Turnverein 1848 Erlangen e.V.  |  Erlangens ältester und größter Sportverein.

Online-Anmeldung für Kinderturnen und Eltern-Kind-Turnen

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 04.03.2021

Endlich: Lockerungen für den Sport

Es geht wieder los!

Gestern hat die Bund-Länder-Konferenz Öffnungen auch im Sportbereich unter bestimmten Voraussetzungen beschlossen. Bereits ab kommendem Montag (08.03.2021) darf der Sport mit Einschränkungen wieder starten.

Aktuell warten wir noch auf die konkreten Vorgaben und was heute in Bayern beschlossen wird. Erfahrungsgemäß dauert es dann noch einmal, bis die konkrete Ausgestaltung in Gesetzestext und Rahmenhygienekonzept vorliegt. Doch das sind die Spielregeln, die wir vor Ort umsetzen müssen und mit denen wir starten können.

Wir bitten Euch also um etwas Geduld. Sobald wir konkrete Informationen haben, werden wir sie auf unserer Website und auf unseren Social Media Kanälen informieren.

Triathlon | 04.03.2021

Zurück zur Familie

Sarah Neukam lebt wieder mit Mama, Papa und Schwester unter einem Dach. Auch fürs Training ist das gut. VON KATHARINA TONTSCH

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 03.03.2021

Online Sportprogramm

UPDATE März

Nachdem Kindergärten und Co. wieder öffnen durften, wurde das Programm um eine weitere Kindersportstunde erweitetert. Ab dem 8. März gibt es eine weitere Stunde für Kinder von 1 - 3 Jahren. Immer Montags von 16.45 bis 17.15 Uhr.

Der aktuelle Kursplan (PDF) steht zum Download bereit. 

Die Angebote werden über Teams gehalten und sind kostenlos nutzbar. Zusammen mit den Youtube-Angeboten aus dem TV-Vital stehen ca. 35 Sportstunden pro Woche zur Auswahl. 

Download Kursplan

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 17.02.2021

Der Sport kommt zu kurz!

Gemeinsames Positionspapier der bayerischen Großsportvereine

Gemeinsam mit 13 weiteren bayerischen Großsportvereinen wurde ein Positionspapier zur aktuellen Corona-Lage entworfen. Darin geht es um die aktuelle Lage der Vereine und die Forderung nach einem Stufenplan zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs..

Gemeinsam mit den 13 anderen Vereinen fordert der TV 1848 Erlangen, den (Breiten)-Sport stärker in den Fokus zu nehmen und den positiven Aspekt, dass Sport und Bewegung zur Gesunderhaltung unerlässlich sind, in der Bekämpfung der Pandemie umfangreicher zu nutzen.

"Mein Verein" - zur Kampagne

TV-Vital | 14.02.2021

Teilnehmer gesucht: Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren

Forschungsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Der Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg möchte auf das Forschungsprojekt „Jugendliche in Pflegefamilien: Die Bedeutung aversiver Fürsorgeerfahrungen für Identitätsentwicklung und Beziehungsgestaltung“ aufmerksam machen.

Das wird untersucht: Im Rahmen unseres Forschungsprojekts interessieren wir uns für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, die in Pflegefamilien aufwachsen und auch für Jugendliche in biologischen oder Adoptivfamilien. Vor allem geht es uns darum zu verstehen, wie die Bewältigung zentraler Entwicklungsaufgaben im Jugendalter, beispielsweise die Identitätsentwicklung und Beziehungsgestaltung gelingen und gefördert werden können. Gerade in der aktuellen außergewöhnlichen Zeit ist es uns ein besonderes Anliegen, über das familiäre Aufwachsen der Jugendlichen Genaueres zu erfahren und herauszufinden, wie es Ihnen geht.

Ablauf der Datenerhebung: Der erste Schritt der Erhebung stellt einen Online-Fragebogen dar. Anschließend haben die Jugendlichen die Möglichkeit zu einem Termin an unserem Lehrstuhl zu kommen, wo eine EEG-Erhebung und ein Interview stattfinden. Für die Teilnahme erhalten die Jugendlichen eine Aufwandsentschädigung von 5 € für den Online-Fragebogen und 10 € für den Termin am Lehrstuhl.

Wir bitten um Ihre Mithilfe: Für die Erhebung suchen wir insgesamt 60 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren: 30 Jugendliche aus Pflegefamilien und 30 Jugendliche, die mit ihren leiblichen Eltern aufwachsen. Deshalb bitten wir Sie darum, unsere Informationsbroschüre (siehe Anhang) sowie den folgenden Link an Jugendliche und/oder die Erziehungsberechtigten weiterzuleiten: https://www.soscisurvey.de/JuPf/

Dieser Link führt direkt zum Online-Fragebogen.

Bei Fragen melden Sie sich gerne jederzeit bei Dr. Sandra Gabler (sandra.gabler@fau.de) oder Julia Festini (julia.festini@fau.de).

Über Ihre Mithilfe und Engagement würden wir uns sehr freuen! Herzlichen Dank!

Download: Flyer

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 09.02.2021

Live-Angebote für Kinder

weitere Onlineangebote

Ab dem 09.02.2021 bietet der TV48 Livestunden für Kinder an. Die Stunden sind für alle Kinder frei und unterscheiden sich lediglich durch die jeweiligen Altersstufen. Durch einen Klick auf die jeweilige Sportstunde im Onlinekalender öffnet sich ein Anmeldeformular. Diese bitte ausfüllen und absenden. Den Link für die jeweilige Stunden schicken wir euch ca. eine Stunde vor Kursbeginn via Mail zu. 

zur Anmeldung

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 04.02.2021

Nicht vergessen: Nachweis für ermäßigten Vereinsbeitrag

Schüler / Studenten / Auszubildende

Alle Schüler/Studenten und Azubis über 18 Jahre, die den vergünstigten Vereinsbeitrag für 2021 nutzen möchten, bitten wir die aktuelle Schul- bzw. Immatrikulationsbescheinigung oder die erste Seite des Ausbildungsvertrages in der Geschäftsstelle abzugeben oder per E-Mail an info@tv48-erlangen.de zu senden.

TV-Vital | 04.02.2021

TV-Vital Online Kurse

weitere Online-Angebote

Ab nächster Woche bieten wir täglich (außer Samstag) zusätzlich einen TV-Vital Live-Stream mit unterschiedlichen Sportangeboten. Diese Kurse werden wie bisher über YouTube gestreamt. Auch hier ist die Teilnahme für jedermann und jederfrau kostenlos!

Aus urheberrechtlichen Gründen bei Verwendung von Musik, dürfen wir verschiedene Kursangebote im Livestream nicht aufzeichnen und danach online stellen!

Vielleicht könnt ihr die Kurse in euern Tagesablauf integrieren, um mit uns live Sport zu machen.

Getreu dem Motto: „ In der Gruppe machts noch mehr Spaß“ ?

Gleichzeitig stärken wir damit noch unser gemeinsames Gruppengefühl.

Bleibt Vital!

 

ab dem 8. Februar, montags 18.00 Uhr HIIT + Bauch mit Susi
ab dem 16. Februar, dienstags 18.00 Uhr Bodycompact mit Afsaneh
ab dem 10. Februar, mittwochs 18.00 Uhr Fit & Figur + Step mit Kathrin
ab dem 11. Februar, donnerstags 18.00 Uhr Indoor-Cycling mit Christian
ab dem 12. Februar, freitags 18.00 Uhr Yoga Flow mit Kathrin
ab dem 14. Februar, sonntags 9.30 Uhr Rückenfit mit Ina
ab dem 14. Februar, sonntags 10.45 Uhr Indoor-Cycling mit Bernadette

 

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 31.01.2021

Infos zum Online Sportprogramm

Login & Anleitung

Die Teilnahme am Online-Sportprogramm ist über Microsoft Teams möglich. Dafür wird kein Benutzerkonto benötigt - falls vorhanden, kann es genutzt werden. Die Schritte für die Teilnahme an der Online-Besprechung sind in der Anleitung (PDF) zusammengefasst. Den Link zum jeweiligen Kurs finden Sie unter:

www.tv48-erlangen.de/online-sportprogramm

Download Anleitung (PDF)

TV-Vital | 07.01.2021

TV-Vital Challenge

Liebe Mitglieder und Sportbegeisterte,

Wir wünschen Euch einen guten und vitalen Start ins neue Jahr 2021!

Um Euch sportlich  zu motivieren, wollen wir sehen wie Ihr zu Hause Sport macht. Immerhin seht Ihr uns auch immer zu, wie wir auf YouTube sportlich aktiv sind.

Dafür haben wir für Euch ein Gewinnspiel vorbereitet, bei dem Ihr Trainingsequipment für zu Hause gewinnen könnt

So könnt Ihr teilnehmen:

  • Schickt uns ein Trainingsfoto von Euch per Facebook Direktnachricht, als Kommentar unter unseren Facebookposts oder per E-Mail an j.hansen@tv48-erlangen.de (Am besten während Ihr ein YouTube-Video von uns mitmacht)

Um Eure Gewinnchance zu steigern könnt Ihr uns gerne bis zu fünfmal ein Bild schicken, jedes Bild entspricht einem Los!

Und diese Sets gibt‘s zu gewinnen(s. Foto):

  1. Pezzi-Ball, Trinkflasche & 500g Eiweiß-Beutel
  2. Redondo-Ball, Miniband, Trinkflasche & 500g Eiweiß-Beutel
  3. Fitnesshandschuhe, Trinkflasche & 500g Eiweiß-Beutel

Die Gewinner werden am 31.01 ausgelost und von uns kontaktiert

Viel Spaß beim Trainieren!

TV-Vital | 05.01.2021

Neue Fitness Videos!

Die Produktion läuft! Wir filmen fleißig weiter und die ersten Werke sind auch schon in unserer Playlist online zu finden. Auch für Kinder werden bald weitere Videos folgen. Wo ihr diese findet? Einfach dem Link folgen:

www.youtube.com/c/Tv48-erlangenDe/playlists

Viel Spaß und bleibt fit =)

Man trägt Maske,... auch der Pelzmärtl. 

Jugendleitung | 01.01.2021

Pelzmärtl in Zeiten von Corona

Ungewohnt anders und trotzdem sehr schön

Auch bei unserer traditionellen Pelzmärtl Veranstaltung in der Jahnhalle hat uns Corona einen Strich durch die Planung gemacht.

Vor den Herbstferien 2020 hatten wir in kleinen Gruppen und mit Online-Anmeldung unser allgemeines Kinderturnen wieder aufgenommen. Geplant war dann auch ein Pelzmärtl Turnen in den einzelnen Gruppen. Die Jugendleitung hatte schon einen Termin um mit ausreichend Sicherheitsabstand, Masken und Handschuhen in kleinen Gruppen, die 500 Tüten zu packen. Aus Hygienegründen haben wir auch auf Obst in den Tüten verzichtet und alles nur abgepackt eingekauft.

Leider kam dann der zweite Lockdown und wir konnten die Tüten nun doch nicht wie geplant mit der Jugendleitung packen.

Alternative Idee war nun, die Tüten in der durch den Lockdown nicht benötigten Halle am Kosbacher Weg zu packen und als Nikolauspräsente den Kindern zu überreichen.

Stefan Keppner von der KiSS, Franzi Beck und Markus Bauer von der Ballschule, und Uschi Mehl als Koordinatorin fürs allgemeine Kinderturnen, Marco Birwe und Tamara Spörl haben sich nun zusammengefunden um die Päckchen immer schön allein, in der Halle zu packen.

Unser Plan war eine „To-Go Veranstaltung“ vor dem Gelände am Kosbacher Weg, mit genügend Sicherheitsabstand und Maskenpflicht. Die Eltern und Kinder haben wir über E-Mail informiert und so kamen am Dienstag den 8. Dezember ca. 300 Kinder um sich beim Pelzmärtl / Nikolaus ihre Tüte abzuholen.

Ein großer Dank an dieser Stelle auch an alle Eltern und Kinder, die sich absolut vorbildlich verhalten haben. Der Abstand wurde zu jeder Zeit eingehalten, alle Eltern und Kinder haben gewartet bis Platz war und jeder hat seine Maske getragen.

Es war berührend wie sehr sich die Kinder gefreut haben und alle haben sich auch sehr artig beim Pelzmärtl / Nikolaus bedankt und wollten, fast alle, nur aus seiner Hand die Tüte entgegennehmen. Markus Bauer hatte beim „Schere/Stein/Papier“ gegen Stefan Keppner verloren und „durfte“ das Kostüm tragen, anfangs noch recht verhalten und nach ein paar Minuten mit großem Vergnügen und Spaß an seiner neuen Rolle.

Die übrigen Tüten, da der “zweite To-Go“ Termin am Donnerstag 10.12.schon in den Lockdown fiel, haben Ruth Wangemann in ihrer Funktion als Aufsichtsrätin und Uschi Mehl, dann zur Erlanger Tafel gebracht und gespendet und so konnten wir auch noch einigen Erlanger Kindern eine kleine Freude bereiten.

In der Hoffnung Sie und Ihre Kinder bald wieder in den Sporthallen begrüßen zu können, ein ganz herzlicher Gruß und „bleiben Sie gesund.

von Uschi Mehl

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 14.12.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 07.12.2020

Gutscheinaktion "Gasthaus Milan"

Unterstützung der Vereins-Gastronomie

Ihr könnt Euch und unserem Gastwirt etwas Gutes tun! Falls Ihr noch was für Weihnachten braucht, gibt es bei Ihm Gutscheine für die "Zeit danach"

Bezahlung kontaktlos per Pay Pal oder Überweisung. Zustellung per Post oder persönlich von ihm. Zu jedem Gutschein gibt es einen Schnitzelpass gratis dazu. Das erste Feld ist bereits gestempelt.

Ab einem Wert von 25,00 € gibt es für TV 1848 Mitglieder noch 5,00 € drauf. Also Gutschein für 25,00 € kaufen und 30,00 € Gutschein erhalten.

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 06.12.2020

Ehrungsabend 2020

Nach Absage des Stiftungsfestes Ehrungen im kleinen Kreis

Ungewohnt war der Anblick. Anstatt in der Jahnhalle traf man sich im Gasthaus Milan. Anstatt Bestuhlung für hundert und mehr Gäste, nur wenige Tische mit der notwendigen „sozialen Distanz“. Anstatt winterlicher Adventsstimmung, herbstlich kühle und regnerische Atmosphäre. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied man sich frühzeitig für eine Absage des Stiftungsfestes. Zu hoch das Risiko, zu ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln sollte. In der Vereinsführung war man sich aber einig, dass komplett

auf die Ehrungen zu verzichten auch keine Lösung ist. Verzichtet wurde jedoch auf die Ehrung der Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, welche aufgrund der hohen Anzahl eine Veranstaltung deutlich komplexer machen würden. Eingeladen und geehrt wurden die langjährigen Mitglieder für 40, 50, 60 und stolze 70 Jahre (gezählt wird ab Vollendung des 18. Lebensjahrs) im TV 1848 Erlangen. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden drei Mitglieder mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet und neben dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche wurden die TV-Sportler für ihre sportlichen Erfolge geehrt.

Geehrt wurden:

 

 

für 40 Jahre

Ursula Dehler

Heinz Eschenbacher (EM)

Helmut Schweinzer

für 50 Jahre + Verleihung Ehrenmitgliedschaft

Gerda Güthlein

Lothar Kusser

Dr. Werner Großer (EM)

für 60 Jahre

Freia Thiel (EM)

Heinz Müssenberger (EM)

für 70 Jahre

Betty Haspel (EM)

Andreas Ganzmann (EM)

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk (Triathlon)

Patrick Hofstetter (Badminton)

Alexander Söhnel (Badminton)

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche

Anna Schmidt (Triathlon)

Bestennadel in Silber

Claudia Schüren (Judo)

Oliver Küpper (Judo)

Jawid Jauhari (Judo)

Murtazo Aminov (Judo)

Gertrud Härer (Triathlon)

 

 

Aufführungen und große Reden gab es keine, dafür ausreichend Zeit für die anwesenden Mitglieder, sich mit Vereinsfreunden und -weggefährten auszutauschen. Ein Blick auf die Ehrungsliste lässt erkennen, welche außerordentliche Verdienste um den Verein an diesem Abend geehrt wurden. Sechs Ehrenmitglieder, darunter die langjährigen und verdienten Abteilungsleiter Freia Thiel mit ihrem Mann Klaus (Trampolin), Heinz Eschenbacher zusammen mit seiner Frau Eva (Leichtathletik) sowie Dr. Werner Großer (Turnen), Heinz Müssenberger (Wandern u. Wintersport, Kassenprüfer) und Andreas Ganzmann (Turnen) machten den Abend zu einer hochkarätigen Veranstaltung. In den beiden Ehrungsblöcken führten der 1. Vorsitzende Jörg Bergner und sein Stellv. Johannes Baßfeld durch die Veranstaltung und warfen gemeinsam mit den Gästen einen Blick auf die Leistungen und Erfolge der Geehrten. Dabei kam so manch freudige Erinnerung wieder hoch. Besonders erfreulich war die positive Rückmeldung einiger Gäste zu dem gewählten Format der Veranstaltung, denn im Mittelpunkt standen die Ehrengäste und deren Verbindung zum Verein. Den- noch bleibt zu hoffen, dass Corona künftig kein Thema mehr sein wird und zu weiteren Absagen von Vereinsfesten und Wettkämpfen führt.

Ehrennadel in Silber

Krista Mikk:

Seit Oktober 2015 im TV 1848 Erlangen, ist Krista aktiv in der Triathlonabteilung und im TV-Vital. Als leidenschaftliche Fotografin ist Krista u.a. an der Strecke des Erlanger Triathlons zu finden, wo sie den sportlichen Wettkampf mit ihrer Kamera festhält. Sie kümmerte sich um die Webseite der Abteilung und betreut immer noch die Webseiten des Arcadenlaufs und der RTF.

Patrick Hofstetter:

Eingetreten in den Verein im Oktober 2011. Seit 2013 ist er Sportwart und stellv. Abteilungsleiter. Patrick wurde 2016 mit dem Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche ausgezeichnet. Für sein Engagement in der Abteilungsleitung wurde Patrick mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Alexander Söhnel:

Alexander ist seit 2007 im Turnverein Mitglied. Aktiv ist er in der Abteilung Badminton, im Freizeitsport und dem TV-Vital. Er ist Übungsleiter in der Badminton-Abteilung und bietet regelmäßig „Cross-Skating“ Kurse im Kursprogramm des Vereins an. Geehrt wird er für seine jahrelange, zuverlässige und gute Arbeit als Kassenwart der Badminton-Abteilung.

Ehrenamtspreis für junge Ehrenamtliche:

Anna Schmidt: Anna organisiert das Training, die Wettkämpfe, die Fahrten zu den Wettkämpfen, virtuelle Wettkämpfe, hält Kontakt zu den Männermannschaften und zur Abteilungsleitung. Sie ist seit 2015 im Verein. Als Sportlerin ist Anna überaus erfolgreich, u.a. wurde sie 2018 „Deutsche Hochschulmeisterin“ und war 2014 Mitglied in der Deutschen Triathlon Nachwuchs-Nationalmannschaft.

Sportlerehrung:

Waren es 2019 noch über 30 Sportler, konnten wir dieses Mal nur sieben einladen. Nach dem Ausrufen des Katastrophenfalls am 16. März 2020 war das sportliche Leben, so wie man es bisher kannte, von jetzt auf gleich stillgelegt und so konnten in dieser Zeit auch keine sportlichen Erfolge errungen werden.

Bestennadel in Silber:

Claudia Schüren: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 F5 -63 kg.
Oliver Küpper: 3. Platz World Judo Championship Veterans Marokko 2019 M5 -90 kg.
Jawid Jauhari: 1. Platz Bayerische Meisterschaft MU21 -81 kg.
Murtazo Aminov: 1. Platz Bayerische Meisterschaft Männer -100 kg.
Gertrud Härer: 3. Platz ITU Winter-Triathlon World Championships. JOBA

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

Volleyball - Nachwuchs | 03.12.2020

Einstieg in die neue Volleyball-Saison

Es ist noch gar nicht so lange her als Michi, Christoph und ich (Marco) in den Trainingsbetrieb der B-Jugend eingestiegen sind. Wir haben uns mit Kevin (H2) einen erfahrenen Spieler als Ansprechpartner gesucht und auch die anderen Trainer, Spieler und Eltern haben uns ihre Hilfe dankenswerter Weise angeboten. 

Das Training

Trainer und Spieler haben sich aufeinander eingespielt und wir kommen alle gut miteinander klar. Im Training haben wir

eine Kombination aus dem Üben der Grundlagentechniken, wie das obere und untere Zuspiel und den Angriff. Neben den technischen Grundlagen gehört aber auch das Erlernen des Läufersystems zum Volleyball. Das Läufersystem ist für viele eine Herausforderung, das positionsbezogene Spiel, bei dem die Grundaufstellung weiter rotiert, ist nicht mal eben von heute auf morgen erlernt, es braucht Zeit. Zeit, die wir aufgrund verschiedener Urlaubsplanungen und Startproblemen nicht hatten. Etwas überfahren von den Zeichnungen und nur in einem Training trainiert, stand schon der erste Spieltag am 04.10.2020 an.

Der Spieltag

An sich sollte man denken bei einem Spieltag zu Hause sei nicht viel zu tun, man baut den Cateringbereich auf, baut das Spielfeld auf und muss den Mannschaften jeweils eine Umkleidekabine zuweisen. Doch nicht in den Zeiten von Corona!

In diesen Zeiten kann man nichts so machen, wie es normalerweise gemacht wird. Folglich hatten wir einige Sonderregeln für diesen Spieltag zu beachten. Angefangen bei der Erfassung der Kontaktdaten sämtlicher Spieler, Trainer und Fahrer, dem regelmäßigen Desinfizieren der Bälle und der Wechselbänke bis hin zum Lüften der Halle vor Spielbeginn, zwischen den Spielen, nach dem Spieltag und vor Verlassen der Halle. Das Catering fiel aufgrund der Pandemie aus, aber ansonsten konnten wir dennoch unseren Spieltag abhalten.

Im ersten Spiel mussten wir uns gegen den Favoriten aus Zirndorf beweisen. Nach einem ersten Satz, in dem unsere Jungs überhaupt nicht ins Spiel kamen, kam der Seitenwechsel und die Chance, nochmal von vorne anzufangen. Tatsächlich lief es auch schon viel besser und nachdem wir uns im ersten Satz mit 11 Punkten zufriedengeben mussten, kämpften wir umso härter. Die Mühe wurde durch ein sehr gutes 22:25 belohnt. Zwar verloren wir mit 2:0 Sätzen, aber dennoch ein Erfolg. Außerdem konnten wir in diesem Spiel viel lernen.

Im nächsten Spiel mussten wir uns gegen den TSV Dürrwangen beweisen. Den ersten Satz gewannen wir mit einer souveränen Leistung und ließen keinen Zweifel offen, wer die Hausherren waren. Doch nach diesem erfolgreichen Satz schlichen sich immer mehr Fehler ein, was die Gäste ausnutzten und den zweiten Satz für sich entschieden. Nun galt es die Spieler, die vereinzelt verunsichert wirkten, nochmal heiß zu machen für den Tie-Break. In diesem letzten Satz, heiß gemacht durch Kevin, spielten unsere Jungs konzentriert die Spielzüge zu Ende und zwangen die Gegner so zu Fehlern. Für die Leistung im letzten Satz wurden wir mit einem 2:1 Sieg belohnt.

Mein Resumee

Abschließend lässt sich sagen, dass wir einen erfolgreichen Spieltag hatten. Das Läufersystem hat uns am Ende nicht zu sehr gefordert und hat bis auf einmal immer funktioniert. Im Eifer des Gefechts kann so ein kleiner Fehler durchaus passieren, gerade wenn man das Läufersystem erst neu gelernt hat. Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis und um einige Erfahrungen reicher, werden wir in die nächsten Trainingseinheiten gehen, denn der nächste Spieltag ist nicht weit.

Marco Birwe

Tischtennis | 01.12.2020

Auch Tischtennis mit geänderten Vorzeichen

Corona geht auch am Sport mit dem kleinen weißen Ball nicht vorbei. Dabei hat der TV 1848 Erlangen noch den Vorteil, dass er in der vereinseigenen kleinen Halle am Kosbacher Weg spielen kann, während viele Konkurrenten noch auf eine Freigabe von städtischen Hallen warten müssen. So musste schon vor Saisonbeginn manches Spiel verlegt werden, bei einem Spiel in der Verbandsoberliga wurde kurzerhand das Heimrecht getauscht. Doch auch die Durchführung der Spiele steht unter geänderten Vorzeichen.

So hat sich der Bayerische Tischtennisverband (BTTV) dazu entschieden, zunächst auf die Doppelpaarungen zu verzichten. Beim TV 1848 hat das zwar Unverständnis ausgelöst, aber man möchte verbandsseitig eben auch das kleinste Risiko vermeiden. So gibt es in jedem Spiel bis zu vier Doppelpaarungen weniger, die Gesamtspielzeit, die oft bis zu vier Stunden und mehr dauerte, wird sich entsprechend reduzieren.

Neue Saison mit drei Jugend- und sechs Herrenmannschaften

Unsere Jugend 1 ist im letzten Jahr aufgestiegen und spielt künftig in der Bezirksoberliga. Die Jugend 2 und 3 treten in den Bezirksklassen B und C an. Bei der Jugend sind die Spielklassen immer kleine Wundertüten, so dass man auf die Ergebnisse gespannt sein darf. Unsere Herren 1 spielten nach wie vor in der höchsten Spielklasse des BTTV, der Verbandsoberliga Nord. Saisonziel ist, wie in der Vorsaison, der Klassenerhalt. Unsere 2. Herrenmannschaft ist in der vergangenen Saison aus der Bezirksoberliga in die Landesliga aufgestiegen und hofft auf einen Mittelfeldplatz. In der Bezirksliga tritt wie in der Vorsaison unsere 3. Herrenmannschaft an. Aufgrund der Neuzugänge bei den Herren 2 und 3 sollte man eine gute Rolle im Vorderfeld spielen können. Die Herren 4 standen bei Saisonabbruch leider auf einem Abstiegsplatz, daher muss die neue Saison in der Bezirksklasse B gespielt werden. Alles andere als ein Durchmarsch und der souveräne Aufstieg wäre eine große Überraschung. In die Bezirksklasse C aufgestiegen ist unsere 5. Herrenmannschaft, die erneut um die Aufstiegsplätze mitspielen möchte. Wie im Vorjahr spielen die Mannen in der Herren 6 in der Bezirksklasse D.

Derzeit keine Sitzung zur Mannschaftsaufsstellung

Aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen hatte sich die Abteilungsleitung darauf verständigt, dieses Jahr keine Sitzung zur Mannschaftsaufstellung abzuhalten, sondern die kompletten Planungen online, überwiegend per E-Mail, durchzuführen. Dies hat erstaunlich gut funktioniert, soll aber trotzdem die Ausnahme bleiben. Aufgrund unserer kleinen Halle finden Spiele und Training stark gestaffelt statt, so dass sich die Spieler über alle Mannschaften nur zu den Sitzungen treffen. Aber gerade da zeigt sich der Zusammenhalt auch über die verschiedenen Mannschaften hinweg. Daher hofft Abteilungsleiter Peter Berger, dass die Rückrunde im Dezember wieder in Präsenz besprochen werden kann. Übrigens: Zuschauer sind wieder zugelassen und sind herzlich willkommen!

Peter Berger

Tennis | 30.11.2020

Vereinsmeisterschaft

Gute Beteiligung trotz Corona

Die Vereinsmeisterschaften wurden aufgrund der Corona-Pandemie etwas angepasst. Zum ersten Mal seit Jahren musste man sich wieder explizit anmelden, um teilzunehmen, wodurch etwas niedrigere Meldezahlen resultierten. Dafür gab es aber auch keine Spieler, die nach einigen Wochen erstaunt feststellten, dass sie Vereinsmeisterschaft spielen sollten. Außerdem startete das Turnier nicht Anfang, sondern erst Mitte Juli. Trotzdem war die Beteiligung gut. Nur die U10 Midcourt-Konkurrenz kam leider mangels Teilnehmern nicht zustande. Auch gab es

keinen U10-Kleinfeldwettbewerb. Gespielt wurde in allen Konkurrenzen wieder in Gruppen Jeder-gegen-Jeden. Bei mindestens sechs Teilnehmern/ Paarungen wurden mehrere Gruppen gebildet, die im Anschluss an die Gruppenphase im k.o.- Modus ihren Meisterausspielten.

Die Damenkonkurrenz konnte wegen geringer Beteiligung erst verspätet und auch dann nur mit vier, aber dafür mit zwei neuen Damen starten. Dadurch, dass unsere Damen eng verbunden sind über Spielgemeinschaften mit Dechsendorf und dort parallel die Dexi Ladies Open stattfanden, war den meisten die Doppelbelastung zu viel. Dominiert wurde die Konkurrenz von Seriensiegerin Eva Schöppel, die alle drei Matches gewann, ohne ein Spiel abzugeben. Platz 2 belegte Lisa-Marie Augustin vor Helen Rottkemper.

Bei den Doppeln und Mixed übertrafen die Meldezahlen sogar die Vorjahre, so dass die Konkurrenzen nicht zusammengelegt werden mussten, sondern Doppel (sechs Paarungen) und Mixed (fünf Paarungen) getrennt ausgespielt werden konnten.

Die genauen Platzierungen bei den Doppeln standen leider zu Redaktionsschluss noch nicht fest, da beide Endspiele (Finale und Spiel um Platz 3) am Finaltag, den 19. September, wegen Erkrankungen nicht gespielt werden konnten. Sie werden aber noch nachgeholt.

Auch das endgültige Mixed-Ergebnis stand noch nicht fest, da wieder einige Spiele zu lange aufgeschoben wurden und dann nicht mehr rechtzeitig gespielt werden konnten. Sicher ist, dass Eva Schöppel und Volker Barthelmannn – Doppelmeister im vergangenen Jahr – die Konkurrenz mit vier Siegen ohne Niederlage gewonnen haben. Jan Bartulec und Lisa-Marie Augustin sicherten sich durch einen Sieg im Supertiebreak gegen die Mitfavoriten Angelika und Florian Gursch Platz 2.

Auch die Herren 64 (kein Druckfehler – Altersklassengrenze wurde gesenkt und ging damit besser auf) verzeichneten geringfügig mehr Teilnehmer (8 statt 6) und spielten damit mal wieder in zwei Gruppen mit k.o.-Runde ihren Meister aus. Leider verletzte sich der an 1 gesetzte Bernd Staehle vor seinem Halbfinale. Sein Gegner Petr Musil wollte keinen kampflosen Sieg und da auch die anderen Halbfinalisten einverstanden waren, wurden die Spiele auf die Zeit nach dem Finaltag verschoben. Da die Verletzung aber doch langwierig ist, hat Bernd seine Teilnahme an den Spielen doch absagen müssen. Damit ist Manfred Kraft Dritter und Bernd Staehle Vierter. Das Finale zwischen Petr Musil und Reinhard Sittl wird noch nachgespielt.

Bei den Herren 50 traten wieder genau dreizehn Teilnehmer an. Wegen des kürzeren Zeitraums wurden diesmal aber vier kleine Gruppen statt zwei großen Gruppen gebildet. Im Finale standen sich mal wieder die beiden Dauerkonkurrenten Martin Pfeifenberger und Clemens Jungkunz gegenüber. Davor konnte sich Martin im Viertelfinale erst im Super-Tiebreak gegen Jürgen Waidhas durchsetzen, gewann sein Halbfinale aber kampflos gegen den erkrankten Jörg Corpus. Clemens kämpfte sich im Halbfinale im Matchtiebreak 12:10 gegen Kent Krußig ins Finale. Das Endspiel war wie gewohnt hart umkämpft zwischen Martin und Clemens. Erneut musste der Super-Tiebreak die Entscheidung bringen. Nach fast drei Stunden ging Martin mit 7:5, 4:6 und 10:8 als Sieger vom Platz. Um Platz 3 konnte noch nicht gespielt werden, dasowohl Jörg wie auch Kent am Finaltag wegen Verletzung bzw. Erkrankung nicht antreten konnten.

Den größten Einbruch verzeichneten die Bambini. Im vergangenen Jahr noch zu zehnt in zwei Gruppen, spielten sie diesmal nur zu viert in einer Gruppe ihren Meister aus. Michael Wieluch belegte vor Leonhard Sturm und Joris Liphardt den ersten Platz.

Bei der U14 Gruppe nahmen wieder acht Kinder teil, aufgeteilt auf zwei Gruppen. Bei der Auslosung landeten die Kinder, die im vergangenen Jahr bei den Bambini die Plätze 1-3 belegten, alle in einer Gruppe zusammen mit David Ditsche – eine harte Gruppe. So schied Leon Zimmermann durch zwei enge Niederlagen gegen Michael Wieluch und David (6:3, 3:6, 2:10!) bereits in der Gruppenphase aus. In der anderen Gruppe zogen nur Lukas Horn und Maximilian Reinhold alle ihre Matches rechtzeitig durch, standen danach aber auch als Gruppenbeste fest. Die Halbfinals entschieden David (gegen Maximilian) und Michael (gegen Lukas) recht deutlich für sich, so dass sie im Finale wieder aufeinandertrafen. Während David Ditsch bei den Gruppenspielen noch den Kürzeren gezogen hatte und auch im Finale schon zurücklag, holte er sich mit 3:6 7:5 10:4 und viel Geduld den Titel gegen den drei Jahre jüngeren, immer mehr mit sich hadernden Michael Wieluch. Den dritten Platz holte sich Maximilian Reinhold.

Die Aktiven-Konkurrenz bestand aus acht Herren und einer Frau. Eva Schöppel konnte alle ihre drei Gruppenspiele klar gewinnen. Den zweiten Platz holte sich Florian Gursch durch einen Sieg im Supertiebreak gegen Stephan Dück. In der anderen Gruppe gewann Andreas Robitzkat gegen Volker Barthelmannn, wurde aber wegen einer deutlichen Niederlage gegen Paul Fuchs doch nur Gruppenzweiter hinter Volker. Während Eva sich mit 6:3, 6:3 gegen Andreas im Halbfinale durchsetzen konnte, ging es bei Volker und Florian in den Match-Tiebreak, den Florian für sich entscheiden konnte. Im Finale nahm er Revanche für die 0:6 0:6 Niederlage in den Gruppenspielen gegen Eva und gewann mit einer konzentrierten Leistung 6:1 und 6:0. Das Spiel um Platz 3 konnte Andreas 7:5, 6:3

für sich entscheiden.

Schach | 29.11.2020

Schachclub Erlangen 48/88 - Bayerischer Mannschaftsmeister in der U12

Qualifikation zur deutschen Meisterschaft geschafft

Schach in der Mannschaft? - Ich dachte, man spielt das alleine! Für alle, die schachlich weniger bewandert sind, möchte ich den Ablauf eines Mannschaftswettkampfes im Schach kurz erläutern: Jede Mannschaft tritt in der U12 mit vier Spielern an, welche von eins bis vier aufgestellt werden und spielt gegen den jeweiligen Spieler der gegnerischen Mannschaft an „seinem Brett“. Nr. 1 gegen Nr. 1, Nr. 2 gegen Nr. 2, usw. Ein Sieg bringt einen Brettpunkt und ein Remis gibt für jede Mannschaft einen halben Brettpunkt.

Wer mehr Brettpunkte gewonnen hat, gewinnt den Mannschaftswettkampf und kann sich über zwei Mannschaftspunkte freuen. Bei 2:2 erhält jede Mannschaft einen Mannschaftspunkt. Bei den bayerischen Mannschaftsmeisterschaften treten in jeder Runde vier Teams an, die alle gegeneinander spielen. Die ersten beiden kommen eine Runde weiter. In drei Runden wurden aus insgesamt 27 bayerischen Mannschaften die vier besten Teams ermittelt, welche sich in Aschaffenburg zum großen Finale einfanden. Ein großer Dank geht an den Ausrichter Schachclub Aschaffenburg, der optimale Wettkampfbedingungen und eine sehr gute Atmosphäre geschaffen hat. Das ist in Corona-Zeiten alles andere als einfach! Gegen SC Garching setzten sich unsere Schützlinge mit 2,5:1,5 durch und gewannen dann souverän mit 4:0 gegen SK Kelheim. Gegen SC Aschaffenburg reichte am Ende ein sehr umkämpftes 2:2 für den Titelgewinn! Somit haben die Jungs ihren Titel vom Vorjahr verteidigt. Ganz besonderer Dank wird unseren vielen Trainern zu Teil, die kontinuierlich und geduldig die Jugendspieler weiterentwickeln. Jede Woche immer wieder aufs Neue! Die Koffer für die deutsche Meisterschaft vom 26. bis 30.12. in Magdeburg dürfen gepackt werden. Wir hoffen sehr, dass diese stattfinden kann.

Sezayi Isbilir

 

Karate | 28.11.2020

Karatelehrgang mit Frank Hörner in Erlangen

Der jährlicher Sommerlehrgang in Erlangen wurde auf Grund von Corona auf zwei verkürzte Lehrgänge aufgeteilt. Nach dem ersten im Juli folgte nun der zweite am 12. September in der Sporthalle am Europakanal, wiederum mit Frank Hörner (7. DAN). Während beim letzten Lehrgang noch kein Kontakt erlaubt war und die Teilnehmenden konsequent mit Abstand trainierten, durfte dieses Mal mit einem festen Partner trainiert werden, auch wenn auf Partnerwechsel noch immer verzichtet wurde.

Am Vormittag Kumite…

Der Lehrgang war in vier Trainingseinheiten unterteilt, jeweils zwei für Unter- und Oberstufe. Am Vormittag lag der Fokus auf Kumite, dem Kampf gegen einen anderen Karateka. Hierbei wurden in der Oberstufe sowohl bekannte Kombinationen als auch neue Varianten trainiert, welche selbst manch einen Schwarzgurt vor eine Herausforderung stellten. In der Unterstufe war das Training mehr auf die allgemeine Schulung von Kraft, Koordination und Reflexen ausgelegt. Dabei ist Frank auf beliebte Wettkampftechniken eingegangen.

...am Nachmittag Kata

und deren Anwendung Am Nachmittag widmete man sich Kata und Bunkai. Kata ist eine Form des stilisierten Kampfes. Durch Wiederholung trainieren Karateka mit Kata Bewegungsabläufe ein, welche im Ernstfall abgerufen werden können. Die Anwendung einer Kata bezeichnet man als Bunkai. Bei der Unterstufe wurden einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung behandelt. Es wurden typische Selbstverteidigungs-Situationen, wie das Packen am Arm oder Schubsen, analysiert und mögliche Verteidigungsmaßnahmen trainiert. Im Gegensatz dazu zeigte Frank Hörner in der Oberstufe wesentlich anspruchsvollere Anwendungen, deren Effektivität Verantwortung, Kontrolle und Trainingssicherheit voraussetzt, um den Übungspartner nicht versehentlich ernsthaft zu verletzen. Dabei war es dem Lehrmeister immer wichtig zu vermitteln, dass Karate eine sehr wirkungsvolle Methode der Selbstverteidigung ist. Er schlug die Brücke zwischen traditionellem Karate und modernem Kampf, indem er zeigt, dass die traditionellen Formen auch heute noch effektiv eingesetzt werden können.

Wertvolle Tipps für (Kinder-)Trainer

Die Trainingseinheiten waren gespickt mit Hinweisen für Trainer. Neben interessanten neuen Aufwärm- und Partnerübungen wurden auch Tipps für ein gelungenes Kindertraining gegeben. Es wurde beispielsweise davon abgeraten, im Kindertraining Spiele als Belohnung zu spielen. Dies hat nämlich auf längere Sicht den Effekt, dass Kinder das Training als Pflicht und nur das Spiel als Spaß verstehen. Das soll aber nicht heißen, dass es keine Spiele geben darf, im Gegenteil, sollten diese ganz normaler Bestandteil des Trainings sein, inhaltlich aber auch immer etwas mit Karate zu tun haben, um so die Kinder spielerisch an Karate heranzuführen. Hier ist die Kreativität des Trainers gefragt.

Erfolgreiche Gürtelprüfung

Zum Abschluss des Lehrgangs wurden von Frank Hörner noch Kyu Prüfungen abgenommen. Diese Prüfungen bescheinigen den Schülern ihren Trainingsfortschritt und ermöglichen unter anderem die Einteilung in Ober- und Unterstufe. Alle Prüflinge durften sich über das Erlangen der nächste Gürtelfarbe freuen.

Daniel Zint

Judo | 27.11.2020

Trainer C-Ausbildung in Ingolstadt

An dem Wochenende vom 19./20.09.20 fand unser erstes Präsenzwochenende zum Trainer-C-Schein statt. Wir fuhren mit dem Judobus zum DJK Ingolstadt. Im Vorfeld haben wir uns bereits online auf einer Lernplattform angemeldet, erste Module gelesen und bearbeitet. Zu Beginn dieses Lehrgangswochenendes wurden wir vereinsbezogen in Kleingruppen aufgeteilt, Corona-konform. Wir hatten viele praktische Übungen im Bereich Bewegungsvorbild und Übungsformen, Teamentwicklung, Methodik-Grundlagen, Ukemi waza (Fallschule) und Bodentechniken.

Im theoretischen Bereich haben wir in Gruppenarbeiten den Aufbau einer Übungsstunde erarbeitet. Ein weiterer Teil war Didaktische Planung von Kyu- und Grundkampfkonzeption. Sehr angenehm war auch das leckere gemeinsame Mittagessen in der Vereinsgaststätte. Wir sieben hatten viel Spaß und freuen uns auf die nächsten Präsenztage Anfang November.

Doris Schmidt

Judo | 26.11.2020

Als wir noch keine Abstandsregeln hatten:

Trainingslager im Dojo des TV 1848 Erlangen

Am Freitag, den 06.03.2020, ging es los: Warm werfen im Dojo des TV 1848 Erlangen. Kämpferinnen und Kämpfer aus der Region und auch aus Österreich sind zahlreich erschienen. Schon bei der Begrüßung war die Halle voll; so voll, dass im Schichtbetrieb gekämpft werden musste. Die Motivation war groß und somit der Spaß im Randori auch. Ein Highlight dieses Wochenendes war auch die Begegnung der Erlanger Bezirksliga-Mannschaften am Freitag nach dem Randori. Eine bessere Erwärmung gibt es nicht. Durch die vielen Judokas, die noch blieben, um

zuzusehen und anzufeuern, waren es tolle Begegnungen, moderiert von Florian Schwob und Alexander Bauhofer. Ein Feeling wie bei einem großen Turnier! Nach der ersten Einheit des dreitägigen Trainingslagers ging es dann in die Lehre von Marko Spittka. Der ehemalige Nationaltrainer aus Österreich gab sich die Ehre und zeigte über 80 Teilnehmern und Teilnehmerinnen Basics für ein erfolgreiches Randori. Mr. „Geht nicht, gibts nicht“ eröffnete die Technikseite des Lagers mit Grifftechniken. Er zeigte verschiedene Situationen und Griffauslagen und wie man darauf reagieren kann. Anschließend wurde man in verschiedene taktische Situationen im Kampf gestellt und lernten, wie man sich dort am besten verhält, um die Oberhand zu behalten. Ob im Angriff, der Gegner auf den Knien, oder wenn man in der Verteidigung ist, für jede denkbare Situation wurden Gegenmaßnahmen oder Optionen gezeigt, um erfolgreich den Kampf abzuschließen. Natürlich wurde dies dann auch sehr fleißig und diszipliniert von allen trainiert. Am Ende hatte jeder etwas Neues gelernt. Mit diesem Vorteil ist man für die Saison optimal vorbereitet. Jetzt heißt es nur dranbleiben und weiter üben. Nach dem Technikteil des Lagers konnte man sich auch mental stärken. Keine Technik kann einem helfen, wenn man die Nervenstärke nicht behält. Michael Spudat, Trainer des TV 1848 Erlangen, zeigte, wie man sich richtig konzentriert und seine innere Ruhe findet. Hier aufzupassen war genauso wichtig wie vorher beim Technikzirkel. Um nun all das zu vertiefen, was man sich erarbeitet hat, gab es am Samstagabend noch einmal ein Randori. Hier zeigte sich, wer gut aufgepasst hat. Viele versuchten, Erlerntes anzuwenden - mal erfolgreich, mal weniger erfolgreich. Das gehört zum Leben eines Kämpfers dazu wie Sieg und Niederlage. Aus beidem kann man lernen. Wobei gewinnen doch etwas besser schmeckt als verlieren. Wer nun noch Power hatte, konnte am Sonntagmorgen die letzte Kraft des Wochenendes bei alternativem Training verbrauchen. Alles in allem war es ein gelungenes Trainingslager. Während der Übungen so wie auch danach bei Trunk und Essen. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben und vielen Dank an alle, die da waren und die Halle richtig schön eingeheizt haben. Ich hoffe, dass wir dieses Erlebnis wiederholen können. Bleibt gesund und fleißig. Nie war es wichtiger als jetzt, durchzuhalten, dranzubleiben, zu kämpfen und nicht aufzugeben. Gemeinsam sind wir stark.

Alexander Eck