2008 bis 2010: Erweiterung und Modernisierung des TV-Vital

u.a. mit neuem energetischen Konzept

Gab es bei Planung des TV-Vital zur Jahrtausendwende noch viele kritische Stimmen zum Bau des TV-Vital im Stadtwesten, so zeigte sich sehr bald schon der Erfolg dieses Projekts. Die Mitglieder waren von Anfang an sehr zufrieden mit dem Angebot und sorgten bald für eine hohe Auslastung der Anlage.  Angesichts der steigenden Nachfrage und weiter zunehmender Bevölkerung im direkten Umfeld des TV-Vital traten vonseiten der Mitglieder immer häufiger  Forderungen nach einer Erweiterung auf. Im Sommer 2007 wurde ein Konzept zur räumlichen und inhaltlichen Erweiterung des TV-Vital vorgelegt, das sehr schnell die Zustimmung der Vereinsführung fand. Ein Bauausschuss wurde gegründet und die Planung mit dem beauftragten Architekten vorangetrieben. Erfreulicherweise fand das Erweiterungskonzept auch die Unterstützung der Staatsmittelabteilung des BLSV, die die vorgelegte Planung ohne Beanstandungen anerkannten. Auf der Mitgliederversammlung am 17.04.2008 stimmten die Mitglieder einstimmig dem Antrag für die Darlehensaufnahme für die Vital-Erweiterung zu. Ein riesiger Erfolg angesichts der Erfahrungen beim Bau des ersten TV-Vital-Abschnitts.

Nach diesen Genehmigungen war die Bahn frei für die Feinplanung, die Ausschreibungen und den Bauvergaben, bis es im Herbst 2009 dann mit dem Erweiterungsbau endlich losging. Erfreulicherweise konnte der Zeitplan genau eingehalten werden, so dass am 08.10.2010 pünktlich die Einweihung erfolgen konnte.

Neben einer räumlichen Erweiterung auf das Doppelte wurde v.a. der Wellness-Bereich ausgebaut und bislang fehlende Funktionsflächen nachgerüstet. Natürlich wurden die Sportflächen – Gerätefläche und ein zweiter Gymnastikraum - ebenfalls deutlich erweitert. Angesichts der gewonnen Erfahrungen  im TV-Vital seit 2001 wurde bei der Erweiterung bewusst sehr großer Wert an der Qualitätssteigerung der Anlage gelegt, von der Geräten bis zur Raumausstattung und -gestaltung. Bei der Nachrüstung mit einer eigenen Heizungsanlage wurden die energetischen Optimierungen mit berücksichtigt. Mittlerweile zwei Blockheizkraftwerke und eine Wärmepumpe sorgen neben einen Spitzenkessel für geringere Umweltbelastung und große Einsparungen beim Energieverbrauch.