Turnverein 1848 Erlangen e.V.  |  Erlangens ältester und größter Sportverein.

Online-Anmeldung für Kinderturnen und Eltern-Kind-Turnen

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 26.11.2020

DIE LAGE IST ERNST

Bayern erwartet Verlust von 100.000 Sportverein-Mitgliedern

Die gestern beschlossene Verlängerung des Lockdowns verschärft die Probleme der Vereine aufgrund der Corona-Pandemie weiter. Der BLSV prognostiziert bereits jetzt einen dramatischen Einbruch der Mitgliederzahlen.

Auch der Turnverein bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. 2021 werden wir mit über 500 Mitgliedern weniger starten. Das sorgt bereits für deutlich reduzierte Einnahmen bei den Mitgliedsbeiträgen. Notwendige Einnahmen aus Zusatz- und Kursbeiträgen sowie Einnahmen durch Veranstaltungen und Sponsoring sind von den Einschränkungen der Lockdowns ebenfalls massiv betroffen. Auf der anderen Seite lassen sich die Ausgaben nur bedingt und zum Teil nur temporär senken.

Welchen langfristigen Preis zahlt der Sport?

Das Verbot des Sportbetriebs und die Sperrung der Anlagen schädigt nachhaltig die etablierten Vereinsstrukturen. Eine dauerhafte Unterfinanzierung gefährdet den Bestand und Erhalt der Sportstätten und mancher Sportangebote. Zudem besteht die Gefahr des Verlusts von ehrenamtlichen Engagements in den Abteilungen und bei Übungsleitern und Trainern. Diese Entwicklung bedroht die Vereine als Orte der Bewegung und des Zusammenkommens.

Dank Ihnen, unserer Mitglieder, gab es bislang keine „Austrittswelle“. Was uns aber fehlt, sind ein Großteil der üblichen Eintritte, welche seit dem ersten Lockdown im April weggebrochen sind.

„Wie und ob es im Januar weitergehen wird ist noch unklar.“

Als Turnverein haben wir alles Mögliche getan, um durch diese Krise zu kommen. Für die bevorstehende schwere Zeit brauchen wir abermals Ihre Unterstützung! Bleiben Sie Ihrem Verein auch weiterhin treu! Unterstützen Sie Ihren Verein durch Ihre Mitgliedschaft und Vereinstreue!

Was wäre Erlangen ohne seine Vereine?

Wer jetzt seine Mitgliedschaft kündigt, um kurzfristig ein paar Euro zu sparen, der riskiert langfristig, dass es die Angebote der Erlanger Vereine vielleicht nicht mehr geben wird. Der riskiert, dass es den Turnverein in seiner jetzigen Form vielleicht nicht mehr geben wird.

Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und werfen Sie einen Blick auf unser Leitbild. Überzeugen Sie sich von der wichtigen gesellschaftlichen Rolle des TV 1848 für Erlangen und fragen Sie sich, was wäre, wenn es Ihren Verein so nicht mehr geben würde.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Krise durchstehen!

Bleiben Sie uns treu!

Ihr Turnverein 1848 Erlangen

Jetzt helfen!

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 05.12.2020

Herzsport in Corona-Zeiten - Eine Herausforderung!

Mit dem Lockdown im Frühjahr 2020 wurden zunächst alle Sportgruppen, so auch alle fünf Herzsportgruppen beim TV 1848, zur Sport-Pause gezwungen. Im Sommer war dann endlich eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Sicht, jetzt war die Aufgabe, gerade auch den Sportlern mit gesundheitlichen Einschränkungen wieder die gewohnte Heimat zurück zu geben. Seitdem haben wir alle - Sportler, Ärzte, Trainer, Organisatoren - eine neue Übung im Programm: Jonglieren! Für möglichst große Sicherheit und soweit das ging unter den gewohnten Bedingungen

verlegten wir kurzerhand alle fünf Herzsport-Gruppen ins Freie zum Sport am Kosbacher Weg. In der Nachbetrachtung zugegebenermaßen etwas blauäugig, denn oft genug machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal kämpften wir mit der Hitze, schwüle Sommertage, Gewitter und Regen zwangen uns doch wieder zum Verzicht. Sobald wieder Sport in den Hallen erlaubt war, wollten einige Gruppen auch zurück auf ihr gewohntes Terrain. Um das Training ohne Klein-Geräte, wie es die Hygienevorschriften zu Beginn sehr strikt vorgaben, aufzulockern, gab es für jeden unserer Herzsportler als Geschenk ein personalisiertes eigenes Theraband und die meisten Teilnehmer bringen nun zum Training auch zwei kleine Wasserflaschen mit, die wir jederzeit befüllen und als Kleinhanteln nutzen können. Kurzum – aus der Not machen wir eine Tugend - die „Freiluftsport-Fahne“ wird mit zwei Abend-Gruppen nun schon bis Oktober hochgehalten. Tatsächlich fühlen sich viele unserer Sportler an der frischen Luft am wohlsten, sicher auch eine vernünftige Entscheidung, auch vor dem Hintergrund mangelnder Hallenzeiten (aktuell noch kein Zugang zur Kopfklinik) sowie nun wieder dezimierten Teilnehmerzahlen in den kleineren Hallen/Gymnastikräumen. Viele Sportler, die sich auf dieses Experiment eingelassen haben, sehen inzwischen Vorteile in der Bewegung an der frischen Luft und wollen auch jetzt noch weiter draußen sporteln, soweit die Umstände dies zulassen. Wir bleiben flexibel, auch wenn es nur für die Sequenz eines ausgiebigen Aufwärmtrainings im Freien ist, splitten die Herzsportstunden und gehen nach innen, wenn es uns in der letzten „Zwiebelschicht“ zu kalt wird. Unser Immunsystem wird es uns danken, hoffe ich. UND: Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr ein paar beschattete, regengeschützte Frischluftsportplätze mehr beim TV 1848 – die Aussichten sind gut!

Mein Fazit ist:

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Monaten einen kleinen Marathon an Flexibilität, Kreativität und Teamgeist hingelegt haben, Rücksicht nahmen, sich an die (immer wieder geänderten) Regeln hielten und Maske trugen! Danke an alle SportlerInnen, TrainerInnen, MitarbeiterInnen und Organisatoren/ Innen im TV 1848 (im Büro, Hausmeister, Sportliche Leitung und Vorstand) - unsere neue Übung, das Jonglieren wird uns wohl erhalten bleiben, wir werden sie über den Winter perfektionieren dürfen. Gemeinsam sind wir stark – und mit Abstand die Besten! Herzsportstunden aktuell: Montag: 10.45 Uhr bis 12.15 Uhr und 12.30 bis 14 Uhr in der Jahnhalle Dienstag: 11.15 bis 12.30 Uhr in der Jahnhalle Dienstag und Donnerstag: 17.45 bis 19 Uhr Hermann-Hedenus-Grundschule (Gymnastikraum)

Susi Bergner

TV-Vital | 04.12.2020

Langhantel Live-Kurs aus dem TV-Vital!

Nächster Live-Termin am Mittwoch den 09.12. um 18:30 Uhr. Dieses Mal erwartet Euch ein richtiger Klassiker: Langhantel

Wer mitmachen möchte und keine Langhantel hat, kann sich eine aus dem Studio leihen. Hierfür einfach eine E-Mail Anfrage an j.hansen@tv48-erlangen.de schicken. Am besten mit einer Rückrufnummer. 

Wir freunen uns auf Euch. 

Wir streamen wieder über unseren YouTube Kanal. Dort sind auch schon die anderen Kurse online. 

https://www.youtube.com/channel/UC6pNyg_f0ds3A77de4jkp3g

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 04.12.2020

Kommunale Verdienstmedaille in Silber

Birgitt Aßmus im Sportverein TV 1848

Wer denkt, Politiker würden nur der Bekanntheit und damit der höheren Wahlchancen wegen den Sportvereinen beitreten, täuscht sich sehr häufig. Besonders aber bei Birgitt Aßmus. Seit 1986 ist die bekannte Erlanger Politikerin Mitglied im TV 1848, spielte in den ersten Jahren Tennis und hält sich seit längerer Zeit im TV-Vital fit. Engagierte Mitglieder des Vereins, die auch regelmäßig an den Mitgliederversammlungen und Stiftungsfesten teilgenom-

men haben, wissen auch: Die Stadträtin überbrachte stets die Grüße der Stadt und würdigte hierbei Verein und Sport und seine Probleme in Erlangen. Dass sich Birgitt Aßmus hier wohlinformiert zeigte, lag an ihrem Vereinsinteresse, aber auch daran, dass sie als Fraktionsvorsitzende, als Bürgermeisterin und Erlangens Vertreterin im Sportausschuss des Deutschen Städtetags mit Sportfragen stets beschäftigt war. Der TV 1848 ist stolz darauf, Birgitt Aßmus in seinen Reihen zu wissen.

Birgitt Aßmus in der Kommune Erlangen

Die in der nachstehenden Laudatio notwendigerweise komprimierte Würdigung soll hier noch durch Zahlen und Fakten ergänzt werden: Birgitt Aßmus war und ist

seit 1996 Stadträtin

2006 – 2011 Fraktionsvorsitzende

2011 - 2014 Bürgermeisterin

2014 – 2018 Fraktionsvorsitzende

1996 – 2014 Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses

seit 2002 ist sie Vorsitzende des Kultur und Freizeit-Ausschusses

2006 – 2011 und seit 2014 Finanzpolitische Sprecherin

2014 – 2020 Personal-Sprecherin

seit 2006 GEWOBAU-Aufsichtsrätin

seit 1996 Mitglied im Ältestenrat

Wenn man berücksichtigt, dass Birgitt Aßmus neben diesen Ämtern auch noch erst stellvertretende und von 2003 bis 2013 Kreisvorsitzende ihrer Partei mit vollem Engagement war, und in all ihren Ämtern und darüber hinaus stets ansprechbar ist, vertrauensvolle Zusammenarbeit praktiziert, sich freudig für die Fakten und dabei hauptsächlich für die Menschen in unserer Stadt interessiert, sie ihr am Herzen liegen, Bürgernähe ihr Grundmerkmal ist, das Sozialpolitische ihr stets eine Aufgabe ist, die Politik a priori als etwas Positives auffasst und praktiziert, in Sport, Kultur, Feuerwehr und prinzipiell bei Veranstaltungen aller Art zugegen ist, kann man nur zu der felsenfesten Erkenntnis kommen: Gäbe es die Kommune Erlangen nicht, man hätte sie für Birgitt Aßmus erfinden müssen.

W.B.

Laudatio

Birgitt Aßmus wirkt seit 24 Jahren mit hoher Kompetenz und Tatkraft als Mitglied des Stadtrats Erlangen. Mit ihrem großen Engagement und ihrer Dynamik, aber auch mit ihrer Gelassenheit und ihrem Pragmatismus hat sie die erfolgreiche Entwicklung der Stadt mitgestaltet. Als zweite Bürgermeisterin und als Fraktionsvorsitzende hat sie für die Stadtpolitik in der Vergangenheit an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen. Insbesondere als zweite Bürgermeisterin konnte sie zahlreiche wichtige Akzente setzen, die bis heute Bestand haben. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend und Kultur, für die sie sich immer wieder nachdrücklich einbringt. Birgitt Aßmus engagiert sich für ihre Stadtratsfraktion zudem als Stadtteilsprecherin West/ Büchenbach, als Sprecherin für die Feuerwehr sowie als Sprecherin für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen. Im Rahmen der Städtepartnerschaften gilt ihr besonderes Augenmerk der Pflege der Beziehungen zu den Städten Bozen und Wladimir. Im überregionalen Bereich vertritt Birgitt Aßmus die Stadt Erlangen im Sportausschuss des Deutschen Städtetags. Darüber hinaus leistet sie wertvolle Arbeit in zahlreichen Verbänden und Vereinen. Beispielhaft genannt sei ihr Wirken als zweite stellvertretende Vorsitzende beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt. Birgitt Aßmus zeichnet sich in ihrem umfassenden Wirken stets durch kontinuierlichen und hohen persönlichen Einsatz aus. Für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt ist sie eine authentische Persönlichkeit mit einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Birgitt Aßmus genießt allseits hohe Anerkennung. Birgitt Aßmus hat sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht.

Die ersten Sportstunden kamen bereits gut an bei den Kindern. 

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 03.12.2020

TV 1848 bringt Bewegung in Erlangens Kindergarten

Kooperation mit dem städtischen Kindergarten „Flohkiste“

Im November 2020 startete die Kooperation mit dem städtischen Kindergarten Flohkiste, die durch das BLSV BAERchen Projekt finanziert wird. Das Ziel ist, viele Kinder im Vorschulalter zu bewegen und den kindlichen Bewegungsdrang zu fördern, um den Kindern bestenfalls den Zugang zum Sportverein zu ermöglichen.

Frühzeitige Förderung von Bewegung ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die kardiovaskuläre und mentale Gesundheit der Kinder aus und regelmäßige Aktivität im Kindesalter führt zu einem aktiveren Lebensstil im Erwachsenenalter.

Damit so viele Kindern wie möglich dieses Angebot nutzen können, findet die Kooperation dreimal in der Woche statt. Durch das bestehende Kindersport Angebot des Vereins können in die KiTa-Bewegungsstunden verschiedenste Elemente der „Ballschule Erlangen“ und der KiSS Kindersportschule sowie des allgemeinen Kinderturnens eingebaut werden.

Volleyball - Nachwuchs | 03.12.2020

Einstieg in die neue Volleyball-Saison

Es ist noch gar nicht so lange her als Michi, Christoph und ich (Marco) in den Trainingsbetrieb der B-Jugend eingestiegen sind. Wir haben uns mit Kevin (H2) einen erfahrenen Spieler als Ansprechpartner gesucht und auch die anderen Trainer, Spieler und Eltern haben uns ihre Hilfe dankenswerter Weise angeboten. 

Das Training

Trainer und Spieler haben sich aufeinander eingespielt und wir kommen alle gut miteinander klar. Im Training haben wir

eine Kombination aus dem Üben der Grundlagentechniken, wie das obere und untere Zuspiel und den Angriff. Neben den technischen Grundlagen gehört aber auch das Erlernen des Läufersystems zum Volleyball. Das Läufersystem ist für viele eine Herausforderung, das positionsbezogene Spiel, bei dem die Grundaufstellung weiter rotiert, ist nicht mal eben von heute auf morgen erlernt, es braucht Zeit. Zeit, die wir aufgrund verschiedener Urlaubsplanungen und Startproblemen nicht hatten. Etwas überfahren von den Zeichnungen und nur in einem Training trainiert, stand schon der erste Spieltag am 04.10.2020 an.

Der Spieltag

An sich sollte man denken bei einem Spieltag zu Hause sei nicht viel zu tun, man baut den Cateringbereich auf, baut das Spielfeld auf und muss den Mannschaften jeweils eine Umkleidekabine zuweisen. Doch nicht in den Zeiten von Corona!

In diesen Zeiten kann man nichts so machen, wie es normalerweise gemacht wird. Folglich hatten wir einige Sonderregeln für diesen Spieltag zu beachten. Angefangen bei der Erfassung der Kontaktdaten sämtlicher Spieler, Trainer und Fahrer, dem regelmäßigen Desinfizieren der Bälle und der Wechselbänke bis hin zum Lüften der Halle vor Spielbeginn, zwischen den Spielen, nach dem Spieltag und vor Verlassen der Halle. Das Catering fiel aufgrund der Pandemie aus, aber ansonsten konnten wir dennoch unseren Spieltag abhalten.

Im ersten Spiel mussten wir uns gegen den Favoriten aus Zirndorf beweisen. Nach einem ersten Satz, in dem unsere Jungs überhaupt nicht ins Spiel kamen, kam der Seitenwechsel und die Chance, nochmal von vorne anzufangen. Tatsächlich lief es auch schon viel besser und nachdem wir uns im ersten Satz mit 11 Punkten zufriedengeben mussten, kämpften wir umso härter. Die Mühe wurde durch ein sehr gutes 22:25 belohnt. Zwar verloren wir mit 2:0 Sätzen, aber dennoch ein Erfolg. Außerdem konnten wir in diesem Spiel viel lernen.

Im nächsten Spiel mussten wir uns gegen den TSV Dürrwangen beweisen. Den ersten Satz gewannen wir mit einer souveränen Leistung und ließen keinen Zweifel offen, wer die Hausherren waren. Doch nach diesem erfolgreichen Satz schlichen sich immer mehr Fehler ein, was die Gäste ausnutzten und den zweiten Satz für sich entschieden. Nun galt es die Spieler, die vereinzelt verunsichert wirkten, nochmal heiß zu machen für den Tie-Break. In diesem letzten Satz, heiß gemacht durch Kevin, spielten unsere Jungs konzentriert die Spielzüge zu Ende und zwangen die Gegner so zu Fehlern. Für die Leistung im letzten Satz wurden wir mit einem 2:1 Sieg belohnt.

Mein Resumee

Abschließend lässt sich sagen, dass wir einen erfolgreichen Spieltag hatten. Das Läufersystem hat uns am Ende nicht zu sehr gefordert und hat bis auf einmal immer funktioniert. Im Eifer des Gefechts kann so ein kleiner Fehler durchaus passieren, gerade wenn man das Läufersystem erst neu gelernt hat. Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis und um einige Erfahrungen reicher, werden wir in die nächsten Trainingseinheiten gehen, denn der nächste Spieltag ist nicht weit.

Marco Birwe

Triathlon | 02.12.2020

Arcadenlauf 2020

„Hätte, hätte, Fahrradkette“. Eine perfekte Beschreibung des Sportjahres 2020 für die Triathlonabteilung. Nach der frühzeitigen Absage des Triathlons und der RTF gab es für den Arcadenlauf, geplant für den 12. September, zunächst noch ein bisschen Hoffnung, galt das Verbot für Sportveranstaltung zu erstmal ja nur bis Ende August. Aber die Ungewissheit, was unter welchen Bedingungen ablaufen kann, war auch Ende Juni noch zu groß, als man definitiv in die große Organisation des Events hätte einsteigen

müssen. Nach einigem Zögern gab es die einzige vernünftige Entscheidung: Auch der Arcadenlauf wurde abgesagt. Das gewohnt familiäre Event hätte nur unter massiven Auflagen durchgeführt werden können und hätte so seinen ursprünglichen Charakter verloren. Jetzt heißt es, sich nicht unterkriegen zu lassen und alle Arbeit auf eine tolle Laufveranstaltung am 18.9.2021 konzentrieren! Aber am 12.9. sollte die Laufstrecke nicht ganz verwaist sein und so plante die Jugendabteilung, zumindest für die Kids und Jugendlichen, eine Vereinsmeisterschaft auf der 2,5 km-Strecke durchzuführen. Die Strecke verlief komplett entlang des Kanals auf einer Wendepunktstrecke. 13 Teilnehmer traten – um die Abstandsregelungen einhalten zu können - in zwei Läufen an. Die Helfer kümmerten sich um die Zeitnahme, Streckensicherung und fuhren das Führungsfahrrad. Schnellster aller Läufer war am Ende Victor Klüwer mit überragenden 8:48 Min., schnellstes Mädchen war Alba Warter Rubio, Gewinnerin der letzten beiden Arcadenläufe bei den Schülerinnen, in 10:14 Min. Besonders spannend machten es die beiden Jüngsten, Selma und Rada, die sich nicht einmal auf den 2,5 km um mehr als einen Meter trennten. Am Ende gab es einen sagenhaften Zielsprint, wobei auch das Zielfoto keinen Unterschied ausmachen konnte. Allen hat es viel Spaß gemacht und sie haben sich gefreut, dass man mal wieder Wettkampfluft schnuppern konnte. Hier alle Ergebnisse:

Name

JG

Min

Victor Klüwer

2005

8:48

Olivier Stenzel

2003

8:55

Lennard Heinrich

2007

8:59

Alba Warter Rubio

2007

10:14

Noah Kröning

2007

10:17

Veit Hässler

2008

10:18

Tim Weingärtner

2009

10:32

Richard Pröhl

2007

10:32

Quinn Gould

2007

11:48

Tamas Nagy

2006

12:02

Bela Binner

2009

12:12

Selma Binner

2011

13:22

Rada Heinrich

2012

13:22

 

Aber nicht nur des Schülerlaufs wurde gedacht, auch der 10 km-Lauf erhielt durch Michael Cipura, unserem langjährigen Sprecher beim Arcadenlauf, seine verdiente Ehre. Hier sein Bericht: Das Erlebnislauf-Team mit Monika und Michael Cipura hatte sich vorgenommen, trotz der Absage, am Veranstaltungstag 12.9. die Original-Mönau-Laufstrecke von 10 km zu laufen. Pünktlich für die eigentliche Startzeit von 15 Uhr waren wir mit neun LäuferInnen am Kanal eingetroffen. Bei herrlichem Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen bildeten wir zwei Gruppen für ca. 55 Min. und 65 Min. Laufzeit. Dank der über viele Jahre hinweg erworbenen Streckenkenntnis konnten Monika und Michael ihre jeweilige Gruppe gut durch den herrlichen Mönauwald führen und die fehlenden Stadion-Meter durch eine Wendeschleife am Kanal ersetzen. Es war ein ganz anderes, aber auch ein sehr schönes Mönau-Lauferlebnis. Nun freuen wir uns schon auf den 18.9.21, wenn das Event Arcadenlauf hoffentlich wieder stattfinden kann.

CW+MC

TV-Vital | 01.12.2020

Das erste Türchen im Adventskalender?❄️⛄️

Endlich ist es soweit, das erste Türchen im Adventskalender darf geöffnet werden. Leider können wir dieses Jahr unseren beliebten „15 Minuten Advent“ nicht an Euch persönlich weitergeben. Deshalb findet Ihr hier die Anleitung dazu. Ihr braucht: 1 Beutel Lieblingstee, 1 Teelicht, 1 leckeren Lebkuchen und die weihnachtliche Geschichte (s. unten)

Und so geht‘s: den Tee zubereiten, die Kerze anzünden, dann den Lebkuchen naschen und den Tee genießen. Dabei ganz gemütlich die Geschichte lesen. Wir wünschen Euch, dass Ihr mit unserem „15 Minuten Advent“ eine kleine Auszeit in dieser ersten Adventswoche nehmen könnt.

Bitte bleibt gesund!

Der kleine Wichtel

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen. So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbeieilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus, in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten. Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit. Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war

Tischtennis | 01.12.2020

Auch Tischtennis mit geänderten Vorzeichen

Corona geht auch am Sport mit dem kleinen weißen Ball nicht vorbei. Dabei hat der TV 1848 Erlangen noch den Vorteil, dass er in der vereinseigenen kleinen Halle am Kosbacher Weg spielen kann, während viele Konkurrenten noch auf eine Freigabe von städtischen Hallen warten müssen. So musste schon vor Saisonbeginn manches Spiel verlegt werden, bei einem Spiel in der Verbandsoberliga wurde kurzerhand das Heimrecht getauscht. Doch auch die Durchführung der Spiele steht unter geänderten Vorzeichen.

So hat sich der Bayerische Tischtennisverband (BTTV) dazu entschieden, zunächst auf die Doppelpaarungen zu verzichten. Beim TV 1848 hat das zwar Unverständnis ausgelöst, aber man möchte verbandsseitig eben auch das kleinste Risiko vermeiden. So gibt es in jedem Spiel bis zu vier Doppelpaarungen weniger, die Gesamtspielzeit, die oft bis zu vier Stunden und mehr dauerte, wird sich entsprechend reduzieren.

Neue Saison mit drei Jugend- und sechs Herrenmannschaften

Unsere Jugend 1 ist im letzten Jahr aufgestiegen und spielt künftig in der Bezirksoberliga. Die Jugend 2 und 3 treten in den Bezirksklassen B und C an. Bei der Jugend sind die Spielklassen immer kleine Wundertüten, so dass man auf die Ergebnisse gespannt sein darf. Unsere Herren 1 spielten nach wie vor in der höchsten Spielklasse des BTTV, der Verbandsoberliga Nord. Saisonziel ist, wie in der Vorsaison, der Klassenerhalt. Unsere 2. Herrenmannschaft ist in der vergangenen Saison aus der Bezirksoberliga in die Landesliga aufgestiegen und hofft auf einen Mittelfeldplatz. In der Bezirksliga tritt wie in der Vorsaison unsere 3. Herrenmannschaft an. Aufgrund der Neuzugänge bei den Herren 2 und 3 sollte man eine gute Rolle im Vorderfeld spielen können. Die Herren 4 standen bei Saisonabbruch leider auf einem Abstiegsplatz, daher muss die neue Saison in der Bezirksklasse B gespielt werden. Alles andere als ein Durchmarsch und der souveräne Aufstieg wäre eine große Überraschung. In die Bezirksklasse C aufgestiegen ist unsere 5. Herrenmannschaft, die erneut um die Aufstiegsplätze mitspielen möchte. Wie im Vorjahr spielen die Mannen in der Herren 6 in der Bezirksklasse D.

Derzeit keine Sitzung zur Mannschaftsaufsstellung

Aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen hatte sich die Abteilungsleitung darauf verständigt, dieses Jahr keine Sitzung zur Mannschaftsaufstellung abzuhalten, sondern die kompletten Planungen online, überwiegend per E-Mail, durchzuführen. Dies hat erstaunlich gut funktioniert, soll aber trotzdem die Ausnahme bleiben. Aufgrund unserer kleinen Halle finden Spiele und Training stark gestaffelt statt, so dass sich die Spieler über alle Mannschaften nur zu den Sitzungen treffen. Aber gerade da zeigt sich der Zusammenhalt auch über die verschiedenen Mannschaften hinweg. Daher hofft Abteilungsleiter Peter Berger, dass die Rückrunde im Dezember wieder in Präsenz besprochen werden kann. Übrigens: Zuschauer sind wieder zugelassen und sind herzlich willkommen!

Peter Berger

Tennis | 30.11.2020

Vereinsmeisterschaft

Gute Beteiligung trotz Corona

Die Vereinsmeisterschaften wurden aufgrund der Corona-Pandemie etwas angepasst. Zum ersten Mal seit Jahren musste man sich wieder explizit anmelden, um teilzunehmen, wodurch etwas niedrigere Meldezahlen resultierten. Dafür gab es aber auch keine Spieler, die nach einigen Wochen erstaunt feststellten, dass sie Vereinsmeisterschaft spielen sollten. Außerdem startete das Turnier nicht Anfang, sondern erst Mitte Juli. Trotzdem war die Beteiligung gut. Nur die U10 Midcourt-Konkurrenz kam leider mangels Teilnehmern nicht zustande. Auch gab es

keinen U10-Kleinfeldwettbewerb. Gespielt wurde in allen Konkurrenzen wieder in Gruppen Jeder-gegen-Jeden. Bei mindestens sechs Teilnehmern/ Paarungen wurden mehrere Gruppen gebildet, die im Anschluss an die Gruppenphase im k.o.- Modus ihren Meisterausspielten.

Die Damenkonkurrenz konnte wegen geringer Beteiligung erst verspätet und auch dann nur mit vier, aber dafür mit zwei neuen Damen starten. Dadurch, dass unsere Damen eng verbunden sind über Spielgemeinschaften mit Dechsendorf und dort parallel die Dexi Ladies Open stattfanden, war den meisten die Doppelbelastung zu viel. Dominiert wurde die Konkurrenz von Seriensiegerin Eva Schöppel, die alle drei Matches gewann, ohne ein Spiel abzugeben. Platz 2 belegte Lisa-Marie Augustin vor Helen Rottkemper.

Bei den Doppeln und Mixed übertrafen die Meldezahlen sogar die Vorjahre, so dass die Konkurrenzen nicht zusammengelegt werden mussten, sondern Doppel (sechs Paarungen) und Mixed (fünf Paarungen) getrennt ausgespielt werden konnten.

Die genauen Platzierungen bei den Doppeln standen leider zu Redaktionsschluss noch nicht fest, da beide Endspiele (Finale und Spiel um Platz 3) am Finaltag, den 19. September, wegen Erkrankungen nicht gespielt werden konnten. Sie werden aber noch nachgeholt.

Auch das endgültige Mixed-Ergebnis stand noch nicht fest, da wieder einige Spiele zu lange aufgeschoben wurden und dann nicht mehr rechtzeitig gespielt werden konnten. Sicher ist, dass Eva Schöppel und Volker Barthelmannn – Doppelmeister im vergangenen Jahr – die Konkurrenz mit vier Siegen ohne Niederlage gewonnen haben. Jan Bartulec und Lisa-Marie Augustin sicherten sich durch einen Sieg im Supertiebreak gegen die Mitfavoriten Angelika und Florian Gursch Platz 2.

Auch die Herren 64 (kein Druckfehler – Altersklassengrenze wurde gesenkt und ging damit besser auf) verzeichneten geringfügig mehr Teilnehmer (8 statt 6) und spielten damit mal wieder in zwei Gruppen mit k.o.-Runde ihren Meister aus. Leider verletzte sich der an 1 gesetzte Bernd Staehle vor seinem Halbfinale. Sein Gegner Petr Musil wollte keinen kampflosen Sieg und da auch die anderen Halbfinalisten einverstanden waren, wurden die Spiele auf die Zeit nach dem Finaltag verschoben. Da die Verletzung aber doch langwierig ist, hat Bernd seine Teilnahme an den Spielen doch absagen müssen. Damit ist Manfred Kraft Dritter und Bernd Staehle Vierter. Das Finale zwischen Petr Musil und Reinhard Sittl wird noch nachgespielt.

Bei den Herren 50 traten wieder genau dreizehn Teilnehmer an. Wegen des kürzeren Zeitraums wurden diesmal aber vier kleine Gruppen statt zwei großen Gruppen gebildet. Im Finale standen sich mal wieder die beiden Dauerkonkurrenten Martin Pfeifenberger und Clemens Jungkunz gegenüber. Davor konnte sich Martin im Viertelfinale erst im Super-Tiebreak gegen Jürgen Waidhas durchsetzen, gewann sein Halbfinale aber kampflos gegen den erkrankten Jörg Corpus. Clemens kämpfte sich im Halbfinale im Matchtiebreak 12:10 gegen Kent Krußig ins Finale. Das Endspiel war wie gewohnt hart umkämpft zwischen Martin und Clemens. Erneut musste der Super-Tiebreak die Entscheidung bringen. Nach fast drei Stunden ging Martin mit 7:5, 4:6 und 10:8 als Sieger vom Platz. Um Platz 3 konnte noch nicht gespielt werden, dasowohl Jörg wie auch Kent am Finaltag wegen Verletzung bzw. Erkrankung nicht antreten konnten.

Den größten Einbruch verzeichneten die Bambini. Im vergangenen Jahr noch zu zehnt in zwei Gruppen, spielten sie diesmal nur zu viert in einer Gruppe ihren Meister aus. Michael Wieluch belegte vor Leonhard Sturm und Joris Liphardt den ersten Platz.

Bei der U14 Gruppe nahmen wieder acht Kinder teil, aufgeteilt auf zwei Gruppen. Bei der Auslosung landeten die Kinder, die im vergangenen Jahr bei den Bambini die Plätze 1-3 belegten, alle in einer Gruppe zusammen mit David Ditsche – eine harte Gruppe. So schied Leon Zimmermann durch zwei enge Niederlagen gegen Michael Wieluch und David (6:3, 3:6, 2:10!) bereits in der Gruppenphase aus. In der anderen Gruppe zogen nur Lukas Horn und Maximilian Reinhold alle ihre Matches rechtzeitig durch, standen danach aber auch als Gruppenbeste fest. Die Halbfinals entschieden David (gegen Maximilian) und Michael (gegen Lukas) recht deutlich für sich, so dass sie im Finale wieder aufeinandertrafen. Während David Ditsch bei den Gruppenspielen noch den Kürzeren gezogen hatte und auch im Finale schon zurücklag, holte er sich mit 3:6 7:5 10:4 und viel Geduld den Titel gegen den drei Jahre jüngeren, immer mehr mit sich hadernden Michael Wieluch. Den dritten Platz holte sich Maximilian Reinhold.

Die Aktiven-Konkurrenz bestand aus acht Herren und einer Frau. Eva Schöppel konnte alle ihre drei Gruppenspiele klar gewinnen. Den zweiten Platz holte sich Florian Gursch durch einen Sieg im Supertiebreak gegen Stephan Dück. In der anderen Gruppe gewann Andreas Robitzkat gegen Volker Barthelmannn, wurde aber wegen einer deutlichen Niederlage gegen Paul Fuchs doch nur Gruppenzweiter hinter Volker. Während Eva sich mit 6:3, 6:3 gegen Andreas im Halbfinale durchsetzen konnte, ging es bei Volker und Florian in den Match-Tiebreak, den Florian für sich entscheiden konnte. Im Finale nahm er Revanche für die 0:6 0:6 Niederlage in den Gruppenspielen gegen Eva und gewann mit einer konzentrierten Leistung 6:1 und 6:0. Das Spiel um Platz 3 konnte Andreas 7:5, 6:3

für sich entscheiden.

Schach | 29.11.2020

Schachclub Erlangen 48/88 - Bayerischer Mannschaftsmeister in der U12

Qualifikation zur deutschen Meisterschaft geschafft

Schach in der Mannschaft? - Ich dachte, man spielt das alleine! Für alle, die schachlich weniger bewandert sind, möchte ich den Ablauf eines Mannschaftswettkampfes im Schach kurz erläutern: Jede Mannschaft tritt in der U12 mit vier Spielern an, welche von eins bis vier aufgestellt werden und spielt gegen den jeweiligen Spieler der gegnerischen Mannschaft an „seinem Brett“. Nr. 1 gegen Nr. 1, Nr. 2 gegen Nr. 2, usw. Ein Sieg bringt einen Brettpunkt und ein Remis gibt für jede Mannschaft einen halben Brettpunkt.

Wer mehr Brettpunkte gewonnen hat, gewinnt den Mannschaftswettkampf und kann sich über zwei Mannschaftspunkte freuen. Bei 2:2 erhält jede Mannschaft einen Mannschaftspunkt. Bei den bayerischen Mannschaftsmeisterschaften treten in jeder Runde vier Teams an, die alle gegeneinander spielen. Die ersten beiden kommen eine Runde weiter. In drei Runden wurden aus insgesamt 27 bayerischen Mannschaften die vier besten Teams ermittelt, welche sich in Aschaffenburg zum großen Finale einfanden. Ein großer Dank geht an den Ausrichter Schachclub Aschaffenburg, der optimale Wettkampfbedingungen und eine sehr gute Atmosphäre geschaffen hat. Das ist in Corona-Zeiten alles andere als einfach! Gegen SC Garching setzten sich unsere Schützlinge mit 2,5:1,5 durch und gewannen dann souverän mit 4:0 gegen SK Kelheim. Gegen SC Aschaffenburg reichte am Ende ein sehr umkämpftes 2:2 für den Titelgewinn! Somit haben die Jungs ihren Titel vom Vorjahr verteidigt. Ganz besonderer Dank wird unseren vielen Trainern zu Teil, die kontinuierlich und geduldig die Jugendspieler weiterentwickeln. Jede Woche immer wieder aufs Neue! Die Koffer für die deutsche Meisterschaft vom 26. bis 30.12. in Magdeburg dürfen gepackt werden. Wir hoffen sehr, dass diese stattfinden kann.

Sezayi Isbilir

 

Karate | 28.11.2020

Karatelehrgang mit Frank Hörner in Erlangen

Der jährlicher Sommerlehrgang in Erlangen wurde auf Grund von Corona auf zwei verkürzte Lehrgänge aufgeteilt. Nach dem ersten im Juli folgte nun der zweite am 12. September in der Sporthalle am Europakanal, wiederum mit Frank Hörner (7. DAN). Während beim letzten Lehrgang noch kein Kontakt erlaubt war und die Teilnehmenden konsequent mit Abstand trainierten, durfte dieses Mal mit einem festen Partner trainiert werden, auch wenn auf Partnerwechsel noch immer verzichtet wurde.

Am Vormittag Kumite…

Der Lehrgang war in vier Trainingseinheiten unterteilt, jeweils zwei für Unter- und Oberstufe. Am Vormittag lag der Fokus auf Kumite, dem Kampf gegen einen anderen Karateka. Hierbei wurden in der Oberstufe sowohl bekannte Kombinationen als auch neue Varianten trainiert, welche selbst manch einen Schwarzgurt vor eine Herausforderung stellten. In der Unterstufe war das Training mehr auf die allgemeine Schulung von Kraft, Koordination und Reflexen ausgelegt. Dabei ist Frank auf beliebte Wettkampftechniken eingegangen.

...am Nachmittag Kata

und deren Anwendung Am Nachmittag widmete man sich Kata und Bunkai. Kata ist eine Form des stilisierten Kampfes. Durch Wiederholung trainieren Karateka mit Kata Bewegungsabläufe ein, welche im Ernstfall abgerufen werden können. Die Anwendung einer Kata bezeichnet man als Bunkai. Bei der Unterstufe wurden einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung behandelt. Es wurden typische Selbstverteidigungs-Situationen, wie das Packen am Arm oder Schubsen, analysiert und mögliche Verteidigungsmaßnahmen trainiert. Im Gegensatz dazu zeigte Frank Hörner in der Oberstufe wesentlich anspruchsvollere Anwendungen, deren Effektivität Verantwortung, Kontrolle und Trainingssicherheit voraussetzt, um den Übungspartner nicht versehentlich ernsthaft zu verletzen. Dabei war es dem Lehrmeister immer wichtig zu vermitteln, dass Karate eine sehr wirkungsvolle Methode der Selbstverteidigung ist. Er schlug die Brücke zwischen traditionellem Karate und modernem Kampf, indem er zeigt, dass die traditionellen Formen auch heute noch effektiv eingesetzt werden können.

Wertvolle Tipps für (Kinder-)Trainer

Die Trainingseinheiten waren gespickt mit Hinweisen für Trainer. Neben interessanten neuen Aufwärm- und Partnerübungen wurden auch Tipps für ein gelungenes Kindertraining gegeben. Es wurde beispielsweise davon abgeraten, im Kindertraining Spiele als Belohnung zu spielen. Dies hat nämlich auf längere Sicht den Effekt, dass Kinder das Training als Pflicht und nur das Spiel als Spaß verstehen. Das soll aber nicht heißen, dass es keine Spiele geben darf, im Gegenteil, sollten diese ganz normaler Bestandteil des Trainings sein, inhaltlich aber auch immer etwas mit Karate zu tun haben, um so die Kinder spielerisch an Karate heranzuführen. Hier ist die Kreativität des Trainers gefragt.

Erfolgreiche Gürtelprüfung

Zum Abschluss des Lehrgangs wurden von Frank Hörner noch Kyu Prüfungen abgenommen. Diese Prüfungen bescheinigen den Schülern ihren Trainingsfortschritt und ermöglichen unter anderem die Einteilung in Ober- und Unterstufe. Alle Prüflinge durften sich über das Erlangen der nächste Gürtelfarbe freuen.

Daniel Zint

Judo | 27.11.2020

Trainer C-Ausbildung in Ingolstadt

An dem Wochenende vom 19./20.09.20 fand unser erstes Präsenzwochenende zum Trainer-C-Schein statt. Wir fuhren mit dem Judobus zum DJK Ingolstadt. Im Vorfeld haben wir uns bereits online auf einer Lernplattform angemeldet, erste Module gelesen und bearbeitet. Zu Beginn dieses Lehrgangswochenendes wurden wir vereinsbezogen in Kleingruppen aufgeteilt, Corona-konform. Wir hatten viele praktische Übungen im Bereich Bewegungsvorbild und Übungsformen, Teamentwicklung, Methodik-Grundlagen, Ukemi waza (Fallschule) und Bodentechniken.

Im theoretischen Bereich haben wir in Gruppenarbeiten den Aufbau einer Übungsstunde erarbeitet. Ein weiterer Teil war Didaktische Planung von Kyu- und Grundkampfkonzeption. Sehr angenehm war auch das leckere gemeinsame Mittagessen in der Vereinsgaststätte. Wir sieben hatten viel Spaß und freuen uns auf die nächsten Präsenztage Anfang November.

Doris Schmidt

Judo | 26.11.2020

Als wir noch keine Abstandsregeln hatten:

Trainingslager im Dojo des TV 1848 Erlangen

Am Freitag, den 06.03.2020, ging es los: Warm werfen im Dojo des TV 1848 Erlangen. Kämpferinnen und Kämpfer aus der Region und auch aus Österreich sind zahlreich erschienen. Schon bei der Begrüßung war die Halle voll; so voll, dass im Schichtbetrieb gekämpft werden musste. Die Motivation war groß und somit der Spaß im Randori auch. Ein Highlight dieses Wochenendes war auch die Begegnung der Erlanger Bezirksliga-Mannschaften am Freitag nach dem Randori. Eine bessere Erwärmung gibt es nicht. Durch die vielen Judokas, die noch blieben, um

zuzusehen und anzufeuern, waren es tolle Begegnungen, moderiert von Florian Schwob und Alexander Bauhofer. Ein Feeling wie bei einem großen Turnier! Nach der ersten Einheit des dreitägigen Trainingslagers ging es dann in die Lehre von Marko Spittka. Der ehemalige Nationaltrainer aus Österreich gab sich die Ehre und zeigte über 80 Teilnehmern und Teilnehmerinnen Basics für ein erfolgreiches Randori. Mr. „Geht nicht, gibts nicht“ eröffnete die Technikseite des Lagers mit Grifftechniken. Er zeigte verschiedene Situationen und Griffauslagen und wie man darauf reagieren kann. Anschließend wurde man in verschiedene taktische Situationen im Kampf gestellt und lernten, wie man sich dort am besten verhält, um die Oberhand zu behalten. Ob im Angriff, der Gegner auf den Knien, oder wenn man in der Verteidigung ist, für jede denkbare Situation wurden Gegenmaßnahmen oder Optionen gezeigt, um erfolgreich den Kampf abzuschließen. Natürlich wurde dies dann auch sehr fleißig und diszipliniert von allen trainiert. Am Ende hatte jeder etwas Neues gelernt. Mit diesem Vorteil ist man für die Saison optimal vorbereitet. Jetzt heißt es nur dranbleiben und weiter üben. Nach dem Technikteil des Lagers konnte man sich auch mental stärken. Keine Technik kann einem helfen, wenn man die Nervenstärke nicht behält. Michael Spudat, Trainer des TV 1848 Erlangen, zeigte, wie man sich richtig konzentriert und seine innere Ruhe findet. Hier aufzupassen war genauso wichtig wie vorher beim Technikzirkel. Um nun all das zu vertiefen, was man sich erarbeitet hat, gab es am Samstagabend noch einmal ein Randori. Hier zeigte sich, wer gut aufgepasst hat. Viele versuchten, Erlerntes anzuwenden - mal erfolgreich, mal weniger erfolgreich. Das gehört zum Leben eines Kämpfers dazu wie Sieg und Niederlage. Aus beidem kann man lernen. Wobei gewinnen doch etwas besser schmeckt als verlieren. Wer nun noch Power hatte, konnte am Sonntagmorgen die letzte Kraft des Wochenendes bei alternativem Training verbrauchen. Alles in allem war es ein gelungenes Trainingslager. Während der Übungen so wie auch danach bei Trunk und Essen. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben und vielen Dank an alle, die da waren und die Halle richtig schön eingeheizt haben. Ich hoffe, dass wir dieses Erlebnis wiederholen können. Bleibt gesund und fleißig. Nie war es wichtiger als jetzt, durchzuhalten, dranzubleiben, zu kämpfen und nicht aufzugeben. Gemeinsam sind wir stark.

Alexander Eck

FEBELINO | 25.11.2020

Outdoorbetreuung mit viel Sonne

Nachdem wir die Ganztagesbetreuung in den Oster- und Pfingstferien coronabedingt absagen mussten, durften wir den Kindern in den Sommerferien wieder ein Sportcamp anbieten. Auf Grund der damaligen Situation entschieden wir uns für ein Camp, das nur Outdoorsportarten beinhaltete. Neben den Outdoorsportarten gab es für die Kinder und deren Eltern sowie für alle Betreuer einige Neuerungen:

• Umzug von der Heinrich-Kirchner-Halle an den Kosbacher Weg

• Mittagsverpflegung musste selbst mitgebracht werden

• Vermeidung von Vollkontaktsportarten

• Begrenzung der Teilnehmerzahlen auf die Hälfte.

Hinzu kamen viele weitere Fragen: Wie schaffen wir Schatten? Wo essen wir? Was machen wir, wenn es zu heiß ist? Unser eigens für die Ferienbetreuung angeschafftes 8x12m-Zelt überlebte das kurze, aber heftige Unwetter am 11.08.2020 leider nicht. Davor war es nicht nur Schattenspender und Ruheraum, sondern auch Frühstücksort und Platz zum Mittagessen. Der vereinseigene Hügel leistete deswegen in den verbleibenden 1,5 Wochen Schwerstarbeit als Ersatzstandort. Als superspannende Rückzugsorte erwiesen sich, überwiegend am Nachmittag, die Waldgebiete rund um den Kosbacher Weg. Wichtigster Faktor zum Thema „Was machen wir, wenn es zu heiß ist?“ war der Wassergraben der Leichtathletikbahn. Nahezu täglich leisteten sich Kinder und Betreuer eine Wasserschlacht. Fußball, Basketball, Leichtathletik, Tennis, Handball und Rugby standen während der Betreuungswoche ebenso auf dem Programm wie Geocaching, Elemente der Ballschule und Walderlebnisse. Jeden Freitag konnten wir die Woche auf der Beachvolleyballanlage ausklingen lassen. Das Ziel, den Kindern den Turnverein etwas näher zu bringen, haben wir auf Grund der super Unterstützung zahlreicher Abteilungen gut umsetzen können An dieser Stelle allen mithelfenden Abteilungen ein großes DANKESCHÖN. Ein großes Dankeschön geht auch an alle Helferinnen und Helfer, die in den vier Wochen mit dabei waren: VIELEN DANK!

Stefan Keppner (Leitung Febelino)

TV 1848 Erlangen e.V.

Dompropststr. 2 b, 91056 Erlangen

Tel. 09131-941845, Fax: -941846

febelino@tv48-erlangen.de

www.tv48-febelino.de

TV-Vital | 24.11.2020

Das (vorerst) neue "Normal"-Training in Zeiten von Corona

Was ist schon normal in dieser Zeit? Erst der Lockdown, dann die Lockerungen und jetzt wieder alles von vorne? Hoffentlich nicht! Die Corona-Pandemie bringt für alle Einschränkungen im beruflichen und privaten Alltag mit sich und auch im Turnverein fühlt sich Gewohntes ziemlich ungewöhnlich an. Für die Mitglieder im TV-Vital hat sich Vieles geändert – alles mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für ein Training möglichst sicher zu gestalten. So wurden Geräte gesperrt, entfernt oder versetzt, um den notwendigen Sicherheitsabstand zu

gewährleisten. Außerdem gibt es eine Beschränkung für die Anzahl der Nutzer in den Kursräumen und auf der Trainingsfläche. Bei mehr als 50 Personen im Trainingsbereich, wird der Zutritt durch das Personal verwehrt, bis die Maximalzahl wieder unterschritten wird. Für die Kurse ist eine Anmeldung erforderlich. Speziell dafür bietet unsere Studiosoftware eine App für die schnelle und einfache Anmeldung. Überall im TV-Vital finden sich Sprühflaschen für die Desinfektion der Sportgeräte. Hand- und Flächendesinfektion gehören genauso zum Trainingsalltag wie das eigene Handtuch zur Unterlage. Die moderne Lüftungsanlage sorgt für einen konstanten Luftaustausch mit sauberer frischer Luft. Zusätzliche CO2-Messgeräte in den Kursräumen und auf der Trainingsfläche bieten außerdem einen schnellen Überblick bzgl. der Luftqualität. Steht die Ampel auf „Grün“, ist die Gefahr einer viralen Belastung der Raumluft (Stichwort Aerosole) deutlich geringer. Als weitere Maßnahme wurde ein Luftreiniger angeschafft, der im Cycling-Raum installiert, mit hochwirksamer Plasma-Luftentkeimung eine mögliche Viren- und Keimkonzentration reduziert. In den Umkleiden gelten ebenfalls die Abstandsregeln von 1,5 m, in den Duschen gilt ein Abstand von 2 m. Derzeit dürfen maximal 6 Personen gleichzeitig die Umkleide nutzen, die Duschen sind für maximal zwei Personen nutzbar.

Sicheres Training im TV-Vital

Bislang gibt es keine Anzeichen, dass in Fitnessstudios ein erhöhtes Risiko bzw. eine erhöhte Ansteckungsgefahr vorherrscht. Dank der jeweiligen Schutz- und Hygienekonzepte gibt es klare Vorgaben für unsere Sportlerinnen und Sportler und das „vorerst neue Normal“ ist für die überwiegende Anzahl der Mitglieder eine Situation, mit der sie gut umgehenkönnen.

Bleiben Sie gesund!

Und bis bald im TV-Vital.

Auf der Engalm strahlte endlich die Sonne auf die "Rentnerband" v.l.: Roderich Mertens, Walter Ströhlein, Wilhelm Biesemann und Lothar Wahl

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 22.11.2020

Deutschland - kein Sommermärchen

Impressionen einer Deutschlandtour von Flensburg nach Garmisch mit dem Rennrad

Am 23.8.2020 machte sich die "Rentnerband" - Roderich, Lothar, Wilhelm und Walter – auf den Weg mit dem Auto nach Flensburg, um Deutschland von Norden nach Süden mit dem Rennrad zu durchqueren. Der Plan war, drei radeln eine Etappe und einer muss das Auto eine Etappe weiterfahren. Am nächsten Tag wird gewechselt, ein anderer ist dran, das Auto zu fahren.

Am Montag, den 24.8.20, starteten wir von Flensburg nach Glückstadt, etwa 140 km. Der Auftakt gestaltete sich schwierig: Vier Pannen und ab und zu heftige Regengüsse. Gegen 19 Uhr radelten die Drei am Marktplatz in Glückstadt ein. Im schönen Hotel 'Stilbruch' erholten wir uns von den ersten Strapazen, nicht ahnend, dass noch mehrere folgen würden. Am nächsten Tag überquerten wir die Elbe, radelten nach Bremerhaven, dann südwärts Richtung Bremen, fuhren mit der Fähre über die Weser und erreichten nach 125 km Hude. Auch an diesem Tag überraschte uns immer mal wieder ein heftiger Regenschauer. Doch das war nichts im Vergleich zu

 

dem, was uns am Mittwoch ereilen sollte. Regen schon am frühen Morgen. Dann hatte sich das Sturmtief 'Kirsten' angekündigt mit heftigen Windböen, die uns bis zur Mitte der Straße wehten. Der Schreiber dieser Zeilen war fast so weit, den Fahrer des Begleitfahrzeugs anzurufen, damit dieser ihn abholt. Doch wie schon unser ehemaliger Torwart-Titan Kahn sagte: "Es geht immer weiter"! Völlig durchnässt kamen wir nach 140 km in Bad Oeynhausen an. Nach einer warmen Dusche und einem guten Abendessen sah die Welt wieder anders aus.

Die nächsten 2 Tage regnete es tatsächlich nicht. Wir radelten an Bielefeld und Paderborn vorbei nach Süden und übernachteten in Arolsen, westlich von Kassel. Im Sauerland kostete uns der Anstieg nach Winterberg einige Körner. Die regenlose Zeit hatte bald ihr Ende, doch wenigstens hatte sich der Sturm verzogen. Unser Weg, der sich meistens auf Nebenstraßen und Radwegen erstreckte - von Roderich und Lothar gut auf die Garmingeräte überspielt - führte uns weiter nach Südwesten in die Nähe von Rüsselsheim. Hier war Halbzeit. Langsam änderte sich das Wetter wieder und wir mussten Gegenwinde und starke Regenschauer ertragen. Dann streiften wir die Pfälzer Weingegend, strampelten Weinberge hinauf und wieder hinunter und kosteten auch ein paar Trauben, die schon recht süß waren. Als nächstes 'Highlight' baute sich der Schwarzwald vor uns auf. Am Montag, den 31.8., starteten wir von Rohrbach – von einem ehemaligen Bahnhofsgebäude, das zum Hotel und Restaurant umgebaut worden war. Das Wetter war gut, teilweise fuhren wir bei Sonnenschein. 35 km radelten wir auf der linken Rheinseite in Frankreich. Dort mussten wir feststellen, dass die Cafés um 12 Uhr schließen und erst wieder um 15 Uhr öffnen. Wir überquerten den Rhein mit einer Fähre und fuhren die restlichen 65 km wieder auf deutschem Gebiet. In Haslach erwartete uns Lothar (war mit Autofahren dran) im schönen Hotel Mosers-Blume.

Die Fahrt vom Schwarzwald zum Bodensee verlief über 900 Höhenmeter. Anfangs schien es ein sonniger Tag zu werden, doch schon bald regnete es immer mal wieder, so dass wir wieder mal nass den Bodensee erreichten. Am Mittwoch, den 2.9., starteten wir bei kühlem, aber gutem Wetter entlang des Bodensees. Nach 10 km fuhren wir über Tettnang nach Oberstaufen, was einige Höhenmeter erforderte. Das Ziel, in Gedanken ganz nah und doch 120 km entfernt! Es ging stetig bergauf in unser Nachbarland Österreich. In Reutte genehmigten wir uns einen Kaffee und ein Stück Torte. Über Lermoos und Ehrwald erreichten wir Garmisch. Geschafft! Außerhalb von Garmisch, in Wallgau, fanden wir das Hotel Post, das noch 2 Zimmer frei hatte. Nach 1.400 km und 8500 Höhenmetern kann man natürlich nicht einfach aufhören mit dem Radfahren. Deshalb hatte Lothar die Idee, am letzten Tag gemeinsam, jetzt mal zu viert, in die Eng-Alm zu fahren und dann wieder zurück – eine kleine 76 km Strecke zum Ausrollen, bevor es mit unserem Leihauto zurück nach Erlangen ging.

Trotz des suboptimalen Wetters war unsere Stimmung immer gut. Wir erfuhren Hilfsbereitschaft bei unseren Pannen und Erstaunen in den Unterkünften ob unseres Abenteuers. Gut eingefahren und trainiert können wir jetzt die restlichen Wochen der Radsaison hier in Franken genießen.

T./F.: Walter Ströhlein

v.l.: 1. Vorsitzender Jörg Bergner, MdB Stefan Müller und stellvertr. Vorsitzender Johannes Baßfeld.

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 21.11.2020

Konstruktiver Austausch über Vereinsförderung des Bundes

Am 23. September fand sich der Wahlkreis-Abgeordnete Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, zu einem interessanten Meinungsaustausch mit Vertretern des Vorstands des TV 1848 zusammen. Stefan Müller ist sportlich sehr interessiert, Mitglied in der Laufgruppe im TV 1848 und erfolgreicher Finisher bei Triathlons auf der Kurz- und Mitteldistanz.

Das Gespräch war lange vereinbart und eigentlich auf den 20. März terminiert. Es musste mit der Verkündung des Katastrophenfalls und des Lockdowns kurzfristig abgesagt und verschoben werden. Grund und Anlass für das Gespräch war ein bundesweites Schreiben der Vereine des Freiburger Kreises an die Bundestagsabgeordneten im jeweiligen Wahlkreis im Herbst 2019, an dem sich auch der TV 1848 Erlangen beteiligt hatte. Darin stand die Forderung nach einem Förderprogramm des Bundes für

vereinseigene Sportanlagen in Deutschland. In dem einstündigen Austausch konnte der Vorstand Herrn Müller zunächst die aktuell schwierige Situation des Turnvereins unter Corona-Bedingungen darstellen. Anschließend ging man auf den hohen Sanierungs- und Modernisierungsstau der Sportvereine in ganz Deutschland mit ihren zumeist älteren und unwirtschaftlichen Sportstätten ein. Dieser Investitionsstau, der bereits vor Corona bestand, wird sich durch Corona und seine katastrophalen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Vereine in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Die von uns eingeforderten Fördermittel des Bundes für vereinseigene Sportstätten, eine Art „Goldener Plan für Vereine“, sei jetzt wichtiger denn je, um die unverzichtbare Sportstätteninfrastruktur der Vereine in ihrer Breite für die Bevölkerung auf Dauer sicherzustellen. Stefan Müller zeigte sich sehr interessiert in dem konstruktiven Gespräch. Er versprach, sich mit den aus seiner Sicht berechtigten Interessen an den hierfür zuständigen Innenminister Horst Seehofer zu wenden. Die Bedeutung und unverzichtbaren Leistungen der Vereine für unser Gemeinwesen seien unstrittig und müsste künftig noch besser unterstützt werden, wenn möglich auch durch den Bund. Abschließend ging man auch auf das Thema „Stärkung des ehrenamtlichen Engagements“ durch die Politik ein. Auch hierzu hatte man 2019 MdB Müller bereits angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Leider sind den damals angekündigten Worten im Koalitionsvertrag bis heute keine Taten durch die Politik gefolgt. Die in Aussicht gestellten Verbesserungen für das Ehrenamt sind bislang leider ausgeblieben. Am Beispiel des TV 1848 zeigte man den dringenden Bedarf auf, den seit 2013 geltenden Übungsleiterfreibetrag von 2.400 € p.a. auf mind. 3.000 € p.a. zu erhöhen. Bei hochqualifizierten und engagierten Trainern wird dieser Freibetrag zu häufig überschritten. Hier müssen dann teure und sehr aufwendige Minijob-Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden, wenn man den Trainingsbetrieb durch diese Trainer gegen Jahresende nicht einschränken oder verbieten möchte. Zum Abschluss dankte der Vorstand Herrn Müller für sein offenes Ohr und nahm sehr gerne sein Angebot an, miteinander weiter im Austausch zu bleiben und ein solches Gespräch künftig zu wiederholen.

J. Be.

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 20.11.2020

Sorgen- und hoffnungsvoller Blick nach vorne

Liebe Mitglieder,

der Herbst ist längst angebrochen und der Großteil der Sportangebote ist in die vereinseigenen und städtischen Hallen gewechselt. Bislang hat dies gut geklappt. Unsere Sportler halten sich überwiegend an die Hygiene- und Schutzvorgaben. Wir hoffen, dies bleibt so und wir müssen keine neuen Schließungen hinnehmen. Corona hat auch unsere Vereinsehrungen beeinflusst. Das Stiftungsfest muss in diesem Jahr entfallen. Statt am 2. Advent in der Jahnhalle nahmen wir die Ehrungen heuer Corona-gerecht in Kleingruppen in Milans Gasthaus vor. Die Rückmeldungen der Geehrten für langjährige Mitgliedschaft, ehrenamtliche Verdienste und sportliche Erfolge waren äußerst positiv das reduzierte Ehrungsformat fand durchweg große Zustimmung.

2021 wohl herausfordernder als 2020

Mittlerweile ist absehbar, dass wir das Jahr 2020 mit einem blauen Auge überstehen werden. Das Zusammenspiel aus intensiven Sparmaßnahmen des Vereins und Inanspruchnahme öffentlicher Hilfen sorgte für unser wirtschaftliches Überleben, trotz massiver Einbrüche durch den Lockdown. 2021 wird nach unserer Befürchtung für die meisten Vereine aber wesentlich herausfordernder. Gesunkene Mitgliederzahlen sorgen für einen spürbaren Rückgang bei der Haupteinnahmequelle, den Vereinsbeiträgen. Die Vereinsangebote werden wohl noch länger mit niedrigerer Auslastung, aber eben bei weitgehend „normalen“ Kosten, laufen müssen. Bei laufendem Betrieb sind die 2020 erzielten Einsparungen, z.B. bei Personal- und Energiekosten, dann kaum noch möglich. Wie soll dann noch ein Wegfall möglicher Corona-Hilfen kompensiert werden? Dies ist aus unserer Sicht kaum mehr möglich. Somit hoffen wir für 2021 auf weitere öffentliche Unterstützung von Stadt und Staat. Die soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung der Vereine für die Bevölkerung, die Kommunen und den Staat ist UNBESTRITTEN. Das hat sich gerade im Frühjahr und Sommer mehr als deutlich gezeigt. Sportvereine mit ihren vereinseigenen Sportstätten, den zahllosen Angeboten für Jung und Alt, den engagierten Trainern und Übungsleitern sowie dem gelebten Ehrenamt sind - ohne Wenn und Aber - systemrelevant.

Erlanger Sonderprogramm und „Goldener Plan“ des Bundes als Hoffnungsträger

Die Vereine werden wohl auf absehbare Zeit Sparhaushalte aufstellen müssen, um über die Runden zu kommen. Größere Investitionen werden kaum zu stemmen sein. Der bereits bestehende Sanierungsstau bei den Sportstätten wird noch größer. Umso erfreulicher ist das Vorhaben der Stadt Erlangen zu bewerten, ein Sonderprogramm für Sportstätten der Vereine aufzulegen. Wir begrüßen das sehr und hoffen, dass es im geplanten Umfang die politischen Hürden nimmt und 2021 tatsächlich verabschiedet wird. Dies würde uns in die Lage versetzen, auch mit geringen Eigenmitteln notwendige - v.a. energetische - Sanierungen und Investitionen anzugehen. Und auch im Bund wird über ein Sonderprogramm über Sportstättenförderung für Vereine nachgedacht – eine Art „Goldener Plan“. Hierüber tauschten wir uns persönlich mit Stefan Müller, MdB und Vereinsmitglied im TV 1848, am Vereinsgelände Kosbacher Weg aus. Für den gelungenen Start in die sportliche „Wintersaison“ danke ich allen Trainern, Übungsleitern, Helfern und Mitarbeitern. Bitte achtet weiterhin auf die ständige Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften in unseren und den städtischen Sportanlagen. Nur so können wir neuerliche Einschränkungen im Sportbetrieb auf absehbare Dauer vermeiden. Bitte bleiben Sie achtsam – und bleiben Sie gesund.

Ihr Jörg Bergner

TV-Vital | 07.11.2020

Neue Fitness Videos!

Die Produktion läuft! Wir filmen fleißig weiter und die ersten Werke sind auch schon in unserer Playlist online zu finden. Auch für Kinder werden bald weitere Videos folgen. Wo ihr diese findet? Einfach dem Link folgen:

www.youtube.com/c/Tv48-erlangenDe/playlists

Viel Spaß und bleibt fit =)

Gemeinsames Foto der Projektinitiatoren zum Start der Kooperation. V.l.n.r. Franziska Beck (Ansprechpartnerin TV 1848) Kerstin Sommer (Leitung Arbeitsgruppe Welcome), Kira Gehrmann (Leitung Referat für Internationale Angelegenheiten) und Johannes Baßfeld (stell. Vorsitzender TV 1848)

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 04.11.2020

TV 1848 Erlangen „goes international“

Kooperation mit der FAU Erlangen-Nürnberg

Der TV 1848 Erlangen e.V. ist ab sofort Kooperationspartner des Welcome Centers der FAU Erlangen-Nürnberg. Dieses betreut internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, die für eine gewisse Zeit an der Universität lernen, lehren und forschen. Neben Wohnen, Arbeiten und Familie, können diese nun auch im Bereich Sport ein vielseitiges Angebot wahrnehmen.

Mit über 200 Sportangeboten möchte der Turnverein für jeden das passende Angebot finden, egal ob im Freizeitsport oder im Wettkampfbereich, Individual- oder Mannschaftssport sowie Gesundheits- und Leistungssport. Darüber hinaus kann auch die gesamte Familie das Angebot des Vereinsnutzen. Durch eine individuelle Beratung kann im gemeinsamen Gespräch auf die Wünsche und Vorstellungen eingegangen werden. Fragen rund um die Mitgliedschaft werden kompetent beantwortet und der Kontakt in die gewünschte Abteilung bzw. zum verantwortlichen Übungsleiter wird hergestellt.

Weiterhin soll innerhalb der Kooperation geprüft werden, welchen konkreten Bedarf die ausländischen Gäste haben, um so gegebenenfalls künftig passende Angebotspakete für internationale Wissenschaftler und Studenten zu schnüren. Für den TV 1848 Erlangen ist dies ein erster Baustein im Gesamtkonzept hin zu mehr „internationaler Kompetenz“.

Turnverein 1848 Erlangen e.V. | 03.11.2020

Einstellung des Sportbetriebs

Kein Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb

Liebe Mitglieder,

aufgrund der dramatischen Entwicklung des Infektionsgeschehens in den vergangenen Tagen hat die Bayerische Staatsregierung umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen.Die Beschlüsse, die auch tiefgreifende Auswirkungen auf den organisierten Sport in Bayern haben, gelten bayernweit ab Montag, den 2. November. So wurden in der Ministerratssitzung folgende Maßnahmen beschlossen, die den organisierten Sport betreffen:

  • Der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb im Amateurbereich ist zunächst bis Ende November einzustellen.
  • Das Vereinsgelände ist für die Ausübung des Sports zu schließen.
  • Vereinseigene Fitnessstudios sind zu schließen.
  • Vereinsgaststätten sind von der Schließung der Gastronomie ebenfalls betroffen, Verpflegung darf lediglich zur Mitnahme bzw. als Lieferservice angeboten werden.
  • Versammlungen und Sitzungen im Verein sind im Präsenzformat untersagt.

Die Sportstätten Jahnhalle, FC West und das Sportgelände am Europakanal sind auf Beschluss des Vorstands bereits ab Sonntag (1.11.2020) geschlossen.

Anfragen und Schriftverkehr für die Geschäftsstelle bitten wir soweit es geht per Mail zu senden (info@tv48-erlangen.de). Für den persönlichen Kontakt stehen wir Ihnen vorerst Montag bis Freitag von 09.00 bis 11.30 Uhr zur Verfügung.

Wir halten uns wieder einzeln fit (Symbolbild / freepik.com)

Rugby | 01.11.2020

„Lockdown light“

Erneuter Trainingsstopp auch bei der Rugby Sportgruppe des TVE

Hallo liebe Rugby-Freunde, 

wie ihr sicherlich alle mitbekommen habt, treten ab 02.11.2020 neue Regelungen im Bezug auf das öffentliche Leben während der Corona-Pandemie ein. Daher müssen wir euch leider einen Trainingsstopp – vorläufig für November 2020 - mitteilen. Das heißt allerdings nicht, dass ihr euch nicht bei uns melden und mitmachen dürft! Unser Trainer wird sicherlich weiterhin dafür sorgen, dass wir uns mit Einzeltrainings fit halten – falls ihr also nach Anreizen sucht kontaktiert uns einfach wie gewohnt über Facebook, Instagram oder E-Mail. 

Wir wünschen allen Betroffenen in dieser Krise nur das Beste, viel Kraft und einiges an Durchhaltevermögen. Bleibt gesund und fit! 

Euer Rugby-Erlangen Team 

Trotz hartem Tackle kann der Pass nicht unterbunden werden (Fat Robot Photography)

Rugby | 01.11.2020

Erste Gehversuche im 15er Rugby

Die Rugbygruppe des TVE schnuppert das erste mal 15er Luft gegen die Spielvereinigung Bamberg/Bayreuth

Im Rugby Sport gibt es mehrere Spielvarianten – die wohl bekanntesten sind die olympische 7er Variante im Turniermodus und das klassische 15er Rugby, die wohl Zuschauerträchtigste; beides im Regelwerk “Union”. Dieses Zeichnet sich durch ein offenes, kaum unterbrochenes Spiel mit einem stetigen Kampf um Ball aus. Nun fragt man sich als Laie wohl vor allem was der Unterschied dieser beiden Varianten ist – und die Zahlen geben den entscheidenden Hinweis.

Wo sich beim 7er Rugby mehrmals am Tag sieben Leute für zwei mal sieben Minuten gegenüberstehen, so sind es beim 15er Rugby mehr als doppelt so viele für über 80 Minuten. Der Platz bleibt jedoch der gleiche, wodurch sich die Spiele hauptsächlich taktisch und in den Standardsituationen unterscheiden. Auch sind von daher die Anforderungen an die Spieler, deren Physis und Skills leicht verschoben.

Grundsätzlich ist es als neue Gruppe leichter 7, anstatt 15 Mann für ein Spiel auf den Platz zu bekommen und die entscheidenden Standardsituationen können schneller erlernt werden. Auch wird der „Rugby-Spirit“ (Disziplin, gegenseitiger Respekt, Kameradschaft und Fair Play) auf diesen Turnieren intensiver gelebt. Der wesentliche Vorteil ist jedoch, dass jeder einzelne Spieler beim 7er schon aus rein statistischer Sicht einen größeren Anteil am Spielgeschehen hat und damit öfter mit dem Ball agiert. So führt diese Variante zu einer verstärkten Forderung und Förderung der grundlegenden Rugbyskills Passen, Fangen, Laufen, Tacklen, weshalb wir in Erlangen die 7er Variante zu unserer Kerndisziplin gemacht haben. Damit waren wir auch sehr erfolgreich und konnten bereits nach wenigen Monaten die ersten Turniere bestreiten und rasante Fortschritte beobachten, wie etwa den zu dieser Zeit (noch) amtierenden bayerischen Meister im ersten Jahr schlagen. Vor allem die Fitness, Physis und individuellen Fähigkeiten der Spieler, wie Passen und Tacklen, haben sich in dieser Zeit auf ein beachtliches Niveau entwickelt. Erste Aspekte hauptsächlich durch fleißige Heimarbeit der motivierten Spieler während des Lockdowns. Nun, nach knapp 1,5 Jahren beim TVE hat sich die Gruppe so entwickelt, dass wir unser erstes 15er Spiel bestreiten konnten. Dazu zählt neben der Entwicklung der Fähigkeiten und des Spielverständnisses jedes Einzelnen auch eine konstant hohe Trainingsbeteiligung von etwa 20 Sportlern und das Anwachsen der Sportgruppe auf etwa 35 Mitglieder. Nur so konnten wir uns trotz mehrerer Monate Trainingsverlust adäquat auf das Spiel mit seinen spezialisierten positionsbezogenen Anforderungen vorbereiten und dieses nach nur fünf speziellen 15 er-Einheiten auch sicher bestreiten. 

Das Spiel gegen eine Spielvereinigung aus Bamberg, Bayreuth und Lauf hat der Stimmung nach zu urteilen bei einigen Spielern das Feuer auch fürs 15er Rugby entfacht. Die Partie fand auf einem sehr schmalen Platz statt, wodurch es viele Kontaktpunkte gab, welche aus Unerfahrenheit häufig Anlass für Fehler seitens der Erlanger Mannschaft waren. Nichtsdestotrotz konnte sich unsere Leistung im ersten Spiel sehen lassen und im Angriffsspiel ist man nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren. Das 7er lehrt ein dynamisches, laufintensives Offensivspiel, welches aufgrund der Platzbemaßung nicht zu voller Wirkung kommen konnte. Mit zwei Versuchen (= Ablegen des Balls hinter der gegnerischen Grundlinie) auf der Erlanger Seite ging das Spiel 10-34 zugunsten der im Ligabetrieb etablierten Ausrichter aus BT/BA/LAU aus. Diese konnten jedoch hauptsächlich durch die aus Unerfahrenheit entstandenen Fehler unsererseits vorankommen und weniger durch eigene Offensivimpulse gegen die ausgezeichnete Erlanger Defensive glänzen. Somit kann sich der Trainerstab zufrieden wissen eine solide Basis geschaffen zu haben, die nun weiter ausgebaut werden kann.   

Wir freuen uns sehr diesen Meilenstein in doch so kurzer Zeit erreicht zu haben und werden weiterhin am 15er Rugby arbeiten und mit Sicherheit viele weitere Spiele bestreiten - hoffentlich auch bald auf heimischem Grund. Unabhängig davon wird jedoch auch weiterhin an der 7er Varianten festgehalten und das Training so gestalten, dass wir die Vorteile aus beiden Systemen bestmöglich vereinen und in Zukunft für uns nutzen können. 

(Das Spiel fand bereits vor einigen Wochen statt, bevor die COVID-19 Fälle in Deutschland erneut deutlich anstiegen. Alle zu der Zeit gültigen Hygienevorschriften wurden selbstverständlich befolgt)

Badminton | 01.11.2020

Derzeit kein Training möglich

Aktuell ist wegen der derzeit geltenden Auflagen bzgl. der Pandemie kein Training in der Halle möglich.