben der – sich dynamisch entwickelnden – bayerischen Schutz- und Hygieneverordnungen wieder den Sport- und Vereinsbetrieb aufgenommen. So wie er jeweils erlaubt und den Umständen nach möglich war.

Krisenmanagement herausfordernd – aber erfolgreich

Corona warf unsere Jahres- und Haushaltsplanung 2020 komplett über den Haufen. Angesichts enormer Einnahmenausfälle (z.B. im Mai: 91% unter Vorjahresmonat) und ohne Klarheit über die Dauer des Lockdowns und seiner Auswirkungen bekam die Liquiditätsplanung höchste Priorität. Bereits Mitte März mussten wir – wo möglich - die Sachausgaben aussetzen, bzw. kürzen. Ab April zeigten wir Kurzarbeit für alle sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern an. So konnten wir das Wegbrechen wichtiger Einnahmen weitgehend kompensieren und den monatlichen Mittelabfluss begrenzen. Das Instrument „Kurzarbeit“ half uns letztendlich, auf Kündigungen von Mitarbeitern zu verzichten. Zur Jahresmitte scheint sich der Betrieb - auf niedrigerem Niveau – so langsam wieder einzupendeln. Das TV-Vital, der Großteil des Freizeitsports für Erwachsene und Kinder sowie die meisten Abteilungen haben ihr Angebot wieder aufgenommen. Somit ist nach Stand Ende Juli zu erwarten, dass wir das Jahr wohl mit einem blauen Auge überstehen werden. Die Gefahr einer 2. Welle mit neuerlichen Einschränkungen ist nach wie vor latent. Wir haben nun aber ausreichend Erfahrung und Instrumente, wie wir dem künftig begegnen können. Und natürlich ist jetzt schon absehbar, dass das anstehende Jahr 2021 nicht weniger herausfordernd wird, wurden wir heuer in unserer Entwicklung doch um zwei bis drei Jahre zurückgeworfen.

Danke für Solidarität und Unterstützung

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Solidarität unserer Mitglieder bedanken. Ihre Vereinstreue und ihre Vereinsbeiträge halten unseren Verein am Leben. Wir danken auch dem bayerischen Staat, der den Vereinen eine beachtliche Corona-Hilfe gewährt hat – ebenso wie die Stadt Erlangen, die für 2020 und 2021 die Hallenkosten halbieren wird. Unseren Geschäftspartnern und Sponsoren sagen wir ebenfalls Danke dafür, dass Sie uns treu geblieben sind. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung durch die Verantwortlichen in der Führung vom BLSV und vom Freiburger Kreis, die den Vereinen mit Rat und Tat unterstützend zur Verfügung standen. Auch der regelmäßige Austausch mit den bayerischen Großvereinen hat uns in der Krisenbewältigung mit wertvollen Hinweisen und Tipps geholfen. Abschließend einen besonderen Dank an unsere Mitarbeiter, die in Kurzarbeit gehen und erhebliche Einbußen beim Einkommen hinnehmen mussten. Dies und das Kurzarbeitergeld der Bundesagentur machen schließlich einen wesentlichen Teil des „Rettungspakets“ für den TV 1848 aus. Zumal Mitarbeiter, Übungsleiter, Trainer, Ehrenamtliche und Vorstandskollegen in der Krise unter schwierigsten Bedingungen und mit großen Einschränkungen ihre Arbeit weiterführen oder wieder aufnehmen mussten.

Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

Judo | 25.09.2020

Crossfit Workout in Wemding

Trotz Corona geht es weiter mit Sport und Muskelkater

In diesem Jahr mussten wir uns alle auf viele Veränderungen einstellen. Ob auf der Arbeit, in den Schulen und Universitäten, ja sogar auf der Straße und natürlich in unserem heiß geliebten Sport kamen neue Gefahren und Regeln. Nichtsdestotrotz ist es unseren Freunden vom TSV Wemding gelungen, unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen versteht sich, ein Crossfit Training zu veranstalten. Zum dritten Mal wurden unsere Bezirksligakämpfer von den Erlanger Mannen und Yama Samurai zu diesem sehr harten, aber gleichermaßen auch sehr spaßigen Sportwettkampf am 11.07. eingeladen. Die Freude auf den Sport war diesmal so groß, dass bei der gesamten Veranstaltung insgesamt 24 Sportlerinnen und Sportler quer durch Alters- und Gewichtsklassen teilnahmen, so viele wie noch nie! Für die sportliche Gestaltung der Wettkämpfe war, wie in den vergangenen Jahren, der bestens qualifizierte Markus Lachner, Sportstudent und Judoka des TSV Wemding, verantwortlich.

Zunächst wurden alle Teilnehmer in Vierergruppen durch Losverfahren eingeteilt, so dass sich jede Mannschaft aus einem leichten, zwei mittelschweren und einem schweren Sportler zusammensetzte. Danach kam es zu den Sporteinheiten, bei denen jede Mannschaft Punkte sammelte. Nach leichten Aufwärmspielen, wie dem Aufsammeln von Gummibändern unter ständigem Ballbeschuss durch eine Gegnermannschaft und dem Balancieren eines Bechers mit Wasser auf der Fußsohle beim Versuch einer Rückwärtsrolle, fingen die kraftzehrenden Einheiten an. Nach den Sprints mit Hantelscheiben auf Zeit kam eine sehr schöne Mannschaftsübung. Ein Mannschaftsmitglied musste die Plank halten und solange er diese hielt, durften die drei anderen Liegestütze, Hochstrecksprünge und Sprints machen, die wertvolle Punkte einbrachten. Das letzte bisschen Kraft und Kondition wurden beim Traktorreifenumdrehen den Hügel hinauf und bei einem Hindernisparcours mit einem 15 kg schweren Sandsack verbraucht. Wären wir nicht so viele Mannschaften gewesen, hätte Markus noch ein paar Einheiten in Reserve gehabt, die er beim nächsten Mal bestimmt präsentieren wird. Nach fast fünf Stunden Sport konnten wir den Tag gemeinsam beim Grillen langsam ausklingen lassen und die Siegermannschaft, die Heimmannschaft des TSV Wemding, küren. Hoffentlich wird das Wemdinger Crossfit zur Traditionsveranstaltung und wir werden uns auch weiterhin jedes Jahr im Sommer am gemeinsamen Sport im Freien erfreuen!

T.: Leonid Shupletsov
F.: Marco Lechner




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