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03.09.2015

IRONMAN WM 70.3 Zell am See: Anja Beranek holt sich ihre erste Triathlon WM-Medaille

Triathlon

Trotz der Strapazen strahlt Anja Beranek mit ihrer Bronzemedaille um die Wette

Die Schweizerin Daniela Ryf hat in Zell am See ihren Ironman 70.3-Welt­meistertitel aus dem Vorjahr verteidig, Ryf gewann in 4:11:34 Std. mit Vorsprung vor der Kanadierin Heather Wurtele (4:23:07 Std.). Auf das WM-Podium ging es auch für Anja Beranek (4:24:10 Std.), die auf dem Rad lange die einzige Verfolgerin von Ryf war und erst auf den letzten Laufkilometern Rang 2 an Wurtele abgeben musste.

Die Ehre, den Zeller See als Swimleaderin zu verlassen, wurde der US-Amerikanerin Laura Brandon zu Teil. Bereits auf den ersten 20 km hatte die Schweizerin den Rückstand von 50 Sek. wettgemacht und sich an die Spitze des Feldes gesetzt. Nur wenige Sekunden dahinter folgten Anja Beranek vom TV48, und die US-Girls Alicia Kaye und Laura Brandon in den Anstieg in Richtung Flitzensattel. In der Auffahrt auf 1.280 Meter über Meereshöhe, bei der zum Schluss kurzzeitig bis zu 14% Steigung zu überwinden war, löste sich Ryf von ihren Verfolgerinnen, nur Anja konnte der Schweizerin noch folgen. Gut 1 Min. trennten die beiden auf dem Scheitelpunkt, der Rest des Feldes war dort mehr als 3½ Min. zurück.

 Auf dem Weg über Maria Alm, Saalfelden zurück nach Zell am See und der anschließenden Schleife über Kaprun vergrößerte Ryf den Abstand zu Anja weiter. Anja, die 2012 über diese Distanz in Wiesbaden Europameisterin wurde, nahm ihrerseits 4 Min. Vorsprung vor der Kanadierin Magali Tisseyre in den Halbmarathon mit. Die spätere Zweitplatzierte Wurtele folgte als Fünfte mit 5½ Min. Rückstand zu Beranek auf die Laufstrecke. Daniela Ryf ließ auch beim Halbmarathon nicht locker, sie lief bei Höchsttemperaturen um die 33°C einen 1:22:51-Std.-Halbmarathon und so zum klaren Ironman-70.3-WM-Sieg 2015. Dahinter wehrte sich Anja mit allen Kräften und lange sah es sogar so aus, als ob die Erlangerin noch etwas Vorsprung ins Ziel retten könnte. Doch als es ein letztes Mal zurück nach Zell am See ging, war Wurtele dran an der Deutschen. Anja konnte hier aber nichts mehr entgegensetzen und musste die Kanadierin ziehen lassen, sie feierte aber als Dritte ihre erste WM-Medaille der Karriere. Kristin Möller vom TV48 finishte auf Rang 15 im Profifeld der WM. TVlerin Juliane Straub finishte in der guten Zeit von 4:57:55 Std., in der AK30 bei der anspruchsvollen WM-Strecke.

18.08.2015

Triathletin greift beim Laufen an

Triathlon

Glücklich im Ziel: Obwohl es für Anja Beranek in Wiesbaden nur zur Rang zwei gereicht hat, ist die Triathletin drei Wochen vor der WM zuversichtlich. Foto: privat 

Anja Beranek vom TV 1848 wird Vize-Europameisterin beim Ironman 70.3 - Die Erlanger Triathletin Anja Beranek gab bei der Triathlon-EM in Wiesba­den alles. Trotzdem reichte es letztlich nur zu Rang zwei. Enttäuscht ist sie dennoch nicht. Vier Wochen nach dem Deutschen Meistertitel in persön­licher Bestzeit beim Challenge Roth freut sich Anja Beranek vom TV 1848 Erlangen, dass sie ihre Beine zum Vize-Europameistertitel in Wiesbaden getragen haben. Es war ein hartes und spannendes Duell zwi­schen der späteren Siege­rin Camilla Pederson DK und Beranek. Der Rennverlauf war ähnlich wie beim Iron­man 70.3 Kraichgau vor zwei Monaten. Jedoch wechselte die Erlangerin mit einem Rückstand von zwei Minuten zur Spitze vom Schwimmen auf das Radfahren. 

Andere Taktik - Aber nach nur knapp 15 Kilometern konnte sie zur Spitze aufschließen und die Führung des Ren­nens mitübernehmen. Diesmal wählte sie aller­dings eine andere Renn­taktik gegen die starke Dänin.

Anstatt viel Kraft für Attacken auf dem Rad einzusetzen, schonte sie ihre Kräfte für die dritte Disziplin, um ihre Gegne­rin beim Laufen unter Druck zu setzen. Mit fünf Minuten Vorsprung vor den anderen Verfolge­rinnen wechselten Pederson und Bera­nek auf die Laufstrecke. Mit einem schnellen Wechsel in die Laufschuhe und ein paar Sekunden Vorsprung startete die TV-Triathletin in den Halbmarathon und setzte alles auf die Karte: Angriff.

Beranek und Pederson liefen die ers­ten zwei von vier Runden Schulter an Schulter. Nicht nur für die Zuschauer war es ein spannendes Duell. Aller­dings musste die Erlangerin nach etwa zwölf Kilometern dem hohen Anfangstempo und den vergangenen Rennwochen Tribut zollen und Tempo rausnehmen. Pedersen zog uneinhol­bar davon.

„Ich bin aber sehr happy mit dem zweiten Platz bei der EM und meiner Leistung hier in Wiesbaden“, sagte Beranek nach dem Rennen. Daher blickt sie nun optimistisch, selbstbe­wusst, gespannt und mit einem Lächeln auf die Ironman 70.3 Welt­meisterschaft in Zell am See. Bereits in drei Wochen ist es soweit.

(Quelle: Nuernberger Presse, Ausgabe 12.08.2015)

18.08.2015

In Rio für Rio qualifiziert

Triathlon

Triathletin Anne Haug hat ihr Olympiaticket bereits gelöst. - Der Olympia-Test in Rio de Janeiro war für Triathletin Anne Haug vom TV 1848 Erlangen gleichzeitig das Sprungbrett für ihre Teilnahme an den Spielen 2016.

Der kompletten Artikel aus der EN vom 05.08.2015 steht als PDF-Download bereit.

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